Christoph Stark

Suche:


Tagebuch

Eintrag vom 19.12.2014, 22 Uhr 57

Wenn aus dem Männerquartett ein Trio wird



 

Der Winter ist derzeit zwar in fast aussichtsloser Ferne, dennoch muss die neue Stadt Gleisdorf auf die weiße Pracht vorbereitet sein. Dazu trafen sich heute Früh die Mitarbeiter der Wirtschaftshöfe, um Fragen dazu zu beantworten und auch andere offene Punkte zu besprechen. Zug um Zug nähern wir uns der Fusion und Zug um Zug klären sich alle noch offenen Details.

Danach machte ich mich in Sachen Weihnachten auf die Socken. In den letzten Jahren wünschte ich vielen Menschen mit einer Marien-Kirchen-Schokolade ein frohes Fest, heuer gibt es „herzliche und duftende Weihnachten“. Dazu ist am Wochenende ein kleiner Arbeitseinsatz angesagt.

Der zweite Teil führte mich mit der Erfüllung von Wünschen vom Weihnachtswunschbaum durch die Stadt – schöne Momente kleine Freuden machen zu können.

Einem 85-jährigen Mitbürger durften Vizebürgermeister Bernhard Braunstein und ich am Nachmittag gratulieren und genossen eine gute Stunde mit angeregten Gesprächen ... und sehr guten Brötchen ... liebe Waage, bitte verzeih mir ...

In den nächsten Tagen stehen dann wieder ein paar gesangliche Einsätze am Programm. Nachdem unser Mastermind Luis Reisenhofer leider krankheitsbedingt ausgefallen ist, wagte sich der Rest des Quartetts in eine Trio-Probe.

Eintrag vom 18.12.2014, 22 Uhr 09

Keine Freizeitgestaltung für Süchtige

Iris Reisenhofer begrüßte im Bezirkspflegeheim ...
... die Musikformation "Schnalzer 3"
Musik bewegt!
 

In Summe war es ein sehr besprechungsreicher Donnerstag, der mit ein paar Highlights angereichert war. Der Vormittag gehörte Wirtschaftsthemen, dem Haus des Kindes, Interna, Bürgeranliegen usw. Am frühen Nachmittag besuchte ich das Bezirkspflegeheim, wo die Musikformation „Schnalzer 3“ ein Weihnachtskonzert gab und zur Freude der BewohnerInnen mit vielen alten Klassikern aufwartete.

Später durfte ich namens des Lionsclubs eine Spende an eine Familie aus der Region übergeben – die Sache berührte mich sehr, da sie mir wieder und wieder vor Augen führte, wie gut es mir geht. Wenn man (wie im konkreten Fall) krank ist, nicht arbeiten kann, aber arbeiten sollte, was aber nicht geht, dann steckt man mittendrin in einem Teufelskreis, aus dem man sich aus eigener Kraft wohl nicht wirklich befreien kann.

Am späteren Nachmittag tagte ein ÖVP-Gremium, um die Impuls für die kommende Wahl zu besprechen. Ein cooles Fotoshooting am Abend rundete den Tag ab, an dessen Ende ich noch eine Politbetrachtung stellen darf. Üblicherweise kommentiere ich Aussendungen anderer Parteien nicht. Dieser Tage flatterte „Wir Steirer“ von der FPÖ Gleisdorf ein. Und eine Passage lässt mich nun auch Tage später noch nicht los. Eine FPÖ-Gemeinderätin aus Laßnitzthal schreibt unter anderem, dass sie sich von Gleisdorf wünsche, dass Jugend die Möglichkeit einer sinnvollen Freizeitgestaltung erhält und das „… tunlichst an einen Ort, zu dem Süchtige keinen Zutritt haben …“

Die Umsetzung dieses Wunsches stelle man sich nun einmal vor. Müssen Besucher dieses Ortes vorher einen Fragebogen über ihr Suchtverhalten (Drogen, Alkohol, Nikotin, Sex, Glücksspiel, etc.) ausfüllen? Oder steht dort der „Sucht-Polizist“ der über den Zutritt entscheidet? Sind schon „tolle“ Ideen, die da auf Neu-Gleisdorf zukommen!

Eintrag vom 17.12.2014, 22 Uhr 05

Alt und Jung, Städte und Gemeinden, AnrainerInnen und das Hochwasser

Besuch im Haus des Kindes
Besuch im Haus des Kindes
Besuch im Haus des Kindes
Dr. Martin Ozimic beim Städtebund
Wer hilft mir bei meinem Schreibtisch???
Neues Hochwasserprojekt
 

Viele BewohnerInnen des Pflegeheimes besuchten heute den Kindergarten "Sonnenstrahl" im Haus des Kindes, um generationsübergreifend den Advent zu feiern. Dieses besinnliche Treffen ist Teil des Projekts Alt-Jung des Kulturpaktes Gleisdorf.

Gleich im Anschluss tagte der Hauptausschuss des Städtebundes Steiermark, der die Interessen aller steirischen Städte vertritt, im forumKloster und beschäftigte sich unter anderem mit der viel diskutierten Dienst- und Besoldungsgesetznovelle und dem dahinter liegenden Bewertungssystem. Dazu zu Gast war der Geschäftsführer der Schwesterorganisation, dem Gemeindebund Steiermark, Dr. Martin Ozimic.

Nach einigen dicht gedrängten Terminen und einem Gratulationsbesuch bei einer 80-jährigen Mitbürgerin lud die Stadt am Abend die AnrainerInnen des Greithbachweges zu einer Projektpräsentation ein, in der die geplanten Maßnahmen zum kommenden Hochwasserschutz in diesem Bereich vorgestellt und diskutiert wurden. DI Robert Zach und DI Michael Scharf vom Büro Ingenos-Gobiet legten die technischen Machbarkeiten dar, mein Part war, die AnrainerInnen um Ihr Verständnis und Zustimmung für dieses Projekt zu bitten.

Kommentar vom 18.12.2014, 10 Uhr 33 von Helmut Gaischek

geplantes Rückhaltebecken

Bei dieser Gelegenheit wollte ich einmal nachfragen, was aus dem vor einigen Jahren geplanten Rückhaltebecken im Bereich Kessel bzw. obere Erzherzog-Johann-Gasse geworden ist. Ist dieses Projekt abgesagt oder nur nach hinten gereiht worden ?

Kommentar vom 18.12.2014, 14 Uhr 50 von Christoph Stark

ad geplantes Rückhaltebecken

Lieber Helmut, das Projekt "Rückhaltebecken" ist nicht abgesagt, sonder nur verschoben. Der Hochwasserschutz am Gleisbach teilt sich in zwei Bauabschnitte. Der erste, den wir jetzt in Angriff nehmen, geht von der Raab den Bachlauf entlang bis zur Johann-Josef-Fux-Gasse. Der zweite Abschnitt betrifft den Raum des Kessels.

Herzliche Grüße!

 

Eintrag vom 16.12.2014, 23 Uhr 17

Abschluss einer Epoche

Hoher Besuch im Rathaus - die 3.b Klasse der Volksschule war da!
Wow! Danke für dieses nette Kompliment!
Franz Kollmann und Wolfgang Wratschgo
Abschluss einer Gemeinderatsepoche
Abschluss einer Gemeinderatsepoche
Abschluss einer Gemeinderatsepoche
Abschluss einer Gemeinderatsepoche
Abschluss einer Gemeinderatsepoche
Abschluss einer Gemeinderatsepoche
 

Hohen Besuch hatte ich heute Morgen im Rathaus. Die SchülerInnen der 3.b Klasse der Volksschule Gleisdorf machten eine Tour durch die beiden Häuser, um die Gemeinde noch besser kennen zu lernen. Zum Start hieß ich sie im Festsaal willkommen, wo wir auch so manche Gleisdorf-Frage klärten. Wirklich berührt war ich von der Schatzkiste, die mir die SchülerInnen überreichten. Darin waren persönliche Wünsche und Meinungen der jungen Damen und Herren. Und diese reichten von der Flüchtlingsaktion bis zur modischen Kleidung des Bürgermeisters. Wow! Danke!

Ergänzend zu vielen Besprechungen und Terminen des Tages gab es ein umfangreiches Update zum werdenden neuen Gleisdorf-Buch, das im Frühjahr nächsten Jahres erscheinen wird. In diesem Buch beleuchtet und beschreibt Stadthistoriker Mag. Siegbert Rosenberger die letzten sieben Jahrzehnte unserer Stadt. Eine Zeit, in der sich unglaublich vieles getan hat. Unterstützt wird Mag. Rosenberger dabei von einem super Team, bestehend aus Mag. Sigrid Meister, Mag. Helmut Römer und Robert Rabel. Ich freue mich schon sehr auf dieses Werk!

Zur Jahreshauptversammlung und anschließender Weihnachtsfeier luden am Nachmittag Franz Kollmann und Wolfgang Wratschgo des Gleisdorfer Seniorenbundes - dieser großen Gruppe einen Besuch abzustatten, ist natürlich auch Ehrensache! Die Gelegenheit konnte ich dazu nutzen, um den Damen und Herren ein bisserl über das abgelaufene und auch das kommende Jahr zu erzählen - und da gibt es ja einiges.

Um die laufende Gemeinderatsperiode und auch die Epoche von Alt-Gleisdorf abzuschließen, trafen sich am Abend die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte gemeinsam mit ihren PartnerInnen zu einem Abendessen im Festsaal des Rathauses. Zum ersten Mal in dieser Konstellation – denn es galt nicht nur den MandatarInnen DANKE zu sagen, sondern auch den jeweiligen PartnerInnen für ihr Verständnis für das oft zeitintensive kommunalpolitische Engagement.

Eintrag vom 15.12.2014, 22 Uhr 54

Jause in der ASO und Hilfe im Advent


 

Viele persönliche Sorgen prägten heute die Sprechstunde, die diese vorweihnachtliche Woche eröffnete. Not ist nicht laut, sie ist aber mitten unter uns.

Letzte Woche durfte ich am Weihnachtswunschbaum am Adventmarkt ich unter anderem den Wunsch, dass "der Bürgermeister doch zur herzhaften Jause in die Allgemeine Sonderschule kommen soll ..." pflücken. Diesen Wunsch konnte ich heute bereits erfüllen - das war natürlich eine Ehre! Und: Die Jause in der ASO war zum einen echt lustig und auch sehr schmackhaft.

Am Nachmittag kamen in Weiz die VertreterInnen der Regionalversammlung Oststeiermark zusammen, wo es unter anderem um das Budget 2015, um Leader und um den Breitbandausbau ging. Eher grotesk war die Info, dass einige Weinbauern beschlossen haben, dass das gesamte Weinbaugebiet der Oststeiermark künftig hin unter der Marke „Vulkanland“ firmiert. Den Anwesenden RegionalvertreterInnen war nicht ganz klar, wie so eine Entscheidung zustande kommt – mir auch nicht.

Zu einer Detailpräsentation habe ich ab frühen Abend die AnrainerInnen des künftigen Sonnenparks in der Fritz-Huber-Gasse eingeladen, um sie darüber zu informieren, was in ihrer unmittelbaren Umgebung passiert. Der Andrang hielt sich in Grenzen – die anwesenden BürgerInnen waren von den Skizzen aber sehr angetan. Das wiederum ist für die weitere Vorgangsweise ein wichtiges Feedback.

Den Tagesabschluss bildete die Sitzung des Lionsclubs Gleisdorf, in der wir einige unmittelbare Hilfsaktionen beschließen konnten, mit denen sich auch der Kreis zur Sprechstunde wiederum geschlossen hat. Es tut gut zu wissen, dass man auch direkt helfen kann.

Eintrag vom 14.12.2014, 21 Uhr 48

Kontrastprogramm

Spät ist es geworden gestern, na ja, eigentlich heute, deutlich heute. Da war es nicht ganz so lässig, wieder früh aufzustehen, um die Reste vom Feste im Pfarrzentrum zu beseitigen und aufzuräumen. Gehört aber eben dazu. Umso erfreulicher war dann die sehr überraschende Einladung zum Mittagessen im Pfarrhof. Nämlich zu soooo einem Mittagessen!

Den Rest des Tages verbrachten Ulli und ich auf der Baustelle von guten Freunden. Echtes Kontrastprogramm, das wirklich Spaß machte.

Eintrag vom 13.12.2014, 23 Uhr 58

Ein feierreicher Samstag

Judo-Weihnachtsfeier - Julius Rankl
Judo-Weihnachtsfeier
Judo-Weihnachtsfeier
Judo-Weihnachtsfeier
Ehrungen bei der Eisrunde Laßnitzthal
Karl Bloder, Obmann der Eisrunde Laßnitzthal
Weihnachten im Schuhhaus Stibor
Weihnachten im Schuhhaus Stibor
Weihnachten im Schuhhaus Stibor
 

Heute war der Samstag der vielen Feiern. Begonnen haben die Judokas, die sich über 14 Mal Gold, 19 Mal Silber, 24 Mal Bronze – macht in Summe 57 Medaillen – im abgelaufenen Jahr freuen durften. Bei der diesjährigen Weihnachtsfeier zogen Obmann Julius Rankl und seine rechte Hand, Ing. Walter Wiedner, dieses erfreuliche Resümee. Der Judoclub Gleisdorf zeichnet sich vor allem durch seine hochaktive Jugendarbeit aus. Und die jungen SportlerInnen sind nicht nur gut im sportlichen Zweikampf, sondern auch bei der musikalischen Gestaltung der Weihnachtsfeier.

Meine nächste Einladung führte mich nach Laßnitzthal, wo der Eischützenverein „Eisrunde Laßnitzthal“ sein 60-jähriges Bestehen feierte. Obmann Karl Bloder blickte auf ereignisreiche und auch erfolgreiche Jahre zurück. Für die gemeinsame Zukunft in Gleisdorf gab es sogar ein paar Wünsche an das „Christkind“, die ich mitnehmen durfte.

Nächster Stopp: Feuerwehr Gleisdorf. Die große Mannschaft kam zu ihrer traditionellen Jahresabschlussfeier im Rüsthaus zusammen, wo das Zusammensitzen, gemeinsam Essen und miteinander Reden im Vordergrund standen.

Mein letzter Weg führte mich schließlich ins Pfarrzentrum. Dort richtete Ulli ihre heurige Weihnachtsfeier ihres Schuhhauses aus, zu der die MitarbeiterInnen aus den sieben Filialen zusammenkamen, um eine sehr stimmungsvolle Zeit miteinander zu verbringen. Vor allem das Feedback, das Ulli von ihrem Team bekam, hat sie wirklich berührt – und mich auch! Eine echt tolle Chefin! Damit es nicht nur beim Feiern blieb, hat das Stibor-Team zum Schluss noch sieben Christbäume geschmückt, die der Pfarre für bedürftige Familien geschenkt werden.

Eintrag vom 12.12.2014, 23 Uhr 42

Weihnachtsfeier mit der großen Familie




 

Am Abend versammelte sich die große Familie der Stadtgemeinde Gleisdorf zur gemeinsamen Weihnachtsfeier. Wie immer war es ein schönes und besinnliches Fest, das von vielen Beiträgen aus dem Kreis der KollegInnen getragen und gestaltet war. Beim Blick zurück auf dieses vergangene Jahr durfte ich auf die drei großen Projekte eingehen: Die Markenbildung „Im Herzen die Sonne“, die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Haus des Kindes und die bald in Kraft tretende Gemeindefusion.

Eintrag vom 12.12.2014, 13 Uhr 48

4.5 Millionen 8-Städte-Gutschein und ein sehr gesunder Kindergarten

Freude über die Erfolgsgeschichte
Initiator Walter Imp und Regionalvorsitzender LAbg. Hubert Lang
Gesunder Kindergarten: Carmen Kapper, Harald Ritonja und Silvia Adam (v.l.n.r.)
 

Er zählt zu den großen oststeirischen Erfolgsgeschichten – der 8-Städte-Gutschein, der in den letzten neun Jahren genau 4,5 Millionen Mal verkauft wurde. Darüber freuten sich heute VertreterInnen der Städte und der Wirtschaft bei einem Pressegespräch in Weiz. Alleine in Gleisdorf werden pro Jahr rund 120.000 Gutscheine verkauft, ca. 90% davon werden vor Ort wieder eingelöst. Damit ist das Ziel der lokalen Kaufkraftbindung grandios erreicht. Dieser Gutschein ist nicht nur ein beliebtes Geschenk und Zahlungsmittel, er stärkt auch die heimische Wirtschaft und trägt damit zur Arbeitsplatzsicherung bei.

In Anerkennung der Gesundheitsinitiativen des Gleisdorfer Kindergartens „Sonnenstrahl“ wurde der Leiterin, Carmen Kapper, und dem Geschäftsführer der Jugend und Kind KG, Harald Ritonja, eine darauf verweisende Infotafel von Mag. Silvia Adam von „Styria Vitalis“ überreicht. Gesundheit bedeutet nicht nur größtmögliche Prävention für die Kinder dieses Hauses, sondern auch Gesundheit für die darin tätigen Pädagoginnen. Schön, dass die Initiativen so wahrgenommen werden.

Eintrag vom 11.12.2014, 23 Uhr 02

Regionale Kostbarkeiten

Roman Feiertag und Iris Absenger-Helmli
Grüß Gott in Gleisdorf: BIOENERGY 2020+ Geschäftsführer Dr. Walter Haslinger
 

Offen gesagt kommt der persönliche Drehzahlmesser in diesen Tagen selten in einen Low-Level-Bereich. Nicht nur die „stille Zeit“, vor allem der bevorstehende Jahreswechsel und die damit verbundene Fusion halten viele Protagonisten recht auf Trab.

Auch heute ging es wieder ziemlich eng zu. Fusionsbesprechungen starteten in der Früh, gefolgt von einem Grußwort beim „Zentrumstag der bioenergy2020+“. Dieses größte österreichische Forschungszentrum für Bioenergie mit Firmensitz an der TU Graz mit weiteren Standorten in Wieselburg, Güssing, Tulln und Pinkafeld kam heuer zum jährlichen Treffen im forumKloster zusammen. Ich freute mich natürlich, die rund 100 Forscherinnen und Forscher persönliche begrüßen zu dürfen. Der Nachmittag ging dann im allgemeinen Terminstakkato weiter und führte schließlich in die Vorstandssitzung der Energieregion Weiz-Gleisdorf, in der heute das erste Kooperationsprodukt mit dem Fusionspartner Almenland der Öffentlichkeit präsentiert wurde: "Regionale Kostbarkeiten" ist ein regionaler Warenkorb, dem ein abgestimmter Wertekatalog (Regionalität, Gentechnik frei, Fair Trade, etc.) zugrunde liegt. ARGE-Obmann Roman Feiertag überreicht das erste Steigerl Leader-Geschäftsführerin Iris Absenger-Helmli.

Eintrag vom 10.12.2014, 22 Uhr 17

Gleisdorf wächst - mit und ohne Fusion - die letzten 21 Tage

Ein neuer Wohnbau entsteht in der Feldbacher Straße
Hochwasserschutz - ein Dauerthema
Gemeindebundpräsident Erwin Dirnberger begrüßte in Trofaiach
 

Gleisdorf wächst! Nun hat auch die Baustelle der Firma Kohlbacher in der Feldbacher Straße begonnen, wo 44 Wohnungen entstehen. Parallel dazu gibt es noch weitere Wohnbauprojekte, die den Zuzug in unsere Stadt aufnehmen sollen.

Der Mittwoch war heute wieder randvoll. Das Jour Fixe musste ich ausnahmsweise etwas verkürzen, weil im Weiz die Mitgliederversammlung des Wasserverbandes Oberes Raabtal tagte. Dieser Verband, bei dem Gleisdorf ein Mitglied ist, ist für die gesamte Wasserversorgung der Region südlich von Weiz zuständig.

Zurück in Gleisdorf tagte unter dem Titel „Risk adapt“ eine vielschichtige und hochkarätige Runde zum Thema Hochwasserschutz. Die BOKU Wien, das Land Steiermark und andere Institutionen haben weiterführende Untersuchungen vorgenommen, wie man die Kommune und ihre Menschen vor großen Hochwasserereignissen noch besser schützen kann. Heute wurden diese Untersuchungen in einem Workshop weiter vertieft.

In 21 Tagen tritt die Fusion vieler steirischen Gemeinden in Kraft. Mit dem Jahreswechsel verlieren alle politischen Mandatare (GemeinderätInnen, Vorstands- und Stadtratsmitglieder, Vize- und BürgermeisterInnen) Kraft Gesetz ihre Funktionen. So ist es in der Steiermärkischen Gemeindeordnung festgeschrieben. In der Übergangsphase werden die Geschicke der Fusionsgemeinden von Regierungskommissären geleitet, die von der Landesregierung dazu bestellt wurden. Alle designierten Regierungskommissäre fanden sich am späteren Nachmittag in Trofaiach zu einer Intensivschulung ein. Es ist immer wieder erstaunlich, wie vielfältig und komplex dieses ganze Thema ist.

Eintrag vom 9.12.2014, 23 Uhr 29

Verkehr liegt lahm, 22 Tage bis zur Fusion und eine Portion Fremdschämen

In diesen Teil des alten Kindergartens sind bereits die StreetworkerInnen eingezogen
 

Kurz nach Mitternacht sind heute fünf Feuerwehren aus der ganzen Region auf die Autobahn ausgerückt, um einen brennenden LKW zu löschen und ausgeflossenen Diesel zu binden. Ein sehr spektakulärer Einsatz mit weitreichenden und langanhaltenden Konsequenzen. Neun Stunden war die Autobahn mehr oder minder gesperrt – ein anständiges Verkehrschaos war die Folge. Wenn sich nämlich der gesamte Autobahnverkehr über die Stadt und das Umland ergießt, merkt man erst, welchen Stellenwert die Autobahn hat. Ein einziger Zwischenfall und eine Region „steht“. Dank und respektable Anerkennung gilt wieder einmal allen Einsatzkräften, die hier vor Ort gewirkt haben!

Entsprechend zäh war meine Runde mit dem traditionellen Weihnachtswein, den ich mit Wirtschaftshofleiter Werner Tibet an verschiedenen Stellen in Gleisdorf ausgeführt habe. Der restliche Vormittag war mit einer Schar anderer Termine gut gefüllt.

Der Besprechungsreigen setzte sich auch am Nachmittag fort und mündete in eine der unzähligen Fusionsbesprechungen, in der es schon sehr konkret um die Übersiedlungsaktionen ging. Einem Geburtstagspärchen durfte ich dann mit der Gratulantenrunde meine Aufwartung machen. Er 80, sie 85 – so möchte ich in diesem Alter auch aussehen und „beinand“ sein!!

In der nachfolgenden Jugendausschusssitzung ging es auch um eine Übersiedlung. Das Jugendhaus ausZEIT wird von der Franz-Josef-Straße in den Alt-Teil des Kindergartens übersiedeln. In einer gemeinsamen Begehung mit VertreterInnen des Jugendhauses und der StreetworkerInnen haben sich die Jugendausschussmitglieder ein Bild von der Situation gemacht. Einhellig ist man zu dem Entschluss gekommen, den Wünschen des Jugendhauses Rechnung zu tragen. In den kommenden Tagen werden die Vorbereitungen dafür starten.

Apropos Kindergarten:

Nachdenklich stimmt mich die Info, die mir heute zugegangen ist. Eine Mitbürgerin suchte bei eben diesem ehemaligen Kindergarten, dessen neuer Trakt zum Flüchtlingsquartier umgebaut ist, den Anführer der Flüchtlinge, weil bei ihr zu Hause (offenbar im näheren Umfeld des Kindergartens) etwas weggekommen ist.

Ach so, so ist das. Flüchtlinge haben also einen "Anführer". Also einen Stammesältesten, oder so. Und wenn wo was wegkommt, waren es logischerweise die Flüchtlinge. Eh klar. Komisch nur, dass es in Gleisdorf noch gar keine Flüchtlinge gibt. Fremdschämen auf hoher Stufe!

Eintrag vom 8.12.2014, 16 Uhr 52

8. Dezember




 

Für viele Menschen war es heute ein Feiertag. Für viele andere nicht - vor allem jene, die im Handel arbeiten. Nachdem meine liebe Frau auch im Geschäft stand, habe ich den Tag dafür genutzt, den Arbeitsrückstau, der sich aufgrund meines Brüssel-Trips ergab, aufzuarbeiten.

So ganz ist mir das heute noch nicht gelungen. Am Nachmittag kamen Im Gasthaus Schwab in Urscha die Mitglieder des Seniorenbundes Labuch und Ungerdorf zusammen, um sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen. Dank der Einladung von Obfrau Theresia Rath durfte ich als Gast schon dabei sein.

Eintrag vom 7.12.2014, 22 Uhr 57

Zukunft braucht Erinnerung, Weihnachtswunschbaum und Adventsingen

Bei der Enthüllung des Mahnmals
Bernd Kohlhofer umrahmte musikalisch
Das Mahnmal in Nitscha
Weihnachtswunschbaum
Adventsingen
Luis Reisenhofer
 

Im September 2008 wurde in Gleisdorf im Rahmen des Projektes „Zukunft braucht Erinnerung“ neben dem Rathaus das Friedenszeichen (als anderer Begriff für Mahnmal) errichtet. Diese Skulptur, die eine der in einem Wettbewerb prämierten war, sollte an die Judenmärsche im Jahr 1945 erinnern, die durch unsere Region führten und bei denen kurz vor Kriegsende noch viele Menschen unschuldig starben.

Heute erlebte „Zukunft braucht Erinnerung“ eine sehr positive Erneuerung. In Nitscha wurde die 2008 ebenfalls prämierte Skulptur von Sabina Mahr in einer sehr berührenden Feier offiziell enthüllt. Um den Frieden zu erhalten, brauchen wir die Erinnerung an das, was uns die Geschichte lehrt. In Nitscha steht nun ein Zeichen dieser Erinnerung!

Am Nachmittag haben Ulli und ich uns Weihnachtswunschbaum ein paar Wünsche „gepflückt“. Mit dieser Aktion der Stadt und der Freiwilligenbörse ist es relativ einfach, kleine aber sehnliche Wünsche wahr werden zu lassen. Ich freue mich darauf, Weihnachten für ein paar Menschen ein kleines Stück schöner werden zu lassen.

Das 20. Jubiläum feierte das Oststeirische Adventsingen. Ein Konzert in der Stadtpfarrkirche, bei dem die Harfenistin Regina Lind bis zum Chor „Viva la Musica“ und weitere sieben Gruppierungen die vollbesetzte Stadtpfarrkirche in echte Adventstimmung versetzte – da wurde es leise, Augen schließen, hören, hineinhören. Zu diesem beachtlichen Jubiläum gratulierte am Ende Pfarrer Hörting dem Motor, Erfinder und Organisator Kulturreferenten Luis Reisenhofer. Der lang anhaltende Applaus legte Zeugnis über die Beliebtheit dieser Veranstaltung ab.

Eintrag vom 6.12.2014, 23 Uhr 05

Stadtkapelle - eine tolle Gemeinschaft!


 

Zur 108. Jahreshauptversammlung lud die Stadtkapelle Gleisdorf am Abend in das Gasthaus Schwab in Urscha. Obmann Erich Rybar, Kapellmeister Siegfried Teller und die Vorstandsmitglieder Markus Mauthner und Johanna Trummer freuten sich über regen Besuch und die feierliche Stimmung dieser alljährlichen Zusammenkunft. Großes Lob und Anerkennung für die Stadtkapelle gab es gestern aus vielen Richtungen. Bezirksobmann Johann Pallier würdigte den Einsatz und die Qualität der Kapelle genau so wie Pfarrer Gerhard Hörting und Musikschuldirektor Gunter Schabl. Ich durfte positive Intensität dieser Gemeinschaft unterstreichen und freue mich immer wieder, in diesem Kreise dabei sein zu dürfen

 

 
 

Advent mit Herz

Auch heuer wieder bietet das Gleisdorfer Adventdorf viele Angebote für eine stimmungsvolle Weihnachtszeit. Das gesamte Adventprogramm finden Sie HIER.

Informationen zum Thema Asyl

Liebe LeserInnen meine Webseite, hier finden Sie die aktuellen Informationen zur Flüchtlingssituation, dem Thema Asyl und zur Frage, wie Gleisdorf mit dieser humanitären Aufgabe umgeht.

GEÄNDERTER VORRANG!

Im Sinne des Verkehrskonzeptes wurde die Dr. Hermann-Hornung-Gasse gegenüber der Jahngasse benachrangt. Damit soll zusätzlich Tempo aus dem Schulbereich weggenommen und die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Einstimmig

Einstimmige Beschlüsse fielen beim ordentlichen und auch außergewöhnlichen ÖVP-Stadtparteitag. Die Delegierten beschlossen die Fusion der Ortsparteien und schenkten mir volles Vertrauen. Mehr dazu gibt es hier.

DIE FUSION IST BESCHLOSSEN!

Der 23. September 2013 ist ein denkwürdiges Datum, das in die Geschichte der Gemeinden und der Region eingehen wird. Am Abend tagten zeitgleich die Gemeinderäte der Gemeinden Gleisdorf, Labuch, Laßnitzthal, Nitscha und Ungerdorf und haben die Verschmelzung dieser fünf Gemeinden EINSTIMMIG BESCHLOSSEN! Mehr dazu HIER!

 
 
 
Website: INTOUCH Werbeagentur & Internetagentur