Foto Anna (C) Pailer

Tagebuch

Eintrag vom 3.9.2015, 23 Uhr 13

Gute Gespräche und: Sage es laut ...

Gute Stimmung beim Parteivorstand
 

Netterweise startete dieser Donnerstag etwas später als sonst, er sollte dann auch nicht so schnell aus sein. Im Rathaus gab es wie immer eine lange Liste an zu erledigenden Aufgaben. Am Nachmittag durfte ich einer strahlenden 90erin zum Geburtstag gratulieren, die die Gratulantenrunde ins Stadtcafe eingeladen hatte. Ihr Lächeln verschwand auch nicht, als sie von ihrer harten Kindheit, Jugend und vielen schwierigen Jahren erzählte. Da wird man immer sehr demütig.

Im forumKloster tagte danach der erweiterte ÖVP-Bezirksparteivorstand, um einige wichtige Beschlüsse in Richtung Zukunft zu fällen. Das hat echt gut getan, diese ungetrübte positive Stimmung zu erleben, in der natürlich auch Platz für das Gedenken an den verstorbenen Hans Graf war.

Am Abend wurde die Runde dann um Bürgermeister aus der ganzen Oststeiermark erweitert. ÖVP-Klubobmann Dr. Reinhold Lopatka war gekommen, um im forumKloster zum Thema Flüchtlingswesen und zum Durchgriffsrecht des Bundes zu informieren. Eine hochinteressante Veranstaltung, die das Gesamtverständnis förderte, die aber auch zeigte, wo wir noch viele Probleme zu lösen haben.

Stichwort Flüchtlinge:

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer hat in seinem Beitrag auf Facebook zum Thema ?#?showyourfacechallenge an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister appelliert. Diesen Appell greife ich gerne auf: Mit Anfang dieses Jahres hat meine Heimatstadt Gleisdorf Flüchtlinge aufgenommen. Und dies mit dem Zutun aller politischen, religiösen und zivilen Kräfte. Und es hat gezeigt, dass dieses Zusammenwirken funktioniert. Darum: Suchen wir angesichts dieser menschlichen Katastrophe nicht nach Schuldigen, sondern bemühen wir uns zusammen um funktionierende menschliche Lösung. Daher kann ich nur wiederholen: SAY IT LOUD, SAY IT CLEAR, REFUGEES ARE WELCOME HERE!

Eintrag vom 2.9.2015, 23 Uhr 02

Viel Spaß Herr Strache!

Mittwoch. Jour Fixe ... na, nix neues. Der Vormittag war flugs mit Besprechungen vorbei, am Nachmittag ging es unter anderem um die Weiterentwicklung der 8-Städte-Kooperation. In Feldbach tagten dazu Bürgermeister und Tourismusverantwortliche. Wieder in Gleisdorf ging es mit dem Ausschuss „Raumordnung, Stadtgestaltung und Standortentwicklung“ weiter. Viel Programm am Ende eines langen Tages. Aber nach gut zweieinhalb Stunden hatten wir die Tagesordnung, in der es um Widmungsfragen, Wirtschaftsentwicklungen und vieles andere ging, dann durch.

Nach dem abendlichen Auftritt von Frau Stenzel in der ZIB2 und einem angeblich schon älteren Video (https://www.youtube.com/watch?v=_Dze0kDekrQ&sns=fb) nehme ich meinen gestrigen Kommentar mit großem Bedauern zurück und wünsche Herrn Strache und Frau Stenzel viel Spaß miteinander! Schön, dass sie sich gefunden haben!

Eintrag vom 1.9.2015, 21 Uhr 24

Ursula Stenzel und der Sommer - beide gehen.

Ursula Stenzel - Foto (C) ÖVP Wien
Jetzt wird die Alois-Grogger-Gasse fertig
Der Lutz-Sessel ist gelandet
 

Am Morgen tagte heute der geschäftsführende Bezirksparteivorstand, um einige wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen. Es ist gut, dass diese Gruppe nun nach dem tragischen Ableben von Bezirksgeschäftsführer Hans Graf mit großer Pietät wieder nach vorne schaut.

Während der Sitzung bekomme ich die Meldung aufs Handy, dass Ursula Stenzel, ÖVP-Bezirksvorsteherin des 1. Wiener Gemeindebezirks bei der kommenden Gemeinderatswahl für die FPÖ ins Rennen geht. Und mir geht bei so einer Meldung der Hut hoch. Wenn man mit 70 Jahren die Gesinnung so leichtfertig wechselt, wie eine von Inkontinenz betroffene Unterhose, können nur wenige Faktoren mit im Spiel sein: Sesselkleberei, Charakterlosigkeit, Demenz oder Dummheit. Oder es ist eine fatale Mischung aus allen vieren.

Nun ja, unter diesen Umständen ist es vielleicht gut, wenn sie sich aus der ÖVP verabschiedet hat.

Zurück in Gleisdorf komme ich an einem großen Kran vorbei. Mit dem Umbau des XXXLutz ist nun auch der rote Sessel in Gleisdorf angekommen, der heute an seine Position gehievt wurde.

Wieder im Rathaus darf ich eine neue Kollegin begrüßen. Rosa Pieler ist neu im Team und übernimmt in wenigen Monaten die Agenden der Lohnverrechnung. Herzlich willkommen!

Der Nachmittag steht im Zeichen von Bürgeranliegen, Personellem und der Gratulation einer sehr, sehr rüstigen 80erin, die unter anderem auf eine 58 Jahre alte glückliche Ehe stolz ist.

Beim nächsten Termin ging es um die Erneuerung einiger elektronischer Medien – die Zeit vergeht in diesem Sektor bekanntlich noch rasanter, als im „analogen“ Leben. Und nachdem es heute der letzte laue Sommerabend sein soll, war ein Abschlussgetränk im Gastgarten der Columbia faktisch Pflicht.

Eintrag vom 31.8.2015, 20 Uhr 01

KosvoArt und die Post, die auch nur Teilen etwas bringt

KosovoArt-Initiator Dr. Karl Bauer
Unsere Post
 

Schon recht früh am Morgen startet diese Woche, die viele Termine und auch kurze Reisen im Rucksack hat. Im Rathaus sind wieder einige KollegInnen aus dem Urlaub zurückgekehrt, andere haben sich in denselben verabschiedet. Betrieb ist auch im Josefshaus, wo von heute bis 4. September heimische und kosovarische KünstlerInnen in der offenen Malwerkstatt zusammen arbeiten und sich – so wie auch Initiator Dr. Karl Bauer – über Ihren Besuch, täglich von 9-12 Uhr, freuen. Die gesammelten Werke sind danach bis 20.09.2015 im Museum im Rathaus zu besichtigen. Auch die Vernissage am 4. September um 19 Uhr ist sicher sehr zu empfehlen!

Schauplatz- und Themenwechsel: Seit einiger Zeit ist es für Vereine und Institutionen nicht mehr so einfach, nur Teile der nun größeren Stadt mit Informationen per Post zu versorgen. Dazu gab es heute ein Arbeitstreffen mit den betroffenen Mitarbeiterinnen von Post und Stadt, um für die Vereine einen einfachen Aufgabemodus zu finden. Wer, wie, was und wann – darüber wird im nächsten Stadtjournal berichtet und das dazugehörige Vorgangsmuster als Bürgerservice auf gleisdorf.at beschreiben. Fakt ist: Einfacher wird’s nicht, aber es gibt eine Lösung!

Thema des Wochenendes war bei uns zuhause auch heute noch der offene Brief von Ulli, der heute schon seinen Weg in die Wiener Gratiszeitung HEUTE gefunden hat. Auch andere Medien aus der Modebranche berichten darüber und die Zahl und Qualität der Rückmeldungen (vor allem auf Facebook) sind enorm. Echt enorm! „Ich wollte das auch schreiben“, „Genau das hab ich mir auch gedacht“, „Danke, dass das einmal wer ausspricht“ sind nur einige wenige Beispiele der Meinungen. Den Artikel auf HEUTE finden Sie hier. Und ich darf an dieser Stelle wiederholen: Natürlich steht es den besagten Damen frei, für wen auch immer zu werben. Aber es steht auch anderen frei, ihre Meinung klar und offen zu äußern. Zivilcourage dieser Art bräuchten wir mehr denn je. In diesem Sinne: Danke mein Schatz! Ich bin echt sehr stolz auf dich!

Eine Warnung zum Schluss: Noch zwei warme Tage! Dann kommt der Herbst!

Eintrag vom 30.8.2015, 19 Uhr 15

Cooler Maxi

Maxi!
 

Menschen, die man immer um sich hat, verändern sich oft, ohne dass man es schnell und bewusst wahrnimmt. Bei Menschen, die man in Abständen von mehreren Monaten sieht, treten Veränderungen und Entwicklungen viel deutlicher zutage. So ging es uns dieser Tage auch bei Ulli’s Taufkind Maxi in Wien. Unglaublich, welchen Schub dieser junge Mann seit unserem letzten Treffen gemacht hat. Und er ist einfach nicht nur ausgesprochen entzückend, sondern auch ein fescher Kerl, ein g’scheiter Bursch und ein ziemlich „cooler Typ“ ;-)

Danke für die Zeit, die wir mit dir und deinen Eltern verbringen durften!

Eintrag vom 30.8.2015, 18 Uhr 53

Offener Brief an die drei "Grandes Dames"


 
Zwei wichtige Merkmale meiner Webseite sind, dass ich sie selbst bezahle und dass die Beiträge ausnahmslos mit eigener Hand geschrieben sind. Von dem zweiten Grundsatz will ich heute ausnahmsweise abweichen und den "Offenen Brief" meiner lieben Ehefrau veröffentlichen, den sie dieser Tage auf Facebook gepostet und der dort für viel Echo gesorgt hat. Dazu ist auch festzuhalten: Das musste gesagt werden!


Offener Brief an:
Christiane Hörbiger, Senta Berger und Hannelore Elsner

Liebe Frau Hörbiger, liebe Frau Elsner, liebe Frau Berger,


ich hab Sie vor ein paar Tagen im Fernsehen gesehen und war danach einige Zeit sprach- und fassungslos. Sie werben für Zalando.


Ich kann mir vorstellen, dass gerade Sie zig Jahre lang wahnsinnig zuvorkommend und aufmerksam beraten und bedient worden sind, dass Sie viele besondere Begegnungen, viele nette Gespräche mit Mitarbeiterinnen im Einzelhandel hatten, dass wir da und dort Probleme lösen konnten, dass wir neue modische Aspekte einbringen konnten und es oftmals ein wunderschönes Erlebnis war.


Jetzt werben Sie für Zalando. Eine Firma die permanent wegen schlechter Behandlung ihrer Mitarbeiter in den Medien steht, eine Firma die in Österreich keine Arbeitsplätze bereit stellt, sondern noch Arbeitsplätze gefährdet, eine Firma die in Österreich keine Steuern bezahlt. Zalando ist auch aus dem Umweltgedanken heraus kritisch zu betrachten, zumal Waren oftmals sinnlos hin und her transportiert werden und unglaublich viel Verpackungsmaterial anfällt. Für diese Firma stellen Sie jetzt eine ganze Branche als „altmodisch“ dar.
Mit Ihrem Werbeauftritt vermitteln Sie all den Menschen im Einzelhandel, all den Mitarbeiterinnen, die sich rührend um Sie gekümmert haben, dass unsere Arbeit bis jetzt nichts wert war und Sie uns obendrein noch für altmodisch halten. Ich hätte ihnen zugetraut, die Zusammenhänge zu erkennen, aber entweder liege ich da falsch, oder das Werbehonorar war so attraktiv, dass Sie andere Werte über Bord geworfen haben.
Die Zeit verändert sich, das Internet ist wichtiger Bestandteil unseres Lebens, nimmt aber meiner Meinung nach schon fast zu viel Platz ein. Wir brauchen nicht für diese schnelllebige und unpersönliche Welt Botschafter, sondern für Werte, die unser Leben wirklich wertvoll machen. Zeit füreinander, miteinander sprechen, füreinander da sein.


Wir werden uns wohl nie in einem Geschäft treffen, aber ich wünsche viel Spaß beim Paket Ein- und Auspacken, beim Entsorgen des Verpackungsmaterials, beim Aufbügeln der Kleider, beim einsamen Anprobieren. Bewundern wird Sie dabei und dafür keiner.


Mit freundlichen Grüßen
Ulrike Stibor-Stark
Unternehmerin

Kommentar vom 30.8.2015, 20 Uhr 30 von Fraglich

Schreiben v. Fr. Stibor-Stark

Sehr geehrter Herr Stark!

Hat Ihre Frau von einer der drei Damen eine Antwort erhalten?

Kommentar vom 31.8.2015, 08 Uhr 30 von Christoph Stark

Antwort

Sehr geehrte Frau Hemmelmayer, bis jetzt hat meine Frau noch keine Antwort von den Damen erhalten. Eine Antwort war aber auch nicht unmittelbares Ziel dieses offenen Briefes, sondern der Ausdruck von gelebter Zivilcourage, dass man vor allem als so prominenter Mensch behutsamer mit seiner Bekanntheit umgehen sollte.

Kommentar vom 31.8.2015, 10 Uhr 25 von Viktoria Hemmelmayr

Antwort

Sehr geehrter Herr Stark!

Mei, das ist aber sehr nett von Ihnen, mich hier namentlich anzusprechen. Ist die Anonymität hier nicht mehr gegeben? Die Frage, die ich gestellt habe, ist kein Angriff auf Ihre Frau; Jeder hat seine eigene Sichtweise zu diesem Thema und der letzte Satz, den Ihre Frau geschrieben hat, ich zitiere: "Bewundern wird Sie dabei und dafuer keiner" ist meines Erachtens zu verallgemeinert. Ich habe Respekt vor Personen, die in Ihrem Leben viel geleistet haben und dazu gehören auch zwei von den drei "Grandes Dames"
Soweit muss man erst kommen, dann kann man urteilen.

Mit freundlichen Gruessen
Viktoria Hemmelmayr

Kommentar vom 31.8.2015, 16 Uhr 06 von Helmut K. Lackner

Antwort

Sehr geehrte Frau Hemmelmayr,

wie wahr, manche Formulierungen können problematisch sein. Ein Beispiel? Gern, ich zitiere: "Soweit muss man erst kommen, dann kann man urteilen."
Dies impliziert, dass nur jemand urteilen darf, der einen gewissen Status erreicht/eine bestimme Leistung erbracht hat. Ist dies so? Falls ja, ist dies ein bestimmtes Einkommen, ein akademischer Grad oder ein Filmpreis? Sie sehen, es kommt weniger drauf an, was man sagt/schreibt, sondern darauf, wie es beim Gegenüber ankommt.
Zum Ausgangspunkt der Kommentare: ich stimme mit Frau Stibor-Stark vollinhaltlich überein. Es ist eine bedauerliche Entwicklung, dass u.a. der anonyme Kauf im Internet der persönlichen Beratung vorgezogen wird. Ich halte es auch für eine erstaunliche Entwicklung, welchen Stellenwert die Anzahl von Freunden auf Facebook, die Anzahl der "like" etc. hat.
Man mag es als Teil einer Entwicklung sehen, aber nicht jeder Schritt ist tatsächlich ein Schritt in die richtige Richtung. So wäre es mir auch deutlich angenehmer, Ihnen dies in einem persönlichen Gespräch zu erläutern.

Mit besten Grüßen
Helmut K. Lackner

Kommentar vom 31.8.2015, 16 Uhr 58 von Viktoria Hemmelmayr

offener Brief

Sehr geehrter Herr Lackner!

Mein Schreiben bezieht sich auf den offenen Brief von Frau Stibor-Stark. Internetkauf wird vorgezogen, doch der Hauptinhalt des Briefes bezieht sich auf die drei Damen und Zalando Werbung. Frau Stibor-Stark hat doch geschrieben, dass sie, als sie die Werbung gesehen hat einige Zeit sprach- und fassungslos war oder nicht? Und ich habe zuvor geschrieben, dass der letzte Satz in ihrem Brief zu verallgemeinert ist. Es gibt genug Leut, die eine andere Meinung vertreten. Sie haben ja auch nur Ihre Meinung hier dazu abgegeben.

Frage mich trotzdem noch wo die Anonymität bleibt? Beantworten Sie mir diese Frage auch noch Herr Lackner oder Herr Stark?

 

Eintrag vom 28.8.2015, 23 Uhr 22

Auf die Zille, fertig, los!

Landeswasserwehr Leistungswettbewerb
Pressefrühstück
Pressefrühstück
Landeswasserwehr Leistungswettbewerb
Landeswasserwehr Leistungswettbewerb
Landeswasserwehr Leistungswettbewerb
Echt schöne Schuhe!!!
Max Auffischer, Jürgen Hofer, Karl Grabner, m.W., Martin Scheinst und Johann Preis (v.l.n.r.)
 

Frühstück am Morgen? Soweit nichts Außergewöhnliches. Zwar schon traditionell aber nicht alltäglich ist es, mit PressevertreterInnen und Kulturverantwortlichen zu frühstücken – und zwar im Museum im Rathaus zum Thema „Kulturpakt Gleisdorf – das Herbstprogramm“. Von Aktionen in der Bücherei Nitscha bis zu „KosovoArt“, von bildnerischer Kunst, Leseaktionen bis zu besonderen Konzerten reicht die Palette im vierten Quartal.

Auf die Zille, fertig, los! Nach der offiziellen Eröffnung um 10 Uhr kämpfen athletische Feuerwehrmänner auf ihren Zillen um jede Sekunde Fahrzeit auf der Raab. Beim Landeswasserwehr Leistungswettbewerb traten heute und morgen 700 TeilnehmerInnen an. Und beim Zuschauen wird klar: Das ist echt anstrengend! Ein großes Lob für das Team der Feuerwehr Gleisdorf, das diesen großen Bewerb im Areal der Firma Binder & Co ausrichtet!

Auf dem Weg ins Rathaus hatte ich dann einen schnellen Schuhtermin im „AUGUST“ und hab von meinem Schatz wunderschöne Schuhe bekommen!!! Echt WOW! Danke!!!

Auf ein paar intensivere Büroeinheiten folgte am Nachmittag eine sehr nette Begegnung mit einer 95-jährigen Gleisdorferin im Ortsteil Ungerdorf. Als Jahrgang 1920 hat man schon viel erlebt und viel gesehen. Und wie bei vielen Gesprächen ging es auch bei diesem Besuch in weiten Teilen um das herrschende Flüchtlingsdrama.

Eine unerwartete Auszeichnung ereilte dann am Abend Binder & Co-Vorstandsdirektor Dr. Karl Grabner und mich. Beim Empfang der BewerterInnen des Wasserwehr Leistungswettbewerbes wurden wir für die verdienstvolle Zusammenarbeit mit dem Feuerwehrwesen geehrt. Die Freude unsererseits war da natürlich groß! Gleichzeitig nahmen wir diese Auszeichnung aber nur stellvertretend für unsere MitarbeiterInnen entgegen. Denn solch große Veranstaltungen wie diese funktionieren nur, wenn viele Menschen zusammengreifen. Und das taten die MitarbeiterInnen von Binder & Co und jene des städtischen Wirtschaftshofes und des Rathauses. Dafür sagen WIR ein aufrichtiges DANKESCHÖN!

Eintrag vom 27.8.2015, 17 Uhr 25

Die erfreuliche Nachricht des Tages: 4 Floras für unsere blühende Stadt

Gärterei-Chefin Erika Ackerl, Johannes Proß und Karin Zrim nahmen die Urkunden stellvertretend für das Team entgegen
 

Schon 2011 und 2012 wurde Gleisdorf mit „3 Floras“ als eine der schönsten Städte der Steiermark ausgezeichnet. Und durch die hervorragende Arbeit unserer GärtnerInnen gab es noch eine unerwartete Steigerung: Mit „4 Floras“ bewertete die Jury die Arbeit unseres Gärtnereiteams rund um Erika Ackerl und würdigte damit das dauerhafte und umfassende Bemühen um eine stets blühende Stadt. Ich freue mich riesig und sage an dieser Stelle unseren GärtnerInnen ein großes Dankeschön! Ihr seid super!

Eintrag vom 27.8.2015, 17 Uhr 03

Alle Probleme des Tages werden klein und nichtig

Die Volksschule Gleisdorf muss erweitert werden
 

Viel Bauliches stand heute am Programm. Begonnen mit Widmungsfragen und innerorganisatorischen baulichen Angelegenheiten. Später gab es im Projekt „Erweiterung der Volksschule“ wieder einen wichtigen Termin mit einer Vertreterin des Landes. Denn für den anstehenden baulichen Zuwachs von vier Klassen samt Nebenräumen ist auch die Hilfe des Landes dringend erforderlich. Die heutige ausgesprochen hohe Konstruktivität des Gesprächs macht gute Hoffnung. Ende September geht es inhaltlich weiter.

Am Nachmittag kreisten die Planungsüberlegungen rund um das Feuerwehrhaus Labuch, das vor allem der vielen Jugend, die sich erfreulicher Weise bei der Feuerwehr engagieren will, den notwendigen Platz nicht mehr bieten kann. Auch den Umkleidemöglichkeiten getrennt nach Männern und Frauen soll künftig hin Rechnung getragen werden. All das könnte Dank des positiven Zutuns der Feuerwehrkameraden in einem ökonomisch schlanken Umbau bewerkstelligt werden.

Und gegen Ende des offiziellen Tages ging es noch um die Erweiterung eines bestehenden Betriebes, der aufgrund des wirtschaftlichen Erfolges expandieren will.

Die Zwischentermine zu Themen wie Gastronomie, Politik und einige andere mehr rundeten den Tag ab.

Bei all diesen Terminen, Projekten und Gesprächen des Tages gibt es natürlich auch hie und da Probleme zu lösen. Probleme, die allesamt in den Hintergrund treten, wenn man sich das fürchterliche Schicksal jener Flüchtlinge vor Augen führt, die heute in einem im Burgenland abgestellten LKW tot aufgefunden wurden. Was müssen diese Menschen mitgemacht haben?! Es ist nicht einmal im Ansatz begreifbar.

Eintrag vom 26.8.2015, 21 Uhr 22

Keep grooving!

Gerhard Draxler lud zur Infoveranstaltung in den ORF-Steiermark
Der Mond ist aufgegangen
Keep on grooving - Abschluss im Kulturkeller
 

Jour Fixe Nr. 752 (ca.), heute deutlich kürzer als sonst, was einen ungewohnten 20-minütigen Freiraum schafft. Der dann folgenden Unterredung mit einem Mitbürger geht es nach Graz in das ORF-Landesstudio, wo heute auf Einladung von ORF-Chef Gerhard Draxler die Neuerungen, die in Sachen Fernsehen im Herbst auf die SteirerInnen zukommen, einigen Bürgermeistern beim ORF Steiermark präsentiert wurden.

Der Nachmittag gehörte dann der kommunalpolitischen Jugend. Die JugendvertreterInnen aller Parteien haben sich zusammengetan, um ein einzigartiges Projekt aus der Taufe zu heben. Ich find’s echt spannend und mehr als anerkennungswürdig, dass sich junge engagierte Menschen über alle Parteigrenzen hinweg auf gemeinsame Ziele verständigen und an der Erreichung dieser Ziele arbeiten. Mehr dazu gibt es in wenigen Wochen!

Nach einer abschließenden Büro-Einheit wechselte ich - nachdem ich den Mond hinter dem Rathaus bewundert hatte - in den Kulturkeller, wo es zum Abschluss des Jazzworkshops "3 Days of Music" eine gemeinsame Session gab. Einfach super, wenn Menschen, die sonst nicht gemeinsam auf der Bühne stehen, nun zusammen musizieren. Und vor allem in dieser Qualität! Keep on grooving!

Eintrag vom 25.8.2015, 20 Uhr 41

Auf der Liege ist's gut ruh'n

Spende Blut und rette Leben!
Am Abend ging es in Nitscha um Feuerwehragenden
 

Eine Zeit lang hielten mich heute Vormittag ein paar Handwerker zuhause „in Schach“. Dank der Technik ist ein Arbeiten aber auch von der Ferne gut möglich und so war diese Zeit auch sehr produktiv.

Später ging es um die Ansiedelung einer Fachärztin in Gleisdorf und ihre Vorstellungen, was das Umfeld einer Art Gemeinschaftspraxis betrifft. Nach dem gemeinsamen Mittagessen war gut ruh’n. Und zwar auf einer Liege des Roten Kreuzes im forumKloster, wo ich gemeinsam mit vielen anderen Menschen dringend benötigtes Blut spendete. Und dank der Profis des Roten Kreuzes dauert das Spenden auch gar nicht lange!

Einige Besprechungen ließen den restlichen Nachmittag rasch vergehen, bevor ich am Abend an der Ausschusssitzung der Freiwilligen Feuerwehr Nitscha teilnahm. Eine Premiere, deren Bedeutung mir sehr bewusst war, zumal es auch um sensible Themen ging, wie zum Beispiel das Ausrüstungs- und Fahrzeugkonzept der nächsten zehn Jahre.

Eintrag vom 24.8.2015, 20 Uhr 01

Örtliche Beschaulichkeit und globaler Wahnsinn

Simone Kopmajer, Gunter Schabl und m.W.
 

Simone Kopmajer, eine phantastische Sängerin und Gesangslehrerin in der Musikschule Gleisdorf, organisierte den heute beginnenden 5. Jazzworkshop "3 Days of Music". Musikbegeisterte aus ganz Österreich nutzen das Angebot und werden von einer ganzen Schar hochkarätiger Referenten im "Haus der Musik" erwartet. Musikschuldirektor Prof. Gunter Schabl und ich durften die musikalischen Gäste heute willkommen heißen. Am Mittwochabend gestalten die TeilnehmerInnen ein vielfältiges Abschlusskonzert! Mi., 26.08.2015, 20 Uhr.

So schön, friedlich und beschaulich die Woche in unserer Stadt startet, so turbulent geht es an anderen Orten Österreichs und der Welt zu. So geht das Flüchtlingsfiasko in eine neue Woche und alle hoffen, dass die Verantwortlichen nun bald ein Rezept finden, wie man dieser humanitären Katastrophe begegnet. Zugegeben: In ihrer Haut möchte ich nicht stecken.

Und dann kommen auch noch die neuesten Bilder der jüngste IS-Initiative nach Europa geschwappt. Nachdem die IS-Kämpfer letzte Woche den ehemaligen Chef- Archäologen hingerichtet haben, haben sie heute dann auch wieder Kulturdenkmäler der globalen Sonderklasse dem Erdboden gleich gemacht.

Da stellt sich wieder und wieder die Frage: Wie kann man diesem Extremismus begegnen? Wie kann man diese Welle der Gewalt im Namen des Glaubens bremsen?

Eintrag vom 23.8.2015, 19 Uhr 04

Rund ummadum

Der Maurer am Hohenberg - ein wunderschönes Stück Erde
Wortgottesdienst mit musikalischer Begleitung
Vizebürgermeister Peter Schiefer und Bauernbundobmann Thomas Reiter
Bauernbundehrung beim Rund ummadum
Was für eine Region!
 

Zum 14. Mal lud die ÖVP heute zum „Rund ummadum“, einem gemütlichen Fest an einem der wohl schönsten Flecken in der ganzen Region – am Hohenberg beim Buschenschank Maurer feierte man zuerst einen Wortgottesdienst (das war gelebte "politische Ökumene" mit GRÜN-Gemeinderat Thomas Wilhelm), danach wurden verdiente Mitglieder des Bauernbundes geehrt, dann hielten Speis und Trank Leib und Seel’ zusammen. Ein großes Dankeschön allen helfenden Händen, die für das Wohl der vielen Gäste ausgezeichnet gesorgt haben!

Als ich heute von dort oben in die Region blickte, wurde mir wieder und wieder und wieder bewusst, welchen Jackpot wir alle haben, hier leben zu dürfen.

 

 
 

WIENER TRILOGIE "5/8ERL"


5/8erl in Ehr´n: Wienerlied, Jazz, Blues und Soul mit den 5/8erl in Ehr'n haben schon längst Ihr eigenes Genre kreiert. Wiener Soul ist vereint mit schwerem Rocksteady, melancholischem Walzer, Sex, Groove und nackter Hypnose. Ein sanftes Lied, ein furioser Ritt, dann sitzt man am Meer und das Licht flackert an der Oberfläche. Ein Abend mit den Gewinnern des Amadeus 2015, 6. September 2015, 19 Uhr, forumKloster


ROTKREUZ-DÄMMERSCHOPPEN

Zum ersten Dämmerschoppen dieser Art lädt das Team des Roten Kreuzes am 5. September ab 16:30 Uhr in die Weizer Straße ein. Wenn Sie das Rote Kreuz auf sehr angenehme Art unterstützen wollen, sind Sie da genau richtig!

Direkte Hilfe für Nepal

Der in Gleisdorf lebende Nepalese Rakam singh Lama reist mit seiner Frau Sandra und seinen Schwiegereltern Franz und Erika Pieber nach Nepal, um sich am Wiederaufbau zu beteiligen. Hier kann man direkt helfen!

Die Themen 2015 - 2020

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen. Dieses Programm ist ein Ergebnis hunderter Hausbesuche, persönlicher Gespräche, zweier Klausuren und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!

Die KandidatInnen 2015

Beim ÖVP-Stadtparteitag am 16.01.2015 wurde die Liste der KandidatInnen für die Gemeinderatswahl am 22.03.2015 einstimmig beschlossen. Welche Menschen für die ÖVP ins Rennen gehen, sehen Sie HIER.

Danke!

Die Gemeinderatswahl 2015 ist geschlagen. Ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wählern, die durch ihre Stimme die Demokratie in unserer Stadt gestärkt haben. Mein besonderer Dank gilt natürlich jenen Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben! Hier geht es zum Wahlergebnis.