Tagebuch

Eintrag vom 23.8.2016, 21 Uhr 17

Stadtrat zeigt Einigkeit in allen Punkten



 

Deutlich vor 6 Uhr schepperte heute der Wecker, weil meine liebe Frau einen Termin in Salzburg hat. Ich nehme die frühere Tagwache zum Anlass, meinem Körper etwas Bewegung zu gönnen. Es ist schon schön, wenn die Stadt beim Morgenlauf so friedlich langsam in die Gänge kommt. Beim Vorbeilaufen beim Wellenbad sehe ich , dass auch ein einzelner Morgenschwimmer diese Ruhe im Sportbecken genießt.

Am Vormittag wird die Türklinke nicht recht kalt. Organisationsfragen, die Vorbereitung des Empfangs der Special Olympics-TeilnehmerInnen im März 2017 und einige andere Besprechungen standen auf dem Programm.

Eine Terminlücke kurz vor Mittag lässt sich dann vortrefflich zum Blutspenden nutzen. Morgen zwischen 14 und 20 Uhr ist Ihre Spende im forumKloster noch sehr willkommen!

Am frühen Nachmittag starte ich nach Graz, zuerst um einige Fragen im Zusammenhang mit unserem Paradeunternehmen, den Feistritzwerken, zu erörtern, danach geht es in den Liebesau-Tower zur Präsidiumssitzung des Gemeindebundes. Da stehen viele Themen an, entsprechend lange dauert diese Sitzung.

Wieder in Gleisdorf tagt der Stadtrat und beschließt in kurzer und bündiger Sitzung alle Punkte auf der Tagesordnung einstimmig.

Eintrag vom 22.8.2016, 22 Uhr 51

Probleme schaffen - Entscheidungen treffen

Architekt DI Klaus Walter legte heute selbst Hand an.
 

Neue Woche, neue Aufgaben, neue Begegnungen – das galt zumindest für diesen Montag und damit für diese neu beginnende Woche. Der Vormittag war mit Rathaus internen Erledigungen und einigen Gesprächen mit BürgerInnen gut gefüllt. Und immer wieder gilt: Wenn wir ein sicheres Dach über dem Kopf, am Tisch etwas zu essen, ein geregeltes Einkommen, eine friedvolle Umgebung ohne akute Bedrohungen, ein gutes Maß an Gesundheit … wenn wir all das haben, dann gibt es Menschen, die zum Glücklichsein andere Probleme brauchen, suchen und finden, oder vielleicht sogar schaffen. Vornehmlich ist das Betätigungsfeld dann die unmittelbare Nachbarschaft. Herrjeeee, was da vielerorts passiert, ist wirklich haarsträubend und eigentlich unbegreiflich. Dabei wäre das Leben oft gar nicht so kompliziert.

Gefallen ist heute auch die Entscheidung über die neue Fassadenfarbe der neuen Mittelschule. In diese Entscheidung waren die Schulleitung, die Mitglieder des Ausschusses für Stadtgestaltung, der Ortsbildsachverständige DI Klaus Walter, Vertreter des Bauamtes und meine Wenigkeit involviert – will heißen: Keine einfache Entscheidung auf breiten Beinen der demokratischen Zustimmung. In den kommenden Tagen wird die Schule dann den neuen Anstrich bekommen.

Um Wirtschaftsanliegen, Angelegenheiten der Feistritzwerke, Bürgerwünsche und einiges mehr ging es dann am Nachmittag, bevor ich am Abend an einer Sitzung der Feuerwehr Nitscha teilnahm.

Eintrag vom 21.8.2016, 20 Uhr 40

Triathlon, Rund ummadum mit viel Beherrschung und ein geschmackreicher Sonntagsausklang

Cosima glücklich im Ziel!
Nasser Start des Triathlons - Wasser von oben und unten
Rund ummadum in Nitscha
Sonntagsschmaus
 

Wie vorhergesagt, haben sich heute Früh die Regenschleusen um 7 Uhr geöffnet. Eigentlich eine ideale Kombination: Sonntagmorgen und Regen – da wärs einfach gut im Bett zu bleiben. Heute stand aber anderes auf dem Programm.

Denn, sich durch einen Triathlon zu martern, da gehört schon an sich viel dazu. Diese Tour aber bei einem derartigen Sauwetter zu starten, das toppt die Sache noch um ein gutes Stück. Heute Früh durften wir meine ältere Tochter Cosima im Fürstenfelder Freibad anfeuern, die die Triathlon-Sprintdistanz mit Bravour in 1:34 Stunden schaffte. Respekt und Gratulation!

Von Fürstenfeld ging es ins Wolkenverhangene Nitscha. Dass dort die Gäste des ÖVP-Festes „Rund ummadum“ später noch im Freien bei Sonnenschein sitzen würden, das hätte in der Früh wohl niemand unterschrieben. Und so wurde das Traditionsfest beim Weingut Maurer am Hohenberg wieder zu einem schönen Ereignis – dank vieler helfender Hände und eben vieler Gäste!

Unser Aufenthalt dort war von echter Beherrschung geprägt, als rechts und links von mir herrlich duftende Grillhenderln verspeist wurden. Ulli und ich mussten da aber passen, denn um 14 Uhr standen wir mit Freunden vor der Haustür unserer heutigen Gastgeberin bei einer weiteren Ausgabe der „Wanderveranstaltung“ – „Die Kochprofis“. Und die Beherrschung hat sich sehr gelohnt!

Eintrag vom 20.8.2016, 17 Uhr 13

Neue Ampelregelung, Burka-Gedanken und das Treffen der Geo-Cacher

Chef-Geo-Cacher Christian Marterer
An dieser Kreuzung sollte der Verkehrsfluss nun besser funktionieren
 

Der Samstagvormittag ist wie immer eine gute und produktive Arbeitszeit. Heute war sie ein bisserl verkürzt. Denn zum Tagesstart habe ich meinen Schweinehund überwunden und mich mit den Laufschuhen in Gang gesetzt. Bis ich dann nicht mehr geschwitzt habe und einigermaßen kultiviert war, ist ein bisschen Zeit vergangen.

Dieser Tage wird in Deutschland und Österreich ja innig über diverse Burka-Regelungen diskutiert. Dort und da hört man auch, dass das unnötig sei, weil das Tragen einer Burka keine Auswirkung auf die öffentliche Sicherheit hat. Stimmt! Für mich ist die Burka kein Sicherheitsproblem, sondern es stellt sich in diesem Zusammenhang ausschließlich die gesellschaftliche Frage, wie wir leben wollen und wie das "Gesicht" unserer Gesellschaft aussehen soll. Ich für meinen Teil möchte das Gesicht und die Augen meines Gegenübers sehen. Dementsprechend halte ich es nicht für überzogen, über eine Regelung nachzudenken.

Nun aber zurück auf die lokale Ebene. Neues gibt es von der Verkehrssicherheit zu berichten: An der Kreuzung Franz-Perl-Straße / Ludwig-Binder-Gasse / Albersdorfer Straße gibt es nun eine kleine Veränderung. Bislang war es innerhalb einer Grünphase schwierig, aus der Franz-Perl-Straße nach links abzubiegen. Nun wurde diese Grünphase für diese Fahrtrichtung um einige Sekunden verlängert. So können die Linksabbieger ungehindert in die Ludwig-Binder-Gasse abbiegen, ohne vom Gegenverkehr aus Richtung Alberdorfer Straße eingeschränkt zu werden.

Am Nachmittag führte mich mein Weg für einen Abstecher zu Karlheinz Kohl’s Imbissstand in die Fürstenfelderstraße. Wenn Menschen mit Blick auf’s Handy durch die Lande gehen, müssen das nicht zwingend Pokemon-Jäger sein. Schon lange vor dem Pokemon-Hype gab es das Geo-Caching – ein interessantes Hobby, das die Regionen dieser Welt auf ganz eigene Art verbindet. Ein begeisterter Geo-Cacher ist der Gleisdorfer Christian Marterer, der heute wieder zum großregionalen Geo-Cacher-Treffen lud. Ich durfte mich bei dem Treffen mit einer spendierten Getränkerunde einstellen.

Eintrag vom 19.8.2016, 16 Uhr 13

Abschied von Anton Lechner

Ehrenbrandrat Anton Lechner
 

Heute Nachmittag versammelten sich Angehörige, Freunde, Verwandte und eine große Heerschar an FeuerwehrkameradInnen, um Anton Lechner die letzte Ehre zu erweisen.

Anton (von allen „Anti“ gerufen) Lechner war Ehrenringträger der Stadt und langjähriger Feuerwehrkommandant. Und so gehörte es zu meiner Ehre, für ihn im Rahmen der feierlich gestalteten Messe ein letztes Mal zu sprechen:

Angesichts der bedrückenden Sprachlosigkeit, die der Tod eines geliebten und so geschätzten Menschen uns allen auferlegt, stellt sich natürlich immer die Frage, was man über einen Menschen nun zu aller Ende sagt? Im Besonderen, wenn er sich – wie der verstorbene Anton Lechner – über einen so langen Zeitraum dem Ehrenamt verschrieben hat. Wie begegnet man dem Andenken an solch einen Mann? 44 Jahre aktives und prägendes Mitglied der Feuerwehr, 16 Jahre Kommandant, Träger vieler Auszeichnungen, zeitlebens immer da, wenn man ihn brauchte!

Heute, hier an dieser Stelle, richte ich an Sie / euch liebe Familie Lechner zu aller erst mein aufrichtiges Beileid. Denn ungeachtet aller Umstände, die den letzten Lebensabschnitt von Anton Lechner begleiteten, ist es ein schmerzvoller Abschied, ist es eine Zäsur im Leben der betroffenen Kinder, Schwiegerkinder, Enkel – ja der gesamten Familie. Möge euch die Kraft gegeben sein, diese Tage gut zu bewältigen.

Heute, hier an dieser Stelle sage ich aber mit Blick auf den geschmückten Sarg ein ebenso aufrichtiges wie tief empfundenes Dankeschön – dir lieber Anti. Denn unsere Gesellschaft, unsere Stadt, die Gemeinschaft der Feuerwehr wäre ohne dein Leben, ohne deine Energie, ohne dein Dasein wohl um ein deutliches Stück ärmer gewesen.

Anton Lechner hat die Zeit, die ihm geschenkt war, in vielfältiger Weise genutzt – beruflich wie privat. Aber vor allem im Ehrenamt hat er wohl in der Meisterklasse gespielt, war ein Profi mit allen Erfahrungen, die man im Laufe von vielen Jahrzehnten sammeln kann.

Sein Wirken galt in aller erster Linie der Bevölkerung und den Menschen, denen zu helfen war. Das war oberstes Ziel. Danach kamen, nachgeordnet aber in ihrer Wichtigkeit nahezu gleichrangig, die Pflege der Kameradschaft innerhalb der Feuerwehr Gleisdorf – das Miteinander mit den Kameraden. Diese Pflege war ihm bis zuletzt ein großes Anliegen. Dementsprechend groß war auch sein Stellenwert innerhalb der Feuerwehr, vor Ort wie auch im Bezirk.

Dieses Wirken hat vielen Menschen geholfen. In Not, in Bedrängnis, in aktuer Bedrohung. Es hat aber auch der Stadt und der Gesellschaft geholfen – so wie die Gesellschaft das Ehrenamt und Menschen wie ihn eben braucht. Das hat ihm in all den Jahren viel Dank, Respekt und auch öffentliche Anerkennung einbebracht.

  • 1972 – erhielt er das Verdienstabzeichen der Stadtgemeinde Gleisdorf in Silber
  • 1992 – wurde ihm der Ehrenring der Stadtgemeinde Gleisdorf verliehen. Ohne politisches Mandat – das war eine ganz seltene Ausnahme.
  • 1993 – folgte das Verdienstabzeichen der Stadtgemeinde Gleisdorf in Gold
  • 1996 – zeichnete Landeshauptmann Waldtraud Klasnic Anton Lechner mit dem Verdienstkreuz in Gold des Landes Steiermark aus
  • 2000 – wurde der Reigen mit dem Verdienstabzeichen der Stadtgemeinde Gleisdorf in Diamant abgerundet.
  • Abseits des Feuerwehrgeschehens war er aber auch ein Freund und Gönner der Blasmusik, der Stadtkapelle Gleisdorf und der Weisbacher. Oftmals durften die MusikerInnen im Hause Lechner zu Gast sein, ob am Tag der Blasmusik oder zum Neujahrgeigen. Im „Gegenzug“ besuchte er auch die Konzerte und Aufführungen. Durch diese langjährige freundschaftliche Verbundenheit wurde ihm im Jahre 1993 die Ehrenmitgliedschaft der Stadtkapelle verliehen.

Ohne nun Rollen und Akteure gegeneinander abzuwiegen, so kann man doch mit Fug und Recht behaupten, dass Anton Lechner in der öffentlichen Wertschätzung durch Stadt und Land im Spitzenfeld liegt. Genau so, wie es der Intensität seines Engegements entsprach!

Liebe Trauergemeinschaft!

Heute von Anton Lechner Abschied zu nehmen, ist ein bedrückendes Ereignis, für die Familie eine Zeit tiefster Trauer, für Freunde, Bekannte und Kameraden ein schwerer Abschied.

Ich möchte aber gerade deswegen an dieser Stelle an eines erinnern: An das Lächeln unseres Verstorbenen, wenn er spazierend durch die Stadt gegangen ist und bekannte oder befreundete Menschen getroffen hat, innegehalten hat, auf ein paar Worte, auf ein „Tratscherl“. Es war eine Aura der Freundlichkeit, die Anton Lechner hier in der Regel umgeben hat.

Und mit diesem Lächeln vor Augen und seiner Lebensgeschichte und Weltoffenheit im Rücken, sollten wir doch diese schwere Stunde zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, wie wir mit dem Geschenk „Leben“ umgehen. Ob wir die Zeit, die uns geschenkt ist, gleich wertvoll und wertig nutzen, wie es Anton Lechner uns allen großartig und sein Leben lang vorgelebt hat.

Und so schließe ich dem bereits ausgesprochenen Dank für das Engagement rund um das Feuerwehrwesen ein weiteres Dankeschön an – dafür, wie uns Anton Lechner gezeigt hat, wozu man das Kostbarste auf Erden – unsere Zeit und unser Leben – verwenden kann und soll.

In diesem Sinne, lieber Anti, gehst du heute nicht von uns. Du bleibst in unser Erinnerung und unseren Herzen erhalten und hast einen ehrenvollen Platz mitten unter uns.

Ruhe in Frieden.

Kommentar vom 20.8.2016, 22 Uhr 28 von Reinhard Anton Lechner

Herzlichen Dank für die Anteilnahme

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Stark,
lieber Christoph

im Namen unserer Familien Lechner und deren Nachkommen bedanke ich mich recht herzlich für die persönliche wie auch offizielle Anteilnahme am Tod unseres Vater Anton Lechner.

Deine Abschiedsworte bei der Verabschiedung in der Stadtpfarrkirche berührten uns sehr wie auch die Würdigung unseres Vater und seiner Leistungen durch die Stadt Gleisdorf. Dein Nachruf wird sicher in Zukunft mit unserer Erinnerung an unseren Vater verschmelzen und das Gedenken an ihn vertiefen.

Ein herzliches Vergelt's Gott!

Reinhard A. Lechner

 

Eintrag vom 17.8.2016, 19 Uhr 05

Aber nächstes Jahr bin ich besser "beinand"

Die beeindruckende Jubilarin!
 

Aus terminlichen Gründen musste das Mittwoch-Jour-Fixe heute entfallen. Ein ganz seltener Fall in den letzten 16 Jahren …

Viele Gespräche prägten diesen Tag. Gespräche zu Anliegen von Unternehmen, zu architektonischen Aussichten, zur Farbwahl der neuen Fassade der Neuen Mittelschule, zu Wünschen von BauwerberInnen, zu Gesundheitsprojekten, zu Asylfragen und vielem mehr.

Zwischendurch machte ich einen Abstecher in den Ortsteil Nitscha zu einem meiner Geburtstagsbesuche, bei denen ich immer wieder mit Menschen zusammentreffe, die mich zum Staunen bringen. Wie heute beim Gratulationsbesuch bei einer 97-jährigen Mitbürgerin, die zwei kürzlich passierte Stürze und Knochenbrüche mit unglaublicher Energie weggesteckt hat. Sie hat mich auch wissen lassen, dass sie nächstes Jahr, wenn ich wieder komme, besser „beinand“ sein wird. ;-) Respekt!

Eintrag vom 16.8.2016, 20 Uhr 55

Grüße aus Matsubushi und wie machen wir unser Gleisdorf noch besser

Die Schülergruppe mit Prof. Mag. Ines Schöngrundner (2.v.r.)
 

Zum Tagesstart stand heute das Projekt „Leben im Alter zu Hause“ im Mittelpunkt. Der Lionsclub Gleisdorf hat das kommende Jahr diesem Thema gewidmet und möchte in Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark, den oststeirischen Gemeinden und Behörden und der Chance B ein Politprogramm starten. Dabei geht es darum, wie man es älteren Menschen am besten ermöglichen kann, zu Hause – also in den eigenen vier Wänden – seinen Lebensabend zu genießen und nicht die Dienste eines (immer teureren) Pflegeheimes in Anspruch zu nehmen. Als Auftakt findet dazu am 7. und 8. Oktober eine große Fachtagung im forumKloster in Gleisdorf statt.

Ein paar weitere Besprechungen füllten den Vormittag.

Auch heuer wieder war eine Gruppe des Gymnasiums Gleisdorf in der japanischen Schulpartnerstadt Matsubushi zu Gast – ein wertvolles und vielfältiges Erlebnis für die SchülerInnen. Heute überbrachten mir die SchülerInnen und Professorin Ines Schöngrundner ein kleines Geschenk des Bürgermeisters von Matsubushi. Nächstes Jahr dürfen wir dann wieder die Japanische Gruppe in Gleisdorf begrüßen.

Am Nachmittag lud ich die Mannschaft des Wirtschaftshofes und der Gärtnerei zu einem geselligen Beisammensein ein, das zwei Gründe hatte: Zum einen war und ist es mir ein Anliegen, mich bei diesem großen Team für seine Leistungen zu bedanken. Vieles wird davon in der Öffentlichkeit nicht gesehen. Aber die Damen und Herren leisten großartige Arbeit in sehr vielen Bereichen und eben auch sehr vielen „Baustellen“. Zum zweiten stellte ich das Projekt „Innerbetriebliches Vorschlagswesen – wir machen unser Gleisdorf noch besser!“ vor. Dabei sind die besten Ideen der MitarbeiterInnen gefragt. Und jedes Monat wird durch eine kleine Jury eine dieser Idee zur Idee des Monats gekürt.

Auf diese Weise soll das große Potenzial und der Erfahrungsschatz der KollegInnen genutzt werden, um unsere Stadt dort und da noch einmal um ein Stück zu verbessern.

Eintrag vom 14.8.2016, 10 Uhr 58

Was läuft da schief? Tut es das?

Läuft hier was schief? Nach Aussage der Polizei nicht.
 

Nicht alles, was über die Soziale Medien kommt, hat eine hohe Informationsqualität. So postete jüngst eine Mitbürgerin: „Und was ist mit die Asylanten im Gericht???, die machen bis 5 uhr früh so einen Lärm das keine Rede vom schlafen ist! Und wenn man die Polizei ruft fahren sie nur vorbei! Echt traurig was da alles schief läuft!“

Solche Aussagen interessieren mich natürlich sehr. Denn es ist mir wichtig, dass das Zusammenleben zwischen den Menschen in unserer Stadt einigermaßen friktionsfrei funktioniert. Also frage ich sofort bei unserer Polizeiinspektion nach, wann es hier eine Beschwerde bzw. Anzeige gegeben hat und warum auf diese Art reagiert worden sei. Die Antwort überraschte mich nicht sonderlich: Auf der Polizeiinspektion Gleisdorf langte bislang keine einzige Anzeige betreffend das neue Asylquartier ein. Es gab auch keinen großen Polizeieinsatz vor Ort, wie er schon hie und da kolportiert wurde. Also Fehlanzeige auf der ganzen Linie.

Trotzdem ließ mir die Sache keine Ruhe und ich wandte mich direkt an die Dame, die dieses Posting veröffentlich hat und fragte sie, wann und wo sie genau diese Anzeige erstattet hat. Ich gehe ja davon aus, dass sie daran interessiert ist, dass sich die Dinge, die da „so schief laufen“, eben verbessern sollten. Aber: Seit Tagen bekomme ich von ihr keine Antwort. Nichts. Gar nichts.

Welcher Schluss ist daraus zu ziehen? Da gäbe es einige. Zumindest einer liegt auf der Hand. Man postet schnell einmal etwas, dass sich in den Augen vieler gut lesen lässt. Die randalierenden Asylwerber und die untätige Polizei. Und schon hat man die Klatscher auf Facebook auf seiner Seite.

Eintrag vom 13.8.2016, 19 Uhr 48

Belohnungsbummel

Feiner Ausklang über den Dächern von Graz
 

Den Vormittag über verbrachte ich heute wieder einmal im Rathaus – und meine liebe Frau war in ihrem Geschäft mehr als fleißig. Dafür „belohnten“ wir uns am Nachmittag mit einem Stadtbummel in Graz, der auf der Dachterasse von Kastner & Öhler einen schönen Ausklang nahm.

Eintrag vom 12.8.2016, 18 Uhr 36

Ein neuer Markt mit vielen interessanten Details

Ing. Adolf Brunner, Filialleiter Karl Koth  und m.W.
 

Mit einigen offenen Punkten zum Thema „Elektronischer Akt“ und möglichen neuen EU-Förderschienen wurde der Freitag eröffnet.

Ebenso eröffnet wurde gestern schon die neue Hofer-Filiale in der Feldbacher Straße, heute waren Bauamtsleiter Ing. Adolf Brunner und ich eingeladen, diesen neuen Standort zu besuchen und auch hinter die Kulissen zu schauen. Da zolle ich meinen Respekt in vielfacher Hinsicht. Z.B. für eine rekordverdächtige Bauzeit, für ein vorbildliches Gesamtenergiekonzept, für die ausgeklügelte Logistik und auch dafür, dass vor Ort nun sechs MitarbeiterInnen zusätzlich beschäftigt werden.

Mein restlicher Freitag gehörte dem Rathaus, wo noch immer einiges aus den letzten Monaten darauf wartete, abgearbeitet zu werden.

Eintrag vom 11.8.2016, 22 Uhr 19

Geschwindigkeit schafft Verunsicherung

Um das Thema "Geschwindigkeit" geht es in vielen Bürgergesprächen
 

Im Rahmen der BürgerInformationsabende „Z’sammruckn – Z’sammhuckn“ gab es ja einige Anregungen und Wünsche, die nun in den Wochen danach abgearbeitet wurden. Unter anderem waren es öfters Verkehrsprobleme bzw. die Geschwindigkeit mancher VerkehrsteilnehmerInnen, die den Menschen Sorgen bereiten. Heute lagen dazu einige Fakten auf dem Tisch, die ich in der nächsten Zeit mit den betroffenen AnrainerInnen und KollegInnen aus dem Gemeinderat diskutieren werde.

Im Weiteren ging es heute um die Entwicklung eines heimischen Betriebes, um die Raumordnungswünsche einer Nachbargemeinde, um Fragen rund um das Wellenbad und das Refugium und um die Perspektiven des Volksschul-Um- und Zubaus. Hier muss der Gemeinderat im September einen neuerlichen Beschluss fassen, der gleichzeitig Startschuss für die konkreten Umsetzungsmaßnahmen in diesem Projekt ist.

Während sich im Rathaus der neue Baukulturbeirat offiziell konstituierte, stattete ich gemeinsam mit Finanzstadträtin Tamara Niederbacher und Vizebürgermeister Hofer einem 80-jährigen Mitbürger einen Geburtstagsbesuch ab. Fünf Mal in der Woche turnen, je 25 Minuten, so dass der ganze Körper einmal bewegt wird – und Walken. Das sind die Geheimnisse des rüstigen Mannes, wie er so fit bleibt!

Zum Tagesschluss gab es heute wieder einmal Musik aus der Eigenproduktion. Hoher Freudefaktor!

 

 
 

Menschen am Wort

Wie nah ist die Politik am Menschen und wie sehr hört die Politik den Menschen bei ihren Alltagssorgen zu? Die ÖVP Gleisdorf will mit der Veranstaltungsreihe „Menschen am Wort“ interessierte BürgerInnen unserer Stadt einladen, zu konkreten Themenstellungen in einen regelmäßigen (jeden ersten Donnerstag im Monat) Diskussionsprozess einzusteigen.

Nächster Termin: 1. September 2016, um 19 Uhr im Kulturkeller mit dem Themenbereich SOZIALES & WOHNEN!

SING & DANCE

Im Rahmen eines fünftägigen Workshops erhalten junge Menschen die Möglichkeit das nötige "Werkzeug" und das Talent einen Schritt weiter zu entfalten.

Am 1. September um 19 Uhr geht dann tatsächlich der Vorhang auf - die große Abschlusspräsentation im forumKloster mit LIVE-Band!

Die Themen 2015 - 2020

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen. Dieses Programm ist ein Ergebnis hunderter Hausbesuche, persönlicher Gespräche, zweier Klausuren und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!