Tagebuch

Eintrag vom 23.9.2016, 17 Uhr 54

Düringer und die Parteien, 30 Jahre und Zeit am Meer


 

Nun hat also Kabarettist Roland Düringer eine fortschritts- und globalisierungsskeptische Spaßpartei angemeldet – das ist kein Auszug aus seinem aktuellen Programm, sondern politische Realität. Ich gehe einmal davon aus, dass er mit dieser Bewegung nicht wesentlich erfolgreicher sein wird, als z.B. Frank Stronach, der seiner Partei zumindest werblich viel finanziellen Schub gegeben hat, über den Düringer nicht verfügen dürfte. Wie auch immer, einige Stimmen wird auch Düringer auf sein Konto verbuchen können. Viel spannender wird aber die Frage sein, was sich in den vorderen Rängen der Show abspielen wird! Da aber nun kaum ein Tag vergeht, an dem der Zwist zwischen Rot und Schwarz zutage tritt, wird es wohl einen lachenden Dritten geben – der aber nicht Düringer heißen wird.

Kommen wir nun aber zu erfreulicheren Dingen!

Da wäre zum Beispiel das Wiegenfest meiner älteren Tochter Cosima, die heute vor (sage und schreibe!!!) 30 Jahren das Licht der Welt erblickt hat. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht (ein Satz, der normaler Weise der Generation 70+ zugerechnet wird). Auch auf diesem Weg: Alles Gute liebe Cosi und ein ganz hohes Maß an Lebensfreude für das neue Jahrzehnt!

Ein gescheiter Mensch soll einmal gesagt haben: „Man sitzt viel zu wenig am Meer!“ Vollkommen richtig. Um dieses Manko zu reduzieren, haben Ulli und ich uns über das Wochenende eben dorthin begeben.

Eintrag vom 22.9.2016, 22 Uhr 19

Bestes Zeugnis für die Gleisdorfer Ortsbildschutzzone und Facebook & Co

Karin Ronijak und Manuela Gsöll
 

Anstehende Pensionierungen lösen logischer Weise Umstrukturierungen aus. Um diese und die Frage, wie man eine Neuordnung ohne nennenswerte Probleme hinbekommt, ging es gleich am Morgen.

Danach besuchte die ehrwürdige Ortsbildkommission die Stadt. Das Ortsbildschutzgesetz legt dieses Procedere fest, dass die Kommission in regelmäßigen Abständen die Einhaltung der Ortsbildschutzzonen zu prüfen hat. Dazu gab es am Anfang einen Bericht im Rathaus und anschließend eine weitreichende Begehung der Stadt – mit einem eindeutigen Ergebnis: Die Mitglieder der Kommission haben der Stadt ein ausgezeichnetes Zeugnis in allen ortsbildschutzrelevanten Bereichen ausgesprochen, was mich natürlich sehr freut.

Am Nachmittag durfte ich dann einer rüstigen 90erin zum Geburtstag gratulieren, bevor es im Rathaus mit Anrainern aus Ungerdorf wieder einmal um die leidliche Frage der Schnellfahrer ging. Trotz aller Bemühungen und baulich getroffener Maßnahmen gibt es leider noch immer einige Verkehrsteilnehmer, die wohl schon mit echtem Vorsatz zeigen, wie egal ihnen der allgemeine Wunsch der restlichen Bevölkerung nach Verkehrssicherheit ist. Da hilft wohl nur noch polizeiliches Einschreiten.

Am Abend machen sich viele ÖVP-GemeinderätInnen und Stadtparteileitungsmitglieder „Facebook-fit“. Auf meine Initiative hin führten uns Dr. Karin Ronijak und ihre Mitarbeiterin Manuela Gsöll in die allgemeinen Fragen von Social Media & Co ein, bevor es dann ganz praktisch wurde. Denn eines ist klar. Ob einem Facebook, Twitter usw. gefallen oder nicht, all diese Medien sind Teil unserer Gesellschaft und der Medienlandschaft, was bedeutet, das man wissen sollte, mit ihnen umzugehen.

Eintrag vom 20.9.2016, 22 Uhr 41

Stuttgart - Graz - Gleisdorf - Teichalm - Gleisdorf

Joachim Dokter, Rosemarie Taferl und m.W.
Beratungen auf "höherer Ebene"
Thomas Raab las bei Plautz
 

Wieder recht zeitig in der Früh trat die Gleisdorfer Delegation in Winterbach die Heimreise an. Nach einer Stunde Flug und dank der attraktiven Kleinheit des Grazer Flughafens waren wir um 10 Uhr schon wieder vor Ort.

In anderer personellen Zusammensetzung ging es dann aber gleich wieder nach Graz, um im Amt der Landesregierung eine sehr heikle Rechtsfrage zu erörtern.

Gleich nach Mittag durfte ich die Kollegenschaft der Verwaltung in Sachen „Elektronischer Akt – kurz ELAK“ auf den neuesten Stand der Dinge bringen. Mit Jahreswechsel soll dieser Wechsel in das voll-digitale Zeitalter ja vollzogen werden.

Nicht im Wellnessbereich sondern in einem Seminarraum verbrachte ich am Nachmittag einige Stunden im Hause Pierer auf der Teichalm. Dort tagte das Projektauswahlgremium der Leaderregion Almenland & Energieregion und entschied damit ganz konkret über Förderungen für einzelne Projekte, die unsere Region weiterbringen sollen.

Wieder zurück in Gleisdorf berieten die Mitglieder des Ausschusses für Finanzen, Recht und Wirtschaft über einige Tagesordnungspunkte, die in der nächsten Gemeinderatssitzung dann auch beschlossen werden sollen.

Zu guter Letzt las der Erfolgsautor Thomas Raab am Abend

in der Buchhandlung Plautz aus seinem neuesten Metzger-Buch. Ein höchst vergnüglicher Abend!

Eintrag vom 19.9.2016, 23 Uhr 58

Bürgermeisterwechsel in Winterbach - ein Besuch bei Freunden

Albrecht Ulrich mit seiner Frau Carmen, meine Wenigkeit und Sven Müller mit seiner Gattin (v.l.n.r.)







 

Die Gleisdorfer Delegation, bestehend aus Gemeinderat Joachim Dokter, Ortsteilbürgermeisterin Rosemarie Taferl und mir, ist schon am Morgen in unserer Partnerstadt Winterbach gelandet. Und während im Rathaus die Vorbereitungen für den abendlichen Festakt liefen, wurden wir durch Vizebürgermeister Rudi Röhrich, Amtsleiter Matthias Kolb und Bauamtsleiter Rainer Blessnig durch die Stadt geführt, in die in den letzten Jahren kräftig investiert wurde.

Vor allem die gelungene Innenstadtgestaltung hat das Winterbacher Budget ordentlich belastet. Beim Rundgang werden die faktisch gleichen Problemstellungen und Herausforderungen, wie auch wir die in Gleisdorf erleben, sichtbar. Und in manchen Dingen sind uns unsere deutschen Freunde (wieder einmal) voraus. Zum Beispiel die Gemeinschaftsschule der 10 - 15-Jährigen, die wie die Grundschule ganztägig und verschränkt geführt wird, hat sich nicht nur schulisch, sondern auch gesellschaftspolitisch bestens bewährt. Aber auch in der Asylfrage gibt es deutliche Vorsprünge. So finanziert das Land z.B. 50% von günstigst errichteten Wohnungen für Asylberechtigten oder auch zwei Drittel der Personalkosten von AsylkoordinatorInnen, die in den Kommunen angestellt sind und die sich ausschließlich den Integrationsaufgaben widmen.

Ein Besuch im Winterbacher Heimatmuseum rundete den Nachmittag ab.

Nach 16 Jahren Amtszeit übergab Albrecht Ulrich am Abend den Schlüssel zum Winterbacher Rathaus seinem Nachfolger Sven Müller, der im Rahmen der abendlichen öffentlichen Sitzung des Gemeinderates im Beisein einer großen Zahl von WinterbacherInnen und Festgästen aus der ganzen Region feierlich angelobt wurde. Es war ein würdiger Start für den 40-jährigen Verwaltungsfachmann, der in seiner Antrittsrede seine Ziele für die ersten 100 Tage und seine längerfristigen Visionen darlegte.

Für uns, die Abordnung aus Gleisdorf, bestehend aus Gemeinderat Joachim Dokter, Ortsteilbürgermeisterin Rosemarie Taferl und mir, war es ein sehr, sehr netter Abend, der uns die intensive freundschaftliche Verbindung vieler WinterbacherInnen zu unserer Heimatstadt Gleisdorf deutlich machte. Denn in all diesen Stunden wurden wir von vielen Menschen angesprochen, die allesamt schöne und vielfältige Erinnerungen und persönliche Beziehungen mit GleisdorferInnen haben. Auch das Wiedersehen mit BGM a.D. Albrecht Ulrich und seiner Frau Carmen war für mich eine wirkliche Freude.

Und so wurde am Abend auch der gemeinsame Wille bekundet, diese bereits 55 Jahre andauernde Städtepartnerschaft in der kommenden Zeit wieder zu erneuern und zu beleben.

Dem neuen Bürgermeister Sven Müller wünsche ich auf diesem Wege alles erdenklich Gute für seinen Start in den schönsten Job auf Erden.


Eintrag vom 17.9.2016, 18 Uhr 55

Das Glück der Tüchtigen und der Abschied eines ganz Großen

Auto Novo 2016
Auto Novo 2016: Der frisch gebackene Herr Kommerzialrat Johann Wiener
Harry Prünster und Siegfried Teller
Auto Novo 2016
Auto Novo 2016
Auto Novo 2016
Auto Novo 2016
Auto Novo 2016
Auto Novo 2016
Platz für den Street-Workout-Park?
 

Wenn der Spruch „Das Glück der Tüchtigen“ dieser Tage auf jemanden Anwendung findet, dann wohl auf die Teilnehmer und Veranstalter der „Auto Novo“. Trotz mieser Wettervorhersage sind die Vorbereitungen mit Leidenschaft auf Hochtouren gelaufen. Dass dann auf den ausgedehnten Morgenregen herrlicher Sonnenschein folgt, kann ja wohl nur eben diesem Glück zuzuschreiben sein. Was folgte war eine super belebte Innenstadt, tolle Automodelle und viele BesucherInnen, die Stimmung, die Musik der Stadtkapelle, das Ambiente und die wie immer gelungene Moderation von Harry Prünster genossen! Einfach Perfekt!

Am Vormittag machte ich dann noch mit Gemeinderat Dominik Kutschera (er ist der Sprecher des Jugendprojektes "Plan G") und Gerwald Hierzi, der Rathaus intern den "Pan G" betreut, einen Abstecher in den Stadtpark. Gemeinsam gingen wir der Frage nach, ob und wo ein "Street-Workout-Park" Platz finden könnte. So ein Park ist die motorische Weiterführung des bereits bestehenden Bewegungsparks und zielt eher auf die Gruppe der älteren Jugendlichen und Erwachsenen ab.

In den kommenden Tagen werden wir diese Idee weiterverfolgen.

Im Rummel des Vormittages erreichte mich die traurige Nachricht, dass Hermann Kröll gestorben ist. Kröll war eine wahrlich schillernde Figur im politischen und vor allem kommunalpolitischen Umfeld. Er war Bürgermeister von Schladming, Landtags- und Nationalratsabgeordneter, Initiator der Special Olympics, Präsident des Gemeindebundes und vieles mehr. Mit ihm verabschiedet ist ein ganz Großer von der politischen Bühne. Danke Hermann für dein Wirken, das unvergesslich bleiben wird.

Eintrag vom 16.9.2016, 22 Uhr 20

Offline-Facebook und Bildungsdiskussion

Bildungsdiskussion
Der Innenstadtschaukasten der ÖVP Gleisdorf
 

Heute folgte Teil 2 der Schulbank-Drück-Aktion und weitere werden bis zur Implementierung des ELAK (siehe dazu den Bericht von gestern) folgen. Und auch heute wurde wieder ein Stück klarer, wie mächtig dieses EDV-System ist.

Dazwischen ging es immer wieder um ein paar sehr umfassende und auch schwierige Rechtsfragen, die im Rahmen von Bauverfahren entstehen können.

Zu neuem Leben erwacht ist heute ein kleines Stück Stadtgeschichte. Zwischen dem Laurenzibräu und der Pfarre befindet sich der Schaukasten, in dem Fotograf Kurt Schmidt (und auch schon sein Vater) immer wieder aktuelle Fotos von diversen Anlässen öffentlich zugänglich gemacht haben. Nicht selten standen da nach so mancher Ballnacht ganze Menschentrauben vor dem Schaukasten, um die Ballnacht Revue passieren zu lassen, oder um einfach zu schauen, wer da mit wem unterwegs war – und ob es neue Paarkonstellationen gibt. Nun hat mir Stadtfotograf Kurt Schmidt diesen Schaukasten überantwortet, in dem ab nun wieder alle möglichen Neuerungen publiziert werden – angedacht ist quasi ein Offline-Facebook für PassantInnen.

Die vom Bund beschlossene Bildungsmilliarde ist eine echte Hoffnung für das gesamte Bildungssystem. Wie ein ganzer Bezirk sich für etwaiger Neuerungen rüsten bzw. auch echte eigene Impulse einbringen kann, das wurde heute Abend im Rahmen des ÖVP-Bezirksparteivorstandes innig diskutiert. Parteiobmann Andreas Kinsky, der diese Bewegung initiiert hat, lud dazu Wissenschaftslandesrätin a.D. und Rektorin des Campus 02 Mag. Kristina Edlinger-Ploder und Pflichtschulinspektorin Juliane Müller – ein diskussionsreicher Abend!

Eintrag vom 15.9.2016, 23 Uhr 06

Solarkraftwerk am Dach der Neuen Mittelschule

Sonnenkraft auf der Neuen Mittelschule
Sonnenkraft auf der Neuen Mittelschule
Streitfall "Bankerl"
 

Am Start des Donnerstags standen ein paar Anliegen von Mitarbeiterinnen, dann einige Wünsche eines Bauwerbers, der in Gleisdorf Wohnungen errichten will. Von da an drückte ich mit den Mitgliedern des Projektteams die „Schulbank“. Die Stadtgemeinde Gleisdorf wird mit nächstem Jahr den „Elektronischen Akt“ – kurz ELAK – einführen. Ein umfangreiches Projekt, in dem ich mich selbst natürlich auskennen möchte und muss, um die Inhalte auch entsprechend vertreten zu können. Das ausgesprochen komplexe System spielt natürlich Stückerln, deren Überschaubarkeit für uns in diesen Tagen noch kein Thema war. Ich bin aber guter Dinge, dass die Implementierung dieses Systems ein sehr positiver Schritt in Richtung transparenter Verwaltung und guter Dokumentation sein wird.

Am späteren Nachmittag besuche ich eine 95-jährige Mitbürgerin, mit der wir eine herrliche Spätsommer-Stunde auf ihrer Terrasse verbringen durften.

Auf dem Weg zum nächsten Termin mache ich einen Abstecher auf das Dach der Neuen Mittelschule, von wo es einen super Ausblick auf Gleisdorf gibt. Aber auch die Neuerungen werden dort oben gut sichtbar. Denn die Schule hat nicht nur ein neues Dach und eine neue Fassade bekommen, sondern auch ein Sonnenkraftwerk! Rund 430 m2 Solarflächen unterstützen das Nahwärmenetz unserer Stadt! Einfach super!

Der nächste Termin machte dann wieder deutlich, wie spannend und abwechslungsreich Kommunalpolitik sein kann. Denn einerseits geht es um Gesamtstrategien, wie sich eine Stadt entwickelt, um komplexe Rechtsakte und um die ausgeglichene Budgetgestaltung - dann aber so wie heute Abend auch darum, ob junge Menschen auf einer Bank, die einem Wohnhaus in Stadtparknähe zuzuzählen ist, sitzen dürfen oder nicht. Dazu gab es eine teils sehr emotionale Bürgerversammlung. Wie gesagt, all das ist Kommunalpolitik!

Viel Musik aus dem eigenen Verstärker rundete den Abend sehr privat ab!

Eintrag vom 14.9.2016, 20 Uhr 56

Stadträtliche Einigkeit


 

Das heutige Jour Fixe war ein wenig intensiver als sonst. Irgendwie auch kein Wunder, denn in allen Abteilungen wird auch ebenso intensiv gearbeitet. Erfreuliches Detail aus dem Budgetbereich: Sowohl die Bundesertragsanteile als auch die Kommunalsteuer entwickeln sich sehr positiv. Letzteres ist besonders erfreulich, da das auch ein eindeutiger Indikator für eine gute Konjunktur ist.

Ein paar Besprechungen füllten den Vormittag, dann ging es nach Weiz zum nächsten Hearing im Rahmen des Breitbandprojektes. Rund drei Stunden legte das heute angetretene Konsortium dar, warum sie die Breitbandplanung für den Bezirk Weiz besonders gut erledigen könnten. Da raucht einem der Kopf ...

Zurück in Gleisdorf geht es um einige Bürgeranliegen, am frühen Abend tagte der Stadtrat und fällte – ein Zeichen der ausgesprochen guten überfraktionellen Zusammenarbeit – lauter einstimmige Beschlüsse.

Eintrag vom 13.9.2016, 21 Uhr 04

Neue junge Leitung

Mag. Katharina Zotter wird neue Leiterin des Bauamtes
Mag. pharm. Claudia Weber referierte im forumKloster
Gesundheitsexperte Mirko Franschitz initiierte und organisiert die Vortragsreihe "Medizin leicht verständlich"
 

Aufgrund des inhaltlichen Wechsels von Ing. Adolf Brunner vom Bauamt in die Personalvertretung bzw. in die Stabsstelle Projektmanagement, wo er in Hinkunft große Projekte wie den Volksschulumbau abwickeln wird, wurde die Stelle der Bauamtsleitung in der Stadtgemeinde Gleisdorf neu ausgeschrieben.

Rund 30 Damen und Herren haben sich dafür beworben, letztendlich hat sich die junge Juristin Mag. Katharina Zotter im Bewerbungsverfahren als Bestgereihte durchgesetzt.

Katharina Zotter hat nach Abschluss ihres Jus-Studiums in der Rechtsanwaltskanzlei „Hohenberg Strauss Buchbauer“ in Graz gearbeitet, wo sie sich vorwiegend mit baurechtlichen Verfahren beschäftigte. Auch die Rechtsanwaltsprüfung hat sie mit Erfolg abgelegt. Nun zog es sie in das kommunale Umfeld.

Dass in einem großen Referat wie dem Bauamt nun Frau Mag. Zotter an der Spitze steht, freut mich in zweifacher Hinsicht. Zum einen ist es ein deutliches Zeichen dafür, dass Leitungsfunktionen nicht immer mit Männern besetzt werden, zum anderen ist es auch ein Signal, dass wir jungen Menschen diese Verantwortung zutrauen.

Der offizielle Tag war heute gut getaktet. Begonnen um 7 Uhr mit der Frage nach EDV-Lösungen für den administrativen Bereich. Später führte mich mein Weg nach Graz zur Geschäftsleitungssitzung des Steirischen Städtebundes. Zurück in Gleisdorf stehen einige Termine an.

Schon zum 33. Mal organisierten Mirko Franschitz, MAS und Dr. Paul Stoschitzky die Vortragsreihe "Medizin leicht verständlich". Heute Abend referierte im forumKloster Mag. pharm. Claudia Weber zum Thema "Medikamente & Arzneien richtig angewandt". Diese Reihe, die alle Interessierten gratis konsumieren können, erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Danke allen Vortragenden und den beiden Organisatoren!

Eintrag vom 12.9.2016, 23 Uhr 05

Diskutieren, dass der Appetit vergeht

Die Wellenbadsaison wurde verlängert
 

So richtig schlank war dieser Montag heute nicht gerade, denn weder die Türschnalle noch die Besprechungsstühle wurden heute tagsüber kalt. Jobsuche, Radwege, Veranstaltungsplanungen, Hausinternes, EDV-Lösungen, Kindergarten, Baurechtsfragen und vieles mehr machten den Tag sehr vielfältig. Apropos kalt: Nachdem der Sommer offenbar sehr ausdauernd ist, haben wir beschlossen das Wellenbad für alle Gäste gratis noch ein paar Tage offen zu halten.

Die zwischendurch hereingeschneite Nachricht, dass die Bundespräsidentenwahl verschoben wird, hatte keinen wirklichen Neuerungswert und überraschte nicht so echt.

Die politische Komponente und die gesamte Bandbreite der kommunalen Entwicklung standen dann am Abend im Mittelpunkt einer mehr als dreistündigen Diskussion der ÖVP-Stadtparteileitung. Denn nach der Sommerpause kam dieses große Gremium wieder zusammen, um sich upzudaten und auch so manche Eckpunkte der kommenden Zeit abzustecken.

Als ich dann so gegen 22:30 Uhr nach Hause kam, wollte ich den Abend mit einer seichten Fernsehberieselung und einer kleinen Jause ausklingen lassen und bin in die ORF-Diskussion zur verschobenen Bundespräsidentenwahl gestolpert. Da wäre es mit dem Ausklingen und auch mit dem Appetit fast vorbei gewesen – die Gesprächskultur vieler österreichischer Klubchefs ist mindestens so ein Fiasko, wie die misslungenen Wahlvorbereitungen. Vor allem Herr H.C. Strache hat einen neuen Rekord im Bewerb „Ich lasse den anderen nicht ausreden“ aufgestellt.

 

 
 

Starke Frauen

Eine Runde von engagierten Frauen unterschiedlichen Alters, die auf Initiative des Weizer ÖVP-Bezirksparteiobmanns Andreas Kinsky ein Projekt auf die Beine gestellt haben, fragt: Habt ihr Ideen? Habt ihr Wünsche was man im Bezirk Weiz anders machen könnte bzw. verbessern könnte? Wollt ihr Erfahrungen austauschen? DANN seid ihr hier genau richtig!!! Redet mit! Gestaltet mit! Wir möchten euch auch Ideen präsentieren! Mit euch diskutieren! Ideen sammeln und vieles mehr!! Jeder ist willkommen!! Seid dabei!

28. September von 18-20 Uhr im Kulturkeller!

Die Themen 2015 - 2020

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen. Dieses Programm ist ein Ergebnis hunderter Hausbesuche, persönlicher Gespräche, zweier Klausuren und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!