Christoph Stark

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Tagebuch

Eintrag vom 21.10.2014, 21 Uhr 44

Detailfragen zur Fusion, schwere Tische und Diskussionen im forumKloster

Kulturkonferenz, ...
... Social-Media-Seminar ...
... und die Vorbereitungen für die Billard-Meisterschaft im forumKloster
 

Die angesetzten eineinhalb Stunden reichten heute Früh nicht aus, um alle anstehenden Themen zur kommenden Fusion abzuarbeiten. Konkret ging es um die Fragestellung, was in den einzelnen Abteilungen personell, infrastrukturell, organisatorisch und entscheidungsrelevant noch benötigt wird, um Anfang Jänner gut in der neuen verschmolzenen Gemeinde zu starten. Morgen geht es weiter!

Auch der nächste Termin drehte sich um die Fusion, diesmal um die Fusion der beiden Leaderregionen „Energieregion Weiz-Gleisdorf“ und dem „Almenland“, die auch schon weit gediehen ist, bei der sich aber auch im Finale die eine oder andere Frage auftut. Zwei so große Prozesse begleiten zu dürfen, ist ein historisches Privileg, aber auch eine echte Herausforderung!

In der zweiten Nachmittagshälfte kamen VertreterInnen aus den verschiedensten Regionen zur „Leader-Kultur-Konferenz“ im forumKloster zusammen. Dort wird – abseits der Konferenz – gerade für die österreichische Nationalmeisterschaft im Pool-Billard aufgebaut. Das ist schon imposant, was hier in kurzer Zeit zustande gebracht wurde!

Während die KulturproponentInnen über die Entwicklung der letzten Jahre reflektierten, machte ich einen Abstecher in einen Nachbarsaal, wo die ÖVP zu einem Social-Media-Seminar eingeladen hatte – es war mir natürlich eine Freude, hier „Grüß Gott“ zu sagen!

Den offiziellen Tagesabschluss bildete die Sitzung des Finanz- und Rechtsausschusses. Wahrscheinlich die letzte in dieser Kostellation, durch die Mirko Franschitz als Obmann dieses Gremiums führte.

Eintrag vom 20.10.2014, 20 Uhr 29

Viel Beton als Grundlage für den Garten

Unter dieser großflächigen Betondecke liegt die Tiefgarage
 

Montag. Neue Woche nach einem kurzen Wochenende. Aber ein Montag, an dem der blaue Himmel und die strahlende Sonne das Herz lachen lassen – und den Weg ins Rathaus mit dem Fahrrad ermöglichen.

Eine Kinderhilfsaktion eröffnet die Sprechstunde, gefolgt von einigen internen Besprechungen und vielen (auch nicht so tollen) Telefonaten.

Am Nachmittag bewundere ich die neue Außenfarbe des Gebäudes des Gleisdorfer Abwasserverbandes, der bislang ein bisserl den Charme eines sowjetischen Geheimdienstbüros hatte. Jetzt ist dieses Objekt ausgesprochen freundlich! Innen ging es heute um die Erstellung des Kanalkatasters. Ein Medium, das heute für jede Planung unerlässlich ist. Wie viele Kanaldeckel es in der Stadt gibt, das wäre wieder einmal ein Schätzspiel wert ...

Über das neuen Wohnprojekt am Standort des alten Bezirkspensionistenheimes habe ich ja schon dann und wann berichtet. Im Haus wird emsig gearbeitet, gestemmt und gehämmert. Und im Außenbereich wurde heute die imposante Decke der Tiefgarage betoniert – ein schöner „Fleck“, auf dem dann die Grünanlage für dieses Wohnhaus errichtet wird.

Eintrag vom 19.10.2014, 21 Uhr 43

Maronis letzter Durchgang

Das Maroni-Team in Laßnitzthal
 

Was für ein Tag!! Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, nahezu sommerliche Temperaturen – ziemlich schön! Dieser Sonntag erlaubt mir wieder mit dem Fahrrad eine Runde durch die Stadt zu machen, bevor es für ein paar Stunden ins Büro geht. Am frühen Nachmittag besuchen Ulli und ich den letzten Maronibrat-Durchgang des heurigen Jahres. Die ÖVP-Ortsgruppe Laßnitzthal lud zu diesem beliebten Ereignis und bewirtete ihre Gäste vor dem Gemeindeamt.Ein ausgedehnter Spaziergang rundete den Sonntag dann ganz privat ab.

Eintrag vom 18.10.2014, 19 Uhr 01

Programm und Liste stehen!

Morgenausblick am Tag 2 der ÖVP-Klausur
Klausurende - ein tolles Team!
Fahrzeugsegnung
Auch Mirko Franschitz ehrte Kameraden namens des Roten Kreuzes
Geehrte und ausgezeichnete Polizisten!
Angetreten zur Branddienstleistungsprüfung
 

Die alljährliche Arbeitsklausur der ÖVP Gleisdorf gehört schon zur Tradition. Diesmal war es aber eine besondere, zumal es galt, zwei große und wichtige Themenbereiche zu bearbeiten, zu diskutieren und letztendlich auch zu beschließen: Die Rede ist vom Parteiprogramm 2015 – 2020 und der mit konkreten Namen hinterlegten Liste, mit der die ÖVP in die Gemeinderatswahl 2015 gehen wird. Beide Bereiche brauchen die inhaltliche Ausgewogenheit und die Balance zwischen der Stadt und den Geschwistergemeinden. Nach vielen Stunden wirklich wertvoller Gespräche stieg heute Mittag quasi „weißer Rauch“ auf. Geschafft! Programm und Liste stehen! Es ist eine gute Fülle an breiten Themen, die wir als ÖVP in den kommenden fünf Jahren in Angriff nehmen wollen und es ist eine wirklich tolle Gruppe an Damen und Herren, die dieses Programm tragen werden. Beides wird am Stadtparteitag im Jänner offiziell beschlossen und dann der Öffentlichkeit präsentiert. Danke an dieses große Team für diese wertvolle Zeit!

Zurück in Gleisdorf geht es zur Feuerwehr. Maronibraten und der Oktober sind eigentlich untrennbar miteinander verbunden. Und die herzhaften Maronis bei der Feuerwehr sind fixer Bestandteil im Kalender. Wie schon in den letzten Jahren ist dieser Anlass mit mehr Ereignissen verbunden: Der Weihe eines neuen Fahrzeuges (diesmal ein Mannschaftstransportfahrzeug), der Ehrung verdienter Kameraden und Menschen aus befreundeten Einsatzorganisationen (Polizei und Rotem Kreuz) und der Branddienstleistungsprüfung, bei der die jungen FeuerwehrkameradInnen zeigen, was sie drauf haben – und das ist eine ganze Menge an technischem Wissen und praktischem Können.

Eintrag vom 17.10.2014, 12 Uhr 19

1,8 Millionen Euro Investment in die Saatzucht Gleisdorf

Geschäftsführer Johann Posch
RWA-Generaldirektor DI Reinhard Wolf
Landesrat Johann Seitinger
Landwirtschaftskammerpräsident Franz Titschenbacher
Zünftige Musi
 

Seit 1957 besteht die Saatzucht in Gleisdorf, heute wurde das 1,8 Millionen-Euro-Investment in diesen Standort mit einem großen Festakt gefeiert, zu dem Geschäftsführer Johann Posch unter anderem Landesrat Hans Seitinger, LAbg. Erwin Gruber, RWA-Generaldirektor DI Reinhard Wolf, Landeskammerpräsidenten Franz Titschenbacher und viele andere Ehrengäste aus Österreich, Schweiz, Deutschland und Dänemark begrüßen durfte. In der Saatzucht Gleisdorf wird Saatgut für den gesamten europäischen aber auch für den internationalen Markt gezüchtet – gentechnikfrei und auf höchstem High-Tech-Niveau. Mit dieser Investition wurde nun ein klares und wichtiges Bekenntnis zum Standort Gleisdorf abgelegt – DANKE dafür!

Von diesem feierlichen Termin ging es noch schnell nach Hause, um die letzten Vorbereitungen für die ab Mittag startende ÖVP-Klausur zu treffen. Ein umfangreiches Arbeitsprogramm liegt vor den 45 TeilnehmerInnen, die sich allesamt dankenswerter Weise die Zeit genommen haben, um über das gemeinsame Gleisdorf in den kommenden fünf Jahren nachzudenken und auch Weichenstellungen für die Gemeinderatswahl im März 2015 zu stellen. Ich freu mich drauf!

Eintrag vom 16.10.2014, 17 Uhr 54

Pressekonferenz – ÖVP-BürgerInnenbefragung

Bezirksgeschäftsführer Johann Graf, Johanna Steinbauer, m.W., Bezirksparteiobmann und Landtagsabgeordneter Erwin Gruber, LAbg. Bernhard Ederer (v.r.n.l.)
 

In den letzten Monaten haben die MitarbeiterInnen der ÖVP-Ortsorganisationen rund 20.000 Menschen besucht und sie um ihre Meinung zu den wichtigsten Themen des Bezirkes gebeten. 2.600 Fragebögen kamen retour und liefern so ein repräsentatives Bild unseres Bezirkes und seiner Gemeinden. Einhelliger Tenor: Die Gesamtzufriedenheit der Menschen mit ihrer Lebenssituation ist grundsätzlich sehr gut und zeigt einmal mehr, in welcher tollen Region wir leben dürfen. Als wichtigste Themen der Zukunft wurden Arbeit, öffentlicher Verkehr, Gesundheitsversorgung, Nahversorgung, Familienangebote und die Internet-Breitband-Verfügbarkeit genannt. Diese Daten wurden in der heutigen Pressekonferenz präsentiert und sind eine tolle Grundlage, um darauf aufbauend das Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre zu schmieden – eine Aufgabe, der sich die Ortsgruppen in den kommenden Wochen intensiv widmen werden. In Gleisdorf startet dieser Prozess an diesem Wochenende mit einer Arbeitsklausur.

Eintrag vom 16.10.2014, 11 Uhr 00

BürgerInneninformation zur Flüchtlingssituation


 

Liebe Gleisdorferinnen, liebe Gleisdorfer,
geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger in unseren Geschwistergemeinden,

es gehört zu den besonders schönen Aufgaben, Sie über erfolgreiche Entwicklungen und tolle Projekte zu informieren. Diesmal möchte ich Ihren Blick aber auf ein Thema lenken, das ganz und gar nicht mit Erfolgen, sondern vielmehr mit menschlichen Tragödien zu tun hat.

Nach und nach verebbt die mediale Berichterstattung ein wenig, andere weltpolitische Schauplätze haben möglicher Weise höhere Priorität. Dass wir das Leid nicht mehr stündlich in unsere Wohnzimmer geliefert bekommen, heißt aber nicht, dass es an Aktualität und Brisanz verloren hätte. Im Gegenteil! Die Rede ist vom akuten Flüchtlingsdrama der syrischen Bevölkerung, wo Menschen einfach um ihr Leben gelaufen sind, um nicht der dort wütenden Kriegsmaschinerie zum Opfer zu fallen. Millionen Menschen stehen vor dem Nichts, ihr Hab und Gut beschränkt sich auf das, was sie am Körper und in ihren Händen tragen konnten. Nun kommt der Winter und die halbe Welt zeigt mit dem Finger auf jeweils andere, die besser in der Lage wären, zu helfen – ein beschämendes Spiel, bei dem wir in Gleisdorf nicht untätig zusehen, sondern Taten setzen wollen.

500 Flüchtlinge sollen bis Jahresende in der Steiermark noch Schutz und Hilfe finden. Damit wäre die mit dem Bund vertraglich vereinbarte Quote erfüllt. Derzeit sind es in der Steiermark rund 3.300 Asyl-suchende, 3.800 sollten es werden. In ganz Österreich befinden sich rund 26.000 Menschen, die hier um Asyl ansuchen wollen. Während der Jugoslawien-Krise waren es mehr als 50.000.

Vor diesem Hintergrund und aufgrund des Appells des Landes habe ich Anfang Oktober die Obleute aller im Gemeinderat vertretenen Parteien und die VertreterInnen aus unseren Geschwistergemeinden zu einer Sondersitzung eingeladen, in der wir*) die Fakten gemeinsam erörtert und diskutiert haben, um am Ende zu einer einhelligen(!) Haltung über die weitere Vorgangsweise zu gelangen.

  • Gleisdorf will sich dem Flüchtlingsdrama nicht verschließen, sondern aktiv etwas tun.
  • Wir werden dem Flüchtlingsreferat des Landes leerstehende Gebäude nennen, die von den MitarbeiterInnen des Landes inspiziert werden, ob sie den geltenden Anforderungen entsprechen.
  • Als Ziel haben wir eine Zahl von 30 Menschen genannt, die in Gleisdorf ein sicheres Dach über dem Kopf finden sollten, um hier ihr Asylverfahren abzuwarten.
  • Neben den von diversen Organisationen (Caritas, Zebra, etc.) angebotenen Hilfestellungen, wollen wir als Gemeinde diese Menschen aktiv bei der Integration unterstützen.
  • Während ihres Aufenthaltes wollen wir den Asylsuchenden durch gemeinnützige Arbeit in der Stadt eine Aufgabe bieten, damit sie nicht nur zum zermürbenden Warten verurteilt sind, sondern sich aktiv einbringen können.

Uns war bei diesem Schritt vollkommen klar, dass es auch in Österreich Menschen gibt, denen es nicht gut geht und die finanziell zu kämpfen haben. Wem, wenn nicht unserer hochentwickelten Gesellschaft, ist aber zuzumuten, in einer Situation wie dieser die helfende Hand auszustrecken. Wir wollen hier ein Zeichen der humanitären Hilfe, der gelebten Nächstenliebe und dringend erforderlichen Menschlichkeit setzen und bauen dabei auf Ihr Verständnis!

Herzliche Grüße

Christoph Stark


DATEN & FAKTEN

Wer hat Anspruch auf Grundversorgung?

  • AsylwerberInnen, solange das Verfahren läuft.
  • Asylberechtigte, während der ersten vier Monate nach Asylgewährung.
  • Personen, die aus rechtlichen und faktischen Gründen nicht abschiebbar sind.

Wie hoch ist die Grundversorgung?

Die Höhe der Grundversorgung ist abhängig von der Unterbringungsart:

  • Vollversorgung: Die QuartiergeberInnen erhalten einen Tagsatz von € 19,-- für Unterbringung und Verpflegung (3 Mahlzeiten am Tag). Die AsylwerberInnen erhalten € 40,-- Taschengeld im Monat.
  • Teil-Selbstversorgung: Die QuartiergeberInnen erhalten einen Tagsatz von € 19,--. Davon zahlen sie den AsylwerberInnen pro Monat € 110,-- für deren Selbstverpflegung. Des Weiteren werden bei Bedarf einige Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel zur Verfügung gestellt. Die AsylwerberInnen erhalten € 40,-- im Monat an Taschengeld.

Weitere Leistungen unabhängig von der Unterbringungsart:

Kranken-Versicherung sowie eine Bekleidungshilfe (max. € 150,--/Jahr).

Welche Kosten trägt das Land Steiermark?

Die Kosten für die Versorgung von AsylwerberInnen werden je nach Verfahrensdauer von 60% bis zu 100% vom Innenministerium refundiert (100%, wenn das Asylverfahren länger als 12 Monate dauert).

Dürfen Flüchtlinge arbeiten?

Asylsuchende haben während des Zulassungsverfahrens sowie in den drei Monaten nach Zulassung keinen Zugang zum Arbeitsmarkt. Danach besteht ein äußerst eingeschränkter Zugang zu unselbstständiger Tätigkeit:

  • Im Rahmen festgesetzter Kontingente können Asylsuchende (zeitlich auf maximal sechs Wochen beschränkt und nicht verlängerbar) nur Erntearbeit bzw. (auf sechs Monate befristete verlängerbare) Saisonarbeit ausüben.
  • Bei nachgewiesenem Lehrlingsmangel (z.B. Restaurantfachmann/-frau; Koch/Köchin, Gastronomiefachmann/-frau, Einzelhandelskaufmann/-frau – Lebensmittelhandel) können Jugendliche unter 25 Jahren eine Lehre absolvieren, wenn für die betreffende Lehrstelle keine andere Arbeitskraft vermittelt werden kann.
  • Darüber hinaus können Gemeinden sowie kirchliche oder soziale Einrichtungen AsylwerberInnen für gemeinnützige Arbeit (sog. Remunerantentätigkeit) heranziehen.

Eintrag vom 15.10.2014, 23 Uhr 13

Energieschlaumeier und Breitbandinitiative

Die Energieschlaumeier bei der Arbeit
Ausgezeichnete Energieschlaumeier
Breitbandenquete
Die unterzeichnete Breitbandvereinbarung
Landesrat Dr. Buchmann
 

Das heutige Jour Fixe war eine Spur flotter als üblich, da ich um 09:00 Uhr bereits einen wichtigen Termin in der Volksschule hatte. Warum sind LED-Lampen besser als konventionelle Glühlampen? Wie viel Energie kann man sich damit ersparen? Woher kommt die Energie eigentlich? Diese und mehr Fragen wurden dort dieser Tage im Projekt "Kids meet Energy" erarbeitet und die Absolventinnen erhielten heute das Zertifikat zum "Energieschlaumeier" - herzliche Gratulation! Solche Auszeichnungen machen echt Spaß!

Am frühen Nachmittag wurde im Rathaus die Frage erörtert, ob eine Notschlafstelle für obdachlos gewordene Mitmenschen regional Sinn macht und in unserem Bezirk nachgefragt sein könnte. VertreterInnen von Caritas, Streetwork und Servicecenter kamen dabei zu Wort. Die Ergebnisse dieser Gespräche fließen in ein Gesamtprojekt ein, das am Ende zu einer abschließenden Antwort kommen muss.

Der Abend stand im Zeichen des Breitbandes. Denn die steirische Breitbandinitiative wurde heute mit einer Pressekonferenz mit Landesrat Dr. Christian Buchmann und einer gut besuchten Enquete bei der Energie Steiermark gestartet! Bis zum Jahr 2017 sollen alle Haushalte in der Steiermark mit 30 MBit/s erreichbar sein! Nach und nach soll dann die Erweiterung auf 100 MBit/s erfolgen. Denn allen Beteiligten ist klar: Breitband-Internet gehört heute zur Grundinfrastruktur wie Straßen, Kanalisation oder die Müllentsorgung. Breitbandverfügbarkeit ist ein Grunderfordernis für Wirtschaftsansiedelung und –entwicklung, aber auch eine Notwendigkeit für viele Menschen im Alltag.

Eintrag vom 14.10.2014, 23 Uhr 03

Staatsmeisterschaft im Pool-Billard kommt nach Gleisdorf

Karl Peter Zengerer und Gerhard Heschl organisierten die Staatsmeisterschaft
"Gut Stoß"
 

Dem unglaublichen Engagement von Gerhard Heschl und Karl Peter Zengerer ist es zu verdanken, dass der Billardclub Lucy Shot die Österreichische Staatsmeisterschaft im Pool-Billard ausrichten darf. Vom 22. bis 26. Oktober trifft sich im forumKloster die Elite dieses edlen Sports. Zum Auftakt ist großes Staunen mit Florian Kohler angesagt!

In diesen Tagen komme ich mit meiner Büroarbeit so gar nicht weiter. Bin ich am einen Eck fertig, türmen sich die Unterlagen bereits am anderen. Schaut verdächtig nach Wochenendschicht aus!

Am Nachmittag komme ich meiner Verpflichtung als Aufsichtsrat der ÖWG in Graz nach, wo es heute um die Bilanzzahlen des Vorjahres ging. Es ist beruhigend zu wissen, Kontrollorgan in einem Unternehmen sein zu dürfen, das auf gesunden Beinen steht!

Zurück in Gleisdorf tagt der Stadtrat und fasst viele einstimmige Beschlüsse, über die ich in den kommenden Tagen berichten darf. Von dort ging es direkt in die Ausschusssitzung „Stadtplanung, Stadtgestaltung und Verkehr“, wo eine lange Tagesordnung abzuarbeiten war. Unter anderem ging es hier um Grünanlagen, Kreuzungsgestaltungen, Sanierungen, Raumordnung, Wegerechte und vieles mehr.

Eintrag vom 13.10.2014, 23 Uhr 07

Helfende Projekte

Spaß im Twizy
Jurysitzung der Solidarregion
 

Einen neue Woche startet gut und „elektrisch“ mit einem neuen Dienstfahrzeug - mit dem Renault Twizy geht es ab sofort lautlos durch die Stadt. Macht Spaß, auch wenn das Gefährt eher nur sommertauglich ist.

Der Vormittag stand im Zeichen vieler Besprechungen, der Nachmittag setzte diese Entwicklung fort. Jobangelegenheiten, Wirtschaftsentwicklungen, Personalrochaden in Unternehmen, Personalvertretungswünsche und noch so einiges mehr.

Am Abend tagte die Jury zur Auszeichnung des Solidarpreises 2014. Respekt vor den vielen nominierten Projekten und den dahinter stehenden Menschen - da ist es sehr, sehr schwierig, ein Ranking herbeizuführen, da alle Initiativen sehr zu begrüßen sind und durchgängig Menschen, die es nicht so leicht haben, helfen und dienen.

Ums Helfen ging es auch beim letzten Termin des Tages – der Lionssitzung.

Eintrag vom 12.10.2014, 22 Uhr 55

Ein Sonntag - zwei Geburtstage

Ulli, Maxi und Karin
"Rohware" für den Schweißerkurs auf der Geburtstagstorte
 

Das restliche Wochenende gehörte Freunden und der Familie. Zuerst hatten wir die Ehre, Ullis Taufkind Maximilian zu seinem 5. Geburtstag zu gratulieren und verbrachten den Abend und den halben Sonntag bei ihm und seinen Eltern in Wien. Ein wirklich entzückender junger Mann, der aber auch ganz ein Wilder sein kann! Danke an Karin und Jo für diese wie immer schöne Zeit in Wien!

Auf dem Nachhauseweg machten wir noch in Hartberg Halt, um Schwager Berndi zu seinem Vierziger hochleben zu lassen, der sich zu diesem Anlass ein eher außergewöhnliches Geschenk gewünscht hat – einen Schweißerkurs! Für einen Kunsthistoriker nicht unbedingt die naheliegendste Zusatzausbildung ;-)

Eintrag vom 11.10.2014, 20 Uhr 23

Haus des Kindes - ein fulminantes Fest zum Projektabschluss

Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
 

Mit einem fulminanten Fest wurde am Nachmittag das Finale des Projektes Haus des Kindes gefeiert und die offizielle Übergabe an die NutzerInnen vorgenommen. Es hätte schöner nicht sein können!! Traumwetter, aufgeregte und strahlende Kinder, ebenso strahlende Eltern und begeisterte Ehrengäste. Allein der Einzug der Kinder und dieses bunte Blumen Bild haben mich sehr bewegt - auch das eigens komponierte Abschlusslied „Im Herzen die Sonne“ setzte das Tüpfelchen auf das i. Danke allen Mitwirkenden, Gästen, Eltern, Ehrengästen und auch unserem Herrn Pfarrer, der geleitet von den sommerlichen Temperaturen meinte: Lieber Gott, segne flott!

Eintrag vom 11.10.2014, 12 Uhr 09

ÖAAB-Landestag


 

Beim Landestag des steirischen ÖAAB in Graz war Bundesministerin Johanna Mikl-Leitner zu Gast, die neben den Themen der Steuerreform, der Arbeitnehmerinteressen und dem Bundesheer natürlich auch die Asylproblematik ansprach. Gleisdorf wird hier möglicher Weise zu einer guten und schnellen Lösung kommen - ein gutes Auftaktgespräch dazu hat diese Woche mit den Vertretern aller Fraktionen stattgefunden.

Eintrag vom 10.10.2014, 23 Uhr 05

Beste Maroni bei herrlichem Wetter




 

Viele Vorhaben für zu wenig Tag … dementsprechend dicht ist es geworden. Interne Besprechungen, Pressetermine, eine Besprechung in Sachen Raumordnung in Graz und eine Geschäftseröffnung – das waren die Themen des Vormittags.

Den Nachmittag läuteten zuerst die Vorbereitungsarbeiten für das Maronibraten am Hauptplatz ein, bevor ich einen traurigen Termin wahrnehmen musste. Franz Kroicher, langjähriger Mitarbeiter am Wirtschaftshof, ist im 81. Lebensjahr verstorben. Ihm durfte ich die letzte Ehre auf seinem letzten irdischen Weg erweisen.

Danach begleitete das herrliche Wetter mein Team und mich bei der letzten Station des diesjährigen Maronibratens der ÖVP-Gleisdorf. In weniger als zwei Stunden waren 28 Kilo bester Maroni gebraten und verschenkt, dazu gab es Sturm, Apfelsaft, Brote, saftigen Schweinsbraten, Aufschnitte und Kuchen. Danke an mein Team (Ing. Kurt Zuber = bester Maronibrater!), danke den zahlreichen BesucherInnen! Bis zum nächsten Jahr!

Noch während der Aufräumarbeiten durfte ich mich in Richtung Stadion empfehlen, wo dem grandiosen 1:0 des FC Gleisdorf 09 gegen Deutschlandsberg ein Gelb-Rot-Aussschluss und große Emotionen am Spielplatz wie auch auf den Tribünen folgten. Ist nur gut, dass der Schiedsrichter das alles nicht genau hören kann ... zur Pause stand es trotz der Unterzahl aber sogar 2:0! Am Ende und nach einem weiteren umstrittenen Ausschluss unterlag Gleisdorf schließlich 2:3.

Eintrag vom 9.10.2014, 23 Uhr 23

Entschärft

Die Kreuzung konnte entschärft werden
 

Durch das schnelle und freundliche Entgegenkommen der Familie von Christian Papst ist es gelungen, das Gefahrenpotenzial der neuen Vorrangregelung an der Kreuzung Jahngasse – Dr. Hermann-Hornung-Gasse wesentlich zu senken, in dem der bisherige undurchsichtige Zaun durch einen neuen sichtdurchlässigen ersetzt wird. Vielen Dank für dieses Zutun! Jetzt ist bei der Annäherung an diese Kreuzung der Blick in die Jahngasse möglich und die Gefahr entschärft.

Heute war wieder so ein Tag, an dem ich das Gefühl hatte, mir fehlen ein paar Stunden, um all das unterzubringen, was notwendig wäre.

Anrainerwünsche, technologische Weiterentwicklungen, ein europäisches Kulturprojekt, Ortstafelfragen, Fusionsagenden, Vorbereitungsarbeiten für nächste Woche, Pressegespräche, Mitarbeiteranliegen, usw.

Zum Tagesabschluss tagte der ÖVP-Fachbereich „Raumordnung, Stadtplanung und verkehr“, in dem die Programmpläne für die Zeit bis 2020 geschmiedet wurden. Eine superkonstruktive und ergebnisreiche Sitzung – da waren die zweidreiviertel Stunden auch wieder schnell weg.

Eintrag vom 8.10.2014, 23 Uhr 37

... weil dann muss ich auch nicht mehr hinter der Oma fahren ...

Der Brief der jungen Johanna

Josef Zotter wurde von Minister Andrä Rupprechter ausgezeichnet
Elfi Scharf - einfach toll
Gemeinderatskabarett beim Solar-Kabarett
Haubenkoch Willi Haider und Moderator Hansjörg Willnauer
 

Heute gibt es wieder ein dickes Konvolut an Ereignissen zu berichten. Start – wie immer mittwochs – Jour Fixe, eine schnelle Kommunikations- und Informationsrunde. Um Information und Interaktion ging es auch beim Folgetermin, bei dem es um eine technische Erneuerung in der Stadt und um die Kommunikation zwischen BürgerInnen und Rathaus geht.

Der weitere Vormittag drehte sich um einige interne Angelegenheiten und um meinen vollen Schreibtisch, auf dem ich unter anderem ein großes Kuvert vorgefunden habe, dessen Inhalt mich echt begeistert hat. Eine junge Gleisdorferin schreibt ihrem Bürgermeister, dass ein Radweg dringend verlängert gehört, damit sie – unter anderem – nicht mehr hinter ihrer Oma nachfahren muss.

In meiner Funktion als Vizepräsident des Gemeindebundes Steiermark durfte ich am Nachmittag Minister Andrä Rupprechter bei der Vergabe der aktuellen Umweltschutzpreise im Grazer Schubertkino assistieren. Einer der ausgezeichneten: Josef Zotter mit seiner Schokoladenmanufaktur in Riegersburg, der privat ein „Neu-Gleisdorfer“ ist. Herzliche Gratulation und meinen Glückwunsch zur mehrfachen Auszeichnung!

Von dieser Umweltveranstaltung ging es zur nächsten, diesmal in Gleisdorf, wo das „Solar-Kabarett“ in seine nächste Runde ging. Karl Hierzer, Umweltreferent und Mitarbeiter der Stadtwerke, organisierte über diese erfolgreiche Tochterfirma der Stadt wieder einen kurzweiligen Abend, in dem es nicht nur um solare Themen ging. Diesmal stand der Bereich „Lebensmittel und Essen“ im Vordergrund.

Eintrag vom 8.10.2014, 11 Uhr 01

Neue Zebrastreifen in der Stadt

Die neuen Zebrastreifn in der Bürgergasse / Franz-Perl-Straße
Der neue Zebrastreifn in der Albersdorfer Straße
 

Nach erfolgter Prüfung aller rechtlichen Voraussetzungen erließ die BH Weiz nun auch die notwendige Verordnung für die Zebrastreifen in der Bürgergasse und der Franz-Perl-Straße. Und nachdem dieses wichtige Papier im Rathaus eingeflattert war, wurden die Fußgängerübergänge auch schon markiert. Damit ist die Straße nun fertig! An der Gestaltung des freien Grundstückes wird noch gearbeitet - der stattliche Baum steht schon einmal.

Auf vielfachen Wunsch wurde auch in der Albersdorfer Straße ein Zebrastreifen markiert – auch hier ist der Markierung ein umfangreiches Vorverfahren vorausgegangen, in dem die Stadt Fahrzeug- und Fußgängerfrequenzen erhoben und gemessen hat, diese Daten von den Verkehrssachverständigen auf Plausibilität geprüft und die gesammelten Daten und Fakten letztendlich auch verkehrsrechtlich begutachtet wurden. All das führte dann zur rechtlich notwendigen Verordnung durch die Bezirkshauptmannschaft – und erst dann kommt die „Sprühdose“ zum Einsatz. Gut Ding braucht bekanntlich Weile …

Eintrag vom 7.10.2014, 17 Uhr 55

Pressekonferenz im Haus des Kindes

Pressekonferenz im Haus des Kindes
Pressekonferenz im Haus des Kindes
Denkaufgabe Puzzle
Pressekonferenz im Haus des Kindes
Da wird sogar noch schnell ein Fluchtwegsschild zurechtgerückt ...
Pressekonferenz im Haus des Kindes
 

Bevor nun am 11.10.2014 das große offizielle Eröffnungsfest startet, durfte ich heute mit den wichtigsten gemeindeinternen Projektpartnern das „Haus des Kindes“ den MedienvertreterInnen in einer Pressekonferenz vorstellen. Dr. Wolfgang Weber fasst als politisch zuständiger Projektleiter die wichtigsten Meilensteine zusammen, Harald Ritonja ging als Geschäftsführer der „Jugend und Kind KG“ auf einige Besonderheiten des Hauses ein und Carmen Kapper, Marlies Herbst und Ulrike Tavs-Rois schilderten aus ihrer Perspektive die Entstehung und den Alltag in ihren Einrichtungen Kindergarten, Kinderkrippe und Eltern-Kind-Zentrum. Ein Rundgang durch das Haus verschaffte den MedienvertreterInnen schließlich auch einen guten optischen Überblick über dieses wirklich große Projekt.

 

 
 

Informationen zum Thema Asyl

Liebe LeserInnen meine Webseite, hier finden Sie die aktuellen Informationen zur Flüchtlingssituation, dem Thema Asyl und zur Frage, wie Gleisdorf mit dieser humanitären Aufgabe umgeht.

GEÄNDERTER VORRANG!

Im Sinne des Verkehrskonzeptes wurde die Dr. Hermann-Hornung-Gasse gegenüber der Jahngasse benachrangt. Damit soll zusätzlich Tempo aus dem Schulbereich weggenommen und die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Einstimmig

Einstimmige Beschlüsse fielen beim ordentlichen und auch außergewöhnlichen ÖVP-Stadtparteitag. Die Delegierten beschlossen die Fusion der Ortsparteien und schenkten mir volles Vertrauen. Mehr dazu gibt es hier.

DIE FUSION IST BESCHLOSSEN!

Der 23. September 2013 ist ein denkwürdiges Datum, das in die Geschichte der Gemeinden und der Region eingehen wird. Am Abend tagten zeitgleich die Gemeinderäte der Gemeinden Gleisdorf, Labuch, Laßnitzthal, Nitscha und Ungerdorf und haben die Verschmelzung dieser fünf Gemeinden EINSTIMMIG BESCHLOSSEN! Mehr dazu HIER!

 
 
 
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