Tagebuch

Eintrag vom 27.6.2016, 23 Uhr 36

Abschied von Johann Cescutti und die Sitzung des Gemeinderates

Die Ausgezeichneten Vizebürgermeister
Mario Keusch präsentierte die beeindruckenden Zahlen des Roten Kreuzes
Abschied von Mag. art. Johann Cescutti
 

Und wieder startet die Woche mit einem mehr als gut gefüllten und themenreichen Montag. Die Sprechstunde diente heute eher internen Besprechungen und nur einem Besuch eines Bürgers. Naja, eigentlich ist er kein Bürger, sondern stellte sich als künftiger Gynäkologe vor Ort vor. Dr. Christian Bauer wird im Oktober in der Bürgergasse 25 seine neue Ordination eröffnen, in der er für alle Patientinnen aller Sozialversicherungsträger da sein wird.

Im weiteren Vormittag ging es unter anderem um ein mögliches Projekt eines Gleisdorf-TV und um verschiedene andere Themen.

Im Vorfeld des Regionalvorstandes in Weiz wurden die Inhalte schon vorab fraktionell diskutiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Änderungen des Regionalen Entwicklungsprogrammes, das wiederum Maßgabe für die zu erstellenden örtlichen Entwicklungskonzepte und den darauf fußenden Flächenwidmungsplänen ist. Und die nahende Novelle sorgt naturgemäß für Diskussionsstoff. Bevor noch die reguläre Sitzung beginnt, muss ich mich wieder nach Gleisdorf verabschieden – eine traurige Pflicht wartet.

Letzten Mittwoch ist Mag. Johann Cescutti 77-jährig verstorben. Cescutti war nicht nur 37 Jahre lang Musikpädagoge an unserer Musikschule, er war neben seinem gesamten musikalischen Engagement vor allem Gründer und Mentor des Jugendblasorchesters, mit dem er national und international für Aufsehen und viele Preise sorgte. Kaum ein Erwachsener Musiker, der als Kind nicht durch die Hände von Mag. Cescutti gegangen ist.

Im irdischen Lebensstück von Hans Cescutti ist die letzte Note gespielt. Seine Musik und sein Leben wird aber – wie in einer vielschichtigen Symphonie – in uns, unseren Köpfen und Seelen nachhallen. Denn, das Notenblatt unserer Herzen hat keinen letzten Ton, hier schwingen die Musik und das Leben des Menschen Johann Cescutti einfach weiter.

Lieber Hans, angesichts deiner unauslöschlichen Verdienste um die „Musikstadt Gleisdorf“ werden wir dir ein stets ehrendes Gedenken bewahren.

Etwas später tagte dann der Beirat der Stadtwerke GesmbH. Die beiden Geschäftsführer Ing. Karl Hierzer und Mag. Erich Rybar informierten die Beiratsmitglieder über das laufende Geschäftsjahr und einige technische Details. Der warmen Winter machte auch dem wirtschaftlichen Erfolg etwas zu schaffen, dennoch ist das Unternehmen sehr gut unterwegs.

Von den Stadtwerken ging es direkt in den Gemeinderatssitzungssaal, wo sich zuerst die Mitglieder der ÖVP-Fraktion zur Vorbesprechung und um 19:30 Uhr alle Gemeinderatsmitglieder zur abendlichen Gemeinderatssitzung einfanden. Am Beginn der Sitzung informierte uns der neue Ortstellenleiter des Roten Kreuzes, DI Mario Keusch, über das abgelaufene Jahr im Rettungsdienst. Und seine Zahlen beeindruckten uns alle immer wieder aufs Neue. 29.802 ehrenamtliche Stunden, 147 MitarbeiterInnen vor Ort, 326.667 gefahrene Kilometer und 10.723 Einsätze im vergangenen Jahr – eine fast unglaubliche Bilanz. Zum Abschluss holten Mario Keusch und sein neuer Bezirkstellenleiter Mirko Franschitz eine Ehrung nach. Die beiden Vizebürgermeister Peter Schiefer und Reinhard Hofer wurden um ihre Verdienste um das Rettungswesen mit der silbernen Ehrenmedaille ausgezeichnet. Gratulation!

Ich durfte mich am Ende noch bei Mario Keusch und seinem gesamten Team bedanken. Diese Form und Dichte des Ehrenamtes sind ein wichtiger und essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und der Versorgungssicherheit in unserer Region. Wir alle, die Menschen, die hier leben, können uns blind darauf verlassen, dass Hilfe kommt, wenn wir Hilfe brauchen. Und das hat einen unglaublich hohen Wert.

Über die Details zur Sitzung darf ich an dieser Stelle etwas später berichten.

Eintrag vom 26.6.2016, 18 Uhr 13

Einen schönen Sonntag!




 

Einfach schön! Mit diesem Blumengruß aus unserem Garten wünsche ich allseits einen schönen Sonntag und einen guten Start eine gute Woche!

Eintrag vom 25.6.2016, 21 Uhr 23

In Sonni's Garten - 101 Jahre!

Werner Sonnleitner und seine Mutter - unglaubliche 101 Jahre jung!
Kochen & Friends
Kochen & Friends
Kochen & Friends
Kochen & Friends
Binkerfest in Nitscha
 

Gestern Abend freuten wir uns, unsere Koch-Runde wieder zuhause zu Gast zu haben. Und wie der Name schon sagt, es wurde gekocht, dass die Töpfe nur so schepperten. Neben einem wirklich unglaublich lustigen Abend gab es auch einfach herrliches Essen. Danke unseren Kochfreunden!!

Der Vormittag war dann mit ein paar Aufräumarbeiten belegt ...

Immer wieder beeindruckt bin ich vom Idyll von Werner und Christa Sonnleitner, die heute Nachmittag in "Sonni's Garten" luden. Eine künstlerische und wohlgepflegte Oase. Mindestens ebenso beeindruckt bin ich aber auch von der Rüstigkeit von Werners Mutter, die heuer ihren 101. Geburtstag feiert!

Um den Zusammenhalt zwischen der erweiterten Nachbarschaft zu fördern und zu stärken, gibt es in Kirchweg im Ortsteil Nitscha das alljährliche „Binkerlfest“. Und es ist spürbar, dass die Menschen hier in positivster Weise zusammenrücken, um die Gemeinschaft zu leben! Danke für die Einladung hier heute dabei sein zu dürfen!

Eintrag vom 24.6.2016, 17 Uhr 07

Das "Haus Europa" steht vor einem gröberen Umbau

Helga Plautz begrüßte zu "Literatur - was sonst!"
Moderator des Nachmittages: Dr. Christian Ankowitsch
Literatur - was sonst!
 

Der Start dieses Freitages hatte es in sich. Zuerst die Nachricht des Brexit, den viele ja sehr unterschiedlich bewerten. Mir macht das echt große Sorgen. Die Börsen haben bereits hochsensibel darauf reagiert und vielerorts wird nun offen über das Ende der EU diskutiert. Was auch immer kommt, das gemeinsame Haus der Europäischen Union wird sich wohl einem gröberen Umbau unterziehen. Und solche Umbauten sind immer mit deutlichen Einschränkungen für die HausbewohnerInnen verbunden.

Und gleich danach ereilte mich die Botschaft vom Tod eines alten Freundes. Wie soll ich sagen – kein guter Freitag, bis hieher kein guter Tag.

Aber was auch immer passiert, die Welt dreht sich weiter und dem Alltag sind der Brexit und andere Dinge ziemlich egal. Und so herrschte auch an diesem sonnig-sommerlichen Freitag ein sehr munteres Programm in unserer Stadt.

Apropos Sommer und Sonne: Dass sich Landwirte, Badebetreiber und Festveranstalter Sorgen ums Wetter machen, ist klar. Dass sie das aber mit einer Buchhändlerin i.R. gemein haben, braucht eine Erklärung. Helga Plautz lud heute zum Titel „Literatur – was sonst“ in ihr Haus und fast 100 AutorInnen und Literaturbegeisterte sind dieser Einladung gefolgt. Da macht es schon einen Unterschied, ob die Sonne scheint, oder ob sich das Publikum in jeden Winkel eines Haues drängelt. Alle Gäste starteten nach einem Imbiss in einen literarisch-genussreichen Tag und auf Moderator Christian Ankowitsch und viele Literaten, u.a. z.B. Bachmann-Preisträger Tex Rubinowitz.

Eintrag vom 23.6.2016, 23 Uhr 57

Viel Prominenz bei und für Rebekka Wagner

Gratulation der Künstlerin Rebekka Wagner
Klinikchef Ernst Fartek
Landesrat Christopher Drexler
 

Freier Karfreitag für alle? Unser Rechtssystem treibt wieder einmal eine neue Blüte. Ein konfessionsloser Mitbürger klagte, weil er sich darin ungleich behandelt fühlt, dass ein evangelischer Arbeitskollege den Karfreitag frei hat und er nicht. Bei Gericht hat er dazu Recht bekommen. Nun sind der Oberste Gerichtshof und danach der Gesetzgeber am Wort. Bei mir löst diese Story nur Kopfschütteln aus. Meiner Meinung nach sollten Menschen ohne Konfession kirchlich begründete Feiertage überhaupt nicht frei haben. Wenn ich von der Religion nichts wissen will, warum sollte ich dann in den Genuss eines Feiertags kommen?! Andere Variante: Alle machbaren Feiertage legt man auf einen Sonntag, wie es in anderen Ländern schon praktiziert wird. Dann ist diese Diskussion auch vom Tisch.

Aber nun wieder zurück zu der kommunalen Arbeit, die heute für einen sehr vollen Terminkalender sorgte. Quasi im Halbstundentakt wechselten die Gesprächspartner und machten so den Tag sehr abwechslungsreich.

Das LKH zu besuchen, ist meist mit unangenehmen Gefühlen verbunden. Aber es geht auch anders. Am Nachmittag folgte ich einer Einladung einer Einladung der Gleisdorfer Künstlerin Rebekka Wagner – so, wie auch Landesrat Christopher Drexler, Klinikvorstand Ernst Fartek, AK-Präsident Josef Pesserl und viele weitere Ehrengäste, die sich im Speisesaal des LKH Graz zur Vernissage versammelten. Als echter Patriot und Fan der Künstlerin war es mir natürlich ein Anliegen, bei dieser Anlass dabei zu sein. Herzliche Gratulation zu diesem künstlerischen Erfolg!

In Gleisdorf tagte am Abend der Ausschuss „Ausschuss Straßenbau, Verkehr, Mobilität & Wirtschaftshof“ und arbeitete eine unglaublich lange Tagesordnung ab. Ich musste auch diese Ausschusssitzung heute früher verlassen – ein 40er im Kreise der Familie stand am Programm.

Eintrag vom 22.6.2016, 21 Uhr 51

Adieu Paris



 

Ein eng getakteter Vormittag eröffnete diesen sportlich relevanten Mittwoch. Nach dem Jour Fixe reihten sich Termine zu den Themen „Elektronischer Akt“, Bürgerwünsche, Rathaus-internes, Wohnungsangelegenheiten, usw.

Das gesamte Team der Stadtverwaltung ist naturgemäß auch gewissen Fluktuationen unterworfen. Und so kommt es dort und da auch immer wieder zu Nachbesetzungen. Heute waren sechs Damen zu Gast, die sich um eine Stelle im Bauamt beworben haben. Diese Hearings sind immer wieder spannend, weil man Menschen kennenlernt, die sich eben für dieses eigene Arbeitsumfeld interessieren. In den kommenden Tagen wird dazu auch eine Entscheidung fallen.

Vom Hearing ging es volley zum Public Viewing, wo schon rund 1000 Menschen dem Österreich-Match entgegenfieberten. Was für eine Stimmung!

Leider haben unserer Kicker das Flehen ihrer Fans nicht erhört und haben sich am Ende mit einem 1:2 von der EM verabschiedet. Trotz fehlender österreichischer Beteiligung lade ich herzlich ein, das Public-Viewing-Angebot in Gleisdorf auch weiterhin zu nutzen – es ist einfach super!

Eintrag vom 21.6.2016, 23 Uhr 37

Sommerfeeling

Sommersonnenwende
 

Dienstag. Dass es gestern länger gedauert hat, schlägt sich heute irgendwie auf die Gesamtkonstitution. Man wird halt nicht jünger. Aber die Themenvielfalt machen den Tag wieder sehr kurzweilig – Stadtentwicklung, Raumordnungsfragen, Angelegenheiten der Musikschule und einiges mehr.

Am Nachmittag komme ich meiner Verpflichtung im Aufsichtsrat der ÖWGes nach, wo es unter anderem um die gesamtdemografische Entwicklung und deren Auswirkungen auf den Wohnbau in der Steiermark geht.

Wieder zurück im Rathaus tagt der Ausschuss für Raumordnung, Stadtgestaltung und Standortentwicklung, wo es unter anderem wieder um die Erweiterung unserer Volksschule ging.

Der späte Abend gehörte unseren Freunden und dem Genuss des längsten Tages im Jahr und einem echten Sommerfeeling.

Eintrag vom 21.6.2016, 01 Uhr 03

Mit den Busserln sollte man nicht geizen

Fraktionssitzung der ÖVP-Gemeinderätinnen
Fraktionssitzung der ÖVP-Gemeinderätinnen
Fraktionssitzung der ÖVP-Gemeinderätinnen
Fraktionssitzung der ÖVP-Gemeinderätinnen
 

So ein Wochenstart hat es oft in sich und ist ein echter Kontrapunkt zu einem vergleichsweise arbeitsfreien Sonntag. So erstreckte sich mein Montag zwischen 06:00 Uhr mit der Tagwache, bis kurz vor 01:00 Uhr als ich nun das letzte Mail versandt habe.

Dazwischen ging es im Rathaus um Kunst und Kultur, Straßenbau und Projektmanagement, Black-out-Szenarien und Alltagsgeschäft.

Mit dem neuen Obmann des Sicherheitsausschusses, Werner Schenk, stattete ich unserer Polizeiinspektion einen Nachmittagsbesuch ab. Auf der einen Seite war es der „Antrittsbesuch“ von Werner Schenk, andererseits nutzten wir die Gelegenheit, um nach dem Stand der öffentlichen Sicherheit in der Stadt zu fragen.

Ebenfalls am Programm war ein Geburtstagsbesuch bei einer 96 jährigen Mitbürgerin. Eine ungemein nette Zeit mit dieser alten Dame, die viel zu erzählen hat. Zum Schluss überraschte sie mich mit einem verschmitzten Lächeln und der Frage: „Herr Bürgermeister, krieg ich was?“ Auf die Gegenfrage, was sie denn meine, deutete sie nur mit ihrem Zeigefinger auf ihre Wange. Dann war’s natürlich klar. Ein Bussl! Und damit sollte man ja nicht geizen, drum gab es auf die andere Wange auch noch eines.

Wenn viel passiert, wenn viel entwickelt wird, wenn rundherum eine hohe Dynamik herrscht, dann gibt es auch viel zu diskutieren. Und so dauerte der rege Informationsaustausch unter den ÖVP-Gemeinderäten ganze vier Stunden. Schön, Teil eines so aktiven Teams sein zu dürfen, dem die Entwicklung unserer Stadt dermaßen am Herzen liegt.

Eintrag vom 19.6.2016, 22 Uhr 05

Einfach außerordentlich schön

Ein fulminanter Abend
Organisator Karl Nestelberger
Moderatorin von Radio Stephansdom Ursula Magnes
Grandios - Die Wiener
Franz Jochum dirigierte die Wiener und den Schlosschor
Franz Jochum dirigierte die Wiener und den Schlosschor
 

Es war ein fulminantes Finale dieser Woche und wohl auch eine ebenso fulminante kulturelle und emotionale Basis für die kommende Zeit – das Schlusskonzert der „Philharmonischen Klänge“ in der Gleisdorfer Stadtpfarrkirche.

Als „Die Wiener“ unter der Leitung von Günter Seifert die Kirche mit den ersten Tönen von Mozarts A-Dur Symphonie zum Klingen brachten, ging mir schlichtweg das Herz auf. Eine so leichte, filigrane, anschmiegsame und gleichsam tiefgehende Musik, gespielt von einer Abordnung der Wiener Philharmoniker, das ist ein außerordentliches Erlebnis.

Aber auch „Der Schlosschor“ fügte sich in dieses hochqualitative musikalische Geflecht mit viel Gefühl ein – in Summe ein unvergesslicher Abend zwischen Mozart und Strauss, Brahms, Schubert und Mendelssohn, einbegleitet von Maria Suntingers Orgelimprovisation.

Danke allen Mitwirkenden und auch unserem Bischof Wilhelm Krautwaschl für sein Dabeisein!

Eintrag vom 18.6.2016, 23 Uhr 48

0:0. Aber was für eines!

Die Hymne - alles auf!
Bischof Krautwaschl segnete die Kapelle
Bischof Krautwaschl
Die bunte Welt der Musik
Die bunte Welt der Musik
Die bunte Welt der Musik
Die bunte Welt der Musik
Die bunte Welt der Musik
Die bunte Welt der Musik
Die bunte Welt der Musik
Die bunte Welt der Musik
Die bunte Welt der Musik
Die bunte Welt der Musik
Die bunte Welt der Musik - Anni Posch im Interview
 

Ein paar bereits seit längerem zugesagte Termine führten mich früher zurück in die Heimat, als den Rest meiner Familie. Auf dem Weg nach Hause bewunderte ich wieder einmal die Auswirkungen der bayerischen Raumordnung. Das ist schon sehr schön, wenn die Abgrenzung zwischen bebauten Gebieten und Naturraum eine sehr konsequente ist. So genießt das Auge weite Flächen, Felder, Wiesen und Wälder, bevor man wieder in ein Dorf oder eine Stadt kommt.

Wieder daheim führt mich mein erster Weg nach Wünschendorf, wo Bischof Wilhelm Krautwaschl einmal mehr seine Heimatverbundenheit unter Beweis stellte, als er die neu renovierte Tieber-Kapelle einweihte! Und wie immer begeisterte er die Menschen durch seinen offenen Zugang und seine Begegnung auf Augenhöhe. Vor seiner großen spirituellen Kraft ist sogar das herannahende schwere Gewitter wieder abgezogen ;-)

Ein unglaublich umfangreiches Programm stellte Anna Posch und ihr Singkreis aus Laßnitzthal danach im forumKloster auf die Bühne. Von der Familienmusik, dem Schuhplatteln, SchülerInnen aus den Volksschulen Labuch und Flöckig, aus der Neuen Musik-Mittelschule Weiz und einem Chor von AsylwerberInnen, von Mozart bis Michael Jackson reichte dieses dreistündige Programm. Dem Titel "Die bunte Welt der Musk" wurde Anni Posch dabei mehr als gerecht! Herzliche Gratulation!

Und das Tüpfelchen auf dem i war dann ja wohl das EM-Spiel Österreich gegen Portugal. Trotz des miserablen Wetters waren das Zelt beim Public Viewing randvoll und die Stimmung echt super. Und dann ein 0:0. Aber was für eines!! An Spannung war dieses Match wohl kaum zu überbieten. Damit spitzt sich alles auf das Spiel gegen Island zu.

Eintrag vom 17.6.2016, 19 Uhr 21

Eine neue Ehre

Mein Firmling Sebastian
Ohne Worte
 

Zu neuen Ehren kam ich dieser Tage in Bayern. Sebastian, der Sohn meines Schwagers, hat mich nach reiflicher Überlegung zu seinem Firmpaten auserkoren – eine echte Ehre für mich. Heute durfte ich Sebastian bei diesem wichtigen Schritt im katholischen Glauben begleiten und ihn darin bestärken. Besonders angetan war ich vom Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, der in seiner Messe die jungen Menschen darin bestärkte, ihren Weg zu finden und in der Gesellschaft für ihre Überzeugung auch einzustehen.

Natürlich ist eine Firmung nicht nur ein familiäres Fest, sondern auch ein kulinarisches. Ich werde in den kommenden Tagen wieder eine Fastenzeit ausrufen!

Eintrag vom 16.6.2016, 12 Uhr 36

Und schon wieder Landesmeister und weitere Stockerlplätze

Die erfolgreichen Handballer der Gleisdorfer Volksschule
Die erfolgreiche Brigitta Mahr
 

Nicht nur die Gleisdorfer Fußballer sind Landesmeister, auch unsere Handballer sind die besten des Landes. Und zwar die Handballmannschaft der Volksschule!! Die jungen SportlerInnen errangen am 9. Juni in Bärnbach den Meistertitel im Volksschulcup 2016! Für meine herzliche Gratulation durfte ich mich heute Früh mit ein paar kleinen Präsenten für die SportlerInnen einstellen. Ich freu mich riesig für und bin echt stolz auf unsere jungen Handball-Asse!

Auch aus dem Badminton-Sektor gibt es Top-News: Bei den Adria Masters International 2016 in Opatija (Kroatien) errangen Gleisdorfer SportlerInnen gleich 5 Stockerlplätze! Die Badmintonspieler von RBEJ Gleisdorf Peter Moritz und Brigitta Mahr überraschten mit sensationellen Ergebnissen. Peter Moritz siegte im Herreneinzel SK 50 und im Herrendoppel SK 35 mit Partner Ilic Damir (Kro) erreichte er Platz 2. Brigitta Mahr siegte mit Partner Harald Knoll (Atus Weiz) im Mixed SK 45. Im Dameneinzel SK 35 erreichte sie Platz 2 und im Damendoppel SK 35 mit Elisabeth Pröll Platz 3.

Ich gratuliere unseren erfolgreichen SportlerInnen – das sind wirklich super Erfolge!

Eintrag vom 15.6.2016, 22 Uhr 16

Lebendige Bücherei und der Plan G geht in die Umsetzung

Birgit Ferstl begrüßte die zahlreichen Gäste des Abends
 

Ein durchgängig spannender Tag! Begonnen mit dem üblichen Jour Fixe, in dem es auch um mögliche künftige EDV-Lösungen für eine moderne Verwaltung ging, gefolgt von Nachrichten aus unserem hauseigenen Unternehmen, den Feistritzwerken, gefolgt von Bürgerbesuchen und einem (unüblicherweise am Vormittag gelegenen) Gratulationstermin bei einer gut gelaunten 80erin.

Statt des Mittagessens gab es heute Grundstücksverhandlungen, die von essentieller Bedeutung für die weitere Entwicklung unserer Stadt sein können. Mehr dazu kann ich hoffentlich in den kommenden Wochen berichten.

An einen arbeits- und gesprächsreichen Nachmittag reihte sich die Sitzung des Stadtrates an. In diesem entscheidenden Gremium wurden heute wieder eine Menge Beschlüsse gefasst. Für mich bemerkenswert sind dabei die Entscheidungen in Sachen Plan G. Sie erinnern sich? Plan G ist eine neue Jugendinitiative, die von jungen Menschen aller politischen Richtungen ausgegangen ist. Die Stadt hat sich auf dieses spannende Experiment mit einem Budget von € 100.000,- „eingelassen“, um jungen Menschen die Chance zu geben, ihren Lebensraum unter vereinbarten Regeln selbst zu gestalten. Und heute ging es schon um sehr konkrete Projekte! Vom Workout-Park über Poetry-Slam bis hin zum Jugendkulturtreff. Allesamt gut ausgearbeitete Projekte, mit denen die Jugend nun in die Umsetzung startet. Ich freue mich riesig, dass der Plan G nicht nur ein Plan ist, sondern ganz konkrete Formen annimmt! Gratulation!

Am Abend lud Büchereileiterin Birgit Ferstl unter dem Titel „Lebendige Bücherei – Dialog statt Vorurteil“ zu einem neuen Veranstaltungsformat in die städtische Bücherei ein. Ein interessanter Tagesabschluss mit interessanten Gästen und vielfältigen Diskussionen zum Thema „Flucht und Asyl“.

Eintrag vom 15.6.2016, 05 Uhr 59

Familien besiedeln das Bezirksgericht und der Kindergarten Neugasse wird wieder eröffnet

Hier sind nun Familien eingezogen
 

Wie in der Aprilausgabe des Stadtjournals angekündigt, wird das ehemalige Bezirksgericht bis Ende März 2018 als Asylquartier genutzt. Anfang Juni sind nun die ersten AsylwerberInnen eingezogen. Und wie versprochen handelt es sich dabei vorwiegend um Familien. Neben zwei Paaren haben auch zwei sechsköpfige und eine siebenköpfige Familie im alten Gerichtsgebäude, das für die Dauer der Asylnutzung den Namen „Haus Laurentius“ erhalten hat, ihr Quartier bezogen. Die 13 Kinder sind zwischen vier Monate und 17 Jahre alt. Mit Ende Juni sind schließlich auch die bereits in Gleisdorf wohnhaften Asylwerber aus den Quartieren in der Dr. Hermann-Hornung-Gasse und der Neugasse in das Haus Laurentius übersiedelt. In Summe beherbergt die Caritas, die das Haus Laurentius führt und betreut, derzeit 58 Menschen. Wenn Sie Fragen im Zusammenhang mit der Betreuung vor Ort und dem Betrieb des Hauses haben, wenden Sie sich bitte an Caritas-Betreuung vor Ort unter der Telefonnummer 0676 / 88015-8332.

Der alte Kindergarten Neugasse geht wieder in Betrieb

Durch die Übersiedelung der Asylwerber aus der Neugasse in das Haus Laurentius ist auch der ehemalige Kindergarten (bis auf den Teil des Jugendhauses ausZEIT) wieder frei geworden. Und das ist auch gut und wichtig. Denn mit Ende Mai 2016 haben wir vom Land Steiermark die erleichternde Zusage bekommen, an diesem Standort wieder bis zu zwei Kindergartengruppen führen zu dürfen. Somit haben wir für all jene Eltern, deren Kinder sich auf der Warteliste befunden haben, ab Herbst 2016 wieder ein Kinderbetreuungsangebot. Über den Sommer werden alle verfügbaren Kräfte (Jugend & Kind KG, Rathaus, Reinigungsdienst und Wirtschaftshof) an der kindgerechten Adaptierung des „neuen“ Kindergartens arbeiten. Allen Beteiligten sage ich dafür schon heute mein aufrichtiges Dankeschön. Es freut mich sehr, dass wir damit wieder für alle Kinder einen entsprechenden und attraktiven Platz haben!

Eintrag vom 14.6.2016, 20 Uhr 40

Kollektive EM-Trauer

Das vermeintliche 1:1. Großer Jubel und großer Frust
 

Ich gestehe freimütig, dass ich echt kein eingefleischter Fußballfan bin. Trotzdem habe ich mich auf das heutige Auftaktspiel der Österreicher bei der EM den ganzen Tag wirklich gefreut. Vor allem auch darauf, dieses Spiel beim „Public Viewing“ im großen Zelt zwischen dem forumKloster und dem Haus der Musik erleben zu dürfen. Als ich dort mit einigen Minuten Verspätung eintraf, schwappte mir bereits die akustische „Boooaaaaah-Welle“ entgegen. Das Fast-Tor der Österreicher hat die rund 1000 Zuseher von ihren Sitzen gerissen. Umso bedauerlicher war, dass am Ende dieses Spiels die kollektive Trauer über das 0:2 gegen Ungarn der gemeinsame Nenner war. Und trotzdem war es ein Erlebnis, dieses Spiel hier auf diese Art mitzuerleben. Eine supertolle Veranstaltung, die von Manfred Hofer und der Rossini-Gruppe bestens organisiert und betreut wird!

Der Tag bis dahin gestaltete sich dicht und arbeitsreich. Und auch das ist ok! Nach einigen Bürgervorsprachen und Jugendthemen stand eine mögliche Softwarelösung für den elektronischen Akt im Rathaus im Mittelpunkt. E-Gouvernement und die Anforderungen der Zeit machen diese Anwendungen einfach erforderlich.

Mein nächster Termin führte mich nach Weiz. Gemeinsam mit Bezirksparteiobmann Andreas Kinsky war ich zu einem Interview zur Kleine-Zeitung-Redakteurin Ulla Patz eingeladen. Das Thema: Die gegenwärtige Situation der ÖVP in Österreich. Andreas Kinsky und ich betonten immer wieder, dass es an der Zeit wäre, Politik neu zu denken und sie an der Machart der Steirischen Reform- und Zukunftspartnerschaft anzulehnen. Dann – so meinten wir – wäre auch ein echter Neustart möglich und auch nötig.

Wieder zurück in Gleisdorf ging es ins Rathaus um zumindest ein paar der in der Zwischenzeit eingetroffenen Mails zu behandeln, danach durfte die Gratulantenrunde einer 80erin die Aufwartung machen.

Vor dort führte mich mein Weg wieder nach Graz zur Österreichischen Wohnbaugenossenschaft, in deren Vorstand ich mitwirken darf. Na, und der Rest des Tages, der ist ja bekannt. Da verweise ich auf den Anfang dieses Postings. Echt schade.

 

 
 

Public Viewing

Die Gleisdorfer-EM-Arena ist von 10. Juni bis 10. Juli am Vorplatz zwischen Haus der Musik und forumKLOSTER aufgebaut. Alle Spiele werden vollständig übertragen! Die Kooperation von Stadtgemeinde Gleisdorf, TIP Tourismusverband und Rossini Gleisdorf bietet eine 5 x 3 Meter große LED-Wand, 600 überdachte Sitzplätze und unzählige Stehplätze. Der Eintritt ist frei! Informationen und Sitzplatzreservierungen unter Tel. (0664) 3776295

Music Friday

Wie jedes Jahr findet auch heuer wieder die Serie der "Music Fridays" beim Haus der Musik statt. Tolle Musik an den Sommerabenden bei freiem Eintritt und herrlichem Flair gibt es am 24.06., 08.07., 15.07., 22.07. und am 05.08.2016! Das ganze Programm gibt es HIER.

STANDORT ENTWICKLUNG

Ein moderierter Informations- und Diskussionsabend von und für die Gleisdorfer UnternehmerInnen im Rahmen der Erstellung des neuen Stadtentwicklungskonzeptes. Mitreden und mitgestalten! 29. Juni 2016, 19:00 Uhr, forumKLOSTER

"Zuagheirat - weggheirat - zuazogn - wegzogn"

Das Erzählcafe in der Bücherei Nitscha bietet immer besondere Veranstaltungen. Diesmal geht es um die Frage, was habe ich an Tradtitionen/Brauchtum mitgebracht bzw. mitgenommen? Was war in meiner neuen Umgebung anders, was habe ich bis heute bewahrt? 30. Juni 2016, 14:00 Uhr, Veranstaltungsstätte Nitscha

Pfarrfest

Das heurige Pfarrfest geht am Sonntag, den 3. Juli am Vorplatz zum Pfarrhof über die Bühne. Aus den vorangegangenen Jahren weiß man, was es dort gibt: Herrliches Wetter, viele nette Menschen, gute Musik und verlockende Angebote an Speis und Trank.

Die KandidatInnen 2015

Beim ÖVP-Stadtparteitag am 16.01.2015 wurde die Liste der KandidatInnen für die Gemeinderatswahl am 22.03.2015 einstimmig beschlossen. Welche Menschen für die ÖVP ins Rennen gehen, sehen Sie HIER.

Die Themen 2015 - 2020

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen. Dieses Programm ist ein Ergebnis hunderter Hausbesuche, persönlicher Gespräche, zweier Klausuren und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!