Christoph Stark

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Tagebuch

Eintrag vom 29.9.2014, 21 Uhr 36

Müssen KindergärtnerInnen akademisch sein?




 

Bei einem Baustellenbesuch beim alten Bezirkspensionistenheim gab es heute ein inhaltliches Update. Architekt DI Dietmar Koch schilderte den Baufortschritt – in gut einem Jahr soll das Bauvorhaben abgeschlossen und bezugsfertig sein. Recht mächtig klafft derzeit noch das Loch, in das die Tiefgarage gebaut wird. In wenigen Wochen wird es aber bereits wieder gedeckt sein – darüber entstehen dann Freiflächen.

In Vertretung für Gemeindebundpräsident Erwin Dirnberger nahm ich am Abend bei der Radio Steiermark-Diskussion „Impulse“ teil, zu der Günter Encic geladen hatte.

Ob für KindergärtnerInnen eine akademische Ausbildung notwendig bzw. gut sei, stand zur Diskussion, an der die Grazer Universitätsprofessorin für Elementarpädagogik, Dr. Cornelia Wustmann, die Kindergartenpädagogin Katharina Loibner und eben meine Wenigkeit teilnahmen.

Meine Haltung dazu: KindergartenpädagogInnen leisten großartige Arbeit! Dem Zitat von Carmen Kapper, Kindergartenleiterin des Haus des Kindes, folgend „Die Hände reichen oft nicht mehr aus für die Bedürfnisse der Kinder“, meine ich auch, dass es vordringlichere Probleme zu lösen gibt. Wir brauchen Menschen mit Herz, Idealismus und Empathie. Zeugnisse sind dabei eher sekundär! Und: Wir müssen darüber nachdenken, ob die Betreuungsschlüssel heute noch stimmen und wie eine Veränderung diesbezüglich finanziert werden kann.

Die Sendung gibt es auf ORF Steiermark http://steiermark.orf.at/studio/stories/2501188/ auch zum Nachhören.

Eintrag vom 29.9.2014, 10 Uhr 17

Meschenverachtend


 

Das Thema rund um die Flüchtlingskatastrophe beschäftigt derzeit viele Menschen. Ich muss gestehen, mich machen diese Nachrichten und Bilder sehr, sehr betroffen – und ich denke in dieser Betroffenheit auch intensiv darüber nach, was man hier als Kommune tun kann. Betroffen machten mich gestern auch die ORF-Sendung „Im Zentrum“ und hier vor allem die Haltung des FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache. Immer nur hervorzustreichen, dass die Hälfte aller in Österreich lebenden Asyl-Suchenden kriminell sind und ohne dies abgeschoben gehören und die Arbeit der Asylbehörden eine Schande sind, ändert am Leid der derzeit aus Syrien flüchtenden Menschen genau so wenig, wie sein ständig wiederholter Hinweis, dass die arabische Welt hier primär verantwortlich sei. Sprich: Wir wollen diese Menschen nicht haben. Ich schäme mich für diese menschenverachtende Haltung, die nur das tut, was Strache perfekt kann: Angst und Ablehnung schüren.

Gleichzeitig ist mir klar, dass eine größere Anzahl an Asylsuchenden in kleineren Kommunen eine gesellschaftspolitisch schwierige Sache ist. Da treffen Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein können. Menschen, die alles verloren haben, tauchen in ein System ein, in dem alles im Überfluss vorhanden ist, und dürfen per Gesetz nur zuschauen, wie sich die hier Lebenden in diesem Überfluss bewegen. Welche Perspektiven ergeben sich daraus?

Auf alle Fälle sollten wir dieses traurige Schauspiel beenden, uns gegenseitig mit erhobenem Finger vorzuhalten, wer welche Quote nicht erfüllt hat. Dieser Diskurs hilft diesen Menschen genau gar nicht.

In den kommenden Tagen gibt es zu diesen Themen in Gemeinde- und Städtebund einige Informationen. Man darf gespannt sein, was sich daraus entwickelt.

Eintrag vom 28.9.2014, 14 Uhr 58

Wo sind die Grenzen?

Wo sind die genauen Gemeindegrenzen?
 

Sehr enttäuscht zeigte sich dieser Tage ein Unternehmer, der seine Firmengründung in einem einkaufszentrumähnlichen Gebäude nahe Gleisdorf mit Hilfe der Stadt bewerben wollte und dazu aus dem Marketing-Büro eine freundliche Absage erhielt. Von seiner Gemeinde hätte er sich da mehr Unterstützung erwartet ... Erst recht erstaunt war er, als er erfuhr, dass „seine“ Gemeinde nicht Gleisdorf ist. Das habe ihm niemand gesagt, dass sein Standort nicht im Gemeindegebiet von Gleisdorf liege!! Eine interessante Gegebenheit zum Thema Wahrnehmung der Grenzen und spürbare Identität

Eintrag vom 27.9.2014, 21 Uhr 57

Herbstfest

Super Stimmung beim ÖVP-Bezirksherbstfest
 

An solch schönen Spätsommertagen meint man, wir sollten das Freibad wieder aufsperren. Einfach herrlich! Großer Andrang herrschte am Abend beim 31. ÖVP-Bezirksherbstfest in Pischelsdorf. Neben der Freude über viele Gewinne aus der Verlosung war die Stimmung nicht zuletzt auch wegen der Musik von Styria Consort ausgezeichnet - es wurde aber nicht immer auf den Tischen gespielt.

Eintrag vom 26.9.2014, 22 Uhr 31

Schulzeiterinnerungen, Fusions-Informationsabend und noch zwei Abstecher

Schnitzelzentrale im Schulhof
Schulfest 2014
Schulfest 2014
BGM Philippine Hierzer begrüßte in Labuch
Ein guter Informationsabend
Katrin Kanya und die Big Band Kulmination im forumKloster
 

Ruckzuck war der Vormittag heute vorbei, an dessen Ende ich töchterlichen Besuch im Rathaus bekam – welche Ehre! Gemeinsam ging es dann zum BG und BRG Gleisdorf, wo das traditionelle Schulstartfest über die Bühne ging, bei dem vor allem die ErstklasslerInnen des Hauses herzlich willkommen geheißen werden. Sport, Musik und Attraktionen sollen den neuen SchülerInnen zeigen, welche bunten Facetten diese Schule hat! Bei einem herrlichen Wienerschnitzel schwelgten meine jüngere Tochter und ich – beide auch als Absolventen dieses Hauses – in Schulzeiterinnerungen.

Mein nächster Stopp führte mich zur AEE-Intec, wo ich an der quartalsmäßigen Vorstandssitzung teilnahm. Es ist durchaus angenehm, in einem solchen Gremium zu sitzen und über positive Zahlen und gute Entwicklungen zu hören!

Nach Laßnitzthal und Ungerdorf kamen heute Abend die interessierten BürgerInnen aus Labuch zusammen, um sich in Sachen Fusion auf den letzten Stand bringen zu lassen und Antworten auf offene Fragen zu bekommen. Im Gasthaus Schwab in Urscha begrüßte Bürgereisterin Philippine Hierzer rund 60 Damen und Herren – wieder ein gutes Stück in Sachen Verschmelzung.

Auf dem Heimweg machte ich noch einen Abstecher auf den Fußballplatz, wo der FC Gleisdorf 09 mit 4:0 gegen Fürstenfeld in sicherer Führung lag, und ins forumKloster, wo die Big Band Kulmination mit einem großen Konzert ihr 10-jähriges Jubiläum feierte. Alfred Lang und seine MusikerInnen freuten sich über ein volles Haus – und das volle aus freute sich über super Musik und natürlich auch über eine fantastische Katrin Kanya, die der Kulmination mit ihrer Wahnsinnstimme einen besonderen Zauber verlieh. Außerdem mit dabei: Die „Old School Basterds“ und die „Full Supa Band“!

Eintrag vom 25.9.2014, 20 Uhr 35

Optimaler Budgeteinsatz, keine Beschlussfähigkeit und die Frage der Fairness

Harald Strobl und seine Frau wurden von Wirtschaftskammerpräsidenten Ing. Josef Herk geehrt
Vizebürgermeisterin Mag, Anna Baier, Wirtschaftskammerobmann Johann Spreitzhofer, Bankdirektor Josef Tändle und m.W.
Univ. Prof. Dr. Manfred Prisching
 

Welche Straßen in Hinkunft wann saniert werden – das war eine der wichtigeren Fragen im Rahmen des Fusionsprozesses. Um diese Frage auf neutrale und rechnerisch nachvollziehbare Beine zu stellen, wurde von allen fünf Gemeinden ein Ziviltechniker beauftragt, den Zustand aller Gemeindestraßen zu erheben, ihn zu Kategorisieren, zu bewerten und zu priorisieren. Sinn der Übung ist es, am Ende ein Werkzeug in Händen zu halten, mit dem der künftige Gemeinderat erkennen kann, wann wo welche Straße mit welchem finanziellen Aufwand zu sanieren ist, um das Budget optimal einzusetzen und das nachhaltigste Ergebnis zu bekommen. Heute durfte ich einen ersten Blick auf diese Arbeit werfen und war/bin sehr beeindruckt. Das nenne ich eine penible Arbeit! In wenigen Tagen werden wir dieses Ergebnis in einer größeren Runde diskutieren.

Weniger beeindruckt war ich von der Anwesenheitsdichte der BürgermeisterInnen und Abgeordneten, die in den Regionalvorstand delegiert sind, wo es um die Absegnung einiger wichtiger Zahlen gegangen wäre. Die Zahl der Anwesenden reichte für eine Beschlussfähigkeit nicht aus. Ich würde sagen, das ist eher ein peinliches Bild der Regionalpolitik und wenig befriedigend für jene, die aus der ganzen Oststeiermark nach Weiz gereist sind, um dann festzustellen, dass das leider vergebens war.

Aber der Tag endete sehr positiv: Ein Fünfziger ist schon etwas Besonderes. Für einen Menschen in jedem Fall, für eine Firma ist es auch ein Anlass zur Feier. Zu dieser luden heute Harald Strobl, seine Familie und Johann Harrer, um mit ihnen und vielen Gästen das 50-jährige Bestehen der Baufirma Strobl in Krottendorf bei Weiz zu feiern. Zur Festrede erklomm Univ. Prof. Dr. Manfred Prisching, ein anerkannter Soziologe, Denker und Autor, das Podium und referierte über das Thema „Fairness“. Sehr spannend, sehr vielschichtig. Da ging es nämlich (beispielsweise) nicht nur um die Frage der Fairness des Staates und der Politik gegenüber ihren BürgerInnen und WählerInnen, oder jener Fairness von Unternehmen gegenüber ihren KundInnen. Sondern auch darum, wie „fair“ KundInnen gegenüber den Firmen, BürgerInnen gegenüber dem Staat und wir alle untereinander sind. Das alles im Lichte unseres Wohlstandes, der gerade in diesen Tagen der großen Flüchtlingskatastrophen sehr ins Bewusstsein rückt. Wie fair waren wir heute alle den ganzen Tag über?

Eintrag vom 24.9.2014, 21 Uhr 43

Energieregion im Umbruch

Iris Absenger-Helmli, Erwin Eggenreich und m.W. bei der historischen Sitzung der Energieregion
 

Dem wöchentlichen Abteilungsleiter-Jour-Fixe folgte heute das regelmäßige Treffen der oststeirischen Leaderregionen mit den VertreterInnen der „Regionalentwicklung Oststeiermark“, um uns wechselseitig in Sachen Leaderperiode 2014 – 2020 updzudaten.

Die Formalvorschriften der EU für diese kommende Leaderperiode verändern das Gefüge vieler Regionen. Denn mehr als bisher müssen die „Leaderaktionsgruppen - LAG“ von privaten, das heißt vor allem nicht-öffentlichen Mitgliedern beherrscht werden. Das führte am Abend zum Beschluss der Energieregion Weiz-Gleisdorf, in den Verein (= LAG), der bis dato ausschließlich aus den 18 Mitgliedsgemeinden bestand, auch Nicht-öffentliche Organisationen aufzunehmen. Ab sofort mit dabei sind die „Weizer Schafbauern“, die „Weizer Dienstleistungsgesellschaft – DLG“, die „W.E.I.Z. GesmbH“, der „TIP-Tourismusverband Gleisdorf“ und die „Chance B“. Diesem historischen regionalen Kulturwechsel stimmten die BürgermeisterInnen der Region einstimmig zu.

Dazwischen ging es heute (wieder) um neue Wohnbauprojekte, Betriebsgründungen und vieles mehr, und: Der Tag mündete in einen musikalischen Kumpelabend! Herrlich!!!

Kommentar vom 26.9.2014, 20 Uhr 28 von Eva Skergeth-Lopic

Die Chance B ab sofort nun mit dabei ...

... in der "Energieregion Weiz - Gleisdorf". Das ist eine ganz bewusste Entscheidung bei uns in der Chance B. Fühlen wir uns doch mitverantwortlich für die sozial - ökologische Entwicklung der Region. Ich freue mich über den einstimmigen Beschluss zur Aufnahme als Nichtöffentliche Organisation und dass ich die Chance B im Gremium vertreten darf.
Mag Eva Skergeth-Lopic

 

Eintrag vom 23.9.2014, 22 Uhr 13

Kulturkonferenz: Leider ohne Minister, aber trotzdem inhaltsstark

Kunst- und Kulturkonferenz im MiR
 
Eigentlich hätte der für Kultur zuständige Bundesminister Dr. Josef Ostermayer bei der heutigen Kulturkonferenz im MiR – Museum im Rathaus teilnehmen sollen. Aber zu Mittag erreichte uns die Nachricht, dass der Minister wegen einer Verpflichtung im Parlament nicht abkömmlich ist (ich frage mich soundso, wie man als Regierungsmitglied einen Steiermark-Termin machen kann, wenn das Parlament tagt ...). Wie auch immer – die trotzdem stattgefundene Konferenz war eine ausgesprochen interessante, aufschlussreiche, informative und konstruktive Veranstaltung. Schön zu spüren, dass (auch) in Sachen Kultur in Gleisdorf viele am gleichen Strang ziehen!

Auch die vorangegangenen Stunden dieses Dienstags waren gut gefüllt und durchaus abwechslungsreich. Personal- und Fusionsfragen, Firmenbewerbungen und Verkehrsnöte, EDV-Angelegenheiten und Stadtentwicklungsprojekte und noch so einiges mehr.

Und: Dieser 23. September ist ein denkwürdiges Datum. Zum einen hat meine ältere Tochter Geburtstag und heute vor einem Jahr sind in allen Gemeinderäten der fünf Fusionsgemeinden die einstimmigen Beschlüsse für die Verschmelzung gefallen.

Eintrag vom 22.9.2014, 20 Uhr 47

In sechs Monaten wird in Gleisdorf gewählt


 

Die Wahl in Vorarlberg ist geschlagen. Mit und ohne Überraschungen. Wenig überraschend war, dass die ÖVP ihre absolute Mehrheit verloren hat. Neben dem beachtlichen Zugewinn der Grünen und den Verlusten für FPÖ und SPÖ war für mich vor allem überraschend, dass der Höhenflug der Neos in „ihrem Ländle“ nicht in besonders hohe Sphären geführt hat. Als Partei bundesweit zu reüssieren, ist halt kein Lapperl, das man mit einer großen Klappe und einfach so mit Links macht. Das braucht einen langen Atem, eine gute organisatorisches Struktur und viele Menschen, die am selben Strang (und auch auf derselben Seite) ziehen.

Apropos Wahlen: Heute in sechs Monaten (vermutlich am 22.03.2015) ist in der Steiermark die Gemeinderatswahl. Das ist nicht mehr lange, bis die Karten – auch in Gleisdorf – neu gemischt werden. Immer spannend!

Weniger spannend war der heutige offizielle Tag in Gleisdorf. Sprechstunde, mehrere Besprechungen, Abarbeitung von vielen, vielen Mails, Vorbereitung der nächsten Termine usw. Stichwort „nächste Termine“: Morgen erwarten wir zu einer der laufenden Kulturkonferenzen im MiR – Museum im Rathaus den Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Öffentlichen Dienst, Dr. Josef Ostermayer.

Eintrag vom 21.9.2014, 22 Uhr 56

Mnozil Brass

Mnozil Brass im forumKloster
Mnozil Brass im forumKloster
Mnozil Brass im forumKloster
 

"Any way the wind blows ..." sie haben sie (unter anderem) gespielt bzw. gesungen, die Bohemian Rhapsody von Queen - Mnozil Brass, die wahrscheinlich beste Brass-Formation Mitteleuropas war im forumKloster in Gleisdorf und begeisterte ein randvolles ausverkauftes Haus mit einem wie immer musikalisch fantastischem, kabarettistisch herausragenden und regie- wie arrangementtechnisch herzhaften Programm. Einfach ein Hammer!!! Ein unvergesslicher Abend!

Eintrag vom 20.9.2014, 23 Uhr 23

Gleisdorf präsentiert die Tracht mit "... im Herzen die Sonne"

Die Geburtsstunde der Gleisdorfer Tracht
Harry Prünster und die Stadtkapelle
KFZ.Technik der Marke Puch
Musik war in der Stadt
E-Via-Rallye ... vom Twizzy bis zum ...
... Tesla
 

Dieser 20. September 2014 sollte in der Gleisdorfer Geschichte mit einem sehr freundlichen Post-it markiert werden. Ein strahlender Tag mit vielen Ereignissen. Das Wichtigste vorweg:

Es war die Geburtsstunde der neuen Gleisdorf-Tracht! Bald gibt es fesche Dirndln, Hemden, Gilets und Krawatten im Handel ... mit „im Herzen die Sonne“!

Nun aber der Reihe nach.

Die Gleisdorfer Innenstadt war heute Bühne des „Auto Novo Herbstfestes“, bei dem die heimischen Autohändler die neuen Errungenschaften ihrer Marken präsentierten, alte Puch-Fahrräder, -Mopeds und –Kleinfahrzeuge zu bestaunen waren, Buschenschänken zur Jause luden, der Bauernmarkt seine Köstlichkeiten offerierte, Musikanten durch die Stadt zogen und das Herz der Stadt von vielen, vielen Menschen belebt wurde.

Durch das gesamte Tagesprogramm führte Harry Prünster und begleitete auch die Uraufführung des Johann-Puch-Marsches ein, den die Stadtkapelle Gleisdorf mit vier SängerInnen darbot.

Immer wieder strömten die BesucherInnen zum bekannten „Laden-Spiel“, für das die Unternehmen tolle Preise spendierten und über den Losverkauf so 623 Euro zusammenkamen, die dem LEBI-Laden, also einem anerkannten sozialen Zweck gewidmet werden.

Am Nachmittag dann der modische Höhepunkt:

Christina Zaunschirm und Nadine Diewald, beides Schülerinnen der Grazer Ortwein-Schule, haben als Maturaprojekt die Idee eines Gleisdorf-Dirndls geboren. Mit Unterstützung der Stadt haben sie dieses Projekt entwickelt und Prototypen geschneidert. Diese führten dann zu einer serientauglichen Weiterentwicklung mit der Firma „Trachtenmoden Hiebaum“. Josef Schiffer und sein Team webten Stoffe und fertigen die ersten Dirndln, Hemden, Gilets, Krawatten und sogar Schmuck – all das orientiert sich an der neuen Gleisdorf-Marke „Im Herzen die Sonne“.

Und mit viel Applaus wurden diese ersten Modelle heute am Hauptplatz präsentiert – gleichzeitig durfte ich den beiden Initiatorinnen den Dank der Stadt aussprechen. Ohne sie, wäre dieses Projekt nicht entstanden!

Die Gleisdorfer Tracht wird in wenigen Wochen im Handel sein. Wenn es soweit ist, werde ich an dieser und an vielen anderen Stellen die Werbetrommel rühren.

Damit war der Tag aber noch nicht beschlossen. 31 Elektrofahrzeuge und ein Wasserstoff-PKW machten sich vor drei Tagen in Weiz auf den Weg durch die Oststeiermark und Ungarn, bevor sie am Nachmittag am Gleisdorfer Hauptplatz „landeten“. Ziel dieser Aktion ist es, die Elektromobilität in das Bewusstsein der Menschen zu bringen und auch zu zeigen, dass sich diese Form der Motorisierung schon zur Alltagsreife entwickelt hat. Mit dabei waren Kleinstfahrzeuge, wie der Renault Twizzy, bis hin zum super High-End-Boliden, dem Tesla. Am Abend fand die Rallye im forumKloster ihr Finale, wo die TeilnehmerInnen unter anderem von Landtagsabgeordneten Hubert Lang begrüßt wurden.

An dieser Stelle möchte ich Gerwald Hierzi und seinem Team danken, die diesen Tag vorbereitet und begleitet haben. Eine sehr runde Sache, die Gleisdorf von seiner schönen (what else ...) Seite gezeigt hat! Danke!

Eintrag vom 19.9.2014, 23 Uhr 47

Binder & Co im neuen Zuhause - ITEC feiert 30. Geburtstag

Die beiden Vorstände Mag. Jörg Rosiger (li) und Dr. Karl Grabner
Sehr coole Architektur
Sehr coole Architektur
Romano Hammer (li) und Werner Loibner
Christoph Kulmer verzauberte die Löwen
 

Die erste Tageshälfte verflog heute wieder mit unglaublicher Geschwindigkeit. Zu Mittag folgte ich der Einladung von Vorstandsdirektor Dr. Karl Grabner in die Grazer Straße, wo die Firma Binder & Co AG mit dem Bau ihres neuen Verwaltungsgebäudes einen wichtigen, wertvollen und nachhaltigen Impuls in Gleisdorf setzte. Karl Grabner und sein Vorstandskollege Jörg Rosegger, die das Unternehmen sehr erfolgreich führen, luden heute zur firmeninternen Eröffnung dieses architektonisch bemerkenswerten 8-Millionen-Projektes. Aus städtischer Sicht drückte ich meine mehrfache Dankbarkeit aus: Für den erstklassig städtebaulichen Akzent, für das Bekenntnis zum Standort und für das stabile Arbeitsplatzangebot in der Stadt, das durch diesen Bau einen wirklich schönen neuen Rahmen erhalten hat.

Nach einer Gratulation bei einem „Goldenen Ehepaar“ und einer Besprechung im Rathaus führte mich mein nächster Weg nach Laßnitzthal, wo im Mai 1984 Freunde zusammen eine Firma gegründet haben. Heute freuen sich Romano Hammer und Werner Loibner, dass sie viele Partner und Freunde zu ihrem 30-jährigen Firmenjubiläum ihrer ITEC laden durften – ein Unternehmen, das von Laßnitzthal aus weltweit beachtenswerte Erfolge in der Umsetzung von Beschallungsanlagen feiert. Zu den herausragendsten Projekten gehören die audiotechnische Ausstattung der Formel-1-Ringe in Abudabi, Bahrein, Istanbul und natürlich auch in Spielberg. Alles Gute weiterhin und viel Erfolg!

Ein Jahr nach der Gründung des „Lionsclubs Feste Riegersburg“, luden zum Tagesabschluss die Löwen zum Jubiläums-Gala-Abend in ihr Clublokal Haberl-Fink in Walkersdorf. Gutes Essen wurde von ebenso sehr guter Musik (Dalicate) und auch Showacts begleitet – unter anderem begeisterte wiederum der fantastische Zauberer Christoph Kulmer sein Publikum. Besten Dank für die Einladung!

Eintrag vom 18.9.2014, 22 Uhr 58

Gespräche in Ilztal

Kunstdiskussion im MiR
Fusionsdiskussion in Ilztal
Bürgermeister Andreas Nagl
 

Woran es genau liegt, weiß ich nicht. Fakt ist aber, dass diese Tage wahnsinnig dicht sind. Am Ende der Woche wird beim Stundensaldo diesmal wohl ein Achter vorne stehen.

So hatte es auch der Donnerstag in sich. Die ersten Stunden verbrachte ich im Rathaus mit unterschiedlichsten Themen, unter anderem ging es um ein paar formalrechtliche Fragen zur Vorbereitung der kommenden Leader-Periode.

Am Nachmittag standen dann Gesundheitsthemen, Mode und Kunst im Vordergrund. Im Rahmen von "The Track: Axiom 2014 - Das Kunstsymposium Gleisdorf" fand heute wieder eine der laufenden Konferenzen statt. Im MiR - Museum im Rathaus - ging es in einem bunten Diskurs unter anderem um das "Berufsbild" des Künstlers, um das Zusammenspiel zwischen Kunst, Kultur und dem Markt und den Möglichkeiten in der sogenannten Provinz. Spannend, aus dem kommunalen Alltag für eine gute Stunde in diese Sphäre abtauchen zu können.

Bürgermeisterkollege Andreas Nagl lud am Abend seine MitbürgerInnen der Gemeinde Ilztal und auch die Menschen aus Preßguts, jener Gemeinde, die mit Ilztal fusionieren wird (müssen), zur ersten gemeinsamen Bürgerinformationsveranstaltung ein. Bei der Veranstaltung durfte ich neben Landtagsabgeordneten Erwin Gruber als Referent teilnehmen. Es ist schon ein bisserl beklemmend, wenn es zwischen zwei Fusionsgemeinden auf politischer Ebene noch keine wirklichen inhaltlichen Gespräche geführt wurden. Diejenigen, die sich hier leider verweigern, schaden eigentlich sowohl der gemeinsamen Entwicklung, wie auch den Interessen jener Menschen, die sie eigentlich zu vertreten gelobten. Heute aber: Ein guter Anfang! Alles Gute für den weiteren Weg!

Eintrag vom 17.9.2014, 22 Uhr 51

Viele Themen an einem Mittwoch

Fotoshooting im Hause Knittelfelder
Jugenddiskussion am Abend
 

Mittwoch. Tagesstart mit dem Jour Fixe, gleich danach geht es um die Ausbaupläne der Park & Ride-Anlagen rund um den Gleisdorfer Bahnhof, die für nächstes Jahr ins Auge gefasst sind.

Bei einem besonderen und schnellen Fotoshooting durfte ich im Anschluss als Gast teilnehmen. Ziel 1: Tischlerhandwerk aus dem Hause Knittelfelder und Mode aus dem Hause „Popocorner“ und „August“ Stibor. Ziel 2: Die Chefs aus beiden Unternehmen. Hat echt Spaß gemacht! Das Ganze wird in einer der nächste Ausgaben von „Weekend“ erscheinen.

Am Beginn der zweiten Tageshälfte stand wiederum ein sehr trauriger Anlass. Ing. Gernot Katzer, Gleisdorfer Mitbürger und Chef-Techniker des ORF-Steiermark, hat vor kurzem seinen langen Kampf gegen einen heimtückischen Krebs verloren. Heute nahmen seine Familie, Freunde und natürlich eine große Abordnung des ORF-Steiermark Abschied.

Von solchen bedrückenden Terminen wieder sehr abrupt in den Alltag zu wechseln, fällt wirklich schwer – auch in diesem Fall. Dass die Einführung von neuen Parkgebühren nie Jubelschreie auslösen, ist vollkommen klar. Zu diesem und anderen Verkehrsthemen durfte ich an einer intensiven Diskussionsrunde im Gleisdorfer Gymnasium teilnehmen – oder besser gesagt, als einziger Vertreter der Stadt im Kreise einiger AHS-PädagogInnen. Auf jeden Fall war es eine konstruktive und inhaltsstarke Diskussion, die es auch ermöglicht hat, die Entstehung mancher Regelungen zu erklären. Danke für diese Möglichkeit!

Am Abend stand dann die Gleisdorfer Jugendarbeit im Fokus. Im Auftrag des Landes und mit Zustimmung der Stadt wurde die offene Jugendarbeit und die Arbeit der Streetworker in Gleisdorf einer umfassenden Evaluierung unterzogen. Die Ergebnisse sind in faktisch allen Bereichen hervorragend. Dennoch heißt es darüber nachzudenken, wie man die Jugendarbeit weiterhin verbessern und effektiver gestalten kann. Ein absolutes Muss der Zukunft!

Eintrag vom 16.9.2014, 23 Uhr 27

Land.Raum.Zukunft geht ins Finale

Bezirksparteivorstandssitzung in Weiz
 

Um die Kreuzungsgestaltung Perlstraße – Bürgergasse drehte sich der erste Termin des Tages. Der frei gewordene Platz, wo früher das Blumauer-Haus gestanden ist, soll noch attraktiver gemacht werden, um die Menschen in der Innenstadt willkommen zu heißen. Mehr darüber in den nächsten Wochen.

Viele Besprechungen ließen den Vormittag vorbeihuschen, der Nachmittag wurde mit einer Manöverkritik des heurigen Wellenbadjahres begonnen. Geschäftsführer Harry Pankesegger, Mitarbeiter und Restaurantbetreiber äußerten Kritik, Wünsche aber auch Lob – Ziel ist es, das Angebot für die nächste Saison wieder zu verbessern. Schön wäre halt, wenn auch die liebe Sonne mitspielen würde.

Nach ein paar weiteren lokalen Terminen ging es im Anschluss zur ÖWG-Aufsichtsratssitzung nach Graz und von dort direkt zur ÖVP-Bezirksparteivorstandssitzung nach Weiz, wo heute unter anderem die Ergebnisse aus der großen Bürgerbefragung „Land.Raum.Zukunft“ präsentiert wurden. Die Details werden in den kommenden Wochen der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

 
 

LANGE NACHT DER MUSEEN

Viel zu oft geht wertvolles Wissen um altes Handwerk in der heutigen Zeit verloren. In der „Langen Nacht der Museen“ am 4. Oktober 2014 wird Handwerkskunst aus früheren Tagen vor den Vorhang geholt und altes Wissen zum Leben erweckt – MiR – Museum im Rathaus!

Gleisdorf in Tracht

Beim Herbstfest am 19. September 2014 wurde zum ersten Mal die neue Gleisdorfer Tracht präsentiert. Der neuen Marke "im Herzen die Sonne" folgend, steht die Herzlichkeit auch bei den Dirndln, Gilets, Krawatten etc. im Vordergrund. Mehr zur Tracht, wann und wo sie anzusehen und zu bekommen ist, gibt es bald hier.

ÖVP-Maronibraten

Wie schon in den letzten Jahren ist die Herbstzeit die Zeit des ÖVP-Maronibratens. Die Termine:

  • 03.10., ab 17 Uhr, Ende Fritz-Huber-Gasse
  • 04.10., ab 16 Uhr, Schillerstraße (betreubares Wohnen)
  • 05.10., ab 16 Uhr, vor dem Wellenbad
  • 10.10., ab 16 Uhr, Hauptplatz

Maroni, Sturm, Apfelsaft und kleine Imbisse GRATIS solange der Vorrat reicht.

HOLSTUONARMUSIG BIGBANDCLUB

Fünf Männer, zwischen 12 und 17 Instrumente, dazu viel Gesang und fallweise Beatbox. Musik, die begeistert! 5. Oktober 2014, 19:00 Uhr, forumKLOSTER

GEÄNDERTER VORRANG!

Im Sinne des Verkehrskonzeptes wurde die Dr. Hermann-Hornung-Gasse gegenüber der Jahngasse benachrangt. Damit soll zusätzlich Tempo aus dem Schulbereich weggenommen und die Verkehrssicherheit erhöht werden.

ERÖFFNUNG HAUS DES KINDES

Nun ist es soweit! Mit Beginn des neuen Schuljahres sind die Gleisdorfer Kinder von 0 – 6 Jahren schon unter das gemeinsame Dach gezogen. Am 11. Oktober um 14 Uhr wird das „Haus des Kindes“ mit der neuen Kinderkrippe, dem Kindergarten Sonnenstrahl und dem Eltern-Kind-Zentrum Gleisdorf nun offiziell eröffnet!

Einstimmig

Einstimmige Beschlüsse fielen beim ordentlichen und auch außergewöhnlichen ÖVP-Stadtparteitag. Die Delegierten beschlossen die Fusion der Ortsparteien und schenkten mir volles Vertrauen. Mehr dazu gibt es hier.

DIE FUSION IST BESCHLOSSEN!

Der 23. September 2013 ist ein denkwürdiges Datum, das in die Geschichte der Gemeinden und der Region eingehen wird. Am Abend tagten zeitgleich die Gemeinderäte der Gemeinden Gleisdorf, Labuch, Laßnitzthal, Nitscha und Ungerdorf und haben die Verschmelzung dieser fünf Gemeinden EINSTIMMIG BESCHLOSSEN! Mehr dazu HIER!

 
 
 
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