Christoph Stark

Suche:


Tagebuch

Eintrag vom 25.10.2014, 22 Uhr 43

Das Bezirksorchester und Tschaikovsky

Das Bezirksorchester Weiz
 

Letzte Woche habe ich die Gleisdorfer Bevölkerung über die Flüchtlingspläne der Stadt informiert. Seither bekomme ich fast täglich Nachrichten von Menschen, die ihre spontane Hilfe anbieten oder einfach nur mitteilen, dass sie diese Haltung der Stadt gutheißen – so auch heute. Das berührt mich und zeigt, dass die humanitäre Ausprägung unserer Gesellschaft lebt. Und zwar deutlich! Nächste Woche wird das Flüchtlingsreferat des Landes die bis dato gemeldeten Unterkünfte inspizieren.

Der Samstag ist ein Tag zwischen Büro, Erledigungen, Schuheinsatz und zum ersten Mal in dieser Woche am Nachmittag kochend zuhause.

Am Abend lud das Bezirksorchester Weiz zum Konzert in die Hügellandhalle nach St. Margarethen/Raab. Was mich bewegt, dort als Gast und Zuhörer dabei zu sein? Es sind drei Motivlagen: 1. In diesem Orchester spielen lauter ausgezeichnete MusikerInnen – damit war ein tolles Konzert vorprogrammiert. 2. Als Ehrenmitglied der Gleisdorfer Stadtkapelle verstehe ich es als schöne Pflicht, die mehr als zehn MusikerInnen aus Gleisdorf als „Fanclub“ zu begleiten. Und 3. Ulli ist eine dieser MusikerInnen ... Und das Konzert war wie erwartet sehr schön, vor allem das bombastische Ende der Tschaikovsky-Ouvertüre „1812“! Schwere Literatur, große musikalische Emotion mit historischem Background.

Auf dem Rückweg mache ich noch einen Abstecher ins forumKloster, eigentlich mit der Absicht, bei der anstehenden Siegerehrung mitzuwirken. Dort angekommen erfahre ich, dass die Vorrundenspiele außerordentlich lange gedauert haben und sich das Finale um mehr als eineinhalb Stunden verzögert. Billard ist eben nicht vorhersehbar wie andere Sportarten. Schau ma einmal, ob ich die Siegerehrung heute noch „erlebe“.

Eintrag vom 24.10.2014, 23 Uhr 47

Besuch bei Hiebaum, Biosonie in Gleisdorf und Diskussionen in Nitscha

Willkommen bei Hiebaum
Betriebsführung durch die Trachtenschmiede Hiebaum
Die Stoffe der Gleisdorf-Tracht
Eröffnung Biosonie Irene mit Dr. Wolfgang Weber
Starke Frauen in der Wirtschaft: Heidi Ruprecht, Elisabeth Hutter, Irene Rosel begleitet von ihrem Mann und WK-Chef Mag. Andreas Schlemmer
BGM Peter Schiefer begrüßte zum Bürgerinformationsabend in Nitscha
 

Der Vormittag ähnelte seinen Vorgängern der Woche aufs Haar – er war im Handumdrehen fort. Ins nahe Studenzen ging es am frühen Nachmittag mit einer großen Schar an MitarbeiterInnen und GemeinderätInnen – wir kehrten bei der Trachtenschmiede Hiebaum ein und wurden von Josef Schiffer herzlich willkommen geheißen, der uns über die Firmengeschichte und die Entstehung der Gleisdorf-Tracht erzählte und uns seinen Vorzeigebetrieb präsentierte, in dem jährlich 200.000 Laufmeter Stoff verarbeitet werden. Ab 7. November geht es dann los! Dann gibt es „im Herzen die Sonne“ auch zum Anziehen!

Zurück in Gleisdorf stand erfreulicher Weise wieder eine Geschäftseröffnung am Programm. An sieben Standorten ist sie bereits zuhause – heute wurde der achte und vorläufig letzte Standort eröffnet: Irene Rosel betreibt mit ihrem Team in der Bahnhofstraße an einem wirtschaftlichen Traditionstandort nun die „Biosonie“ und bietet dort Menschen komplementäre Hilfe zum schulmedizinischen Angebot. Wirtschaftsreferent Dr. Wolfgang Weber, Katharina Lagler (TIP-Tourismusverband) und ich hießen die Neustarterin in Gleisdorf mit vielen anderen Gästen und GemeinderätInnen freudig willkommen und wünschen natürlich viel Erfolg.

Nach ein paar Stunden im Rathaus stand am Abend die vorletzte BürgerInneninformationsveranstaltung in Nitscha auf der Tagesordnung. Bürgermeisterkollege Peter Schiefer konnte rund 60 Gäste zu einer sehr diskussionsreichen Veranstaltung begrüßen, in der viele Fragen zu den Themen Müll, Baustellen, Straßensanierung, Wasser, Abwasser, Musikschule, Finanzen, SeniorInnen, Gebühren und Förderungen behandelt wurden.

Es war ein guter Abend mit einem dichten Informationsfluss, den es weiterhin braucht, wenn die Fusion gelingen und bei den Menschen auch ankommen will.

Eintrag vom 23.10.2014, 22 Uhr 53

Vom Fiberday bis Ikebana

Graz-Holding-Chef Wolfgang Malik
Franz Kaltenegger, Anneliese Maier, Herta Niederl-Lehmann und Mag. Artner (v.l.n.r.)
 

Heute war es mir eine Ehre den „Fiberday“ am Grazer Flughafen stellvertretend für Gemeindebundpräsidenten Erwin Dirnberger einleiten zu dürfen und in meinem Eingangsstatement auf die Bedeutung der Breitbandverfügbarkeit in allen Regionen der Steiermark hinzuweisen. Das Auditorium war ein buntes: EU-Gesandte, MitarbeiterInnen aus den Ministerien und des Landes, viel Wirtschaft und Technologieunternehmen. Im Anschluss an mein „Grüß Gott“ skizzierte Dipl-Ing. Wolfgang Malik, Vorstandsvorsitzender der Graz Holding, die Geschäftsfelder dieses großen Unternehmens.

Der restliche Tag war mit einer wiederum dichten Aneinanderreihung von Terminen gut gefüllt. Am Abend durfte ich bei einer Ausstellung in der Steuerberatungskanzlei Artner in Ludersdorf zu Gast sein … Anneliese Maier, Herta Niederl-Lehmann (Ikebana) und der Holzkünstler Alfred Kaltenegger stellten ihre Kunstwerke einem breiten Publikum zur Verfügung.

Eintrag vom 22.10.2014, 23 Uhr 19

Termintacho auf Anschlag und das forumKloster im Zeichen der Kugeln

TIP-Chef Gerwald Hierzi, Sportreferent Fritz Aigner, m.W. und Moderator Hannes Steinwender
Obmann Gerhard Heschl (li,)
Der Franzose Florian Kohler (li.) mit Moderator Hannes Steinwender
Hohe Kunst
Ungewöhnlicher Anblick
... und da flog der Ball durch die Armbeuge in die Tasche!
 

Der Termintacho stand heute den ganzen Tag auf Anschlag. Jour Fixe in der Früh, angereichert um den offenen Rest an Fusionsfragen, die gestern nicht geklärt werden konnten. Im Anschluss stellte sich eine kleine Runde die Frage, wie wir die Stadtinfos im digitalen Zeitalter noch besser an die Menschen bringen können.

Im nächsten Termin drehte sich alles um die Regionalität und eine mögliche Unternehmensansiedelung – sehr spannend, aber auch sehr sympathisch. Wenn das gelingt, freuen wir uns alle über einen positiven Stadtimpuls!

Am Nachmittag fanden sich die „FusionsbürgermeisterInnen“ ein, um von dem beauftragen Ziviltechnikerbüro die Ergebnisse der Straßenzustandserhebung und dem daraus resultierenden Straßenmanagementsystem präsentiert zu bekommen. Auch sehr spannend, da dieses System das ermöglicht, was wir uns zum Ziel gesetzt haben: Es gibt in Zukunft ein Straßensanierungsbudget, das anhand einer klaren und nachvollziehbaren Prioritätenliste in allen Ortsteilen abgearbeitet wird.

Von dieser intensiven Besprechung ging es zu einer rüstigen 90erin, die die Gratulantenrunde mit Freude und Brötchen empfing. Nach einer guten Stunde musste ich mich leider verabschieden – Sprechstunde. Dort warteten große Sorgen einer Mitbürgerin ebenso auf mich, wie Tierschutzfragen und Regionalentwicklungen.

Der Abend stand dann im Zeichen der rollenden Kugeln. Das forumKloster verwandelte sich in diesen Tagen zum österreichischen Zentrum des Pool-Billards, wenn hier die Nationalmeisterschaft über die Bühne geht. Heute Abend wurde dieses Ereignis beeindruckend eingeleitet, in dem Obmann Gerhard Heschl den wahrscheinlich weltbesten Trick-Shot-Spieler Florian Kohler präsentieren konnte. Unglaublich, was dieser junge Mann drauf hat! In den kommenden Tagen freuen sich die SportlerInnen aus ganz Österreich auf Ihren Besuch! PS. Heute hatte sogar meine liebe Frau Ulli eine wesentliche Rolle bei der Eröffnungsgala ;-))

Eintrag vom 21.10.2014, 21 Uhr 44

Detailfragen zur Fusion, schwere Tische und Diskussionen im forumKloster

Kulturkonferenz, ...
... Social-Media-Seminar ...
... und die Vorbereitungen für die Billard-Meisterschaft im forumKloster
 

Die angesetzten eineinhalb Stunden reichten heute Früh nicht aus, um alle anstehenden Themen zur kommenden Fusion abzuarbeiten. Konkret ging es um die Fragestellung, was in den einzelnen Abteilungen personell, infrastrukturell, organisatorisch und entscheidungsrelevant noch benötigt wird, um Anfang Jänner gut in der neuen verschmolzenen Gemeinde zu starten. Morgen geht es weiter!

Auch der nächste Termin drehte sich um die Fusion, diesmal um die Fusion der beiden Leaderregionen „Energieregion Weiz-Gleisdorf“ und dem „Almenland“, die auch schon weit gediehen ist, bei der sich aber auch im Finale die eine oder andere Frage auftut. Zwei so große Prozesse begleiten zu dürfen, ist ein historisches Privileg, aber auch eine echte Herausforderung!

In der zweiten Nachmittagshälfte kamen VertreterInnen aus den verschiedensten Regionen zur „Leader-Kultur-Konferenz“ im forumKloster zusammen. Dort wird – abseits der Konferenz – gerade für die österreichische Nationalmeisterschaft im Pool-Billard aufgebaut. Das ist schon imposant, was hier in kurzer Zeit zustande gebracht wurde!

Während die KulturproponentInnen über die Entwicklung der letzten Jahre reflektierten, machte ich einen Abstecher in einen Nachbarsaal, wo die ÖVP zu einem Social-Media-Seminar eingeladen hatte – es war mir natürlich eine Freude, hier „Grüß Gott“ zu sagen!

Den offiziellen Tagesabschluss bildete die Sitzung des Finanz- und Rechtsausschusses. Wahrscheinlich die letzte in dieser Kostellation, durch die Mirko Franschitz als Obmann dieses Gremiums führte.

Eintrag vom 20.10.2014, 20 Uhr 29

Viel Beton als Grundlage für den Garten

Unter dieser großflächigen Betondecke liegt die Tiefgarage
 

Montag. Neue Woche nach einem kurzen Wochenende. Aber ein Montag, an dem der blaue Himmel und die strahlende Sonne das Herz lachen lassen – und den Weg ins Rathaus mit dem Fahrrad ermöglichen.

Eine Kinderhilfsaktion eröffnet die Sprechstunde, gefolgt von einigen internen Besprechungen und vielen (auch nicht so tollen) Telefonaten.

Am Nachmittag bewundere ich die neue Außenfarbe des Gebäudes des Gleisdorfer Abwasserverbandes, der bislang ein bisserl den Charme eines sowjetischen Geheimdienstbüros hatte. Jetzt ist dieses Objekt ausgesprochen freundlich! Innen ging es heute um die Erstellung des Kanalkatasters. Ein Medium, das heute für jede Planung unerlässlich ist. Wie viele Kanaldeckel es in der Stadt gibt, das wäre wieder einmal ein Schätzspiel wert ...

Über das neuen Wohnprojekt am Standort des alten Bezirkspensionistenheimes habe ich ja schon dann und wann berichtet. Im Haus wird emsig gearbeitet, gestemmt und gehämmert. Und im Außenbereich wurde heute die imposante Decke der Tiefgarage betoniert – ein schöner „Fleck“, auf dem dann die Grünanlage für dieses Wohnhaus errichtet wird.

Eintrag vom 19.10.2014, 21 Uhr 43

Maronis letzter Durchgang

Das Maroni-Team in Laßnitzthal
 

Was für ein Tag!! Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, nahezu sommerliche Temperaturen – ziemlich schön! Dieser Sonntag erlaubt mir wieder mit dem Fahrrad eine Runde durch die Stadt zu machen, bevor es für ein paar Stunden ins Büro geht. Am frühen Nachmittag besuchen Ulli und ich den letzten Maronibrat-Durchgang des heurigen Jahres. Die ÖVP-Ortsgruppe Laßnitzthal lud zu diesem beliebten Ereignis und bewirtete ihre Gäste vor dem Gemeindeamt.Ein ausgedehnter Spaziergang rundete den Sonntag dann ganz privat ab.

Eintrag vom 18.10.2014, 19 Uhr 01

Programm und Liste stehen!

Morgenausblick am Tag 2 der ÖVP-Klausur
Klausurende - ein tolles Team!
Fahrzeugsegnung
Auch Mirko Franschitz ehrte Kameraden namens des Roten Kreuzes
Geehrte und ausgezeichnete Polizisten!
Angetreten zur Branddienstleistungsprüfung
 

Die alljährliche Arbeitsklausur der ÖVP Gleisdorf gehört schon zur Tradition. Diesmal war es aber eine besondere, zumal es galt, zwei große und wichtige Themenbereiche zu bearbeiten, zu diskutieren und letztendlich auch zu beschließen: Die Rede ist vom Parteiprogramm 2015 – 2020 und der mit konkreten Namen hinterlegten Liste, mit der die ÖVP in die Gemeinderatswahl 2015 gehen wird. Beide Bereiche brauchen die inhaltliche Ausgewogenheit und die Balance zwischen der Stadt und den Geschwistergemeinden. Nach vielen Stunden wirklich wertvoller Gespräche stieg heute Mittag quasi „weißer Rauch“ auf. Geschafft! Programm und Liste stehen! Es ist eine gute Fülle an breiten Themen, die wir als ÖVP in den kommenden fünf Jahren in Angriff nehmen wollen und es ist eine wirklich tolle Gruppe an Damen und Herren, die dieses Programm tragen werden. Beides wird am Stadtparteitag im Jänner offiziell beschlossen und dann der Öffentlichkeit präsentiert. Danke an dieses große Team für diese wertvolle Zeit!

Zurück in Gleisdorf geht es zur Feuerwehr. Maronibraten und der Oktober sind eigentlich untrennbar miteinander verbunden. Und die herzhaften Maronis bei der Feuerwehr sind fixer Bestandteil im Kalender. Wie schon in den letzten Jahren ist dieser Anlass mit mehr Ereignissen verbunden: Der Weihe eines neuen Fahrzeuges (diesmal ein Mannschaftstransportfahrzeug), der Ehrung verdienter Kameraden und Menschen aus befreundeten Einsatzorganisationen (Polizei und Rotem Kreuz) und der Branddienstleistungsprüfung, bei der die jungen FeuerwehrkameradInnen zeigen, was sie drauf haben – und das ist eine ganze Menge an technischem Wissen und praktischem Können.

Eintrag vom 17.10.2014, 12 Uhr 19

1,8 Millionen Euro Investment in die Saatzucht Gleisdorf

Geschäftsführer Johann Posch
RWA-Generaldirektor DI Reinhard Wolf
Landesrat Johann Seitinger
Landwirtschaftskammerpräsident Franz Titschenbacher
Zünftige Musi
 

Seit 1957 besteht die Saatzucht in Gleisdorf, heute wurde das 1,8 Millionen-Euro-Investment in diesen Standort mit einem großen Festakt gefeiert, zu dem Geschäftsführer Johann Posch unter anderem Landesrat Hans Seitinger, LAbg. Erwin Gruber, RWA-Generaldirektor DI Reinhard Wolf, Landeskammerpräsidenten Franz Titschenbacher und viele andere Ehrengäste aus Österreich, Schweiz, Deutschland und Dänemark begrüßen durfte. In der Saatzucht Gleisdorf wird Saatgut für den gesamten europäischen aber auch für den internationalen Markt gezüchtet – gentechnikfrei und auf höchstem High-Tech-Niveau. Mit dieser Investition wurde nun ein klares und wichtiges Bekenntnis zum Standort Gleisdorf abgelegt – DANKE dafür!

Von diesem feierlichen Termin ging es noch schnell nach Hause, um die letzten Vorbereitungen für die ab Mittag startende ÖVP-Klausur zu treffen. Ein umfangreiches Arbeitsprogramm liegt vor den 45 TeilnehmerInnen, die sich allesamt dankenswerter Weise die Zeit genommen haben, um über das gemeinsame Gleisdorf in den kommenden fünf Jahren nachzudenken und auch Weichenstellungen für die Gemeinderatswahl im März 2015 zu stellen. Ich freu mich drauf!

Eintrag vom 16.10.2014, 17 Uhr 54

Pressekonferenz – ÖVP-BürgerInnenbefragung

Bezirksgeschäftsführer Johann Graf, Johanna Steinbauer, m.W., Bezirksparteiobmann und Landtagsabgeordneter Erwin Gruber, LAbg. Bernhard Ederer (v.r.n.l.)
 

In den letzten Monaten haben die MitarbeiterInnen der ÖVP-Ortsorganisationen rund 20.000 Menschen besucht und sie um ihre Meinung zu den wichtigsten Themen des Bezirkes gebeten. 2.600 Fragebögen kamen retour und liefern so ein repräsentatives Bild unseres Bezirkes und seiner Gemeinden. Einhelliger Tenor: Die Gesamtzufriedenheit der Menschen mit ihrer Lebenssituation ist grundsätzlich sehr gut und zeigt einmal mehr, in welcher tollen Region wir leben dürfen. Als wichtigste Themen der Zukunft wurden Arbeit, öffentlicher Verkehr, Gesundheitsversorgung, Nahversorgung, Familienangebote und die Internet-Breitband-Verfügbarkeit genannt. Diese Daten wurden in der heutigen Pressekonferenz präsentiert und sind eine tolle Grundlage, um darauf aufbauend das Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre zu schmieden – eine Aufgabe, der sich die Ortsgruppen in den kommenden Wochen intensiv widmen werden. In Gleisdorf startet dieser Prozess an diesem Wochenende mit einer Arbeitsklausur.

Eintrag vom 16.10.2014, 11 Uhr 00

BürgerInneninformation zur Flüchtlingssituation


 

Liebe Gleisdorferinnen, liebe Gleisdorfer,
geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger in unseren Geschwistergemeinden,

es gehört zu den besonders schönen Aufgaben, Sie über erfolgreiche Entwicklungen und tolle Projekte zu informieren. Diesmal möchte ich Ihren Blick aber auf ein Thema lenken, das ganz und gar nicht mit Erfolgen, sondern vielmehr mit menschlichen Tragödien zu tun hat.

Nach und nach verebbt die mediale Berichterstattung ein wenig, andere weltpolitische Schauplätze haben möglicher Weise höhere Priorität. Dass wir das Leid nicht mehr stündlich in unsere Wohnzimmer geliefert bekommen, heißt aber nicht, dass es an Aktualität und Brisanz verloren hätte. Im Gegenteil! Die Rede ist vom akuten Flüchtlingsdrama der syrischen Bevölkerung, wo Menschen einfach um ihr Leben gelaufen sind, um nicht der dort wütenden Kriegsmaschinerie zum Opfer zu fallen. Millionen Menschen stehen vor dem Nichts, ihr Hab und Gut beschränkt sich auf das, was sie am Körper und in ihren Händen tragen konnten. Nun kommt der Winter und die halbe Welt zeigt mit dem Finger auf jeweils andere, die besser in der Lage wären, zu helfen – ein beschämendes Spiel, bei dem wir in Gleisdorf nicht untätig zusehen, sondern Taten setzen wollen.

500 Flüchtlinge sollen bis Jahresende in der Steiermark noch Schutz und Hilfe finden. Damit wäre die mit dem Bund vertraglich vereinbarte Quote erfüllt. Derzeit sind es in der Steiermark rund 3.300 Asyl-suchende, 3.800 sollten es werden. In ganz Österreich befinden sich rund 26.000 Menschen, die hier um Asyl ansuchen wollen. Während der Jugoslawien-Krise waren es mehr als 50.000.

Vor diesem Hintergrund und aufgrund des Appells des Landes habe ich Anfang Oktober die Obleute aller im Gemeinderat vertretenen Parteien und die VertreterInnen aus unseren Geschwistergemeinden zu einer Sondersitzung eingeladen, in der wir*) die Fakten gemeinsam erörtert und diskutiert haben, um am Ende zu einer einhelligen(!) Haltung über die weitere Vorgangsweise zu gelangen.

  • Gleisdorf will sich dem Flüchtlingsdrama nicht verschließen, sondern aktiv etwas tun.
  • Wir werden dem Flüchtlingsreferat des Landes leerstehende Gebäude nennen, die von den MitarbeiterInnen des Landes inspiziert werden, ob sie den geltenden Anforderungen entsprechen.
  • Als Ziel haben wir eine Zahl von 30 Menschen genannt, die in Gleisdorf ein sicheres Dach über dem Kopf finden sollten, um hier ihr Asylverfahren abzuwarten.
  • Neben den von diversen Organisationen (Caritas, Zebra, etc.) angebotenen Hilfestellungen, wollen wir als Gemeinde diese Menschen aktiv bei der Integration unterstützen.
  • Während ihres Aufenthaltes wollen wir den Asylsuchenden durch gemeinnützige Arbeit in der Stadt eine Aufgabe bieten, damit sie nicht nur zum zermürbenden Warten verurteilt sind, sondern sich aktiv einbringen können.

Uns war bei diesem Schritt vollkommen klar, dass es auch in Österreich Menschen gibt, denen es nicht gut geht und die finanziell zu kämpfen haben. Wem, wenn nicht unserer hochentwickelten Gesellschaft, ist aber zuzumuten, in einer Situation wie dieser die helfende Hand auszustrecken. Wir wollen hier ein Zeichen der humanitären Hilfe, der gelebten Nächstenliebe und dringend erforderlichen Menschlichkeit setzen und bauen dabei auf Ihr Verständnis!

Herzliche Grüße

Christoph Stark


DATEN & FAKTEN

Wer hat Anspruch auf Grundversorgung?

  • AsylwerberInnen, solange das Verfahren läuft.
  • Asylberechtigte, während der ersten vier Monate nach Asylgewährung.
  • Personen, die aus rechtlichen und faktischen Gründen nicht abschiebbar sind.

Wie hoch ist die Grundversorgung?

Die Höhe der Grundversorgung ist abhängig von der Unterbringungsart:

  • Vollversorgung: Die QuartiergeberInnen erhalten einen Tagsatz von € 19,-- für Unterbringung und Verpflegung (3 Mahlzeiten am Tag). Die AsylwerberInnen erhalten € 40,-- Taschengeld im Monat.
  • Teil-Selbstversorgung: Die QuartiergeberInnen erhalten einen Tagsatz von € 19,--. Davon zahlen sie den AsylwerberInnen pro Monat € 110,-- für deren Selbstverpflegung. Des Weiteren werden bei Bedarf einige Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel zur Verfügung gestellt. Die AsylwerberInnen erhalten € 40,-- im Monat an Taschengeld.

Weitere Leistungen unabhängig von der Unterbringungsart:

Kranken-Versicherung sowie eine Bekleidungshilfe (max. € 150,--/Jahr).

Welche Kosten trägt das Land Steiermark?

Die Kosten für die Versorgung von AsylwerberInnen werden je nach Verfahrensdauer von 60% bis zu 100% vom Innenministerium refundiert (100%, wenn das Asylverfahren länger als 12 Monate dauert).

Dürfen Flüchtlinge arbeiten?

Asylsuchende haben während des Zulassungsverfahrens sowie in den drei Monaten nach Zulassung keinen Zugang zum Arbeitsmarkt. Danach besteht ein äußerst eingeschränkter Zugang zu unselbstständiger Tätigkeit:

  • Im Rahmen festgesetzter Kontingente können Asylsuchende (zeitlich auf maximal sechs Wochen beschränkt und nicht verlängerbar) nur Erntearbeit bzw. (auf sechs Monate befristete verlängerbare) Saisonarbeit ausüben.
  • Bei nachgewiesenem Lehrlingsmangel (z.B. Restaurantfachmann/-frau; Koch/Köchin, Gastronomiefachmann/-frau, Einzelhandelskaufmann/-frau – Lebensmittelhandel) können Jugendliche unter 25 Jahren eine Lehre absolvieren, wenn für die betreffende Lehrstelle keine andere Arbeitskraft vermittelt werden kann.
  • Darüber hinaus können Gemeinden sowie kirchliche oder soziale Einrichtungen AsylwerberInnen für gemeinnützige Arbeit (sog. Remunerantentätigkeit) heranziehen.

Eintrag vom 15.10.2014, 23 Uhr 13

Energieschlaumeier und Breitbandinitiative

Die Energieschlaumeier bei der Arbeit
Ausgezeichnete Energieschlaumeier
Breitbandenquete
Die unterzeichnete Breitbandvereinbarung
Landesrat Dr. Buchmann
 

Das heutige Jour Fixe war eine Spur flotter als üblich, da ich um 09:00 Uhr bereits einen wichtigen Termin in der Volksschule hatte. Warum sind LED-Lampen besser als konventionelle Glühlampen? Wie viel Energie kann man sich damit ersparen? Woher kommt die Energie eigentlich? Diese und mehr Fragen wurden dort dieser Tage im Projekt "Kids meet Energy" erarbeitet und die Absolventinnen erhielten heute das Zertifikat zum "Energieschlaumeier" - herzliche Gratulation! Solche Auszeichnungen machen echt Spaß!

Am frühen Nachmittag wurde im Rathaus die Frage erörtert, ob eine Notschlafstelle für obdachlos gewordene Mitmenschen regional Sinn macht und in unserem Bezirk nachgefragt sein könnte. VertreterInnen von Caritas, Streetwork und Servicecenter kamen dabei zu Wort. Die Ergebnisse dieser Gespräche fließen in ein Gesamtprojekt ein, das am Ende zu einer abschließenden Antwort kommen muss.

Der Abend stand im Zeichen des Breitbandes. Denn die steirische Breitbandinitiative wurde heute mit einer Pressekonferenz mit Landesrat Dr. Christian Buchmann und einer gut besuchten Enquete bei der Energie Steiermark gestartet! Bis zum Jahr 2017 sollen alle Haushalte in der Steiermark mit 30 MBit/s erreichbar sein! Nach und nach soll dann die Erweiterung auf 100 MBit/s erfolgen. Denn allen Beteiligten ist klar: Breitband-Internet gehört heute zur Grundinfrastruktur wie Straßen, Kanalisation oder die Müllentsorgung. Breitbandverfügbarkeit ist ein Grunderfordernis für Wirtschaftsansiedelung und –entwicklung, aber auch eine Notwendigkeit für viele Menschen im Alltag.

Eintrag vom 14.10.2014, 23 Uhr 03

Staatsmeisterschaft im Pool-Billard kommt nach Gleisdorf

Karl Peter Zengerer und Gerhard Heschl organisierten die Staatsmeisterschaft
"Gut Stoß"
 

Dem unglaublichen Engagement von Gerhard Heschl und Karl Peter Zengerer ist es zu verdanken, dass der Billardclub Lucy Shot die Österreichische Staatsmeisterschaft im Pool-Billard ausrichten darf. Vom 22. bis 26. Oktober trifft sich im forumKloster die Elite dieses edlen Sports. Zum Auftakt ist großes Staunen mit Florian Kohler angesagt!

In diesen Tagen komme ich mit meiner Büroarbeit so gar nicht weiter. Bin ich am einen Eck fertig, türmen sich die Unterlagen bereits am anderen. Schaut verdächtig nach Wochenendschicht aus!

Am Nachmittag komme ich meiner Verpflichtung als Aufsichtsrat der ÖWG in Graz nach, wo es heute um die Bilanzzahlen des Vorjahres ging. Es ist beruhigend zu wissen, Kontrollorgan in einem Unternehmen sein zu dürfen, das auf gesunden Beinen steht!

Zurück in Gleisdorf tagt der Stadtrat und fasst viele einstimmige Beschlüsse, über die ich in den kommenden Tagen berichten darf. Von dort ging es direkt in die Ausschusssitzung „Stadtplanung, Stadtgestaltung und Verkehr“, wo eine lange Tagesordnung abzuarbeiten war. Unter anderem ging es hier um Grünanlagen, Kreuzungsgestaltungen, Sanierungen, Raumordnung, Wegerechte und vieles mehr.

Eintrag vom 13.10.2014, 23 Uhr 07

Helfende Projekte

Spaß im Twizy
Jurysitzung der Solidarregion
 

Einen neue Woche startet gut und „elektrisch“ mit einem neuen Dienstfahrzeug - mit dem Renault Twizy geht es ab sofort lautlos durch die Stadt. Macht Spaß, auch wenn das Gefährt eher nur sommertauglich ist.

Der Vormittag stand im Zeichen vieler Besprechungen, der Nachmittag setzte diese Entwicklung fort. Jobangelegenheiten, Wirtschaftsentwicklungen, Personalrochaden in Unternehmen, Personalvertretungswünsche und noch so einiges mehr.

Am Abend tagte die Jury zur Auszeichnung des Solidarpreises 2014. Respekt vor den vielen nominierten Projekten und den dahinter stehenden Menschen - da ist es sehr, sehr schwierig, ein Ranking herbeizuführen, da alle Initiativen sehr zu begrüßen sind und durchgängig Menschen, die es nicht so leicht haben, helfen und dienen.

Ums Helfen ging es auch beim letzten Termin des Tages – der Lionssitzung.

Eintrag vom 12.10.2014, 22 Uhr 55

Ein Sonntag - zwei Geburtstage

Ulli, Maxi und Karin
"Rohware" für den Schweißerkurs auf der Geburtstagstorte
 

Das restliche Wochenende gehörte Freunden und der Familie. Zuerst hatten wir die Ehre, Ullis Taufkind Maximilian zu seinem 5. Geburtstag zu gratulieren und verbrachten den Abend und den halben Sonntag bei ihm und seinen Eltern in Wien. Ein wirklich entzückender junger Mann, der aber auch ganz ein Wilder sein kann! Danke an Karin und Jo für diese wie immer schöne Zeit in Wien!

Auf dem Nachhauseweg machten wir noch in Hartberg Halt, um Schwager Berndi zu seinem Vierziger hochleben zu lassen, der sich zu diesem Anlass ein eher außergewöhnliches Geschenk gewünscht hat – einen Schweißerkurs! Für einen Kunsthistoriker nicht unbedingt die naheliegendste Zusatzausbildung ;-)

Eintrag vom 11.10.2014, 20 Uhr 23

Haus des Kindes - ein fulminantes Fest zum Projektabschluss

Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
Fest "Haus des Kindes" - Fotos (C) Kanya
 

Mit einem fulminanten Fest wurde am Nachmittag das Finale des Projektes Haus des Kindes gefeiert und die offizielle Übergabe an die NutzerInnen vorgenommen. Es hätte schöner nicht sein können!! Traumwetter, aufgeregte und strahlende Kinder, ebenso strahlende Eltern und begeisterte Ehrengäste. Allein der Einzug der Kinder und dieses bunte Blumen Bild haben mich sehr bewegt - auch das eigens komponierte Abschlusslied „Im Herzen die Sonne“ setzte das Tüpfelchen auf das i. Danke allen Mitwirkenden, Gästen, Eltern, Ehrengästen und auch unserem Herrn Pfarrer, der geleitet von den sommerlichen Temperaturen meinte: Lieber Gott, segne flott!

Eintrag vom 11.10.2014, 12 Uhr 09

ÖAAB-Landestag


 

Beim Landestag des steirischen ÖAAB in Graz war Bundesministerin Johanna Mikl-Leitner zu Gast, die neben den Themen der Steuerreform, der Arbeitnehmerinteressen und dem Bundesheer natürlich auch die Asylproblematik ansprach. Gleisdorf wird hier möglicher Weise zu einer guten und schnellen Lösung kommen - ein gutes Auftaktgespräch dazu hat diese Woche mit den Vertretern aller Fraktionen stattgefunden.

 

 
 

Menschenbilder

Es freut mich, dass es auch heuer wieder gelungen ist, die Ausstellung „Menschenbilder“ nach Gleisdorf zu holen. Von 29.10. bis 29.11. zieren die Bilder der 55 steirischen Berufsfotografen wieder unsere Innenstadt.

Informationen zum Thema Asyl

Liebe LeserInnen meine Webseite, hier finden Sie die aktuellen Informationen zur Flüchtlingssituation, dem Thema Asyl und zur Frage, wie Gleisdorf mit dieser humanitären Aufgabe umgeht.

GEÄNDERTER VORRANG!

Im Sinne des Verkehrskonzeptes wurde die Dr. Hermann-Hornung-Gasse gegenüber der Jahngasse benachrangt. Damit soll zusätzlich Tempo aus dem Schulbereich weggenommen und die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Einstimmig

Einstimmige Beschlüsse fielen beim ordentlichen und auch außergewöhnlichen ÖVP-Stadtparteitag. Die Delegierten beschlossen die Fusion der Ortsparteien und schenkten mir volles Vertrauen. Mehr dazu gibt es hier.

DIE FUSION IST BESCHLOSSEN!

Der 23. September 2013 ist ein denkwürdiges Datum, das in die Geschichte der Gemeinden und der Region eingehen wird. Am Abend tagten zeitgleich die Gemeinderäte der Gemeinden Gleisdorf, Labuch, Laßnitzthal, Nitscha und Ungerdorf und haben die Verschmelzung dieser fünf Gemeinden EINSTIMMIG BESCHLOSSEN! Mehr dazu HIER!

 
 
 
Website: INTOUCH Werbeagentur & Internetagentur