Tagebuch

Eintrag vom 4.12.2016, 22 Uhr 24

Alexander van der Bellen ist neuer Bundespräsident - Friedrich Kleinhappl begeistere im forumKloster


Adentkonzert im forumKloster
Adentkonzert im forumKloster

 

Das Morgenrot heute in der Früh machte eine wohlige Stimmung. Wobei zu dieser Zeit noch nicht klar war, wie sich dieser Tag tatsächlich entwickeln wird.

Im Laufe des Vormittags haben leider einige WählerInnen schwer verärgert das Wahllokal verlassen, weil sie keinen Ausweis mithatten und nicht von der Mehrheit der WahlbeisitzerInnen gekannt wurden. Dass sich dieser Ärger gegenüber den ehrenamtlichen Wahlbeisitzern entladen hat, war nicht nur unangenehm, sondern gegenüber diesen Personen auch nicht gerecht. Denn dass sich die Einhaltung der schon lange bestehenden Normen durch das Erkenntnis des VfGH, das zur Neuauflage der Wahl geführt hat, verschärft haben, dürfte niemandem entgangen sein. Und in allen verfügbare Medien wurde darauf hingewiesen.

Um 13 Uhr war Wahl in unserer Stadt geschlagen. In Gleisdorf hat sich die Wahlbeteiligung von 58,27 auf 61,91 Prozent gesteigert, wobei rund 300 Wahlkarten weniger ausgegeben wurden. Norbert Hofer erreichte diesmal 51,59 %, im Mai waren es 55,23 %. Alexander van der Bellen steigerte seinen Stimmenanteil von 44,77 % nun auf 48,41 %.

Ich danke allen GleisdorferInnen, die ihr Wahlrecht ernst genommen haben. Ein ebenso großes Dankeschön sage ich allen ehrenamtlichen BeisitzerInnen und den MitarbeiterInnen der Stadt, die für einen geordneten Wahlablauf gesorgt haben.

Einem besonderen Tag folgt ein besonderer Abend. Gunter Schabl und das Kammerorchester Gleisdorf luden zum Adventkonzert ins forumKloster, wo heute gemeinsam mit dem weltberühmten Cellisten Friedrich Kleinhappl musiziert wurde. Kein einfaches Programm, eher anspruchsvoll – aber umso mehr begeisterten der Solist und die MusikerInnen das Publikum. Das war Musik auf sehr, sehr hohem Niveau, das ein bisserl sprachlos macht und bewegt. Ebenso bewegt war ich, als ich beim ersten Stück des Abends die ersten Hochrechnungen aufs Handy bekam und klar war, dass Alexander van der Bellen unser nächster Bundespräsident sein wird. Nun hat Österreich entschieden. Zweilfelsfrei! Und es war eine gute Wahl!

Eintrag vom 3.12.2016, 22 Uhr 46

Willkommens-Frühstück, singen für Harry Prünster, neuer Obmann der Stadtkapelle und eine Bitte

Willkommensfrühstück im forumKloster
Caritativen Tee gibt es beim Roten Kreuz
Filmaufnahmen am Hauptplatz
Jetzt fangen wir zum Singen an ...
Neo-Obmann Mag. Markus Mauthner übergab Pfarrer Hörting die Konzertspende
Kapellmeister Siegfried Teller, Obmann Mag. Markus Mauthner und m.W.
Jahresbericht von Mag. Bernhard Weber
Die neuen JungmusikerInnen
Dank an Ulli, Martina Teller-Pichler und Karl Schnecker
Der gesamte neue Vorstand der Stadtkapelle Gleisdorf
 

Gleisdorf freut sich über regen Zuzug. Eine Geste unseren neuen MitbürgerInnen gegenüber ist das Willkommens-Frühstück, zu dem die Stadt heute Morgen eingeladen hat. Erfreulicher Weise sind rund 80 Menschen dieser Einladung gefolgt. Nach einem kurzen medialen Streifzug durch die Stadt, wo ich auf einige Vorzüge unserer Kommune hinweisen durfte, stand das gemeinsame Frühstücken und Plaudern im Vordergrund. Für mich war es eine schöne Gelegenheit, einige unserer neuen MitbürgerInnen persönlich kennen zu lernen.

Harry Prünster ist nun seit gestern am Gleisdorfer Adventmarkt unterwegs, um viele verschiedene Eindrücke für seine Sendung „Die schönsten Adventmärkte in Österreich“ zu sammeln, die am Sonntag, den 11.12.2016, ab 15:45 Uhr ausgestrahlt wird. Für diese Sendung durfte das Männerquartett mit Alois Reisenhofer, Bernhard Braunstein, Kurt Zuber und meiner Wenigkeit auch einen musikalischen Beitrag leisten. Frei nach dem Motto „Jetzt fangen wir zum Singen an ….“ Geübt wurde davor in meinem Büro im Rathaus.

Gleich ums Eck am Hauptplatz heißt es aufwärmen, genießen und Gutes tun – dazu gibt es an den Adventmarkttagen noch gute Gelegenheit! Und zwar beim Tee- und Glühweinstand unseres Roten Kreuzes am Hauptplatz!

Bei der 110. Generalversammlung der Stadtkapelle Gleisdorf kam es heute zu einem Wechsel in der Führung. Die Obmannschaft übernahm Mag. Markus Mauthner, mit ihm wurden auch andere Positionen des Vorstandes neu besetzt – eine Veränderung, der die Mitglieder der Stadtkapelle einstimmig zustimmten.

In Summe war dieser Abend von viel positiver Emotion getragen, was mich sehr begeisterte. Und vor allem die Tatsache, dass die Kapelle wieder mit vielen jungen MusikerInnen verstärkt wurde, gibt – neben großartigen musikalischen Leistungen dieses Klangkörpers – einfach Grund zur Freude. Dem neuen Vorstand wünsche ich alles erdenklich Gute!

Zum Tagesschluss eine Bitte: Liebe Facebook-Freundinnen und –Freunde. Auch wenn der Wahlkampf nun ein Jahr gedauert hat und sicherlich hie und da Schmerzgrenzen überschritten hat, sind es morgen dennoch Wahlen, die das Fundament unserer Demokratie bilden. Dementsprechend bitte ich euch, wählen zu gehen!

Eintrag vom 2.12.2016, 19 Uhr 50

Eröffnung des Adventmarktes









 

Der Vormittag war noch wenig adventlich, wenn man vom kurzen Besuch beim Adventmarkt der Chance B einmal absieht. Dort war heute von 10 bis 14 Uhr vom Kachelofenanzünder bis zum Weihnachtsengerl, von der Bio-Chili-Paste bis zum Keramik-Wollknäuel-Abspuler und vieles mehr zu erstehen. Ansonsten gestaltete sich die erste Tageshälfte als sehr besprechungsintensiv.

Sehr stimmungsvoll ging am Nachmittag die Eröffnung des Gleisdorfer Adventmarktes mit Hilfe der Kinder des Kindergarten Sonnenstrahl, Pfarrer Gerhard Hörting, TIP-Tourismus-Obmann Gerald Pilz und dem Vocal-Ensemble der Musikschule Gleisdorf über die Bühne. Mein großer Dank gilt allen, die diesen Markt auch heuer wieder ermöglichen: Das ist das gesamte TIP-Team unter der Leitung von Gerwald Hierzi, den Mitarbeitern unseres Wirtschaftshofes unter der Leitung von Werner Tibte und den StandlerInnen, die den Markt in den nächsten Wochen bespielen. Vielen Dank euch allen!

Auch Harry Prünster war mit einem ORF-Team vor Ort und wird am Sonntag, den 11.12.2016 um 16:05 Uhr in ORF2 vom Gleisdorfer Adventmarkt berichten!

In Summe ist der heurige Markt aus meiner Sicht sehr, sehr gelungen und versprüht echten weihnachtlichen Charme. Demnach kann ich nur einladen, den Adventmarkt auch zu besuchen!

Eintrag vom 1.12.2016, 21 Uhr 46

Stylische Taschen von LALELA, flotte Bikes im Wachtlerhof und Fragen zur Landwirtschaft bei Menschen am Wort

Birgite Lagler, die Gründernin von LALELA
Taschen von LALELA
Taschen von LALELA
Taschen von LALELA
Taschen von LALELA
Josef Wachtler und seine super E-Bikes
Landwirtschaftsreferent Thomas Reiter
Die Themen des Abends
 

Der Elektronische Akt und seine Nomenklatur stand am Tagesanfang im Mittelpunkt des Interesses. Mit Beginn des nächsten Jahres soll dieses Dokumenten- und Dokumentationsmanagement in der Stadt eingeführt werden.

Den restlichen Vormittag beschäftigte ich mit vielen internen Aufgaben und einigen Bürgeranliegen.

Suchen Sie ein besonderes E-Bike? Eines, dem man es gar nicht ansieht, dass es eines ist? Seit heute gibt es dazu ein Gleisdorf eine exklusive Adresse. „Das E-Bike“ bietet Josef Wachtler in einem eigenen Store im Wachtlerhof in der Franz-Josef-Straße an. Hochwertige Fahrräder, einen superleichten Akku in einer unscheinbaren Satteltasche und den Elektromotor im Sattelholm versteckt. Da geht die Post ab, wenn man in die Pedale tritt!

Mit Wolfgang Weber und Gerwald Hierzi durfte ich heute einer jungen Unternehmerin, Designerin, Labelgründerin und Taschenproduzentin einen Besuch abstatten. Birgit Lagler schuf mit Lalela ihr eigenes Modelabel und kreiiert, designt und fertigt Taschen in ihrem eigenen Betrieb im Ortsteil Labuch in Gleisdorf. Hut ab vor dem Esprit, der Energie und der Leidenschaft dieser jungen Frau, die mit vielen guten Ideen und großer Motivation im Gepäck mit Sicherheit ihren erfolgreichen Weg machen wird. Ich kann nur raten, besuchen Sie sie – in ihrem Betrieb oder auf der Webseite www.lalela.at!

Auf dem Weg ins Rathaus machte ich noch einen Abstecher über die Volksschule Gleisdorf. Dort luden die Kinder und Pädagoginnen der Nachmittagsbetreuung zu einem kleinen aber feinen Adventmarkt, bei dem ich natürlich ein paar besondere Stücke erwerben konnte.

Hubert und Heidi Kulmer luden am frühen Abend zum Adventempfang in ihre Baufirma Kirschner in Ludersdorf. Eine Einladung, der viele Gäste gefolgt waren und ein Abend, der zum Stehenbleiben einlud ... wäre da nicht ein weiterer Termin, den es wahrzunehmen galt.

Denn eine wirklich gemütliche und inhaltsreiche Diskussionsrunde ging am Abend im Rahmen von „Menschen am Wort“ im Gleisdorfer Kulturkeller über die Bühne. Diese ÖVP-Diskussionsserie fand schon zu verschiedenen Themenkreisen statt. Heute lud ÖVP-Landwirtschaftsreferent Thomas Reiter zum Arbeitsbereich „Land- und Forstwirtschaft in Gleisdorf“ ein. Die DiskutantInnen orteten verschiedene Problemgebiete, aber auch mögliche Entwicklungschancen für die Landwirtschaft in unserer Region. Danke allen, die sich für diesen Abend Zeit genommen haben – ein großes Dankeschön an Thomas Reiter, der sehr profund durch den Abend führte.

Eintrag vom 30.11.2016, 21 Uhr 03

Rumänische Kuchenspezialität zum 97. Geburtstag

Eine rumänische Kuchenspezialität zum 97.
Alles Gute zum 97. Geburtstag
Eine rumänische Kuchenspezialität zum 97.
Der ORF im Rathaus
Die Charity-Aktion ist in Vorbereitung
 

Neben dem kommenden Budget ist es natürlich auch die Bundespräsidentenwahl, die den Gemeindebetrieb derzeit maßgeblich beeinflusst. Heute war dazu der ORF Steiermark zu Gast im Rathaus, um einen Beitrag zu den letzten Vorbereitungen zum kommenden Wahlakt zu drehen. In vier Tagen ist die Sache hoffentlich gegessen, womit dann auch die unzähligen Wahlplakate und die damit verbundenen unnötigen Schmieraktionen Geschichte sind.

Auch im Finale sind im Rathaus derzeit die emsigen Advent-Vorbereitungen für die Geschenke-Charity im Lichterzelt. Am Samstag, den 3. Dezember um 10 Uhr geht es dann los! Über 600 Weihnachtspackerln warten auf Sie!

Apropos Advent: Man kann mit Recht behaupten, dass ich in Sachen Werbung für Gleisdorf nicht ganz objektiv bin. Aber ganz ehrlich – ich war wieder einmal sehr beeindruckt, was alleine im Dezember in unserer Stadt so alles los ist. Ein Blick in den Veranstaltungskalender lohnt sich! Alle Informationen dazu finden Sie HIER.

Am Nachmittag führte mich mein Weg nach Laßnitzthal, wo es unter anderem um das kommende Hochwasserschutzprojekt ging. Teil des Projektes ist auch der Entfall einer Brücke, deren Durchflussquerschnitt für ein Hochwasserereignis zu gering ist. Nun laufen die Diskussionen über den Ersatz für diese Brücke.

Auf dem Weg ins Rathaus darf ich einen erfreulichen Termin wahrnehmen. Vor ein paar Tagen war es eine 100-jährige Mitbürgerin, die es zu beglückwünschen galt, die heutige Jubilarin folgt ihr mit 97 Jahren auf dem Fuße. „Wenn’st lang auf der Welt bist, bist halt alt!“ lächelten mir das Geburtstagskind zu. Und ihre Pflegerin verwöhnte uns mit einer rumänischen Kuchenspezialität.

Mit einer gut gebuchten Sprechstunde nahm dieser Mittwoch dann sein Ende – und der Kachelofen hat schon gerufen!

Eintrag vom 29.11.2016, 19 Uhr 28

Brötchen Oase

Viel Politbeteiligung gab es bei der heutigen Eröffnung. Foto (C) Gerald Dreisiebner, WOCHE
Eröffnung Brötchen Oase
Eröffnung Brötchen Oase
Eröffnung Brötchen Oase - Manfred Zierler und m.W.
 

Vertragsangelegenheiten eröffneten diesen Dienstag. Für gewöhnlich sind diese juristischen Geschichten ja recht kompliziert und zeitintensiv. Heute war das anders. Eine kleine Formaländerung brauchte gerade einmal ein paar Minuten, das war’s dann auch schon.

Sicherheitsfragen am Eisstockplatz führten mich dann nach Laßnitzthal. Schon seit geraumer Zeit suchen Mitarbeiter nach Lösungen, diesen Platz für deren BenutzerInnen sicherer zu machen.

Wenn Sie gelegentlich Hunger und auf ein frisches Brötchen haben, dann gibt es seit heute eine neue Adresse in Gleisdorf. Manfred Zierler eröffnete in der Grazer Straße 2 (gegenüber dem ehemaligen Bezirksgericht) die „Brötchen Oase“. Wenn der Ansturm bei der heutigen Eröffnung nur teilweise erhalten bleibt, dann ist dieser Oase der Erfolg sicher! Alles Gute!

Bis zum nächsten Termin galt es schnell im Rathaus einige Dinge aufzuarbeiten, gegen Ende des Nachmittages ging es dann nach Graz zur Vorstandssitzung der ÖWG. Ein bisserl schlechtes Gewissen hatte ich heute fast, als ich deutlich früher als sonst meine Haustüre aufsperrte. Noch nicht einmal 19 Uhr und schon zuhause ... das sollte gefeiert werden ;-)

Eintrag vom 29.11.2016, 10 Uhr 27

Beschleunigte Talfahrt

Fotos: oevp.at
 

Nachdem sich der aufgetretene Drehschwindel durch anhaltendes Kopfschütteln ein wenig gelegt hat, muss ich die Vorgänge der letzten Tage jetzt für mich einmal griffig zusammenfassen:

  1. Da die ÖVP keinen eigenen Kandidaten zur Bundespräsidentschaftswahl hat, gibt es auch keine offizielle Wahlempfehlung der ÖVP. Gut.
  2. Ungeachtet dessen outen sich einige Proponenten unserer Partei mit ihrer voraussichtlichen Wahlentscheidung. Das war bislang kein echter Aufreger. Auch gut.
  3. Bundesparteiobmann Reinhold Mitterlehner legt ebenso offen, dass er in seiner ganz persönlichen Entscheidung für Alexander van der Bellen votieren wird. Im Sinne des Punktes 1 empfinde ich das eben als eine persönliche und keine parteitechnische Richtungsentscheidung.
  4. Reinhold Lopatka überrascht alle mit seiner Äußerung, Norbert Hofer zu wählen. Persönlich kann ich das zwar nicht nachvollziehen, es ist aber – siehe Punkt 1 – wiederum als höchstpersönliches Recht zu respektieren, wenn es davor nicht eine nicht-öffentliche Vereinbarung zwischen Mitterlehner und Lopatka gegeben hat, die ein Stillschweigen in der Sache umfasst. Das wiederum würde gegen Punkt 1 sprechen.
  5. Reinhold Mitterlehner verkündet über die Medien, dass das Verhalten von Lopatka illoyal sei, das er so nicht akzeptieren könne. Der einfache Funktionär fragt sich, was es nun mit den Punkten 1 und 3 auf sich hat und verfällt in Verwunderung.
  6. Nach einem ebenfalls öffentlich angekündigten Rapport sind nun wieder alle Differenzen ausgeräumt. Und wieder steigt Verwunderung im einfachen Funktionär auf.

Bei allem Respekt für die beiden höchstrangigen Funktionsträger meiner(!) ÖVP: Das Bild, das die beiden hier in der Öffentlichkeit gezeichnet haben, ist ein fatales, für das sich unsereins bei jedem politiknahen Gespräch rechtfertigen und auch genieren muss. Damit geben die Herren Reinholds der ÖVP auf der schwungvollen Talfahrt in allen Umfragen und in der Gunst der Menschen noch einen kräftigen Schubser, was wiederum eh schon fast wurscht ist, da die Nulllinie ohnedies schon in Griffweite ist – der tiefe Fall bleibt somit erspart.

Da ich noch immer der Auffassung bin, dass die ÖVP in diesem Staate etwas beizutragen hat, bitte ich meine beiden obersten Parteichefs darum, in sich zu gehen, die letzten Tage zu reflektieren und die Konsequenzen zum Wohle unserer Bewegung daraus zu ziehen.

Eintrag vom 28.11.2016, 21 Uhr 42

Rosa Wochenstart

Ein rosa Wochenstart
 

Im Vergleich zu den letzten Tagen war es ein wahrlich rosiger Start in die neue Woche. Zumindest was die Wolkenfarbe anbelangte. Denn die Morgensonne färbte die wenigen Wölkchen in ein zartes Rosa.

Gleich in der Früh ging es nach St. Kathrein/O., wo die Vertreter der oststeirischen Leaderregionen zu einem runden Tisch zusammenkamen, um sich im Lauf der aktuellen Förderperiode auszutauschen.

Wieder in Gleisdorf gab es ein paar Besprechungen im Rathaus, danach ging es zu einer 80-jährigen Mitbürgerin, um ihr zu ihrem Jubiläum zu gratulieren. Nach einer neuerlichen Rathauseinheit machte die Sitzung des Lionsclubs de Tagesabschluss.

Eintrag vom 27.11.2016, 13 Uhr 57

Advent

22. Oststeirisches Adventsingen in der Stadtpfarrkirche
Das neue Album von Simone Kopmajer
Advent, Advent ...
22. Oststeirisches Adventsingen in der Stadtpfarrkirche
22. Oststeirisches Adventsingen in der Stadtpfarrkirche
22. Oststeirisches Adventsingen in der Stadtpfarrkirche
 

Ein herrlicher 1. Adventsonntagvormittag! Kerzenschein, Kachelofen, wohnen, ein bisserl kochen und musikalisch umgeben von der wunderbaren Simone Kopmajer. Besser geht's fast nicht.

Am Nachmittag strömten die Menschen in die Stadtpfarrkirche. Dort organisierte Kulturreferent Luis Reisenhofer bereits zum 22. Mal das traditionelle Oststeirische Adventsingen. Ein idealer Anlass, um getragen von schönen Liedern in die Adventzeit einzutauchen. Mitgewirkt haben dieses Jahr der Singkreis Laßnitzthal, der Chor „kreiz und quer“, das Männersextett Hartberg, der Chor der Volkschule St. Ruprecht/R., die Weisenbläser der Stadtkapelle Gleisdorf, die Holzbläser der Stadtkapelle Gleisdorf und die fantastische Familienmusik Ramminger. Mein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Mitwirkenden und vor allem Luis Reisenhofer, ohne den es diese Veranstaltung zur Stärkung unserer Volkskultur nicht gäbe. Und beim gemeinsamen Mettenjodler waren die Emotionen kaum zu bremsen. Einfach schön!

Eintrag vom 26.11.2016, 23 Uhr 58

Mit dem Bus zum Abendessen

Mit dem Bus geht es heute nach Graz
Feine Mehlspeise am Weihnachtsbasar

Adventkränze in großer Zahl
Tolle Musik am Grazer Weihnachtsmarkt
 

Wie fast immer gehört der Samstagvormittag für ein paar ruhige aber sehr produktive Stunden dem Büro. Nach Mittag geht es zum traditionellen Besuch zum Weihnachtsbasar der der katholischen Frauenbewegung im Pfarrzentrum. Wie immer erstehen wir dort unseren Adventkranz und ein paar weihnachtliche Kleinigkeiten.

In Erwartung guter Weine und eines gemütlichen Abendessens nehmen Ulli und ich heute die öffentlichen Verkehrsmittel, um zu unseren Gastgebern nach Graz zu kommen. Davor machen wir noch einen Abstecher in die Grazer Innenstadt, wo heute der adventliche Bär los war.

Eintrag vom 25.11.2016, 21 Uhr 18

Ehrung der feuerwehrfreundlichen Betriebe

Karl Scharler wurde geehrt
Karl Scharler wurde geehrt
Ehrung für Franz Bloder
Ehrung für Franz Bloder
 

Da ich das späte Heimfahren nach Veranstaltungen absolut nicht mag haben Ulli und ich noch einen gemütlichen Tagesausklang mit den Songs von Elton John im Ohr in Wien verbracht. Dafür ging es heute dann sehr zeitig in der Früh retour Richtung Heimat, wo einige Erledigungen anstanden.

In der ganzen Steiermark gibt es sie – jene Betriebe, die MitarbeiterInnen aktiv dabei unterstützen, ihren ehrenamtlichen und unverzichtbaren Dienst an der Gesellschaft bei den Feuerwehren dieses Landes auszuüben. 16 davon wurden heute am frühen Abend im Weißen Saal der Grazer Burg von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, LH-Stellvertreter Mag. Michael Schickhofer, Wirtschaftskammer-Präsident Ing. Josef Herk und Landesfeuerwehrkommandant Präsident Albert Kern geehrt. Unter ihnen waren auch zwei Unternehmer aus unserer Stadt: Franz Bloder (Schosserei Bloder) und Karl Scharler (Fa. Softline). Ihnen beiden sei an dieser Stelle heute respektvoll gedankt und zu ihrer Auszeichnung gratuliert!

Eintrag vom 24.11.2016, 23 Uhr 35

Freudige Aussichten auf die schönste Aussicht und Sir Elton am Abend

Die Aussicht vom Fuße des Turms
Heute wurde neu verhandelt
Sir Elton John in Wien
Musikgenuss mit meinem Schatz
Sir Elton John in Wien
 

Was für ein Tag. Ein Auf und Ab der Gefühle. Wut, Erleichterung, Freude, Trauer, Sorgen und Begeisterung - alles immer schön nacheinander.

Zum Start erreichte uns gleich einmal die Meldung der Polizei, dass in Ulli's Geschäft "August" schon wieder eingebrochen wurde. Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit. Nur diesmal haben die Diebe (oder der Dieb ...) auch kräftig bei den Waren zugelangt. Großer Schaden, viel Ärger, Aufwand usw.

Mein erster offizieller Weg führte mich zum Aussichtsturm auf den Kleeberg. Mehr als 15 Jahre dauerte der Rechtsstreit um diesen Turm. Und in sage und schreibe 15 Minuten ging heute die Bauverhandlung ohne jeglichen Einwand über die Bühne, mit der die rechtliche Grundlage für einen Neustart gelegt wurde. In den kommenden Wochen und Monaten müssen nun die baurechtlichen Auflagen (Schallschutz, Einzäunung etc.) erfüllt werden, dann steht einer Neueröffnung und damit der schönsten Aussicht in der ganzen Region nichts mehr im Wege! Danke allen, die an dieser Entwicklung mitgewirkt haben!

Die Bürgermeister der Kleinregion, unterstützt von den beiden Vizebürgermeister der Stadt Gleisdorf, statteten dem Verkehrslandesrat Anton Lang zu Mittag im Grazer Landhaus einen Besuch ab. Grund dieser Vorsprache war die Bitte um seine Unterstützung vor allem bei Verkehrsminister Mag. Jörg Leichtfried. An diesen wird die Kleinregion die Petition nach einer "Section Control" auf dem Autobahnabschnitt zwischen Hofstätten und Laßnitzhöhe richten - die Petition selbst stammt schon aus dem Jahr 2014, ist aber auf dem Weg nach Wien versandet ...

Nun nehmen wir einen neuen Anlauf. Denn würde der Staat Österreich die jeweils geltende Geschwindigkeitsbegrenzung auch kontrollieren und diese damit auch wirksamer werden, als sie es derzeit ist, wäre damit der wunderbare Effekt verbunden, dass auch die Lärmemissionen unter die normierten Grenzwerte fallen würden. Landesrat Lang zeigte sich auf den ersten Blick begeistert, wird die Sache aber (verständlicher Weise) noch prüfen, bevor er sich inhaltlich dazu öffentlich äußert.

Nach dem Begräbnis von Kurt Schmidt und einer neuerlichen Budgetsitzung im Rathaus, starteten Ulli und ich nach Wien, um ein super Geschenk meiner Töchter einzulösen: Konzertkarten für Sir Elton John. Der Weg dorthin war angesichts der Reisezeit ein leicht beschwerlicher. Der Stau in Wien ist einfach ein Wahnsinn. Wie froh bin ich, dass ich das nicht jeden Tag habe ...

Und dann Sir Elton. Der fast siebzig Jährige fegte über die Pianotasten, dass es nur so eine Freude war. Und die smarten Anzug tragenden Herren seiner Band gaben auch ordentlich Gas. Bei Rocket Man, Crocodile Rock, Candle In The Wind, Don’t Let The Sun Go Down On Me, Sorry Seems To Be The Harnest Words und vielen anderen Superhits sind bei mir viele bunte Jugenderinnerungen hochgekommen. Denn in meinen jungen Jahren gab es keinen Nachmittag oder Abend, an dem Elton John nicht in meinem Zimmer zu hören war.

In Summe ein großartiges Konzert, das wir sehr genossen haben. Phantastisch war dann auch mitzuerleben, wie die Rowdies der Elton-John-Truppe das gesamte Bühnenequipment verräumte. Wie ein Ameisenschwarm fielen sie über die Bühne her und in nicht einmal 20 Minuten war die Sache im Prinzip erledigt. Sehr beeindruckend!

Eintrag vom 24.11.2016, 18 Uhr 01

Pfiat di Gott, lieber Kurt - Abschied von einem Original unserer Stadt

Das Foto entstand beim 80er von Kurt Schmidt
 

Heute nahm Gleisdorf Abschied vom Fotografen Kurt Schmidt, der letzte Woche im 84. Lebensjahr verstorben ist. Sein Tod hat mich sehr getroffen. Umso mehr war es für mich Ehre, in der Kirche für ihn heute ein letztes Mal zu sprechen. Die Trauerrede darf ich hier öffentlich zugänglich machen:

Liebe Familie Schmidt,
werte Trauergemeinde,
sehr geehrter Herr Pater Adrian,

der Tod stellt uns immer vor eine Mauer der Fassungslosigkeit, vor einen Abgrund der Trauer und nimmt uns freudvolle Perspektiven auf unser Leben. Ein Mensch ist nicht mehr, nicht mehr unter uns, nicht mehr in unserem Alltag, nicht mehr in unserem Leben.

Mein aufrichtiges Beileid gilt euch, liebe Angehörige von Kurt Schmidt. Ihr seid es in aller erster Linie, die diesen menschlichen Verlust tragen müsst.

Es ist mir heute wichtig und ein echtes persönliches Anliegen hier zu stehen und mich auch mit einer letzten Grußbotschaft an dich, lieber Kurt, zu wenden.

Ich möchte über den Kurt Schmidt sprechen, den ich kannte und über viele Jahre schätzen gelernt habe. Mir ist bewusst, dass dies nur ein schmales Segment in einem ganzen Leben ist. Dieses Segment hatte aber einen sehr öffentlichen Bezug.

Kurt Schmidt ist für mich in mehrfacher Hinsicht unvergesslich.

Wie vielen anderen Menschen aus der Region ist das ehemalige Fotostudio Schmidt in unauslöschlicher Erinnerung. Ich sehe sie noch vor mir, die schmale Holztreppe, die im Hof des Gasthauses und Fleischhauerei Haberfellner in das Obergeschoss führte. Dieser Weg hinauf war auch immer vom ganz speziellen Geruch der Fleischverarbeitung begleitet – eigentlich waren diese beiden Gewerbe nicht wirklich miteinander verwandt, schon gar nicht kompatibel. Umso mehr gaben sie Stoff für so manche Episode, die Kurt Schmidt zur Erheiterung vieler Menschen zum Besten gab. Wenn z.B. ein Hochzeitspaar für die schönsten Erinnerungsfotos posierte, untermalt von den tierischen Geräuschen eines Schweines auf dem Werdegang zur Wurst.

Viel stärker weil auch jünger sind aber noch die Erinnerungen an die gemeinsamen offiziellen 15 Jahre. Kurt Schmidt hat mich und die GratulantInnen der Stadt bei rund 1500 (oder mehr) Terminen begleitet, wenn wir 80, 85, 90-jährige oder ältere JubilarInnen oder goldene, diamantene oder gar eiserne Hochzeitspaare besuchen durften. Kurt Schmidt setzte dabei diese Tradition fort, die er schon Jahre zuvor in der Amtszeit von meinem Vorgänger Dr. Franz Nussmayr begonnen hat.

Und alle diese Besuche hatten einige schöne und auch heitere Gemeinsamkeiten. So zum Beispiel, dass Kurt Schmidt in all diesen Jahren immer auf die Minute pünktlich war – eine echte Tugend. Diese Pünktlichkeit wurde nur dann nicht erfüllt, wenn die Logik der Hausnummern irgendwie unterbrochen war. Darüber konnte sich unser Kurt vortrefflich ärgern, wenn er dieselbe Straße einige Male auf- und abfahren musste, bis er den Jubilar und die wartende Gratulationsgesellschaft gefunden hatte. Dass an dieser Misere die Stadt Schuld war, ließ er uns dann natürlich gerne wissen – und das immer mit einem Schmunzeln auf den Lippen.

Gemeinsam hatten all diese Gratulationen auch, dass Kurt Schmidt nicht nur Fotos gemacht hat, er hat die Gespräche bei diesen Terminen durch sein geschichtliches und gesellschaftliches Wissen immer beflügelt, ließ die JubilarInnen in alten Erinnerungen schwelgen und sorgte oft auch für ehrlich empfundene Heiterkeit. Kurt Schmidt mochte die Menschen und genoss es, mit den Beglückwünschten noch einige Zeit – wie er immer sagte – zu „keppeln“, wenn sich die offiziellen Gratulanten bereits verabschiedet hatten.

Vor allem in den letzten Jahren war es das technische Equipment unseres lieben Kurts, das ganz schnelle Fotos manchesmal verhinderte. Die dabei entstandenen Gespräche über die Ausdauer von Akkus, Verfügbarkeiten von Strom, Lebensdauer oder die Existenz analoger Filme und vieles mehr machte das Lachen der Jubilare und aller anderen Anwesenden auf den dann doch entstandenen Bildern sehr einfach. Angebote, das Erinnerungsfoto mit einem der verfügbaren Handys zu machen, schlug Kurt immer mit der Begründung aus, dass man bei dem neumodernen „Klumpert“ ja nicht einmal durchschauen könne.

Sein gesamtes berufliches Wirken und sein Wesen machten Kurt Schmidt zu dem, worüber sich viele Menschen in unserer Stadt einig sind: Zu einem echten und unvergesslichen „Original“ im positivsten Sinn des Wortes.

Liebe Trauergäste, durch diese Zeit und die vielen Begegnungen ist für mich eine Freundschaft zu Kurt Schmidt entstanden, die für mich heute an dieser Stelle nicht endet, sondern die ich über den Tod von Kurt Schmidt hinaus in mir trage. „Pfiat di Gott“ – wie du oft sagtest, lieber Kurt, sage ich heute dir. Danke, dass du Teil unser aller Leben warst, danke für deine Zeit.

Ruhe nun in Frieden – wir behalten dich in unseren Gedanken und Herzen.

Kommentar vom 25.11.2016, 22 Uhr 04 von Alesandra Böhm-Schnedl

Danke

Lieber Christoph!
Deine Rede über den Vater meines Lebensgefährten Dieter war sehr bewegended u wunderschön.
Du hast Kurt so dargestellt wie er war u d wie er auf andere wirkte.
Nochmals ein Dankeschön von uns .
Alesandra u Dieter

 

Eintrag vom 23.11.2016, 11 Uhr 35

100 Prozent Einstimmigkeit


 

Liebe Gleisdorferinnen, liebe Gleisdorfer,

und wieder freut es mich, Ihnen berichten zu können, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 16.11.2016 alle Beschlüsse einstimmig gefasst hat. Auch so kann Politik funktionieren: Diskutieren, miteinander reden, Einigkeit und manches Mal Kompromisse finden und dann an einem Strang ziehen. Im Folgenden darf ich Sie über die Beschlüsse im Einzelnen informieren:


Fragestunde

Kürzer als beim letzten Mal fiel in dieser Sitzung die Fragestunde aus. Sieglinde KRAUTSTINGL (SPÖ) fragte an, wie es um das Mobilitätsprojekt stünde. Meine Antwort: Die Einreichung für dieses EU-Projekt, das für die Kleinregion abgewickelt wird, ist fertig, nun warten wir auf eine Entscheidung. Weiters stellte sie fest, dass viele Behinderte nicht wüssten, dass es den EURO-Key gäbe, mit dem z.B. die Türe zum Behinderten-WC am Hauptplatz aufgesperrt werden könne. Meine Aussage dazu: Die Informationen zum EURO-Key gibt es über das Bundessozialamt, mit dem Menschen mit Behinderung in der Regel Kontakt haben. Wir können diese Information aber gerne über die Medien der Stadt noch intensiver verbreiten.

Martina WILD (SPÖ) fragte, ob diverse Straßensetzungen im Bereich Hohenberg saniert werden. Meine Antwort: Diese Straßenschäden werden im Rahmen des Bauprogramms behoben bzw. sind Teil des Sanierungsprogrammes in Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark.

Brigitte WINDISCH (GRÜNE) wies darauf hin, dass RollstuhlfahrerInnen die Türe zum Haus der Musik nicht öffnen könnten. Meine Antwort: Die Sache wird überprüft.

Christoph KAIL (SPÖ) fragte an, ob die Stadt in Zusammenarbeit mit der Region dafür Sorge trage, dass unbeschrankte Bahnübergänge beschrankt werden. Weiters fragte er an, warum die Stadtbücherei beim Lesefest der Kleinen Zeitung nicht teilgenommen hätte. Meine Antwort: Die Bahnübergänge in anderen Gemeinden sind nicht Sache der Stadt. Die Übergänge in der Stadt sind durch Lichtzeichen gesichert. Generell stellen die Bahnübergänge Gemeinden durch die Mitfinanzierungspflicht vor große finanzielle Herausforderungen. Im Bundesfinanzausgleich war dazu eine Lösung angedacht, die derzeit aber noch nicht umgesetzt wurde. Warum die Gleisdorfer Büchereien beim Lesefest nicht beteiligt waren, konnte weder Büchereileiterin Gemeinderätin Birgit FERSTL (ÖVP), noch der anwesende Redakteur der Kleinen Zeitung, Mag. Robert BREITLER, beantworten. Diese Antwort wird nachgereicht.


Bericht und Anträge des Bürgermeisters und des Stadtrates
Berichterstatter: BGM Christoph STARK (ÖVP)

Am Anfang meiner Ausführungen standen wie immer die Nachrichten über den Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote im September lag in Gleisdorf bei 4,4 % (Frauen: 4,8 %; Männer: 4,0 %), um 0,2 % höher als im Vorjahr. Die Steiermark rangiert bei 6,9 %, Gesamt-Österreich bei 8,1 %.

Die Stabsstelle für Fördermanagement und Vergaberecht im Rathaus bemüht sich derzeit um die sogenannte ELENA EU-Förderung. Diese Förderung unterstützt lokale und regionale Gebietskörperschaften, ihren Beitrag zur Umsetzung der „20-20-20“-Initiative der Europäischen Union zur Steigerung von Energieeffizienz und dem Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung zu leisten. Im Rahmen des Volksschulprojektes wären in diesem Programm Beratungskosten bis zu 90% förderbar. Der Gemeinderat stimmte diesem Förderantrag natürlich zu.


Bericht und Anträge der Finanzreferentin
Berichterstatterin: Tamara NIEDERBACHER (ÖVP)

Aufgrund einiger außerplanmäßiger Einnahmen (Grundstücksverkäufe) und Ausgaben (z.B. die Entscheidung bei der Neuen Mittelschule (NMS) nicht nur das Dach, sondern auch die Fassade zu sanieren) musste aus formalen Gründen ein Nachtragsvoranschlag erstellt werden. Dieser weist im ordentlichen Haushalt Mehreinnahmen und –ausgaben in der Höhe von € 169.000,- aus, im außerordentlichen Haushalt erhöhen sich die Positionen um € 416.000,-, € 341.000,- betreffen davon die NMS. Alle diese Abweichungen wurden im Laufe des Jahres durch entsprechende Gemeinde-ratsbeschlüsse legitimiert. Diesem Nachtragsvoranschlag, wie auch dem angeschlossenen adaptierten mittelfristigen Finanzplan, sowie den Untervoranschlägen 2017 für die Schulen und dem Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband haben die GemeinderätInnen ihre Zustimmungen erteilt.


Bericht und Anträge des Finanz-, Rechts- und Wirtschaftsausschusses
Berichterstatter: Referent Mirko FRANSCHITZ, MAS (ÖVP)

Die Wohnhäuser in der Hans-Klöpfer-Gasse 14 und 16 befinden sich im Eigentum der Stadtgemeinde Gleisdorf. Die Österreichische Wohnbaugenossenschaft (ÖWG), die die Wohnhäuser betreut, hat nun für die beiden Häuser notwendige umfassende Sanierungskonzepte ausgearbeitet. Die Gesamtkosten belaufen sich dabei auf € 749.000,-. Einige Teile davon sind durch die vorhandenen Hauptmietzinsreserven gedeckt, der verbleibende Rest soll durch die Stadt vor- und durch die neuen Hauptmietzinsreserven refinanziert werden. Die dafür notwendige Darlehensaufnahme hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Für die Erschließung des Gemeindewaldes in Ungerdorf wurde mit den Grundstückseigentümer-Innen Dipl.-Ing. Wilfried Schnedl, Ungerdorf 197, 8200 Gleisdorf, Herrn Ing. Wolfgang Scharf und Frau Christiana Scharf, beide Ungerdorf 198, 8200 Gleisdorf vereinbart, dass diese die Wegparzelle 198/23, KG 68152 Ungerdorf, unentgeltlich in das Öffentliche Gut abtreten. Weiters wurde zugesagt, einen 3 m breiten Streifen des Gst. 191/1 und Gst. 191/3 entlang der Grundgrenze zu Gst. 191/2 (Köck) und Gst. 195/3 (Gemeinde) unentgeltlich für einen Weg abzutreten. Die Wegparzelle Gst. 185/23 ist geschottert und wird nicht asphaltiert. Der neu vermessene Weg (Verlängerung der Wegparzelle Gst. 185/23) wird vorerst nicht befestigt. Im Zuge der Vermessung wurde auch der Grenzverlauf im Kreuzungsbereich zu Weg Gst. 655/1 bereinigt. Die Mitglieder des Gemeinderates stimmten der Übernahme in das Öffentliche Gut zu.

Die Gemeinde Hofstätten an der Raab als Schulerhalterin der VS-Wetzawinkel baut die Volksschule um rund € 4.012.800,- um. Die Stadtgemeinde Gleisdorf gehört dem Schulsprengel mit einem Prozentsatz von 18 % an. Der Anteil der Stadtgemeinde beträgt € 756.000,-. Die Finanzierung soll in 5 Jahresraten zu je € 151.200,- erfolgen. An Bedarfszuweisungen des Landes sind voraussichtlich 4 x € 90.300,- zugesagt, somit beträgt der Anteil der Stadtgemeinde € 394.800,-. Der Gemeinderat hat die Finanzierungsvereinbarung einstimmig beschlossen.


Bericht und Anträge des Ausschusses für Soziales und Wohnen
Berichterstatterin: Sozialstadträtin Philippine HIERZER (ÖVP)

Das Land Steiermark hat auch heuer beschlossen, einkommensschwachen Haushalten einen einmaligen Heizkostenzuschuss zu gewähren. Für die Heizperiode 2016/2017 können alle anspruchsberechtigten SteirerInnen, deren Einkommen einen bestimmten Grenzbetrag nicht übersteigt, einen Heizkostenzuschuss in der Höhe von € 120,- für alle Heizanlagen erhalten.

Wie schon in den Jahren zuvor soll auch heuer die Stadtgemeinde eine zusätzlich Förderung gewähren, wenn die Voraussetzungen für die Gewährung eines Heizkostenzuschusses des Landes erfüllt sind und sich der Hauptwohnsitz des Antragstellers/der Antragstellerin mit Stichtag 31.12.2016 in Gleisdorf befindet. Die Förderung soll € 100,- je Haushalt für alle Heizungsarten betragen, sofern nicht anderweitig durch die Stadtgemeinde unterstützt wird.

Die Förderung soll in Form einer Einmalzahlung im Jänner 2017 gewährt werden, eine gesonderte Antragstellung ist nicht vorgesehen. Auch diesem Antrag stimmten die GemeinderätInnen vollinhaltlich zu. Nähere Auskünfte zum Heizkostenzuschuss erteilt das Service-Center der Stadtgemeinde Gleisdorf.


Bericht und Anträge des Ausschusses für Straßenbau, Verkehr, Mobilität und Wirtschaftshöfe
Berichterstatter: Referent Erwin GRUBER (ÖVP)

Seit längerer Zeit besteht der Wunsch von KundInnen des öffentlichen Verkehrs, die Haltestellen Schillerstraße und Neugasse aufzulassen und alle Busse über den Bahnhof und den Busbahnhof zu führen. Vor diesem Hintergrund soll eine Petition an den zuständigen Landesrat Anton Lang gerichtet werden, um das grundsätzlich gute Funktionieren des öffentlichen Verkehrs im Raum Gleisdorf noch weiter zu verbessern.

Derzeit fahren die Busse über die Grazer Straße und die Bahnhofstraße aus Richtung Graz und biegen in der Bahnhofstraße nach links in Richtung Schillerstraße ein. An der dortigen Haltestelle lassen sie jene Fahrgäste aussteigen, die zum Bahnhof müssen, um ihren Anschluss-Zug zu erreichen. Diese ca. 340 Meter müssen die betroffenen Fahrgäste oftmals im Laufschritt zurücklegen, um ihren Zug nicht davonfahren zu sehen. Der Bus fährt dann in Richtung Busterminal weiter. Ziel und Wunsch des Gemeinderates ist es, den Bahnhof Gleisdorf auf allen Transitlinien wieder anzufahren. Mit dieser Maßnahme wollen wir den Menschen dienen, die den öffentlichen Verkehr in Anspruch nehmen – gleichzeitig soll dieser wiederum ein spürbares Stück attraktiver werden. Diesem Wunsch stimmten alle GemeinderätInnen zu.


Bericht und Anträge des Ausschusses für Generationen, Familie und Gesundheit
Berichterstatterin: Referentin Birgit FERSTL (ÖVP)

Die „Gesunde Gemeinde“ Gleisdorf hat 2016 eine Kooperation mit Styria vitalis. Auch für das Jahr 2017 soll die Zusammenarbeit mit Styria vitalis fortgeführt werden. Die hierfür notwendige Mitgliedschaft und den Mitgliedsbeitrag in der Höhe von € 500,- pro Jahr haben alle Anwesenden befürwortet.

4 Bericht und Anträge des Ausschusses für Raumordnung, Stadtgestaltung und Standortentwicklung
Berichterstatter: Referent Mag. Dr. Wolfgang WEBER (ÖVP)

Aufgrund der Gemeindestrukturreform 2015 sind auch die Zielsetzungen der entstandenen Gemeinde neu zu definieren. Dabei sollen entsprechende raumordnungs- und verkehrspolitische Maßnahmen umgesetzt werden. Das bedeutet eine inhaltliche Neuausrichtung und nicht nur eine Fortschreibung der Gegebenheiten. Dies eröffnet der Stadtgemeinde Gestaltungsspielraum und erhöhtes Planungsermessen. Wir sind bestrebt, die Raumplanung auf Grundlage dieser wesentlich geänderten Planungsvoraussetzungen neu zu bewerten, neue Zielsetzungen aufzustellen und die Planungsabsichten auf diese Zielsetzungen abzustimmen.

Der gesamte Prozess des Stadtentwicklungskonzeptes nimmt noch mehrere Monate Zeit in Anspruch. Damit in der Zwischenzeit nicht Bauvorhaben umgesetzt werden, die den neuen Zielsetzungen widersprechen könnten, wird eine „Bausperre“ für das gesamte Gemeindegebiet verfügt. Diese Maßnahme hat aber nicht zur Folge, dass in dieser Zeit nichts gebaut werden darf, sondern dass alle eingereichten Projekte auf die Kompatibilität mit den möglichen kommenden Zielausrichtungen des Stadtentwicklungskonzeptes hin geprüft werden müssen. Steht ein Bauvorhaben im Einklang mit diesen Zielen und den baurechtlichen Vorschriften, steht einer Umsetzung nichts im Wege.

Die GemeinderätInnen stimmten diesem Schritt einhellig zu.

Diese sehr beschlussreiche Sitzung durfte ich diesmal schon kurz nach 21 Uhr schließen. Ich hoffe, ich konnte Sie über das aktuelle kommunalpolitische Geschehen mit diesen Zeilen informieren. Für weitergehende Fragen stehe ich Ihnen natürlich gerne persönlich zur Verfügung!

Eintrag vom 21.11.2016, 22 Uhr 29

Cooles Geschäft, regionale Entwicklungen, Budgetdiskussionen und ein "jugendfreies" Konzert

Fabian Werner betreibt in der Bürgergasse das coole Geschäft OnVinyl
LAbg. Hubert Lang verabschiedete DI Rainer Opl
OnVinyl
OnVinyl
Das Flötenquartett im Konzert "Jugendfrei"
Dr. Franz Nussmayr am Klavier
Konzert Jugendfrei
 

In der Sprechstunde, die die neue Woche eröffnete, ging es heute unter anderem um Fragen zum Hochwasserschutz und zu Gesundheitsprojekten. Am Vormittag durften Tourismus-Chef Gerwald Hierzi, TIP-Mitarbeiterin Katrin Kanya und ich ein neues und sehr cooles Geschäft besuchen. „Onvinyl“ hat bei der Einkaufsnacht zum ersten Mal seine Tore geöffnet. In dem Lokal in der Bürgergasse 15 vertreibt der aus Berlin stammende sympathische Fabian Werner alte und neue Schallplatten, wie wir sie aus dem vorigen Jahrtausend kennen. Groß, schwarz, rund aus Vinyl eben. Und für alle Fans des leise kinsternden Musikgenusses gibt es auch entsprechende stylische Plattenspieler. Gleisdorf ist mit diesem Geschäft echt bereichert! Ich wünsche viel Erfolg.

In Weiz stand am frühen Nachmittag die Regionalversammlung der Region Oststeiermark auf dem Programm, wo es unter anderem um ein neues Mobilitätskonzept der ÖBB-Postbus GmbH ging. Nicht wie bisher sollen in Zukunft Linien nur dann betrieben werden, wenn sie rentabel sind. Nein, da gibt es einen Kulturwechsel. Die ÖBB-Postbus GmbH überweist dem Land Steiermark alle Einnahmen aus dem Busverkehr und stellt den eigenen Aufwand dem Land in Rechnung. Demnach wird es in Zukunft nicht mehr eine privatwirtschaftliche, sondern eine rein politische Entscheidung sein, in welchen Gegenden der Steiermark wie viel öffentlicher Verkehr stattfinden wird.

Am Ende der Sitzung verabschiedete sich ein großer Player der steirischen Raumordnung und Gemeindeentwicklung. DI Rainer Opl gestaltete als hochrangiger Mitarbeiter der steirischen Landesverwaltung die Geschicke der heimischen Gesamtentwicklung über viele, viele Jahre entscheidend mit. Nun wechselt er den Berufsstand und betonte, dass er seine Freizeit in einer der schönster Regionen der Welt sehr genießen werde.

Zu einer großen gemeinsamen Budgetbesprechung fanden sich am Nachmittag die Leiterinnen und Leiter der einzelnen Abteilungen der Stadt und die für die Fachgebiete politisch zuständigen ReferentInnen des Gemeinderates ein. Ziel dieser weitreichenden Besprechung war, die Einsparungspotenziale für das kommende Jahr festzumachen und auch zu diskutieren. Vieles ist da aufgrund der sich ändernden Einnahmensituation in Bewegung – beschlossen werden die Maßnahmen dann in de Gemeinderatssitzung am 20.12.2016.

Von der Sitzung ging es im Laufschritt in das Haus der Musik, wo das Konzert „Jugendfrei“ stattfand. Im Titel spiegelt sich einfach die Auftrittsliste der KünstlerInnen wider, die allesamt SchülerInnen unserer Musikschule sind. Mit dabei war unter anderem auch Ehrenbürger und Altbürgermeister Dr. Franz Nussmayr – UND meine liebe Frau! Ulli brillierte mit eine wirklich schweren Flöten- und Klavierduett und erntete dafür auch großen Applaus. Am Ende gab es noch ein hinreißendes Flötenquartett, das den Abend musikalisch abschloss.

Eintrag vom 20.11.2016, 19 Uhr 34

25 Jahre im Dienste der Menschen

Pfarrer Dr. Gerhard Hörting feierte im Heim die Heilige Messe
Statthalter des Großpriorats, S.E. Mag. Robert Richard Rintersbacher,
Heimleiter Thomas Weiß
Das Flötenquartett der Musikschule
S.E. Mag. Robert Richard Rintersbacher ehrt Gerti Haider mit der Kaiser-Karl-Medaille in Gold
Lazarus-Koordinator Franz Brottrager
Obfrau Rosa Lambauer
 

Im November 1991 wurde in Gleisdorf der Lazarus-Verein gegründet. Seither schenken die Vereinsmitglieder den Menschen im Bezirkspflegeheim ein ganz wertvolles Gut: Ihre Zeit und ihre volle Aufmerksamkeit. Diese Besuchsdienste finden im Heim selbst statt und gehen auch darüber hinaus, um mit den HeimbewohnerInnen z.B. zum Bauernmarkt oder auch einmal in ein Kaffeehaus zu gehen. Heute galt es DANKE zu sagen. Danke für 25 Jahre Dienst an unserer Gesellschaft und an Menschen in einem sehr besonderen Lebensabschnitt. Ausgezeichnet wurde unter anderem Gerti Haider mit der Kaiser-Karl-Medaille in Gold. Ich gratuliere!

 

 
 

Konzert im Advent

Zum traditionellen Adventkonzert lädt das Kammerorchester Gleisdorf unter der Leitung von Prof. Gunter Schabl und wartet heuer mit einer Besonderheit auf: Der weltweit gefragte österreichische Paradecellist Friedrich Kleinhapl spielt in Gleisdorf zwei außergewöhnliche Programmteile: Das Konzert für Violoncello und Blasorchester ist ein humorvoller Crossover zwischen Klassik-Pop-Rock und Volksmusik, noch dazu in der ungewöhnlichen Kombination von Cello und Bläserensemble. Deshalb: NICHT VERSÄUMEN!

Sonntag, 04.12.2016 um 17.00 Uhr, forumKloster Gleisdorf

Advent in Gleisdorf

Seit 2. Dezember 2016 ist es nun endlich soweit! Der diesjährige Adventmarkt am Hauptplatz wurde mit den Kindern des Kindergartens Sonnenstrahl, dem Jugendvokalensemble der Musikschule Gleisdorf, weihnachtlichen Stelzengehern und vielem mehr feierlich eröffnet!

Das ganze Adventprogramm finden Sie HIER!

musik(er)leben

Die Ausstellung im MiR-Museum im Rathaus dokumentiert das „Musikleben“ unserer Stadt über die Jahrhunderte, wodurch Musikschaffenden von damals wieder Leben eingehaucht wird. Eine musikalisch-geschichtliche Initiative des Kulturreferenten Alois Reisenhofer!

Ausstellungsdauer: 02.10. bis 23.12.2016

Öffnungszeiten: Fr. 13.00 bis 16.00 Uhr, Sa. und So. 10.00 bis 13.00 Uhr

Reparier-bar

Wenn ein technisches Gerät nicht mehr das tut, was man erwartet, kann man sich ein neues kaufen, oder die Reparier-bar in der Polytechnischen Schule besuchen.

Das nächste Treffen findet am 10. Dezember 2016 von 9 – 12 Uhr statt.

Heizkostenzuschuss

Auch heuer wieder unterstützt die Stadt einkommensschwache Haushalte mit einem einmaligen Heizkostenzuschuss – eine wichtige soziale Maßnahme. Bis 23.12.2016 können alle anspruchsberechtigten BürgerInnen den städtischen Heizkostenzuschuss in der Höhe von € 100,00 beantragen. Alle weiteren Infos dazu unter www.gleisdorf.at und im Servicecenter der Stadt, Rathausplatz 3, EG, Zimmer 3.

Die Themen 2015 - 2020

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen. Dieses Programm ist ein Ergebnis hunderter Hausbesuche, persönlicher Gespräche, zweier Klausuren und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!