Christoph Stark

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Tagebuch

Eintrag vom 19.9.2014, 23 Uhr 47

Binder & Co im neuen Zuhause - ITEC feiert 30. Geburtstag

Die beiden Vorstände Mag. Jörg Rosiger (li) und Dr. Karl Grabner
Sehr coole Architektur
Sehr coole Architektur
Romano Hammer (li) und Werner Loibner
Christoph Kulmer verzauberte die Löwen
 

Die erste Tageshälfte verflog heute wieder mit unglaublicher Geschwindigkeit. Zu Mittag folgte ich der Einladung von Vorstandsdirektor Dr. Karl Grabner in die Grazer Straße, wo die Firma Binder & Co AG mit dem Bau ihres neuen Verwaltungsgebäudes einen wichtigen, wertvollen und nachhaltigen Impuls in Gleisdorf setzte. Karl Grabner und sein Vorstandskollege Jörg Rosegger, die das Unternehmen sehr erfolgreich führen, luden heute zur firmeninternen Eröffnung dieses architektonisch bemerkenswerten 8-Millionen-Projektes. Aus städtischer Sicht drückte ich meine mehrfache Dankbarkeit aus: Für den erstklassig städtebaulichen Akzent, für das Bekenntnis zum Standort und für das stabile Arbeitsplatzangebot in der Stadt, das durch diesen Bau einen wirklich schönen neuen Rahmen erhalten hat.

Nach einer Gratulation bei einem „Goldenen Ehepaar“ und einer Besprechung im Rathaus führte mich mein nächster Weg nach Laßnitzthal, wo im Mai 1984 Freunde zusammen eine Firma gegründet haben. Heute freuen sich Romano Hammer und Werner Loibner, dass sie viele Partner und Freunde zu ihrem 30-jährigen Firmenjubiläum ihrer ITEC laden durften – ein Unternehmen, das von Laßnitzthal aus weltweit beachtenswerte Erfolge in der Umsetzung von Beschallungsanlagen feiert. Zu den herausragendsten Projekten gehören die audiotechnische Ausstattung der Formel-1-Ringe in Abudabi, Bahrein, Istanbul und natürlich auch in Spielberg. Alles Gute weiterhin und viel Erfolg!

Ein Jahr nach der Gründung des „Lionsclubs Feste Riegersburg“, luden zum Tagesabschluss die Löwen zum Jubiläums-Gala-Abend in ihr Clublokal Haberl-Fink in Walkersdorf. Gutes Essen wurde von ebenso sehr guter Musik (Dalicate) und auch Showacts begleitet – unter anderem begeisterte wiederum der fantastische Zauberer Christoph Kulmer sein Publikum. Besten Dank für die Einladung!

Eintrag vom 18.9.2014, 22 Uhr 58

Gespräche in Ilztal

Kunstdiskussion im MiR
Fusionsdiskussion in Ilztal
Bürgermeister Andreas Nagl
 

Woran es genau liegt, weiß ich nicht. Fakt ist aber, dass diese Tage wahnsinnig dicht sind. Am Ende der Woche wird beim Stundensaldo diesmal wohl ein Achter vorne stehen.

So hatte es auch der Donnerstag in sich. Die ersten Stunden verbrachte ich im Rathaus mit unterschiedlichsten Themen, unter anderem ging es um ein paar formalrechtliche Fragen zur Vorbereitung der kommenden Leader-Periode.

Am Nachmittag standen dann Gesundheitsthemen, Mode und Kunst im Vordergrund. Im Rahmen von "The Track: Axiom 2014 - Das Kunstsymposium Gleisdorf" fand heute wieder eine der laufenden Konferenzen statt. Im MiR - Museum im Rathaus - ging es in einem bunten Diskurs unter anderem um das "Berufsbild" des Künstlers, um das Zusammenspiel zwischen Kunst, Kultur und dem Markt und den Möglichkeiten in der sogenannten Provinz. Spannend, aus dem kommunalen Alltag für eine gute Stunde in diese Sphäre abtauchen zu können.

Bürgermeisterkollege Andreas Nagl lud am Abend seine MitbürgerInnen der Gemeinde Ilztal und auch die Menschen aus Preßguts, jener Gemeinde, die mit Ilztal fusionieren wird (müssen), zur ersten gemeinsamen Bürgerinformationsveranstaltung ein. Bei der Veranstaltung durfte ich neben Landtagsabgeordneten Erwin Gruber als Referent teilnehmen. Es ist schon ein bisserl beklemmend, wenn es zwischen zwei Fusionsgemeinden auf politischer Ebene noch keine wirklichen inhaltlichen Gespräche geführt wurden. Diejenigen, die sich hier leider verweigern, schaden eigentlich sowohl der gemeinsamen Entwicklung, wie auch den Interessen jener Menschen, die sie eigentlich zu vertreten gelobten. Heute aber: Ein guter Anfang! Alles Gute für den weiteren Weg!

Eintrag vom 17.9.2014, 22 Uhr 51

Viele Themen an einem Mittwoch

Fotoshooting im Hause Knittelfelder
Jugenddiskussion am Abend
 

Mittwoch. Tagesstart mit dem Jour Fixe, gleich danach geht es um die Ausbaupläne der Park & Ride-Anlagen rund um den Gleisdorfer Bahnhof, die für nächstes Jahr ins Auge gefasst sind.

Bei einem besonderen und schnellen Fotoshooting durfte ich im Anschluss als Gast teilnehmen. Ziel 1: Tischlerhandwerk aus dem Hause Knittelfelder und Mode aus dem Hause „Popocorner“ und „August“ Stibor. Ziel 2: Die Chefs aus beiden Unternehmen. Hat echt Spaß gemacht! Das Ganze wird in einer der nächste Ausgaben von „Weekend“ erscheinen.

Am Beginn der zweiten Tageshälfte stand wiederum ein sehr trauriger Anlass. Ing. Gernot Katzer, Gleisdorfer Mitbürger und Chef-Techniker des ORF-Steiermark, hat vor kurzem seinen langen Kampf gegen einen heimtückischen Krebs verloren. Heute nahmen seine Familie, Freunde und natürlich eine große Abordnung des ORF-Steiermark Abschied.

Von solchen bedrückenden Terminen wieder sehr abrupt in den Alltag zu wechseln, fällt wirklich schwer – auch in diesem Fall. Dass die Einführung von neuen Parkgebühren nie Jubelschreie auslösen, ist vollkommen klar. Zu diesem und anderen Verkehrsthemen durfte ich an einer intensiven Diskussionsrunde im Gleisdorfer Gymnasium teilnehmen – oder besser gesagt, als einziger Vertreter der Stadt im Kreise einiger AHS-PädagogInnen. Auf jeden Fall war es eine konstruktive und inhaltsstarke Diskussion, die es auch ermöglicht hat, die Entstehung mancher Regelungen zu erklären. Danke für diese Möglichkeit!

Am Abend stand dann die Gleisdorfer Jugendarbeit im Fokus. Im Auftrag des Landes und mit Zustimmung der Stadt wurde die offene Jugendarbeit und die Arbeit der Streetworker in Gleisdorf einer umfassenden Evaluierung unterzogen. Die Ergebnisse sind in faktisch allen Bereichen hervorragend. Dennoch heißt es darüber nachzudenken, wie man die Jugendarbeit weiterhin verbessern und effektiver gestalten kann. Ein absolutes Muss der Zukunft!

Eintrag vom 16.9.2014, 23 Uhr 27

Land.Raum.Zukunft geht ins Finale

Bezirksparteivorstandssitzung in Weiz
 

Um die Kreuzungsgestaltung Perlstraße – Bürgergasse drehte sich der erste Termin des Tages. Der frei gewordene Platz, wo früher das Blumauer-Haus gestanden ist, soll noch attraktiver gemacht werden, um die Menschen in der Innenstadt willkommen zu heißen. Mehr darüber in den nächsten Wochen.

Viele Besprechungen ließen den Vormittag vorbeihuschen, der Nachmittag wurde mit einer Manöverkritik des heurigen Wellenbadjahres begonnen. Geschäftsführer Harry Pankesegger, Mitarbeiter und Restaurantbetreiber äußerten Kritik, Wünsche aber auch Lob – Ziel ist es, das Angebot für die nächste Saison wieder zu verbessern. Schön wäre halt, wenn auch die liebe Sonne mitspielen würde.

Nach ein paar weiteren lokalen Terminen ging es im Anschluss zur ÖWG-Aufsichtsratssitzung nach Graz und von dort direkt zur ÖVP-Bezirksparteivorstandssitzung nach Weiz, wo heute unter anderem die Ergebnisse aus der großen Bürgerbefragung „Land.Raum.Zukunft“ präsentiert wurden. Die Details werden in den kommenden Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Eintrag vom 15.9.2014, 23 Uhr 38

Nichts sehen: Dinner in the Dark




 

Schon öfters habe ich darüber gelesen, gestern durfte ich dabei sein, beim „Dinner in the Dark“ im Gleisdorfer Laurenzibräu. Dieses spannende Event wurde vom TIP-Tourismusverband im Rahmen des Projektes „Gleisdorf für alle“ initiiert und von Didi Ogris, der vor rund 30 Jahren erblindet ist begleitet. Nichts zu sehen, ist in vielfacher Hinsicht schwierig. Schaut einen der Sitznachbar an, wenn man mit ihm bzw. ihr spricht? Wo steht mein Trinkglas? Was befindet sich am Teller – das mit Messer und Gabel (wo liegen die eigentlich?) zu ertasten und zu „erfühlen“, ist faktisch unmöglich!? Wie schneide ich das, was ich gar nicht sehe? Wie enttäuscht ist man, wenn man die Gabel erwartungsvoll in den Mund führt, dies dann aber leer ist? Und schließlich und endlich: Was isst man da überhaupt?

Ein in Summe sehr erfahrungsreicher Abend! Ein großes Lob dem Laurenzi-Team rund um Mario Reiter, das herausragend gekocht und uns kulinarisch verwöhnt hat!

Der Tag vor dieser beeindruckenden Abendveranstaltung war durchaus kurzweilig und beschäftigte sich mit Fragen rund um die neue Leaderperiode und den damit im Zusammenhang stehenden formalrechtlichen Eckpunkten, mit dem Hochwasser-Restrisiko-Management, mit den noch offenen Fusionsagenden zu „Gleisdorf 2015“, der Billard-Staatsmeisterschaft und noch einigen anderen Dingen.

Eintrag vom 14.9.2014, 19 Uhr 48

Kopf frei – und zwitschern in den Oberschenkeln







 

Dieses Wochenende hätte mit vielen Terminen aufgewartet – Eltern-Kind-Zentrum, Ausstellungen, Firmeneröffnungen, Jubiläen, Einladungen … eine bunte Palette. Wie schon seit langem vereinbart, sind Ulli und ich aber direkt nach der Verabschiedung von meinem Gemeinderatskollegen und Wegbegleiter Wolfgang Leitner in Richtung Kärnten aufgebrochen, wo wir mit guten Freunden zwei wanderreiche Tage erleben durften. Dieser Abstand war nach dem bedrückenden Ereignis ohnehin eher wohltuend, die viele frische Luft und das stille Wandern machten auch den Kopf frei. Und dort gab es auch keinen Handyempfang!

Meiner „bombigen Kondition“ ist es zu verdanken, dass ich mich schon auf das Liftfahren morgen im Rathaus freue. Denn als „Andenken“ an dieses Wanderwochenende habe ich an beiden Oberschenkel einen ganzen Schwarm „Spatzen“ mitgebracht. Aber herrlich war’s.

Eintrag vom 12.9.2014, 16 Uhr 09

Abschied von Wolfgang Leitner

Dipl. Ing. Dr. Wolfgang Leiter - er wird uns fehlen und auf Dauer hier seinen Platz haben
 

Heute haben sich die Familie, Freunde und Wegbegleiter von Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Leitner verabschiedet, der letzten Sonntag mitten aus seinem Leben gerissen wurde. Bei allen sitzt der Schock tief, weil Wolfgangs Tod eben ohne Ankündigung kam. Er kam in einer Phase seines Lebens, in der alle Kurven nach oben und vorwärts zeigten.

Bei all der Trauer, die wir alle in uns tragen, möchte ich gerade heute die so positive Lebenseinstellung unseres Wolfgangs ganz vorne hinstellen. Als Zeichen, als Möglichkeit, dass WIR uns daran anhalten können. Denn gerade Wolfgang war es, der – auch in ausweglos anmutenden Situationen – irgendwann zu dem Schluss gekommen ist: „Das ist jetzt halt a so. Gemmas an, wir müssen nach vorne schauen!“

Neben seinem beruflichen Wirken als Bauingenieur, Statiker und Sachverständiger war Wolfgang in unserer Stadt an vielen Ecken und Enden tätig. Er war ein Teil von Freundesrunden, betätigte sich musikalisch, war ungemein kulturell interessiert, war sogar im Fasching aktiv dabei und engagierte sich mehr als ein Jahrzehnt im Gemeinderat -- für das öffentliche Wohl in den Bereichen Stadtgestaltung, Umwelt & Energie, Finanz & Recht und Kultur & Bildung.

Wolfgang ist uns vorausgegangen, in unserem irdischen Gefüge hat bei uns einen festen Platz. Einen Platz in unserer Stadt, in unserer Gesellschaft und Gemeinschaft und in unseren Herzen. In seiner Firma, im Gemeinderat, in seinen Freundesrunden, beim gemeinsamen Mittagstisch wird er uns fehlen. Und wir werden gar nicht versuchen, die Lücke, die er da offen gelassen hat, zu füllen. Diese Lücke trägt seinen Namen und zeigt auf Dauer, dass er einmal da war.

Aber wenn die Trauer irgendwann einmal ein Stück gewichen sein wird, wird hoffentlich die Freude darüber strahlen, dass Wolfgang unser aller Leben bereichert hat. Und dann wird er uns mit seinem unvergesslichen Lächeln entgegenstrahlen.

Namens der Stadt, im Namen deiner GemeinderatskollegInnen, stellvertretend für viele Menschen und auch ganz persönlich im eigenen Namen sage ich:

Danke Wolfi, dass du dein Leben mit uns geteilt hast. Danke, dass wir dieses Stück Weg gemeinsam gehen durften!

Eintrag vom 11.9.2014, 18 Uhr 51

Schöne Stoffe


 

Es ist schon einige Zeit her, dass ich das letzte Mal in Weiz war. Heute in der Früh fuhr ich wieder einmal diese Strecke, die die letzten 27 Jahre an der Tagesordnung stand. Komisches Gefühl. Der Grund war aber kein dienstlicher in der BH, sondern die Sitzung des geschäftsführenden Bezirksparteivorstandes der ÖVP. Und auch hier war ein bestimmender Teil der Gemeindestrukturreform gewidmet.

Zurück in Gleisdorf ging es um Mode. Um neue Mode, um faszinierende Mode, um „herzliche“ Mode. Dazu gibt es in ein paar Tagen tolle Neuigkeiten ...

Der Rest des Tages wurde die Türklinke auch nicht kalt. Kein Wunder, gestern war ich faktisch nicht verfügbar. Und dazwischen arbeitete ich meine Mails auf, zu denen ich gestern auch nicht gekommen bin.

Eintrag vom 10.9.2014, 22 Uhr 54

Der 5-Minuten-Mittwoch. Und: Gunter Schabl ist Professor!

Herr Professor Gunter Schabl und seine Frau Beate
Die Familie Spielhofer lud zur Neueröffnung!
Christoph Kulmer verzauberte die Gäste
 

Ein Mittwoch, der an zeitlicher Straffheit und enger Terminabfolge nur schwer überbietbar ist. Begonnen hat er (wie immer) mit dem Jour Fixe – die Stunde des gegenseitigen Informationsaustausches im Rathaus. Danach startete ein kleiner Workshop mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen Verwaltung und BürgerInnen noch zu verbessern und zu erleichtern. Dazu aber später einmal mehr. Schlag 12 Uhr haben Gerwald Hierzi und ich uns ins Auto gesetzt, um zu einem Termin nach Wien zu fahren, zu dem uns ein langjähriger Wegbegleiter eingeladen hat:

Für sein jahrelanges erfolgreiches Wirken und seinen persönlichen Einsatz für die Musik und die Kultur in der gesamten Region und der Stadt Gleisdorf wurde Musikschuldirektor MMag. Gunter Schabl heute per Dekret des Bundespräsidenten der Berufstitel "Professor" verliehen. Schön, dass wir bei diesem Festakt dabei sein durften! Und: Meine herzliche Gratulation, lieber Gunter!

War die Ankunft in Wien schon recht knapp (5 Minuten vor Beginn der Zeremonie), war auch die Abreise wieder zackig – 5 Minuten danach hieß es zurück ins Auto und zurück in Gleisdorf, wo wir wiederum 5 Minuten vor dem nächsten Termin, der Kleinregionssitzung, angekommen sind. In dieser ging es vorwiegend um das Projekt „Freizeit- und Bewegungsraum“, das in den letzten Wochen und Monaten merklich gewachsen ist. Noch im Herbst soll es damit an die Öffentlichkeit gehen.

5 Minuten vor 19 Uhr schloss ich die Sitzung, um 19 Uhr startete der nächste, sehr angenehme Termin:

Außer dem Standort und den Außenmauern ist vom alten Optikgeschäft Spielhofer am Hauptplatz nicht viel übrig geblieben. In einer kurzen und sehr heftigen Generalsanierung hat die Familie Spielhofer ihr Geschäft am Hauptplatz vollständig und wirklich wunderschön erneuert und damit wieder einen tollen Impuls für die Innenstadt gesetzt. Heute Abend galt es zu feiern und zu gratulieren. Und dazu sind viele Freunde, Nachbarn, KundInnen und UnternehmerkollegInnen gekommen. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg! Möge das Verzaubern eurer Kundinnen genauso gut gelingen, wie Christoph Kulmer heute Abend bei der Wiedereröffnungsfeier.

Eintrag vom 9.9.2014, 23 Uhr 28

Ein neues Ehrenmitglied der Stadtkapelle ist gekürt

Probe im Haus der Musik
Bernd Brombauer erhielt die Ehrenurkunde
Essen fassen ...
 

Viele interne Termine ließen die erste Tageshälfte heute sehr flott vergehen. Kulturelles, Gastronomisches, Organisatorisches, Bautechnisches ... man kann sagen, das „Übluche“ eben. Am Nachmittag ging es zuerst zur Vorstandssitzung in der Österreichischen Wohnbaugenossenschaft, gleich im Anschluss wechselte ich auf den Karmeliterplatz, wo der Landesvorstand der Kommunalpolitischen Vereinigung tagte. Hauptinhalt - wie könnte es anders sein – waren die Zwischenstände in der Gemeindestrukturreform, und zwar im Lichte der in einem halben Jahr stattfindenden Gemeinderatswahlen.

Zurück in Gleisdorf freute ich mich über eine kurze Einheit an Freundschaftspflege, bevor es in das „Haus der Musik“ ging. Dort wurde heute Bernd Brombauer zum Ehrenmitglied der Stadtkapelle Gleisdorf ernannt. Diese Auszeichnung ist Ergebnis seiner langjährigen Unterstützung der Stadtkapelle, die Bernd Brombauer - wie er heute sagt - auch weiterhin aufrecht erhalten will. DANKE dafür! Und es wäre nicht Bernd, hätte er bei diesem Termin nicht auch für das leibliche Wohl der MusikerInnen gesorgt.

Eintrag vom 8.9.2014, 14 Uhr 12

Feuertaufe des Verkehrssystems und ein Auf und Ab der Gefühle

Was denkt man sich, wenn man hier einparkt? Viel kann es nicht gewesen sein.
 

Mit einiger Spannung habe ich den heutigen Morgen mit der Frage erwartet, wie sich das neue Verkehrskonzept bei den Schulen bewähren wird. Ein Ortsaugenschein zeigte mir, dass die Verkehrsdichte (wie immer!) eine enorme war und dass die neue Situation für manche eine kleine Herausforderung war. Einiges muss sich da noch einspielen, im Großen und Ganzen hat die neue Regelung die Feuertaufe aber gut überstanden. Ein Dankeschön auch der Polizei, die diesen ersten Tag beratend und regelnd begleitet hat – nur ganz vereinzelt gab es deutlichere polizeiliche „Zuwendung“, wie zum Beispiel für den/die LenkerIn des PKW auf dem Foto … super Parkplatz :-((

Ansonsten ist dieser Montag sehr schaumgebremst, irgendwie unwirklich. Noch kann ich es nicht glauben, dass Wolfgang Leitner nicht mehr ist. Und natürlich stehen am Anfang fast jeden Gesprächs die Worte: „Ich fasse es nicht …“. Manches Mal trifft einen da ein großer Schub Emotion, dann kann man es wieder besser handeln. Ein Auf und Ab.

Schon lange geplant war für heute Abend die erweiterte Fraktionssitzung der ÖVP. Einerseits habe ich vor diesem Termin ein wenig Bauchweh, andererseits tut es vielleicht gut, sich im Kreise der „Familie“ der Trauer zu stellen und Wolfgang unter uns weilen zu lassen.

Eintrag vom 7.9.2014, 13 Uhr 47

Tragische und traurige Nachricht: Wolfgang Leitner ist verstorben

Dipl. Ing. Dr. Wolfgang Leitner
 

Namens des Gemeinderates und der ÖVP-Fraktion erfülle ich die traurige Pflicht, die Nachricht vom plötzlichen und vollkommen unerwarteten Ableben von

Gemeinderat Dipl. Ing. Dr. Wolfgang Leitner, geboren am 26. August 1964

hier zu überbringen. Wolfgang Leitner, beruflich als Bauingenieur und Statiker bei der Firma Vatter tätig, gehörte dem Gemeinderat seit dem Jahr 2000 als Mandatar der ÖVP an und brachte sich vor allem in den Bereichen Stadtgestaltung, Umwelt & Energie, Finanz & Recht und Kultur & Bildung ein.

Dr. Leitner erlitt heute, am 7. September, ein plötzliches Herzversagen, auch schnell eingetroffene Hilfe konnte sein Leben nicht mehr retten.

Wir alle sind vom Tod unseres Gemeinderatskollegen, der als bescheidener Mensch, pragmatischer Denker, Kulturfreund und sehr sachorientierter Kommunalpolitiker bekannt und geschätzt war, sehr betroffen und werden ihm stets ein ehrendes und freundschaftlich verbundenes Gedenken bewahren.

Eintrag vom 7.9.2014, 11 Uhr 38

Es ist soweit: Das Haus des Kindes geht in Betrieb!

Das große Team im Haus des Kindes
 

Morgen ist für viele Menschen ein besonderer Montag – Wochenstart, Schulstart, neuer Lebensabschnitt. Auch für mehr als 120 Kindergartenkinder und die Kleinsten in der Kinderkrippe fängt ein spannendes Jahr an, in dem vieles wieder neu ist. Mit Sicherheit neu ist das „Haus des Kindes“, das den fünf Kindergartengruppen und den beiden Kinderkrippengruppen zur Verfügung steht. Allen Kindern und natürlich dem gesamten Team der Pädagoginnen, Helferinnen, Reinigungsteam und dem „Hahn im Korb“, Hauswart Christian Wurm, wünsche ich alles erdenklich Gute. Die Gruppe rund um Carmen Kapper (Kindergarten) und Marlies Herbst (Kinderkrippe) haben diesen Start in den letzten Wochen mit viel Liebe und Engagement vorbereitet, damit sich „ihre“ Kinder ab dem ersten Moment im Haus wohlfühlen mögen. DANKE euch allen!

An dieser Stelle möchte ich mich aber auch bei den Menschen bedanken, die nicht direkt vor Ort arbeiten und sichtbar werden: Allen Mitarbeitern der für dieses Haus verantwortlichen Firmen, Planern und Fachleuten und den Arbeitern, die bis zuletzt an der Fertigstellung der gesamten Straßenanlage gearbeitet haben. Ein Danke gilt er Schaltstelle zwischen Stadt und ausführenden Firmen, Ing. Adolf Brunner, der versucht hat alle Wünsche auch technisch und budgetär unterzubringen und last but not least Harald Ritonja, dem Geschäftsführer der Jugend und Kind KG, die Eigentümerin und Betreiberin des Hauses ist. Und wer Harald Ritonja kennt, weiß, dass nichts zufällig passiert, sondern tausende Details bis in ihre letzte Perspektive bedacht sind.

Es ist schön, dass eine gute politische Zusammenarbeit aller Kräfte (danke allen aktiv beteiligten GemeinderätInnen, allen voran Projektleiter Dr. Wolfgang Weber) so ein Projekt für die Menschen in unserer Stadt ermöglicht!

Ein großes DANKESCHÖN euch allen!

Eintrag vom 6.9.2014, 23 Uhr 52

Frequenzreicher Samstag – Vernissagen und Eröffnungen

Tag des Sports im Wellenbad
Angelika Plaschg begrüßte ihre Gäste
Angelika Plaschg
Elisabeth Ebner mit ihrer Tante und Hausbesitzerin Ottilie Knaller
Elisabeth Ebner und Gerwald Hierzi
Mein Schatz, Ulli und Richard Mayr
 

Beim „Tag des Sports" im Gleisdorfer Wellenbad präsentierten sich heute viele Sportvereine, um ihr Angebot dazustellen und vor allem Kinder und Jugendliche für den Sport zu begeistern. Leider ist auch diese Aktion – wie so manch andere in diesem Sommer – nach einigen Stunden dem Wetter zum Opfer gefallen. Ein Dankeschön gilt natürlich allen aktiven VereinsvertreterInnen, die sich hier engagiert haben.

Am Abend gab es wieder einen wahren Veranstaltungsreigen. Am Beginn stand eine sehr emotionale und schöne Eröffnung der Ausstellung von Angelika Plaschg im Gleisdorfer Einraum. Hut ab vor Menschen wie ihr, die neue Wege gehen und auch Wagnisse eingehen. Weiter so!

Ein paar Häuser weiter lud später Elisabeth Eber zur Eröffnung ihres neuen Geschäftes „Stella di Moda“. Eber setzt damit einen weiteren sehr positiven Akzent der Belebung der „unteren Bürgergasse“, die vor kurzem ja generalsaniert und neu gestaltet wurde. Wirtschaftsreferent Dr. Wolfgang Weber, TIP-Geschäftsführer Gerwald Hierzi, Ulli und ich kamen um zu gratulieren und der frisch gebackenen Modegeschäftschefin alles Gute und Erfolg zu wünschen.

Wieder eine Station weiter luden Mag. Ulrike und Richard Mayr im Rahmen von "APO-ART" zur Vernissage in die Gleisdorfer Stadtapotheke. Umrahmt von Bildern von Attersee, Kubin & Co gab es vor allem auch sehr nette Gespräche in ebenso sehr netten Umgebung. Hie und da schwappte ein „Proooost“ vom Gastgarten des „Pietro’s“ über die Straße, wo heute offizielle Eröffnung gefeiert wurde.

In Summe herrschte heute Abend eine erstaunlich hohe Frequenz in der Stadt – einfach sehr erfreulich! Da soll noch einer sagen, in Gleisdorf ist nix los ...

 

 
 

GEÄNDERTER VORRANG!

Im Sinne des Verkehrskonzeptes wurde die Dr. Hermann-Hornung-Gasse gegenüber der Jahngasse benachrangt. Damit soll zusätzlich Tempo aus dem Schulbereich weggenommen und die Verkehrssicherheit erhöht werden.

AUTO NOVO HERBSTFEST

Zum dritten Mal laden die Gleisdorfer Autohändler am 20. September von 8 – 17 Uhr zum Auto Novo Herbstfest – ein Fest der Mobilität für die ganze Familie, moderiert von Harry Prünster. Weitere Infos gibt es HIER.

Einstimmig

Einstimmige Beschlüsse fielen beim ordentlichen und auch außergewöhnlichen ÖVP-Stadtparteitag. Die Delegierten beschlossen die Fusion der Ortsparteien und schenkten mir volles Vertrauen. Mehr dazu gibt es hier.

DIE FUSION IST BESCHLOSSEN!

Der 23. September 2013 ist ein denkwürdiges Datum, das in die Geschichte der Gemeinden und der Region eingehen wird. Am Abend tagten zeitgleich die Gemeinderäte der Gemeinden Gleisdorf, Labuch, Laßnitzthal, Nitscha und Ungerdorf und haben die Verschmelzung dieser fünf Gemeinden EINSTIMMIG BESCHLOSSEN! Mehr dazu HIER!

 
 
 
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