Foto Anna (C) Pailer

Tagebuch

Eintrag vom 3.7.2015, 23 Uhr 29

Viel Zivilcourage, steirischer Städtetag und Magic Moments

Dr. Karl Bauer, Mag. Eva Leasing und Gerwald Hierzi
Dr. Karl Bauer eröffnete die Ausstellung
Andrea Sailer im MiR
Musik von und mit Gernot Muhr
 

Dieser Tage hat ein Mitbürger einen Einbruch vereitelt und die Festnahme der drei Verdächtigen ermöglicht, in dem er beim Fluchtfahrzeug einfach den Schlüssel abgezogen hat, in dem sogar noch der Fahrer gesessen war. Die Medien haben berichtet. Solchen couragierten Menschen, die dermaßen beherzt einschreiten, ist ein großes DANKESCHÖN zu sagen! Dieses Maß an Zivilcourage ist außergewöhnlich!

Die Urlaubsgefühle, die beim Eintreffen am Flughafen Graz wach wurden, musste ich gleich wieder zügeln. Denn anstatt eines Urlaubstarts stand hier der steirische Städtetag am Programm.

In ihren Reden waren sich Landeshauptmann Schützenhöfer, Gemeindebundpräsident Erwin Dirnberger und der frisch gewählte Vorsitzende des steirischen Städtebundes, Kurt Wallner, einig. Der Finanzausgleich, der den steirischen Gemeinden zumindest € 200,- pro EinwohnerIn weniger beschert als dem Rest der Bundesländer, muss gerechter werden. Und: In der Asylfrage müssen wir Österreich weit und auch in Europa durch aktives Zutun aller Betroffenen weiterkommen.

Bei der Neuwahl wurden auch die restlichen Mitglieder des Präsidiums, dem ich als stellvertretender Vorsitzender angehöre, einstimmig bestätigt.

Nach der Rundfahrt „Lerne deine Heimat kennen“ stattete ich der Vernissage „MAGIC MOMENTS“ im Museum im Rathaus einen Besuch ab. Die ?FotografInnen Noemi Conesa, Martin J. Eder, Bianca Scharler und Mario Schweighofer präsentierten wunderschöne und beeindruckende Bilder, umrahmt von den Saxofonklängen von Gernot Muhr und einer Lesung der Weizer Literatin Andrea Sailer.

Kuratiert wurde diese Ausstellung von Dr. Karl Bauer, unterstützt von unserer neuen Mitarbeiterin Mag. Eva Lassnig, die als Karenzvertretung im Team von Gerwald Hierzi mitarbeitet.

Die Ausstellung ist noch bis 26. Juli 2015 zu sehen, Öffnungszeiten: Sa und So 10:00 bis 13:00 Uhr. Mehr dazu unter http://www.gleisdorf.at/veranstaltung/131028/MAGIC+MOMENTS+

Eintrag vom 3.7.2015, 18 Uhr 26

Lerne deine Heimat kennen





















 

Unter dem Titel „Lerne deine Heimat kennen“ stiegen heute Mittag (nach eine kleinen Stärkung im Klostergarten) GemeindemitarbeiterInnen und GemeinderätInnen in einen Bus und machten eine Rundreise durch die nun neue und gemeinsame Gemeinde. Auf der Fahrt durch die einzelnen Ortsteile berichteten die Bürgermeister a.D. und meine Wenigkeit über Wissenswertes, Geografisches und Geschichtliches. Und es ging vielen an vielen Orten gleich: „Da war ich noch nie!“ In diesem Sinne diente dieser Ausflug dem besseren Verständnis der neuen Kommune und ihren vielfältigen Facetten.

Eintrag vom 2.7.2015, 23 Uhr 03

Bienvenido a Gleisdorf

Die Delegation der spanischen SchülerInnen
 

Um Wasser- und Wegefragen ging es heute Morgen, bevor eine Delegation spanischer SchülerInnen, die auf Einladung des Gymnasiums Gleisdorf hier zu Gast ist, im Rathaus kurz Station machte, wo ich sie namens der Stadt begrüßen durfte. Wenn man sein Englisch nie braucht, huiuiuiii ...

Danach ging es ins schöne Pöllauberg, wo der Landesbeirat der Wiener Städtischen Versicherung tagte. Immer wieder spannend, in die großen und internationalen Zusammenhänge von Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Versicherungswesen hineinzuhören. Auch hier sind die Hypogeschichte und die aktuelle Situation rund um Griechenland ein Thema, das sich unmittelbar auf die Branche und den wirtschaftlichen Erfolg auswirkt.

Zurück in Gleisdorf darf ich mit der Gratulantenrunde einen 80-jährigen Gleisdorfer beglückwünschen, der sich über unseren Besuch echt freute – die Freude ist ganz auf meiner Seite!

Bevor der Abend dann in einen sehr angenehmen privaten Teil eintauchte, ging es davor noch um Feuerwehrangelegenheiten, um den Aus- und Umbau eines Teils der Neuen Mittelschule und um das nahende Parkfest der JVP Gleisdorf.

Eintrag vom 1.7.2015, 22 Uhr 44

10.400

Die Baustelle des XXXLutz
 

Mittwoch. Jour Fixe. What else ... und ich erfahre wieder viel Neues aus allen Abteilungen des Hauses, z.B. den aktuellen Einwohnerstand mit exakt 10.400 Menschen.

Danach ging es mit zwei Unternehmern um die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Gleisdorf und so manche Perspektive – immer spannend. Diesem Gespräch folgte ein Feuerwehrtermin und die Erörterung der Frage, welche Auswirkungen die Fusion auf die Zuständigkeitsgrenzen der Feuerwehren der Region haben.

Beim Zahnarzt meines Vertrauens mache ich eine kleine horizontale „Mittagsrast“, bevor es am Nachmittag mit einigen Besprechungen und einer Geburtstagsgratuation bei einer 95-jährigen Mitbürgerin weitergeht. Auf dem Weg zurück ins Rathaus komme ich bei der Baustelle der Firma Lutz vorbei – da geht ganz schön was weiter.

Eine heikle Rechtsfrage steht dann im Mittelpunkt des beruflichen Vorabendproramms. Obwohl es ein Thema betrifft, bei dem die Fronten recht verfahren sind, war es ein überaus freundliches und konstruktives Gespräch, vielleicht der Anfang einer möglichen Lösung. Man wird sehen - und ich werde berichten.

Eintrag vom 30.6.2015, 20 Uhr 17

Dienstagsvielfalt

Dominik Kutschera (re) und Maximilian Zenz in Action!
 

Durchaus abwechslungsreich kann dieser Dienstag im Rückblick bezeichnet werden. Begonnen in Labuch, wo ich mit der ehemaligen Bürgermeisterin und nun Sozialstadträtin Philippine Hierzer zum Zuhören gefahren bin. Zuhören bei den Sorgen eines Mitbürgers, da sein und auch um ein offenes Wort auszusprechen. Nicht immer ganz einfach. Beim zweiten Labuch-Date ging es eher um trivialere Sorgen rund um ein paar Verkehrsspiegel. Soll so sein.

Später in Weiz konstituierte sich wieder der Vorstand des Wasserverbandes Oberes Raabtal, der für den Großteil der gesamten Wasserversorgung unserer Region verantwortlich ist. In diesem Gremium, dem Bürgermeisterkollege Erwin Eggenreich vorsteht, darf ich für die Finanzen politisch verantwortlich sein.

Wieder in Gleisdorf ging es um Politisches und um Schulisches, am Nachmittag dann um die SeniorInnen, um Wirtschafts- und Stadtentwicklungen und schließlich um einen 85. Geburtstag, den es mit der Gratulantenrunde zu beglückwünschen galt.

Zum Tagesabschluss tagten im Servicecenter die Schulausschüsse für die Volksschule, die Allgemeine Sonderschule, die Neue Mittelschule und die Polytechnische Schule – eine flotte Angelegenheit. Denn auch hier stand nach der Gemeinderatswahl die Konstituierung auf dem Programm und ein paar Sonderausgaben, für die es vor dem Sommer noch die Zustimmung der Mitglieder bedurfte.

Und auf dem Weg nach Hause traf ich auf zwei aktive junge Männer: ÖVP-Junggemeinderat Dominik Kutschera und Maximilian Zenz waren mit „schwerem Gerät“ auf Plakatierungstour für das Parkfest der JVP unterwegs, das am 10. Juli anlässlich des Schulschlusses im Stadtpark über die Bühne gehen wird. Da gilt’s: Unbedingt vorbeischauen!

Eintrag vom 29.6.2015, 20 Uhr 53

Sorgen um Griechenland und 878.000 m3 Wasser


 

Die globalen Sorgen werden nicht kleiner, je öfter man sich die Nachrichten ansieht. Das, was sich da gerade in Griechenland entwickelt, kann sich aus meiner sehr bescheidenen Sicht über kurz oder lang auch auf uns auswirken. Wir leben ja in Österreich und der Steiermark in keinem hermetisch abgeriegelten Mikrokosmos. Man erinnere sich zurück: Die größte Weltwirtschaftskrise der letzten 70 Jahre ist von einer Bank in den USA ausgegangen und hat in der Folge die Welt jahrelang in Atem gehalten. Dagegen ist Griechenland aus Inputgeber ja eine deutlich größere Nummer. Und wenn ich dann die Herren Tsipras und Varoufakis sehe, die wie die beleidigten Schulbuben auf die böse EU zeigen, anstatt den Weg fortzuführen, den sie mit ihrer Machtübernahme völlig verantwortungslos beendet haben, dann steigt schon ein bisserl die Wut in mir hoch. Ganz abgesehen davon, was damit auf das Griechische Volk zukommen wird. Ganz offen: Mir macht das echt Sorgen.

Nun aber zurück in den Gleisdorfer „Mikrokosmos“.

Der Tag startete mit der üblichen Sprechstunde und einer Besprechung zur Erweiterung des Laborgebäudes der AEE-Intec in der Feldgasse. Neben einigen Bürgeranliegen ging es tagsüber weiter mit Fragen zur Müllentsorgung und der Entwicklung rund um die „gelbe Tonne“ bzw. dem „gelben Sack“. Im Herbst wird eine neue Verpackungsverordnung in Kraft treten, danach entscheidet sich, ob und wann die gelbe Tonne auf alle Haushalte der Stadt ausgerollt wird.

Auch ein kommendes Abwasserprojekt war danach Thema im Rathaus.

Auf dem Weg zur nächsten Sitzung besuchte ich mit der Gratulantenrunde einen rüstigen 80er, dessen Frau uns mit frischen Backhenderln überraschte. Wow!

Auch im Beirat der Stadtwerke GesmbH, einer 100%-Tochter der Stadt Gleisdorf, gab es am Abend personelle Veränderungen. Dr. Paul Stoschitzky, Ing. Josef Wurm, DI (FH) Markus Thomasser, Sieglinde Krautstingl und Josef Gauster verlassen dieses Gremium. An ihre Stelle rücken Tamara Niederbacher, Peter Schiefer, Waltraut Hödl, Michael Neuhold und Mag. Karin Reder – Bernhard Braunstein und DI Fritz Aigner waren bereits bisher schon mit dabei. Neu ist auch der Vorsitzende dieses Beirates. Reinhard Hofer (SPÖ) wurde auf Vorschlag der ÖVP an die Spitze gewählt – ein Zeichen, das auch die gute Atmosphäre innerhalb des Gemeinderates unterstreichen soll.

Die Stadtwerke Gleisdorf kümmern sich für die Stadtgemeinde um die Bereiche Wasser (durch das örtliche 212 km lange Wassernetz rinnen jährlich 878.000 m3 Wasser), Wärme und Müll, als weiteren Geschäftszweig wurde ein sehr spezialisierter EDV-Sektor aufgebaut. Durch die effiziente Unternehmensführung ist es beispielsweise gelungen, die Preise für Wasser und Müll seit dem Jahr 2000 nicht nur gleich zuhalten, sondern dort und da sogar zu senken. Ein Dankeschön dafür dem Geschäftsführer Ing. Walter Schiefer und der gesamten Mannschaft der Stadtwerke!

Eintrag vom 28.6.2015, 17 Uhr 18

Sonni's Garten - ein wahres Idyll






 

Der Gleisdorfer Kulturpakt versteht sich als Möglichkeit der regionalen kulturellen Vernetzung und der wechselseitigen Unterstützung von Kulturschaffenden, Unternehmen, Sozialeinrichtungen und mehr. Im Rahmen dieses Kulturpaktes luden Christa und Werner Sonnleitner in "Sonni's Garten" nach Pöllau bei Markt Hartmannsdorf. Ich kenne Werner Sonnleitner schon sehr lange, hat er mich doch acht Jahre lang durch seinen Mathematikunterricht gebracht und dafür gesorgt, dass ich auch die Matura gut erledigt habe. Heute hat er mich sehr zum Staunen gebracht. Denn Sonni's Garten ist ein außergewöhnliches Idyll und ein Ort der Kreativität der Sonderklasse. Prädikat "Besonders sehenswert"!Danke für die Einladung, liebe Sonnis!

Eintrag vom 28.6.2015, 08 Uhr 05

Gemeinderat beschließt das Budget und viele weitere Projekte


 

Wenn man der Politik im Großen nachsagt, es werde nur gestritten und nichts weitergebracht, so gilt das mit Sicherheit nicht für den kommunalen Bereich. Die jüngste Gemeinderatssitzung von 24. Juni 2015 ist der beste Beweis dafür, dass hier Sachfragen im Vordergrund stehen und der Wille, die Stadt zu gestalten, allen Fraktionen ein Anliegen ist. Den Bericht dazu darf ich nun an dieser Stelle nachreichen:


Veränderungen im Gemeinderat

Auch in dieser Sitzung gab es Änderungen in der Besetzung. Die FPÖ-Mandatarin Marlene Bessiak legte ihr Mandat zurück, auf ihren Platz folgt Joachim DOKTER. Im Weiteren wurden Thomas REITER (ÖVP) im Bereich der Landwirtschaft, Cornelia KRAUTSTINGL (SPÖ) für den Bereich Integration und Diversität und Klaus-Peter VOCK (FPÖ) im Bereich Sicherheit zu ReferentInnen bestellt. Martina WILD (SPÖ) und Brigitte WINDISCH (GRÜNE) übernehmen die Funktion der Frauenbeauftragten und teilen sich die Gemeinderatsperiode je zur Hälfte für diese Aufgabe.


Bestellung einer Ortsteilbürgermeisterin

Aufgrund eines Formalfehler in der letzten Sitzung mussten die Beschlüsse und die Wahl von Rosemarie TAFERL zur Ortsteilbürgermeisterin von Ungerdorf wiederholt werden. Das Abstimmungsergebnis war mit dem letzten faktisch ident. Der Vorschlag der ÖVP wurde mit 17 von 31 Stimmen angenommen.


Bericht und Anträge des Bürgermeisters und des Stadtrates

Berichterstatter: BGM Christoph STARK (ÖVP)

Am Anfang meiner Berichte stand wie immer eine Rückschau auf die Ereignisse der letzten Wochen und ein Blick auf die Zahlen des AMS Gleisdorf. Und diese sind erfreulich. Denn seit langer Zeit ist wieder ein spürbarer Rückgang der Arbeistlosenzahlen zu verzeichnen. Während die Arbeitslosenquote im Bund bei 9,1% und im Land Steiermark bei ca. 8,0% liegt, beträgt die Quote im AMS-Bezirk Gleisdorf nur 4,4%.

Beschlossen wurde in der Folge auch die Harmonisierung der Tarife für die Nachmittagsbetreuung in den Gleisdorfer Schulen.


Budget 2015

Berichterstatterin: Finanzstadträtin Tamara NIEDERBACHER (ÖVP)

Der ordentliche Haushalt (OH) umfasst Ausgaben und Einnahmen von € 23.086.900,- und ist somit gleich wie der außerordentliche Haushalt mit Ausgaben und Einnahmen von € 6.513.400,- ausgeglichen erstellt. Der Personalkostenanteil beträgt dabei € 1,4 Mio., das sind 29% des ordentlichen Haushaltes. Der Verschuldungsgrad der Stadt liegt im Jahr 2015 (ohne Leasing) bei 5,24% und somit im Bereich des Vorjahres.

Die bedeutendsten Veränderungen im OH zum Vorjahr sind

  • Rückgang der Aufwandsentschädigungen für die Politikerbezüge um € 326.100,-!
  • Steigerung der Sozialhilfeverbandsumlage auf € 2.115.000,-, das ist ein Plus von € 182.400,-.
  • Im Bereich Generationen, Familie und Gesundheit kommt es zu einer Ausgabensteigerung von € 50.000 (u.a. durch das neue Seniorentaxi)
  • Auch die Umweltförderungen (+ € 25.000,-) und der Jugendbereich (+ € 60.000,-) erfahren Steigerungen.

Gestiegen sind aber auch die Einnahmen bei den Ertragsanteilen des Bundes um erfreuliche € 1.200.000,-.

Der außerordentliche Haushalt umfasst beispielsweise:

  • Straßensanierungen im Wert von 1 Million Euro
  • Schuldenbedeckung der ehemaligen Gemeinde Laßnitzthal von € 600.000,-
  • Investitionen in Schulen und Kindergärten von € 270.000,-
  • Projekte bei Sportanlagen von € 66.000,-
  • Errichtung von Rad- und Schutzwegen im Wert von € 200.000,- und
  • Brückensanierungen zu € 300.000,-

Das Gesamtkonvolut des Budgets 2015, inklusive der mittelfristigen Finanzplanung und der Wiederverlautbarung aller bereits 2014 beschlossenen Abgabenordnungen wurden vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Alle Details zum Budget finden Sie auf www.gleisdorf.at.


Bericht und Anträge des Finanz-, Rechts- und Wirtschaftsausschusses

Berichterstatter: Referent Mirko FRANSCHITZ, MAS (ÖVP)

Einstimmig beschlossen wurde, dass die ehemaligen Ortsteile zu Ortsverwaltungsteilen erhoben werden. Das ermöglicht unter anderem, dass die bisherigen Gemeindewappen, die z.B. oft von Vereinen genutzt wurden, nun als Ortsteilwappen bedenkenlos und rechtskonform weiterverwendet werden können.

Damit die bereits 2014 und davor beschlossenen Wirtschaftsförderungen nun auch 2015 angewandt werden dürfen, mussten sie in dieser Sitzung wiederverlautbart werden. Somit gelten die Lehrlingsförderung, die Nahversorgungsförderung, die Wachstumsförderung, die Betriebsnachfolgeförderung und die Gründungs- und Ansiedlungsförderung weiterhin und sollen für die Unternehmen ein Anreiz dafür sein, in den Standort Gleisdorf zu investieren.

Nähere Infos zu den Förderungen finden Sie auf www.gleisdorf.at.

In direkter Anwendung wurden zwei direkte Wirtschaftsförderungen für heimische Betriebe einstimmig befürwortet.

Einstimmig beschlossen wurde auch der Beleuchtungsvertrag mit der Feistritzwerke-Steweag-GesmbH, eine kleine Liegenschaftsteilung in Ungerdorf, der Abschluss einer Vereinbarung mit der Firma Keuschnig betreffend die Parkplatznutzung in der Neugasse und eine die Zustimmung zu einer Vereinbarung zwischen Herrn Dr. Kohl und der ÖBB betreffend die Errichtung von Parkplätzen in der Bahnhofstraße.

Ebenfalls einstimmig fiel die Zustimmung zur Erweiterung der „Rasenmäherverordnung“ aus, die nun im gesamten Gemeindegebiet gilt und den Einsatz motorbetriebener Gartengeräte regelt. Demnach ist dieser Betrieb von Montag bis Freitag von 07:00 – 20:00 Uhr und samstags von 07:00 – 18:00 Uhr möglich. Nicht davon betroffen sind natürlich alle landwirtschaftlichen Tätigkeiten.

Im Rahmen der Fusion war auch die Förderung privater Musikschulanbieter ein Thema. Hier gab es mit den ehemaligen Gemeinden Labuch, Laßnitzthal, Nitscha und Ungerdorf teils schriftliche, teils mündliche Vereinbarungen bezüglich Übernahme von Musikschulbeiträgen. In Summe betrug die Förderung von 65 SchülerInnen für das Schuljahr 2014/15 € 34.000,-.

Die GemeinderätInnen kamen zu der einstimmigen Entscheidung, all jene SchülerInnen, die heuer bereits einen privaten Anbieter besucht haben und ihre Ausbildung im Schuljahr 2015/2016 fortsetzen wollen, wie bisher zu fördern. Ab sofort wird ein Diskussionsprozess gestartet, wie die Förderung privater Musikschulen in Zukunft aussehen soll. Gleichzeitig legten die GemeinderätInnen ein deutliches Bekenntnis zur städtischen Musikschule und dem Erhalt der dortigen Arbeitsplätze ab.


Bericht und Anträge des Ausschusses für Generationen, Familie und Gesundheit

Berichterstatterin: Referentin Birgit FERSTL (ÖVP)

Der Ausschuss „Generationen, Familie & Gesundheit“ hat dem Gemeinderat empfohlen, Familien nicht nur zu Schulbeginn mit der Gleisdorfer Schulstartförderung im Werte von € 50,- zu unterstützen, die Anspruchsberechtigten sollen auch für die Teilnahme an Schulveranstaltungen € 25,00 pro Kind und Schuljahr ausbezahlt bekommen. Der Gemeinderat folgte der Empfehlung des Ausschusses mit einhelliger Zustimmung.

Die GemeinderätInnen folgten der Meinung der Ausschussmitglieder auch, das Seniorentaxi analog dem Modell Gleisdorf auch auf die ehemaligen Gemeinden Labuch, Laßnitzthal und Ungerdorf auszuweiten (In Nitscha werden die Taxifahrten weiterhin, wie vor der Fusion, vom Bus- und Taxiunternehmen Florian angeboten.)

Das Taxi soll wie in Gleisdorf an drei Tagen pro Woche genutzt werden können und drei Touren umfassen:

Tour 1: Gleisdorf – Ungerdorf – Frankenberg – Hinterberg – Gleisdorf (ca. 12 km)

Tour 2: Gleisdorf – Labuch – Hart – Urscha – Gleisdorf (ca. 26 km)
Tour 3: Gleisdorf – Lufenberg – Laßnitzthal – Hinterleiten – Gleisdorf (ca. 20 km)

Der Start des neuen Seniorentaxis wird im August 2015 erfolgen. Die Seniorinnen und Senioren sollen mittels Folder informiert werden bzw. sollen Ankündigungen auch im Internet und im Stadtjournal erfolgen.

Die Eigenleistung der Mitfahrenden beträgt € 1,00 pro Fahrt. Der daraus resultierende Gesamtabgang für die Gemeinde beläuft sich auf rund € 17.000,- pro Jahr.


Bericht und Anträge des Ausschusses für Raumordnung, Stadtgestaltung und Standortentwicklung

Berichterstatter: Referent Dr. Wolfgang WEBER (ÖVP)

Im Rahmen eines Umwidmungsverfahrens hat das Land Steiermark auf einige wenige Formalfehler hingewiesen, die nun behoben wurden, wodurch die geplante Widmung in weiterer Folge einstimmig beschlossen werden konnte.

Beschlossen wurde auch die Verordnung für den neu entstehenden Park & Ride-Parkplatz in der Bahnhofstraße – die baulichen Umsetzungen starten im Juli und sollen im September abgeschlossen sein.


Bericht und Anträge des Ausschusses für Umwelt und Energie

Berichterstatter: Referent Ing. Karl HIEZER (GRÜNE)

Die Gleisdorfer Umwelförderungen konnten sich im regionalen Vergleich schon immer sehen lassen. Mit dem gesamten Fördervolumen von € 140.000,- werden wie bisher Solar- und PV-Anlagen, Biomasseheizungen und auch der Kauf von Verbundkarten unterstützt. Neu ist die Förderung von E-Autos, hier werden die ersten fünf Anträge mit je € 3.000,- dotiert.

Mit diesen vielen einstimmigen und konstruktiven Beschlüssen geht die Gemeindearbeit nun in eine sehr produktive Sommerzeit. Ich hoffe, Sie mit diesen Nachrichten über das aktuelle Geschehen in Gleisdorf gut informiert zu haben. Für weitere Informationen und Rückfragen stehe ich Ihnen natürlich gerne persönlich zur Verfügung!


Eintrag vom 27.6.2015, 19 Uhr 51

Allerorts regiert der Sport

Eröffnung des Freizeit- und Bewegungsraumes
Eröffnung des Freizeit- und Bewegungsraumes
Eröffnung des Freizeit- und Bewegungsraumes
Eröffnung des Freizeit- und Bewegungsraumes
Eröffnung des Freizeit- und Bewegungsraumes
Water-Soccer-Turnier im Wellenbad
Water-Soccer-Turnier im Wellenbad
Water-Soccer-Turnier im Wellenbad
30 Jahre Eurospar
30 Jahre Eurospar
 

Heute öffnete der neue Freizeit- und Bewegungsraum der Kleinregion Gleisdorf offiziell seine Pforten. Dank des großartigen Einsatzes der Vereine, des TIP-Tourismusverbandes, der Rathaus- und Wirtschaftshofmannschaft und der Zusammenarbeit in der Kleinregion ist dieses Projekt nun vorläufig abgeschlossen – denn ein Weiterwachsen ist natürlich erwünscht. Jetzt sind die Menschen unserer Region am Zug, dieses Angebot anzunehmen.

Den 30. Geburtstag feierte heute das Team der Eurosparfiliale in der Schillerstraße und lud dabei alle KundInnen zu einem großen Fest, das sogar von der Antenne Steiermark begleitet wurde. Filialleiterin Maria-Theresia Paier freute sich, auch einige Preise an erfreute Gewinner überreichen zu dürfen.

Auf der einen Seite kühl und nass, auf der anderen aber auch ganz schön heiß hergegangen ist es beim heutigen Raiffeisenclub-Water-Soccer-Turnier im Gleisdorfer Wellenbad. Neuen Mannschaften sind gegeneinander auf dem schlüpfrigen Untergrund angetreten – viel Spaßfaktor mit hohem Einsatz!

Und auch im Ortsteil Ungerdorf ging es sportlich zur Sache.

Beim Sportfest spielte heute auch die Ungerdorfer Damenfußballmannschaft auf. Den sportlichen Damen steht ein nicht minder sportlicher Herr zur Seite - Coach Christian Kober, der nicht nur die Trainerbank, sondern auch mit mir gemeinsam die "Gemeinderatsbank" drückt!

Eintrag vom 26.6.2015, 18 Uhr 58

Viele Feste

Traude Pilz feierte ihren 85er - einfach unglaublich!
Schulschluss in Wetzawinkel und Abschied von Wolfgang Seereiter
Schulschluss in Wetzawinkel und Abschied von Wolfgang Seereiter
Schulschluss in Wetzawinkel und Abschied von Wolfgang Seereiter
 

Ende Juni verlässt „Mr. Chance B“ Franz Wolfmayr dieses weit über die Grenzen hinaus bekannte Unternehmen, das sich seit 25 Jahren der Arbeit mit und der Integration von Menschen mit Behinderung verschrieben hat. Alleinige Geschäftsführerin wird Mag.a Eva Skergeth-Lopic, die schon viele Jahre Seite an Seite mit Franz Wolfmayr unterwegs war. In ihrer neuen Rolle stattete sie mir heute einen „Antrittsbesuch“ ab.

Die Sorgen einer Bürgerin standen danach im Mittelpunkt der Gespräche, bevor ich zum Sommerfest in das Bezirkspflegeheim wechselte – eine gute Gelegenheit, viele ältere Mitmenschen und alte Bekannte wieder zu treffen.

Am frühen Nachmittag durfte ich mit der Gratulantenrunde einer lieben Bekannten einen Besuch abstatten. Traude Pilz feierte ihren 85. Geburtstag und es war mir eine Ehre, ihr zu diesem Jubiläum gratulieren zu dürfen!

Schauplatz- und Themenwechsel: Der Ortsteil Nitscha gehört zu einem Teil zum Schulsprengel der Volksschule Wetzawinkel (Gemeinde Hofstätten/R.). Damit ist nun auch die Stadt Gleisdorf Teil dieser Schule. Grund genug, um beim Abschlussfest der Schule dabei zu sein und einen von SchülerInnen, Lehrerinnen und Direktorin Petra Pieber sehr schönen und emotional gestalteten Abschied von Wolfgang Seereiter mitzuerleben, der mit Ende dieses Schuljahres die Schule in Richtung Ruhestand verlassen wird.

Eintrag vom 25.6.2015, 21 Uhr 26

Leader, Kindergarten, Businesstalk und die Eröffnung des Sonnenparks

Eröffnung des Sonnenparks
Eröffnung des Sonnenparks
Sommerfest in Laßnitzthal
Geschafft!
 

Eine der großen Aufgaben, die auf die neue gemeinsame Gemeinde wartet, ist die Erstellung eines neuen Entwicklungskonzeptes, auf den dann auch der Flächenwidmungsplan aufbaut. Welche Schritte hier wann zu gehen sind, war Gegenstand der ersten Sitzung des Tages. Das gesamte Projekt wird uns wohl zumindest die nächsten zwei Jahre beschäftigen.

In Weiz tagte danach die Gesellschafterversammlung der Leader-Aktions-Gruppe „Almenland & Energieregion“, die dieser Tage durch das Lebensministerium für die nun startende Leaderperiode zugelassen wurde. Nun gilt es, in den kommenden sieben Jahren die zugesprochenen € 4,5 Millionen an Fördermitteln auch tatsächlich mit guten Projekten von der EU abzuholen.

Zum ersten Mal durfte ich heute am Nachmittag beim Sommerfest des Kindergartens in Laßnitzthal dabei sein - besten Dank für die Einladung! Und die von den Kindern dargestellte Geschichte des Maulwurfs, der sich fragt, wer ihm auf den Kopf gemacht hat, war einfach köstlich und wirklich sehr nett inszeniert!

Von Laßnitzthal ging es danach in den Businesspark, wo zu einem sehr ungezwungenen Come-Togehter eingeladen wurde. Eine gute Gelegenheit mit UntermehmerInnen ins Gespräch zu kommen und hineinzuhören, wie es am Standort Gleisdorf denn so läuft.

Mit Stadträtin Philippine Hierzer löste ich im Anschluss ein Versprechen ein. Bei einer Geburtstagsgratulation im März verweigerten wir mit Hinweis auf die Fastenzeit einem Jubilar das gemeinsame Achterl Wein zu dessen Geburtstag – mit der Zusicherung, wir würden dieses Achterl nach der Fastenzeit einmal bei ihm nachholen. Und heute war es soweit! Grund genug, nochmals auf den rüstigen Mitbürger anzustoßen.

Am Abend wurde er nun offiziell eröffnet, der Sonnenpark in der Fritz-Huber-Gasse! Leider hat sich die "Hauptperson" und Namensgeberin für die Eröffnung entschuldigt - die liebe Sonne. Nichtsdestotrotz versammelte sich eine familiäre Schar an Gästen, um diesen kleinen, aber sehr attraktiven Park nun öffentlich mit Unterstützung eines Bläserensembles der Musikschule in Betrieb zu nehmen. Ein herzliches Dankeschön der Planerin Gertraud Monsberger, unseren GärtnerInnen rund um Erika Ackerl und dem Bauamt mit Ing. Adolf Brunnner. Es ist ein echt schönes Stück Gleisdorf geworden, das zum Verweilen, Rasten, Genießen und Durchatmen einlädt. Ich freue mich schon, wenn dieser Park in ein paar Jahren so richtig angewachsen ist und die gepflanzten Bäume dann zur ortsbildprägenden Allee werden.

Eintrag vom 24.6.2015, 17 Uhr 56

Coolisse, Besuch aus der Ukraine und 40 LesepatInnen zu Gast

Bernhard Braunstein, Heike Pircher, Irmi Reisenhofer und m.W.
Coolisse
Coolisse
Coolisse
Fachtagung im forumKloster
Urkainische Kinder zu Gast im Rathaus
 

Seit vielen Jahren unterstützt die Stadt das von Karl M. Wilfling organisierte das Kindertheaterfestival „Coolisse“, das heute und morgen im Haus der Musik in Gleisdorf im wahrsten Sinne „über die Bühne“ geht. Viele Kinder aus Volksschulen quer durch die Steiermark sind in diesen Tagen in Gleisdorf dabei, um Theaterluft zu schnuppern und einfach auch Spaß zu haben.

Parallel dazu fand im forumKloster die Fachtagung der Chacne B „Chancenlos trotz Chancengleichheit“ statt, bei der es wieder darum ging, wie man im Arbeitsmarkt und in unserem Land Barrieren abbauen kann, um eben der Chancengleichheit eine Chance zu geben. Seitens der Stadt durfte ich mich zu diesem Thema mit einem kurzen Statement äußern.

Danach wartete besonderer Besuch auf mich im Rathaus: 30 Kilometer vom Kriegsgebiet in der Ostukraine gibt es ein Waisenhaus mit 170 Kindern. Acht davon im Alter von 12 Jahren sind mit zwei Begleiterinnen für drei Wochen in Gleisdorf und machen bei der Familie von Martin und Barbara Regelsberger Urlaub. Die Stadt unterstützt dieses Projekt – dafür bekam ich heute Besuch der ganzen Delegation. Und bei den Schilderungen der Situation in der Ostukraine treten Probleme des oststeirischen Alltags schon wieder ein wenig in den Hintergrund. Wer diese Kinder bei ihrem Aufenthalt unterstützen möchte, ist herzlich willkommen.

Viele kleinere Besprechungen führten mich zum offiziellen Nachmittagstermin:

Als die Volksschuldirektorin Irmi Reisenhofer vor vier Jahren in Pension ging, war ihr klar, dass das nicht der Schlusspunkt sein kann. Und aus diesem Antrieb und um das Wissen um die Wichtigkeit des Lesens gründete sie die „Lesepatenschaft“. Bei diesem ehrenamtlichen Dienst gehen erwachsene Lesefans in die Volks- und nun auch in die Neue Mittelschule, um die Kinder zusätzlich zum Unterricht für das Lesen zu begeistern. Heute versammelten sich mehr als 40(!) LesepatInnen im Festsaal des Rathauses, bei denen ich mich offiziell für ihren Dienst bedanken durfte. 40 Damen und Herren engagieren sich mittlerer Weile ehrenamtlich dafür, dass Kindern das Lesen als entscheidender Wissensfaktor einfach Spaß macht! DANKE!!

Und nun nähert sich die Gemeinderatssitzung mit einer ziemlich langen Tagesordnung. Ich fürchte, das dauert heute noch ein bisserl. Frei nach Michael Häupl: Die 40 Wochenstunden hatte ich heute schon am frühen Nachmittag beisammen … ;-)

Eintrag vom 23.6.2015, 22 Uhr 46

Gaby Messner eröffnet MEGA-Immo und der Intergrationsausschuss startet durch

Gerwald Hierzi, Peter Schiefer und ich gratulierten Gaby Messner
 

Mehrfach ging es heute um das Thema Mobilität. Denn eines der Ziele der neuen Stadt ist es, die öffentliche Mobilität zu verbessern – ein hohes Ziel, das zu erreichen viel Energie bedarf. Aber auch das Thema Breitband, Wohnungsbau, Betreutes Wohnen usw. standen auf der Tagesordnung.

Auf der Tagesordnung der letzten Wochen standen in unserer Stadt erfreulich viele Neueröffnungen von Unternehmungen verschiedenster Art. Heute stand wieder eine am Programm. Gaby Messner eröffnete im Busenesspark ihr Immobilienbüro MEGA-Immo. In den überaus freundlichen Räumlichkeiten arbeiten vier überaus freundliche MitarbeiterInnen, die sich um die Immobilienanliegen ihrer KundInnen bemühen. Und am Markt, so Gaby Messner, ist ganz schön viel los.

Am Abend tagte zum ersten Mal der Ausschuss „Integration und Diversität“, für den auf Vorschlag der ÖVP Cornelia Krautstingl (SPÖ) zur Obfrau gewählt wurde. Als Stellvertreter steht ihr Dr. Helmut Lackner (ÖVP) zur Seite. Und bereits die erste Sitzung war eine sehr inhaltsstarke, denn die Ausschussmitglieder legten die ersten Programmpunkte der künftigen Arbeit fest.

Eintrag vom 22.6.2015, 22 Uhr 50

Satter Start nach dem Urlaub

Die Bürgermeister Werner Höfler (li.) und Peter Moser (re.) bei der Eröffnung des Freizeit- und Bewegungsraums
Eröffnung des Freizeit- und Bewegungsraums
Eröffnung des Freizeit- und Bewegungsraums
Die alten und neuen Mitglieder des Gesellschafterausschusses
 

Aus dem „Ich gehe den ersten Arbeitstag nach dem Urlaub pomale an“ ist leider nix geworden. Gar nix. Um 7 Uhr startete ich im Büro, um die Post des Urlaubs einigermaßen aufzuarbeiten. In der ab 8 Uhr starteten Sprechstunde standen dann eine Reihe von Bürgeranliegen am Programm, danach ging es in den Stadtpark, wo mit einem Presseinformationstermin der Freizeit- und Bewegungsraum der Kleinregion Gleisdorf inoffiziell in Betrieb genommen wurde. Am kommenden Samstag findet dann der "echte" Startschuss für dieses neue Projekt statt. Dieses EU-geförderte Vorhaben wurde vom TIP-Tourismusverband Gleisdorf initiiert und organisiert und von den Gemeinden der Kleinregion Gleisdorf mitgetragen und auch mitfinanziert. Danke an alle Beteiligten!

Zurück im Rathaus ging es um anstehende Bauagenden, um Planungsvorhaben und die Erledigung einiger offener Punkte. Im Anschluss tauchte eine kleine Runde in die Weiten der technologischen Möglichkeiten der Präsentationstechnik ein, die vielleicht viele Plakate und andere aufgepickte Zettel ablösen kann. Mein nächster Weg führte mich zu den Feistritzwerken.

Die Feistritzwerke-Steweag-GesmbH ist das zweitgrößte Stromnetzunternehmen der Steiermark, an dem die Stadt Gleisdorf mehrheitlich beteiligt ist. Für die gute Entwicklung des Unternehmens sind in erster Linie das Team und die Geschäftsführung verantwortlich. Strategische Entscheidungen werden vom Gesellschafterausschuss begleitet, in dem es heute einen personellen Wechsel gab: Die von der Stadt entsandten Ausschussmitglieder Karl Schmalzbauer, Ing. Rupert Portugaller und Ing. Hubert Kulmer sind aus dem Gremium ausgeschieden, die beiden ersteren haben die Feistritzwerke mehr als ihr halbes Leben begleitet. Ihnen allen gebührt mein aufrichtiger Dank! Auf das Unternehmen warten weiterhin spannende Herausforderungen, begonnen beim bereits laufenden Kraftwerksbau in Stubenberg bis hin zur Verbreitung digitaler Strommessgeräte in allen Haushalten.

Anstatt das Konzert des Gleisdorfer Chorforums zu besuchen, stand am Abend die Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Recht und Wirtschaft am Programm. In der dreistündigen Sitzung ging es neben dem Budget, das am Mittwoch im Gemeinderat beschlossen werden soll, um eine lange Liste abzuarbeitender Punkte. Und wieder einmal wird klar, in welche dynamischer Zeit wir leben.

Eintrag vom 21.6.2015, 11 Uhr 53

Der "Kaiser" ist 50

Harri Niederbacher (2.v.l.) lud zu seinem 50er
 

Der heutige Sonntag ist ein wenig schaumgebremst. Einerseits über die detaillierte Nachrichten über den gestrigen Amoklauf in Graz. Es ist und bleibt einfach furchtbar! Der andere – sehr positive Grund – ist die 50er-Feier unseres Freundes, Trafikanten und „Kaisers“ Harri Niederbacher, der zu diesem Jubiläum in die Columbia eingeladen hatte. Danke für dieses schöne Fest und an dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch!

Eintrag vom 20.6.2015, 13 Uhr 42

Amok

Nach und nach sickern die Informationen zu dem furchtbaren Amoklauf in Graz durch. Einfach schrecklich! Es ist unfassbar und für mich unerklärlich, was in einem Menschen vorgeht, der den Entschluss fasst, so eine Tat zu begehen. Wie tausende Menschen in diesen Stunden bin auch ich tief betroffen. Nicht zuletzt deshalb, weil es in unserer unmittelbaren Nähe passiert ist und somit jeden und jede hätte treffen können.

Eintrag vom 20.6.2015, 09 Uhr 13

Binz ist nicht die Toskana und Mecklenburg-Vorpommern nicht Italien

Urlaub an der Ostsee
Urlaub an der Ostsee
Urlaub an der Ostsee
Ozeanum in Stralsund
Urlaub an der Ostsee - ein Teil der Prora
Urlaub an der Ostsee
Urlaub an der Ostsee
Urlaub an der Ostsee - die Strandhasen
Urlaub an der Ostsee
Berlin
Berlin: Freche Spatzen beim Shoppen in der Bäckerei
 

Warum es in meinem Tagebuch in der letzten Woche eher still war, sei hier mit einem Urlaubsbericht erklärt. Unsere heurige Urlaubswahl fiel auf den Norden, und zwar auf den historischen Badeort Binz an der Ostsee. Mit dem Flieger von Graz nach Berlin, von dort ging es mit dem Leihwagen weiter an die Ostsee, vorbei an mächtigen Windparks. Binz selbst ist ein kleiner Ort, dessen Bausubstanz bestens gepflegt ist und an deutscher Geradlinigkeit nichts vermissen lässt. Und da liegt sie nun vor uns, die Ostsee, einst ein Binnenmeer, das deswegen einen sehr geringen Salzgehalt aufweist, und dessen weiter Sandstrand vom Bild der im Norden üblichen Strandkörben geprägt ist. Nachdem Ulli und ich nicht zu den begeisterten Meerbadern zählen, ist es auch nicht so wichtig, wie kalt oder warm das Wasser ist – Hauptsache Meer, hören, riechen, sehen.

So aufgeräumt die Binzer Innenstadt ist, so klar tritt ein wenig außerhalb noch die DDR-Zeit zutage. Ein leuchtendes Beispiel ist die „Prora“. Die 1936 von der NS-Organisation „KdF“ (=Kraft durch Freude ... solche idiotischen Namen konnte nur der NS-Zynismus hervobringen ... „Arbeit mach frei“ ist in der ähnlichen Kategorie) begründete Ferien- und Kuranlage erstreckt sich in sechs Blöcken über sage und schreibe 4,5 Kilometer Länge. Das Kriegsende ließ die Vollendung des Baus nicht zu und die DDR-Regierung machte auch nicht viel Schlaues daraus. Heute ist die Prora eine riesige Baustelle, die den einstigen Machtklotz zu einer Ferien-, Wohn- und Hotelanlage verwandeln soll.

Was uns in dieser Gegend fehlt, ist jene Emotion und Gefühl, auf das man beispielsweise in Italien jeden Meter trifft. Norddeutschland und Mecklenburg-Vorpommern ist eben nicht Italien oder die Toskana. Dennoch haben wir die Zeit sehr genossen, beispielsweise bei wirklich gutem Essen. Da hat die Gegend einiges zu bieten.

Und damit das Essen nicht ganz massive Spuren an Leib und Waage hinterlässt, haben wir auch – man höre und staune – gesportelt. Naja, eine ausgedehnte Radtour hat uns einiges abverlangt. Zur Ehrenrettung: Es waren 40 Kilometer, größtenteils im Wald, mit 7-Gang-Stadtfahrrädern und sehr zivilem Straßengewand. Diese Mischung sorgte mit beeindruckender Zielsicherheit dafür, dass mir mein A.... am Abend echt weh getan hat.

Auf der Heimreise machten wir einen Tag lang Halt in Berlin – ein Szenen- und Weltenwechsel. Was für eine pulsierende Stadt, die einen auf Schritt und Tritt immer wieder überrascht. Binz wird vermutlich nicht auf unserem Reiseplan der nächsten Jahre stehen, Berlin hingegen sicher. Dort sollte man in kürzeren Abständen unbedingt hin.

Alles in allem war es ein ausgesprochen erholsamer Urlaub, in dem ich an der Seite meiner lieben Frau viel Kraft für die kommenden Wochen sammeln konnte.

 

 
 

Gemeinderatssitzung

Über die wichtigsten Diskussionspunkte und die Beschlüsse der letzten Gemeinderatssitzung vom 24. Juni 2015 können Sie hier mehr erfahren.

Pfarrfest

Das diesjährige Pfarrfest am 5. Juli 2015 gehört zu den größeren Ereignissen im Jahreslauf, denn Bischof Wilhelm Krautwaschl? wird in der Messe davor um 09:00 Uhr sein 25-jähriges Priesterjubiläum feiern und danach am Pfarrfest bei uns sein.

Direkte Hilfe für Nepal

Der in Gleisdorf lebende Nepalese Rakam singh Lama reist mit seiner Frau Sandra und seinen Schwiegereltern Franz und Erika Pieber nach Nepal, um sich am Wiederaufbau zu beteiligen. Hier kann man direkt helfen!

Die Themen 2015 - 2020

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen. Dieses Programm ist ein Ergebnis hunderter Hausbesuche, persönlicher Gespräche, zweier Klausuren und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!

Die KandidatInnen 2015

Beim ÖVP-Stadtparteitag am 16.01.2015 wurde die Liste der KandidatInnen für die Gemeinderatswahl am 22.03.2015 einstimmig beschlossen. Welche Menschen für die ÖVP ins Rennen gehen, sehen Sie HIER.

Danke!

Die Gemeinderatswahl 2015 ist geschlagen. Ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wählern, die durch ihre Stimme die Demokratie in unserer Stadt gestärkt haben. Mein besonderer Dank gilt natürlich jenen Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben! Hier geht es zum Wahlergebnis.