Eintrag vom 11.7.2026, 15 Uhr 32

Schulsprengeländerung - was es damit auf sich hat

In der Gemeinderatssitzung vom 29.06.2926 hat die Stadtgemeinde Gleisdorf auf Anregung der Bildungsdirektion eine Schulsprengeländerung mit einstimmiger Zustimmung aller Gemeinderätinnen und Gemeinderäte beschlossen.

Wenn bisher ein Kind aus Labuch in die VS Gleisdorf gehen wollte, mussten wir ein formelles Verfahren durchführen, beide Schulen und die Bildungsdirektion anhören und am Ende einen Bescheid machen. Das Ganze galt natürlich auch in die andere Richtung.

Nun haben wir einen Schulsprengel und ich gehe davon aus, dass sich an der Schulbesuchspraxis nicht viel ändern wird, da die Einteilung der Schülerinnen und Schüler weiterhin nach den „alten“ Schulsprengel gemacht wird. In Labuch wohnende Eltern werde ihre Kinder vermutlich weiterhin in die VS Labuch schicken wollen, Eltern aus dem Ortsteil Gleisdorf werden ihre Kinder voraussichtlich in die Gleisdorfer Schule schicken. Sollten Eltern die jeweils andere, nicht zugeteilte Schule für ihr Kind wählen wollen, so ist dies auch – wie bisher – zu begründen und wird ebenso nach den gesetzlich anerkannten Gründen (Persönliche Verhältnisse z.B. Arbeitsplatz der Eltern, Schulbesuch von Geschwistern, besondere Bedürfnisse des Kindes; Örtliche Verkehrsverhältnisse und Zumutbarkeit des Schulweges; Organisationsform der betroffenen Schule) entschieden.

Besteht die Gefahr, dass in einer Schule durch einen „sprengelfremden“ Schulbesuch eine Klasse verloren gehen könnte, oder es zu einer zusätzlichen Klassenteilung kommen könnte, können und werden wir gemeindeintern Schüler im Einverständnis mit den Schulleitungen auch der anderen Schule zuweisen.

Die Eltern und auch die Schule können alle davon ausgehen, dass wir auf den Bestand beider(!) Schulen achten. Auch das Millioneninvestment in den Standort Labuch ist ein klares Zeichen dafür, dass wir trotz dieser formalen Änderung den Schulstandort Labuch nicht aufgeben - alles andere wäre blanker Nonsens!

In diesem Zusammenhang haben sich sehr konkrete Fragen ergeben, auf die ich hier im Detail eingehen will:

Was bedeutet die Zusammenlegung der Schulsprengel konkret für die aktuellen und künftigen Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien?

Konkret hat das auf die Schülerinnen und Schüler und deren Familien keine Auswirkungen. Denn die Schulsprengeländerung wirkt sich per se nur auf die Verwaltungsverfahren aus.

Welche pädagogischen, organisatorischen und finanziellen Vor- und Nachteile ergeben sich daraus?

Die Schulsprengeländerung hat weder auf die Pädagogik noch auf die Organisation Auswirkungen. Da sich dadurch lediglich Verwaltungsverfahren verändern, kann es eine Reduktion des Aufwandes in der Gemeinde und der Bildungsdirektion mit sich bringen.

Ist der langfristige Erhalt beider Schulstandorte sichergestellt oder besteht die Möglichkeit einer schrittweisen Zentralisierung am Standort Gleisdorf?

Der langfristige Erhalt beider Schulstandorte ist unser Ziel. Deswegen werden aktuell große finanzielle Mittel in die VS Labuch investiert. Eine Zentralisierung am Standort Gleisdorf ist weder Ziel, noch ist es räumlich machbar. Denn eine weitere bauliche Erweiterung ist am Standort Gleisdorf nur mehr in sehr geringem Ausmaß möglich.

Ab welchem Schuljahr soll die Zusammenlegung wirksam werden?

Die Sprengelveränderung ist eine Verordnung des Landes. Wann das Land Steiermark diese Verordnung erlässt, liegt nicht im Einflussbereich der Stadt.

Hat die Entscheidung Einfluss auf den geplanten Schulumbau oder andere Investitionen in den Standort Labuch?

Nein!

Bleiben beide Schulen eigenständig mit eigener Schulleitung oder ist künftig eine gemeinsame Schulleitung vorgesehen?

Eine Neuordnung der Schulleitung ist derzeit für die Gemeinde kein Thema. Meines Wissens wurde seitens der Bildungsdirektion für Dir. Wachtler eine Nachfolge nominiert.

Welche Auswirkungen hätte dies auf die Eigenständigkeit und Gestaltungsmöglichkeiten der Volksschule Labuch?

Wie gesagt ist hier aktuell keinerlei Änderung der Organisation angedacht.

Wie erfolgt künftig die Einteilung der Schulanfängerinnen und Schulanfänger, wenn die Anzahl der Kinder die Bildung einer Klasse überschreitet (z.B. Zuteilung an den Standort Gleisdorf)?

Die Einteilung der Schulanfängerinnen und Schulanfänger erfolgt wie oben beschrieben grundsätzlich weiterhin nach den „alten“ Schulsprengel. Sollte aufgrund der Anzahl der Kinder eine Klasse geteilt werden und am jeweiligen Schulstandort befindet sich noch Platz für diese Klassen, dann wird die Teilung der Klassen auch problemlos erfolgen können. Es geht der Stadtgemeinde Gleisdorf vor allem um gut funktionierende Schulstandorte. Dies wird durch die Sprengelzusammenlegung jedenfalls nicht gefährdet.

Die VS Gleisdorf ist aktuell sehr ausgelastet. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass die VS Gleisdorf Schülerinnen und Schüler nach Belieben aufnehmen kann!

Nach welchen Kriterien wird entschieden, wenn Kinder einem anderen Schulstandort zugeteilt werden müssen? Wer trifft diese Entscheidung?

Wenn diese Entscheidung ansteht, wird unsere Bildungsabteilung die beste Lösung finden – dies in Absprache mit den Beteiligten (Schulleitungen).

Können Eltern auch künftig darauf vertrauen, dass ihre Kinder die Volksschule Labuch besuchen können, sofern dies ihrem Wohnort entspricht?

Diese Vorgangsweise hat oberste Priorität!

Sehr geehrte Frau Maurer, liebe Mitglieder des Elternvereins, die Zusammenführung der beiden Schulsprengel ist keine Zusammenlegung der beiden Schulen! Beide Standorte bleiben in ihrer Organisation und Pädagogik unberührt. Was wegfällt, ist das umfangreiche Verwaltungsverfahren, wenn Eltern(!) den Wunsch haben, dass ihr Kind abweichend von seinem Wohnort eine andere Schule besucht. Das gilt für Kinder aus den Ortsteilen Ungerdorf und Labuch in Richtung Gleisdorf genauso wie für Kinder aus dem Ortsteil Gleisdorf in Richtung VS Labuch.

UND: Wir bauen aktuell die VS Labuch um, damit sie für alle Kinder ein guter und attraktiver Schulstandort bleibt!

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DAS GLEISDORFER KLIMATICKET

Die Stadtgemeinde Gleisdorf stellt den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Gleisdorf ein „KlimaTicket Steiermark übertragbar“ als Schnupperticket zur Verfügung. Die genaue Gültigkeit des Tickets richtet sich nach den jeweils gültigen Bedingungen des Verkehrsverbundes Steiermark bzw. den Bestimmungen des Klimatickets.

Eine Reservierung des Schnuppertickets der Stadtgemeinde Gleisdorf ist möglich:


Der Verleih der Tickets startet am 12.01.2026. Jede Person kann das Klimaticket maximal 2 Mal pro Monat für maximal 3 aufeinanderfolgende Tage ausleihen.

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Mein persönliches Info-Service für Sie!

Transparenz ist für mich eines der wichtigsten Gebote der Politik, der Kommunalpolitik ganz besonders. Und dazu gehören insbesondere gute Informationen aus erster Hand. Diese will ich Ihnen ab nun neben den bestehen Informationskanälen nun noch zusätzlich mit einem niederschwelligen persönlichen WhatsApp-Info bieten.

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Also, bleiben wir im Gespräch! In persönlichen Begegnungen oder auch auf den digitalen Wegen.

Auf geht's in die 6. Periode!

Mit der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates der Stadtgemeinde Gleisdorf ist am 28. April 2025 ein weiterer wichtiger Meilenstein heute erledigt. Ich freue mich mit allen heute angelobten Gemeinderätinnen und Gemeinderäten! Und: Ich freue mich natürlich RIIIIIESIG über meine neuerliche Wahl zum Bürgermeister unserer Stadt! Vielen Dank allen Menschen, die die ÖVP Gleisdorf und mich auf diesem Weg unterstützt haben!

Auf geht's in die sechste Periode im wunderbarsten Job auf Erden!Mit Klick auf das Bild kommen Sie zu meiner Antrittsrede.

DANKE!

Vielen DANK!

Das sind die Ergebnisse der Gemeinderatswahl vom 23.03.2025 Gleisdorf, in Klammer sehen Sie die Ergebnisse von 2020:

  • ÖVP: 2528 Stimmen (2565), 46,10% (57,87%), 15 Mandate (18)
  • SPÖ: 541 Stimmen (558 ), 9,87% (12,59%), 3 Mandate (4)
  • FPÖ: 1377 Stimmen (441), 25,11% (9,95%), 8 Mandate (3)
  • GRÜNE: 795 Stimmen (868), 14,50% (19,58%), 4 Mandate (6)
  • NEOS: 243 Stimmen (0), 4,43% (0 %), 1 Mandat (0)

Die Themen 2025 - 2030

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen.

Dieses Programm ist ein Ergebnis vieler persönlicher Gespräche, einer großen Umfrage, einer Bürgerveranstaltung, einer Arbeitsklausur und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!

Da geht es zum Sieben-Punkte-Plan!