Tagebuch

Eintrag vom 23.4.2018, 23 Uhr 08

Regionstag, ein sehr politischer Abend und eine neue Einbahn

Karl Nehmammer (2.v.r.) war zu Gast in Weiz




Achtung: Hier hat sich die Verkehrssituation verändert
Neue Einbahn in der Schillerstraße
Die neue Einbahnführung
Regionstag in Hartberg
 

Nach einigen Besprechungen im Rathaus führte mich mein Regionstag heute nach Hartberg, wo ich mit AHS-Dir. Reinhard Pöllabauer über die Anliegen des Gymnasiums, mit Bürgermeisterkollegen Marcus Martschitsch über die (kommunal-)politische Herausforderungen und auch mit Bezirkshauptmann Hofrat Max Wiesenhofer über die Problemstellungen der Verwaltung diskutieren durfte. Allesamt wichtige Infos für meine Arbeit als regionaler Abgeordneter.

In der Gesellschafteraussschusssitzung der Feistritzwerke-Steweag-GembH ging es am Nachmittag um die Betriebszahlen der ersten drei Quartale des Geschäftsjahres, das sich in Summe recht gut anlässt. Grund zur Freude gibt es aber natürlich immer erst am Ende, wenn alles abgerechnet ist.

Die Mitglieder des Bezirksparteivorstandes genossen gestern einen hochpolitischen Abend. Karl Nehammer, Abgeordnerer zum Nationalrat, Generalsekretär der Bundes-ÖVP und enger Vertrauter von Bundeskanzler Sebastian Kurz, zog einige spannende Resümees der letzten Monate und stellte sich den inhaltsstarken Fragen mit ebenso inhaltsstarken Antworten. Der neue Weg, den Sebastian Kurz als klares Ziel formuliert hat, meint auch diesen unmittelbaren Austausch zwischen Parteispitze und Parteibasis.

UND:

Achtung neue Einbahnregelung! Die Schillerstraße ist zwischen der Bahnhofstraße und der Neugasse nur mehr in Richtung Stadtmitte zu befahren. Das bedeutet: Von der Neugasse kann man nicht mehr nach rechts in die Schillerstraße abbiegen. Mehr Infos dazu in den nächsten Tagen und über die Informationskanäle der Stadtgemeinde Gleisdorf.

Eintrag vom 22.4.2018, 17 Uhr 59

Der Buchfink startet zu seinem neuen Flug









 

Den erfolgreichen Jungfernflug hat der "Buchfink" letztes Jahr mit Bravour hingelegt. Heuer startete er zu größeren Kreisen. Mit dem Literaturbrunch mit Peter Rosei in der Buchhandlung Plautz startete das Literaturfestival "Buchfink" in der Kleinregion Gleisdorf. Alle Infos zu den sensationellen Leseveranstaltungen findet man hier: www.gleisdorf.at/buchfink2018

Ein herzliches Dankeschön möchte ich an dieser Stelle den "Flugbegleitern" des Buchfink sagen. Alois Reisenhofer, Birgit Ferstl, Elisabeth und Bertram Riegler, Mag. Eva Lassnig, Claus Schwarz und dem Team der Buchhandlung Plautz - sie alle sind UrheberInnen des Erfolgs dieses Festivals! Danke!


Eintrag vom 21.4.2018, 19 Uhr 53

Bach-Doppelkonzert und ein gemeinsames Frühstück mit neuen GleisdorferInnen

Edith Schäfer, m.W., Hannelore Remminger und Gunter Schabl
Auch Katharina Scheidl konzertierte
Flötensensemble
Willkommensfrühstück
 

Als ich gestern Abend von Wien nach Hause zurückgekehrt bin, führte mich mein erster Weg direkt ins Haus der Musik, wo der Konzertabend „Jugendfrei“ im wahrsten Sinn des Wortes über die Bühne ging. Die erwachsenen SchülerInnen unserer Musikschule gaben dabei einige Stücke zum Besten und unterstrichen damit, was man auch als erwachsener Mensch in dieser tollen Einrichtung lernen kann. Unter anderem spielte auch meine liebe Frau ein Solostück mit Klavierbegleitung und war auch Teil eines Flötenensembles. Und da auch ich dieses Jahre wieder zum Kreis der „ordentlichen Musikschüler“ gehöre, durfte ich mich auch aktiv in diesen Abend einbringen. Es war mir eine Ehre, gemeinsam mit meiner Lehrerin Hannelore Ramminger und begleitet von Edith Schäfer den ersten Satz aus dem Bach-Doppelkonzert darbringen zu dürfen.

Auch im letzten Halbjahr sind rund 200 Menschen in der Stadtgemeinde Gleisdorf zugezogen. Alle diese neuen MitbürgerInnen lädt die Stadt zum traditionellen "Willkommensfrühstück" in das forumKloster ein. Auch gestern sind dieser Einladung wieder einige Damen und Herren gefolgt, mit denen VerterInnen des Gemeinderates nach dem offiziellen Teil beim Frühstücken ins Plaudern gekommen sind. Und da haben sich für mich interessante Lebensgeschichten aufgetan: Er aus Berlin, sie aus Indonesien. Die beiden haben sich bei uns niedergelassen, um hier eine Familie zu gründen ... wie das Leben so spielt.


Eintrag vom 20.4.2018, 21 Uhr 13

Datenschutz

Dr. Therese Niss bei der Datenschutzdiskussion
Pressekonferenz zum Thema Fahrradmitnahme - Foto (C) Gernot Muhr
 

Dr. Therese Niss referiert im Plenum zum Datenschutzgesetz, das heute mit Blick auf die europäische Datenschutzgrundverordnung geändert werden soll. Eine heikle Materie, ein schwieriges Thema, bei dem man als abstimmender Nicht-Jurist jenen vertrauen muss, die hier tief in der Sache drinnen sind. Und wenn dann die Meinungen im Parlament diametral auseinander gehen, wird es nicht leichter. Es ist, wie es ist. Wenn man zu einem komplexen Thema drei JuristInnen fragt, hat man am Ende vier Meinungen. Ergo: Ich vertraue Kollegin Niss und ihren Experten!

Im Parlament heftig debattiert wurde heute am vierten Plenartag auch das Sicherheitspaket der Bundesregierung, das letztlich mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ beschlossen wurde. Dieses Gesetz erlaubt es z.B. WhatsApp-Kommunikation „abzuhören“. Aus meiner Sicht längst fällig. Denn unsere Exekutive ist auf diesem Auge gänzlich blind, weil es für den technischen Einsatz entsprechender Software eben auch eine, bislang nichtexistierende, rechtlichen Grundlage braucht. Nun wird dies möglich. Aber nicht – wie Oppositionsvertreter meinen – um die Menschen massenweise zu überwachen, sondern im Einzelfall, bei Vorliegen eines Verdachtes einer schweren strafbaren Handlung (Strafdrohung von mehr als 10 Jahren), auf Anordnung der Staatsanwaltschaft und nach richterlicher Genehmigung. Datenschutz ist wichtig! Täterschutz nicht!

Aber auch in der Heimat gibt es Neuigkeiten. Sehr gute sogar!

Die Energieregion Weiz-Gleisdorf und die Steiermärkischen Landesbahnen machen es möglich: Ab dem 20. April 2018 bis März 2021 können alle Fahrgäste ihr Fahrrad entlang der Landesbahnstrecke Weiz - Gleisdorf kostenlos mit den Steiermärkischen Landesbahnen mittransportieren. Der bisher für die Radmitnahme fällige Zuschlag wird von der Energieregion Weiz-Gleisdorf übernommen. Sollte dieses Angebot, das ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz ist, gut angenommen werden, wird eine Verlängerung natürlich überlegt.

Mehr dazu unter www.energieregion.at/gratis-radmitnahme

Eintrag vom 19.4.2018, 22 Uhr 17

Liebliche Einöde, mehrheitliche Beschlüsse


 

Meine Anreise nach Wien führte mich heute staubedingt weg von der Südautobahn durch die „Einöde“ – eine wunderschöne und liebliche Gegend der Gemeinde Pfaffstätten am Rande des Wienerwaldes. Nicht ganz so lieblich ging es dann den ganzen Tag im Parlament zu. Kein Wunder, stand dieser Tage ja das Doppelbudget 2018/2019 auf der Tagesordnung.

Und durch die Rabiat-Rhetorik mancher oppositioneller Abgeordneter wird ein weiteres Auseinanderdriften der politischen Blöcke bedauerlicherweise sehr befeuert. Ich frag mich echt, welche Kinderstube einige KollegInnen erlitten haben mussten.

Auch Bundeskanzler a.D. Christian Kern beteiligt sich an dieser Verschlechterung der Atmosphäre durch aktives Zutun:

  • Er vergleicht Bundesregierung mit „Moskauer Pyramide“: „zwei B’soffene, die sich gegenseitig abstützen.“ (APA, 14.04.2018)
  • „Der Letzte, der das probiert hat, war der Dollfuß unterm Ständestaat." – Kern zur Reform der Sozialversicherungen [Die Presse,16.04.2018)
  • „Ehemals Konservative haben sich mit den Völkisch-Rechten zusammengetan und unterwandern gemeinsam den Staat."(Der Standard, 03.04.2018)
  • "Wir sind keine Führerpartei“– Kern mit Blick auf die ÖVP (APA, 14.04.2018). Insbesondere im Gedenkjahr eine völlig unangebrachte Aussage.

Am Ende stand dann ein Beschlussstakkato, in dessen Verlauf das Budget im Wesentlichen mit Mehrheit von ÖVP und FPÖ beschlossen. Herr Kern hat hier nicht mitgestimmt, weil er nicht mehr im Parlament war ...

Kommentar vom 20.4.2018, 13 Uhr 48 von Robert Lamperti

Keinen Kommentar wert

Sehr geehrter Herr Abgeordneter!
lieber Christoph!

Du führst einige Zitate an, über die man diskutieren kann, erwähnst aber mit keinem Wort die Aussagen deines Regierungspartners Wolfgang Zanger,der Kindergärten als Kinderweglegungseinrichtungen bezeichnet oder behauptet "Familie ist dort, wo Kinder gezeugt werden". Man darf und soll kritisieren, wenn notwendig, aber nicht einseitig!

Kommentar vom 20.4.2018, 13 Uhr 56 von Christoph Stark

Kommentar

Lieber Robert, danke für deinen Besuch auf meiner Webseite. Es freut mich, dass du von meiner Plattform Informationen beziehst! Ja, die Äußerung des FPÖ-Kollegen war keineswegs rühmlich. So wie leider viele andere auch. Christian Kern, als ehemaligem Bundeskanzler, hätte ich aber deutlich mehr Stil, Gefühl und Benehmen zugetraut. Herzliche Grüße! Christoph

 

Eintrag vom 19.4.2018, 10 Uhr 35

Erzählungen in Bild und Wort







 

Seine Bilder erzählen seit vielen Jahrzehnten wunderbare Geschichten. Er selbst ist als brillanter Erzähler bekannt und diesem Ruf wurde er gestern Abend bei seiner Ausstellung „Erzählungen“ wieder gerecht – Adolf A. Osterider! Die sprachliche Eloquenz, Phantasie und die in Wort gefassten Bilder des 94-jährigen Künstlers begeistern die Menschen immer wieder aufs Neue. Genauso wie seine Bilder, die in dieser Ausstellung das Bildungshaus Schloss St. Martin zu bewundern sind.

Für Ulli, als Nichte des großen Künstlers, und mich war es eine echte Ehre, bei diesem Abend dabe sein zu dürfen. Ein Dankeschön möchte ich Mag. Martin Titz für seine großartigen Worte für Adolf Osterider aussprechen, ebenso Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer für seine erwiesene Wertschätzung.

Eintrag vom 18.4.2018, 22 Uhr 31

18 Jahre als Geschenk - Rede zu Forschung und Digitalisierung

Titelbild der ÖVP-Zeitung März 2000
Besuch der Jungen ÖVP Steiermark im Parlament
Guten Morgen in WIen
 

Nach dem für alle sehr überraschenden Wahlerfolg der ÖVP am 19. März 2000 wurde ich am 18. April 2000, also heute vor 18 Jahren, vom damaligen Bezirkshauptmann Dr. Alfred Heuberger zum Bürgermeister unserer Stadt angelobt. Und vollkommen ohne Pathos, Übertreibung oder Schönrederei kann ich heute festhalten, dass ich in diesen 18 Jahren meiner Berufung nachkommen durfte. Tag für Tag hat mir diese Aufgabe echte Freude bereitet, auch wenn hie und da schwierige Phasen dabei waren. Das betrachte ich als echtes Geschenk! Danke allen, die mich in dieser Zeit begleitet, getragen und unterstützt haben – allen voran meiner lieben Ehefrau!

Der Tag durfte ich heute mit einem herrlichen Ausblick auf unsere Bundeshauptstadt beginnen. Frühstücken und übe die Dächer schauen zu können, das hat schon was!

Im Parlament war heute am Rande der Nationalratssitzung eine Abordnung der Jungen ÖVP Steiermark zu Gast. Stefan Schnöll, Abgeordneter aus Salzburg und JVP-Bundesobmann, begrüßte die jungen Damen und Herren in einem der Pavillons des Hohen Hauses.

Auch am zweiten Plenartag durfte ich mich mit einem Redebeitrag beteiligen. Diesmal zum Thema Forschung und Digitalisierung:

Neben vielen anderen Bereichen sind wohl Forschung und Digitalisierung DIE Zukunftsthemen, denen wir uns besonders widmen sollen. Gerade in Österreich, wo wir nicht durch große Rohstoffvorkommen oder riesige Industriezweige geprägt sind. Unsere Stärke ist das qualitative Humankapital, mit dem wir uns dem internationalen Wettbewerb stellen können. Ohne Problem!

Im Bereich Forschung stehen wir auf einem grundsoliden Fundament. Und zwar mit über 3,1 % F&E-Ausgaben gemessen am BIP! Heuer steigen die Ausgaben um 3,8% auf € 11,33 Mrd. Damit belegen wir den 2. Platz in der EU! Besonders herausstreichen möchte ich dabei die Steiermark: 5,14% ist die höchste F&E-Quote aller Bundesländer und ein wahrer Spitzenwert weltweit.

Um solch exzellente Forschung langfristig fortzuführen, braucht es Maßnahmen – auch zur Digitalisierung. Und einiges hat Ministerin Margarethe Schramböck hier schon auf den Weg gebracht.

Bei der Digitalisierung müssen wir aber auch darauf achten, dass die Menschen hier nicht auf der Strecke bleiben. Gerade für ältere Menschen und solche, die nicht Digitalisierungs-affin sind, braucht es hier Schulungsangebote.

UND: Ein flächendeckender Ausbau des Breitbandes in den Regionen ist unerlässlich! Das muss zur Staatsaufgabe werden!

All diese und weitere Maßnahmen werden entscheidend sein, ob wir auch künftig im Schnellzug Richtung Zukunft sitzen werden, oder ob wir am Bahnsteig stehen und der Zukunft winkend hinterherschauen!

Eintrag vom 17.4.2018, 22 Uhr 16

Plenartag zum Budget - Rede zur Kultur

Farbe im Parlament
Rede zum Kulturbudget
Politik in 62 Sekuden
Steirerstart in Wien
Politik in 62 Sekuden
Interview mit Peter L. Eppinger
 

Am Rande der Plenarsitzung stand heute der Videodreh mit Peter L. Eppinger auf dem Programm. Politik in 62 Sekunden ... demnächst auf Facebook! Bei der Gelegenheit konnte ich auch das farbefrohe Geschenk meiner beiden MItarbeiter Peter Paar und Michael Schellnegger präsentieren.

In meiner Rede zum Kulturbudget war es mir wichtig, die Rolle als Kulturnation zu unterstreichen. Ganz gleich, ob als Gastgeber tausender BesucherInnen aus der ganzen Welt, die z.B. bei einem Spaziergang durch Wien die Baukultur unseres Landes bewundern, oder wenn mehr als 50 Millionen ZuseherInnen in 90 Ländern dieser Erde das Neujahrskonzert verfolgen. Das erfüllt mich mit Stolz, Freude und einem gesunden Maß an Patriotismus!


Zur Kultur gehören aber auch das Bekenntnis zu den Regionen und zur kulturellen Basisarbeit, die beispielsweise in den Musikschulen (die Musikschule Gleisdorf nenne ich hier stellvertretend für alle anderen) beginnt und Grundsteine für kulturelles Verständnis legen.

Dank Bundesminister Gernot Blümel wurde das Budget 2018 und 2019 nicht nur fortgeschrieben, sondern auch erhöht!!!

Österreich ist eine Kulturnation! JA! Und dieses Budget ist eine solide Basis dafür!

PS.: Manche Kollegen der großen Oppositionspartei habe ich mit meiner Rede sichtlich gefesselt.

Eintrag vom 16.4.2018, 20 Uhr 26

Datenschutz, Wien und retour und ist erinnern noch zeitgemäß?




 

Zum Tages- und Wochenstart ging es im Rathaus heute um Bildungsangebote, kommende Großveranstaltungen (die Tattoo-Convention wird 2019 wieder das Stadtbild in Gleisdorf beherrschen) und um weitere Sportangebote.

Die Fahrt nach Wien nutze ich, um eine Vielzahl von Mails zu beantworten. Heute habe ich einmal nachgesehen: Rund 1000 Mails (ohne Spam und Werbung) sind es, die Monat für Monat in meinem Postfach eintrudeln.

Die Ende Mai nun vollends geltende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) trifft bekanntlich fast jeden und jede. Alle Firmen und Institutionen stellen sich auf diese neuen Gegebenheiten ein. Wie die DSGVO mit den Erfordernissen der Wissenschaft und Forschung in Einklang zu bringen ist, war Gegenstand der heutigen parlamentarischen Ausschussberatungen – am kommenden Freitag soll dazu auch ein umfassender Gesetzesbeschluss im Nationalrat gefällt werden. Eine sehr, sehr komplexe Materie.

Auf dem Heimweg hieß es dann, viele Telefonate abzuarbeiten.

Zukunft braucht Erinnerung. Im Rahmen des Gedenkjahres widmete sich eine Podiumsdiskussion der Frage „Erinnerungskultur, aber wie?“ Welche Gedenkarbeit braucht es auf lokaler Ebene am Land, in der Kleinstadt? Mag.aJohanna Zechner (Erlauf), Dr.in Elisabeth Fiedler (Abteilung Kunst im Außenraum, Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark), Dr. Gerald Lamprecht (Karl-Franzens-Universität Graz), Mag. Markus Wilfling (Kunstschaffender u. Lehrender an der Meisterschule für Kunst und Gestaltung Graz) und meine Wenigkeit diskutierten darüber unter der Leitung von Wolfgang Seereiter im Rathaus. Und am Ende stand die Frage: Ist „erinnern“ heute noch der richtige Begriff einer Generation, deren Abstand weit außerhalb persönlicher Erlebnisse liegt? Oder ist es ein Wissen um das Vergangene, gepaart mit Empathie und den notwendigen Schlussfolgerungen für das künftige Zusammenleben?

Eintrag vom 15.4.2018, 19 Uhr 39

Eine Leistungsschau des Ehrenamtes

Danke Helmut Kowatsch!






 

Das traditionelle Schauturnen des GTV Gleisdorf ist nicht nur eine eindrucksvolle Präsentation der Vielfalt dieses großen Vereins, es ist auch eine wahrlich Leistungsschau des Ehrenamtes. Denn all diese unterschiedliche Gruppen, in denen jungen Menschen die Freude an der Bewegung vermittelt wird, funktionieren nur, weil es Menschen gibt, die ihre Freizeit hier für andere und aus Spaß an der Freud' einbringen. Und das Ganze funktioniert auch nur, weil es auch an der Spitze des Vereins große Stabilität gibt. Seit 48 Jahren. Diese Stabilität hat einen Namen: Mag. Helmut Kowatsch! Danke euch allen für euer Engagement!

Eintrag vom 15.4.2018, 07 Uhr 52

Stadtenwicklungskonzept und Flächenwidmungsplan auf Schiene, Überlegungen zu Kunsteis und viele andere Beschlüsse


 
Liebe Gleisdorferinnen, liebe Gleisdorfer, die erste Sitzung des Gemeinderates heuer am 27.03.2018 war vor allem von zwei großen Beschlüssen geprägt. Das ist zum einen der sehr positive Rechnungsabschluss 2017, zum anderen der Start der Auflage des neuen Flächenwidmungsplanes! Aber auch zahlreiche andere Projekte wurden einstimmig auf den Weg gebracht. Vorweg wurde GR Ing. Christian Kober für den Bereich Straßenbau, Verkehr und Wirtschaftshof einstimmig zum Referenten bestellt. Damit ist er – wie alle anderen ReferentInnen auch – dem Gemeinderat für seinen Verantwortungsbereich berichtspflichtig. Hier nun zu den weiteren Beschlüssen im Einzelnen:

Fragestunde


In diesem Teil der Sitzung ging es um folgende Fragen:

  • Wird es in Gleisdorf künftig mehr E-Tankstellen geben?
    Antwort: Ja, heuer wird z.B. die ÖBB auf dem P&R-Platz (siehe unten) solche errichten.

  • Ist in der Neugasse beim Autohaus Seidl die Errichtung eines Zebrastreifens möglich?
    Antwort: Die Errichtung von Zebrastreifen unterliegt einer rechtlichen Norm (RVS), die festlegt, wie viele FußgängerInnen im Verhältnis zur Zahl der KFZ vorhanden sein müssen, um einen Fußgängerübergang zu verordnen. Die Verordnung obliegt der Bezirksverwaltungsbehörde. Ein Prüfverfahren kann natürlich in Gang gesetzt werden.

  • Nimmt die Gemeinde am Programm WIFI4EU teil?
    Antwort: Ja, die Stadtgemeinde bemüht sich um den Zuschlag dieser EU-Förderung für die Errichtung von öffentlichen WLAN-Zonen.

  • Kann die Gemeinde Grundstücke ankaufen und für den sozialen Wohnbau zur Verfügung stellen?Antwort: Die Stadtgemeinde versucht im Zuge des neuen Flächenwidmungsplanes auf die Notwendigkeiten des sozialen Wohnbaus Bedacht zu nehmen.

  • Kann im Bereich des Kindergartens Nitscha eine 30-km/h-Beschränkung verordnet werden?Antwort: Diese Anregung wird im kommenden Verkehrsausschuss geprüft.

  • Was ist bei der Fußgänger-Ampel in der Schillerstraße letzter Stand der Dinge?
    Antwort: Die Ampel ist voll funktionsfähig. Ein weiterer Umbau ist nicht angedacht.

  • In Weiz wurde eine Notschlafstelle errichtet. Wie ist Gleisdorf hier beteiligt?
    Antwort: Diese Notschlafstelle wurde in Zusammenarbeit mit dem Sozialhilfeverband errichtet, an dem die Stadt beteiligt ist. Vom Angebot, dass obdachlose Menschen auch im ehemaligen Bezirksgericht übernachten könnten, hat bis zum Betriebsende der Asylunterkunft niemand Gebrauch gemacht.

Bericht und Anträge des Bürgermeisters und des Stadtrates

Wie zu jeder Gemeinderatssitzung durfte ich auch diesmal über die wichtigsten Termine seit der letzten Sitzung berichten. Diesem Bericht schloss ich die abermals hocherfreulichen Zahlen aus dem Arbeitsmarkt an. Nach wie vor ist die Arbeitslosigkeit dank einer guten Konjunktur in allen Segmenten im Sinken!

Und das Ende meiner Ausführungen bildete der Abschlussbericht über das „Mobilitätsprojekt Kleinregion Gleisdorf“, den die GemeinderätInnen einhellig zur Kenntnis nahmen. Diesbezüglich sind alle Arbeiten vollends abgeschlossen, nun erwarten wir mit Freude den restlichen Förderfluss.


Bericht und Anträge des Prüfungsausschusses
Berichterstatter: Obmann GR Ing. Karl HIERZER (GRÜNE)

Der Prüfungsausschuss hat den Rechnungsabschluss 2017 einer eingehenden Prüfung unterzogen. Es wurde festgestellt, dass sowohl sachlich als auch rechnerisch keine Mängelaufscheinen und der tatsächliche Kassenbestand mit dem im Rechnungsabschluss aufscheinenden, buchmäßigen Bestand übereinstimmt. Von den Prüfungsausschuss-Mitgliedern wurde ein Lob für die Aufbereitungdes Rechnungsabschlusses, die übersichtlichen Erläuterungen und grafischen Darstellungen ausgesprochen.

Geprüft wurden außerdem die Kosten für die Schneeräumungin den Ortsteilen, die Vergabe- und Finanzierungsunterlagen für den Umbau der VS Gleisdorf und die laufende Gebarung. Abschließend gelangt der Prüfungsausschuss zur Ansicht, dass der Fuhrparkim Wirtschaftshof Gleisdorf veraltet ist.


Bericht und Anträge des Finanz-, Rechts- und Wirtschaftsausschusses
Berichterstatter: Referent GR Mirko A. FRANSCHITZ, MAS (ÖVP)

In Zusammenhang mit dem Rechnungsabschluss stehen routinemäßige Standardbeschlüsse, wie die Entnahme von Rücklagenund die Neufassung der Abgabenordnung 2018, die im Großen und Ganzen keine wesentlichen Neuerungen mit sich bringen.Befürwortet hat der Gemeinderat auch den Grundsatzbeschluss einer Gesellschaftsgründung für den „8-Städtegutschein“. In diese neue Gesellschaft sollen auch die Eigentumsrechte am Gutschein übertragen werden.

Ebenso zugestimmt wurde der Aufteilung des gesamten GemeindejagdgebietesGleisdorf auf die bisherigen Katastralgemeinden – ein Formalbeschluss. Diesem folgte für die KG Gemeindejagd Gleisdorf die Auflösung der Verpachtung und die Neuvergabe für die restliche Pachtzeit.

Beim Haus des Kindesbestehen seit seiner Errichtung Bringparkplätzefür Eltern, die ihre Kindergartenkinder holen bzw. bringen. Für diesen Parkbereich wurde eine Verordnung eines Halte- und Parkverbotes, ausgenommen eben der Hol- und Bringtätigkeit, beschlossen, da diese Zone oftmals von anderen BesucherInnen verparkt wurde.Auf der Park & Ride-Anlage beim Bahnhof wird heuer eine Ladestelle für E-Fahrzeugeerrichtet. Diese Veränderung bedarf einer Anpassung des Vertrages mit der ÖBB, der alle Gemeinderatsmitglieder zustimmten.Zu guter Letzt befürwortete der Gemeinderat den Verkauf Liegenschaft Bürgergasse 18zu einem Preis von € 210.000,00 an die SL Vermögensverwaltungs GmbH, Fritz-Huber-Gasse 48, 8200 Gleisdorf. Der Verkaufserlös wird einer zweckgebundenen Rücklage zugeführt.


Rechnungsabschluss 2017
Berichterstatterin: Finanzstadträtin Tamara NIEDERBACHER (ÖVP)

Der ausgeglichene Rechnungsabschluss 2017weist im ordentlichen Haushalt Einnahmen und Ausgaben von jeweils € 24.379.219,13 aus. Gegenüber dem Voranschlag, der in Höhe von € 23.031.400,-- ausgeglichen erstellt wurde, ergeben sich Mehreinnahmen und Mehrausgaben von je € 1.347.819,13. Der Anteil der Personalkosten in Höhe von € 7.095.849,69 beträgt somit 29,11 % an den Gesamtausgaben. Der Verschuldungsgrad2017 der Stadtgemeinde Gleisdorf liegt bei 2,80 % ohne Leasingraten und 6,17 % mit Leasingverpflichtungen. Der außerordentliche Haushalt brachte Einnahmen und Ausgaben von je € 3.810.181,21, wobei hier Vorhaben wie z.B. der Um- und Zubau der Freiwilligen Feuerwehr Labuch-Rüsthaus, Teile des Umbaus der VS Gleisdorf, Umbau des Busbahnhofes, Sanierung von Gemeindestraßen und vieles mehr finanziert wurden.

Von besonderer Bedeutungist aber vor allem, dass aus dem ordentlichen Haushalt rund € 1,5 Mio. in den außerordentlichen Haushalt zur Projektfinanzierung und rund€ 500.000,- in eine Rücklagetransferiert wurden. Das konnte nur gelingen, weil sich alle ReferentInnen, StadträtInnen, Mitglieder der Ausschüsse und natürlich auch alle MitarbeiterInnen an den gemeinsamen Sparzielen orientiert haben.Die GemeinderätInnen aller Fraktionen würdigten diese Daten und stimmten dem Rechnungsabschluss und damit der Entlastung aller betroffenen VerantwortungsträgerInnen einstimmig zu.


Bericht des Ausschusses für Raumordnung, Stadtgestaltung und Standortentwicklung
Berichterstatter: Referent GR Dr. Wolfgang WEBER (ÖVP)

Eingangs standen zwei kleinere Flächenwidmungsplanänderungen, die der Gemeinderat einhellig befürwortete. Zum einen wird das Grundstück 33/2 der KG Labuch, das bislang als Freiland – landwirtschaftliche Nutzung festgelegt war, im Ausmaß von rd. 210 m2als Verkehrsfläche festgelegt.

Zum anderen wird für eine Teilfläche des Grundstückes 999/2 in der Erzherzog-Johann-Gasse der KG Gleisdorf (Teilfläche des neuen Grundstückes 999/11), die bisher als Aufschließungsgebiet für „Reines Wohngebiet“ mit einer Bebauungsdichte von 0,2-0,6 festgelegt war, die Überführung in das vollwertige Bauland im Ausmaß von ca. 580 m2festgelegt. Weiters wurde entschieden, dass die Erstellung eines Bebauungsplanes für diese Fläche nicht erforderlich ist.

Die beiden weiteren Beschlüsse sind Teil eines langen Prozesses, der für die Zukunft unserer Stadt wesentlich ist. Das betrifft die Entwürfe des Stadtentwicklungskonzeptes(STEK) und des Flächenwidmungsplanes(FläWi), beide in der Fassung 1.0. Bis auf GR Rosemarie Taferl, die das STEK und den FläWi in Konkurrenz zum 2014 beschlossenen Ortsentwicklungskonzept der damaligen Gemeinde Ungerdorf sieht, stimmten alle GemeinderätInnen aller Fraktionen diesen beiden Auflageanträgen zu.

Diese großen Projekte wurden gemeinsam mit dem Raumplaner der Stadt, Arch. DI Günter Reissner entworfen, in Bürgerversammlungen vielfach diskutiert und in diversen Gremien mehrfach beraten. Der Ausschuss für Raumordnung, Stadtgestaltung und Standortentwicklung hat dem Gemeinderat schließlich die Beschlussfassung empfohlen.

Beide Kompendien liegen vom 20.04.2018 bis einschließlich 15.06.2018 im Rathaus während der Amtsstunden zur allgemeinen Einsicht auf. Innerhalb dieser Auflagefrist kann jedermann Einwendungen schriftlich und begründet beim Rathaus bekannt geben.
Als Termin für die öffentliche Versammlung und Diskussion über die Inhalte wurde der 14.05.2018 um 19:00 Uhr im forumKLOSTER festgelegt.


Bericht und Anträge des Ausschusses für Straßenbau, Verkehr, Mobilität und Wirtschaftshof
Berichterstatter: Referent GR Ing. Christian KOBER (ÖVP)

Nach der Errichtung einer Wohnsiedlung am Friedhofwegist das Verkehrsaufkommen gestiegen. Um den örtlichen Gegebenheiten und den geänderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, hat der Gemeinderat dort eine Tempo-30-Zone verordnet.

Bericht und Anträge des Ausschusses für Umwelt und Energie
Berichterstatter: Referent GR Ing. Karl HIERZER (GRÜNE)

Das Top-Ticketist eine uneingeschränkte Jahres-Netzkarte für alle Verbundlinien innerhalb der Steiermark sowie von/nach Tamsweg. Damit können alle Nah- und Fernverkehrszüge, alle Regionalbusse und alle städtischen Verkehrsmittel benutzt werden. Der Gesamtpreis inkl. Selbstbehalt beträgt € 106,00. Das Top-Ticket erhalten alle SchülerInnen und Lehrlinge bis zum Ende jenes Monats, in dem sie das 24. Lebensjahr vollenden. Weiters muss für sie die österreichische Familienbeihilfe bezogen werden.

Auf Antrag des Umweltausschusses wurde einstimmig beschlossen, dass im Rahmen der bereits beschlossenen Förderung für die Verbundkarten auch das Top-Ticket mitgefördert wird. Der Hauptwohnsitz der AntragstellerIn muss in Gleisdorf sein. Das Top-Ticket wird mit 25 % des Gesamtpreises gefördert.

Der Antrag für Gleisdorf ein Glyphosat-Verbot auszusprechen, fand keine Mehrheit im Gemeinderat. Ungeachtet dessen habe ich aber angeordnet, auf Glyphosatim eigenen Wirkungsbereich der Stadtgemeinde Gleisdorf zu verzichten.


Bericht und Anträge des Ausschusses für Sport, Freizeit, Vereine & Jugend
Berichterstatter: Referent GR Dir. Bernhard BRAUNSTEIN (ÖVP)

Wie jedes Jahr sollen die Gleisdorfer Vereine besonders in ihrer Jugendarbeit unterstützt werden. Die Sportförderung 2017beträgt auf Empfehlung des Ausschusses für Sport, Freizeit, Vereine & Jugend in Anwendung des bewährten Fördermodells € 45.000,00.

Derselbe Ausschuss hat dem Gemeinderat empfohlen, die Wellenbad-Saisonkartenpreise 2018geringfügig anzuheben. Die Preise für Frühzahler werden demnach durchgehend um € 1,00 und die Normalpreise ab Mai um € 2,00 pro Saisonkarte erhöht. Ausnahme ist der Kinderpreis. Diesem Vorschlag folgten alle GemeinderätInnen.

Sportreferent Bernhard Braunstein beantragte schließlich, einen wichtigen Grundsatzbeschluss zu fassen: Die Wetterverhältnisse der letzten Jahre ließen kaum noch ein Eislaufen auf unserem Natureislaufplatz zu. Dementsprechend steigerte sich der Wunsch nach einer Kunsteisfläche, die mit einer erheblichen Investition von € 180.000,00 bis € 200.000,00 einhergeht. Als bevorzugter Standort wäre die bestehende Stockschießanlage in der Stadionstraße angedacht. Ein Gespräch mit den Obleuten der beiden Stockschießvereinen ATUS und Edelweiß Gleisdorf hat ergeben, dass diese einer Eisfläche durchaus positiv gegenüberstehen.

Überlegt wird, das Kunsteis von Anfang Dezember bis Ende der Energieferien zur Verfügung zu stellen. Durch die Überdachung und die mögliche Abschirmung der Sonneneinstrahlung könnten die Stromkosten möglichst niedrig gehalten werden. Es würden Blockzeiten für Stockschützen und Publikumseislaufen geplant werden. So könnte vormittags die Eisfläche den Schulen und Kindergärten zur Verfügung gestellt werden. Die Vereine hätten die Möglichkeit die Kantine zu betreuen. Für die Gemeinde würde sich auch durch die vorhandenen Parkplätze und vorhandenen WC-Anlagen eine kostenoptimierte Betreibungsmöglichkeit bieten.

Nun gilt es auf Basis des Grundsatzbeschlusses in Betracht kommende Förderungen an Land zu ziehen, die dieses Vorhaben letztlich ermöglichen sollen. Alle Gemeinderäte folgten diesem Antrag und stimmten der Vorgangsweise zu.

Liebe Gleisdorferinnen und Gleisdorfer, um 22:25 Uhr und nach den Osterwünschen aller Fraktionen durfte diese Sitzung schließen. Es war mir wie immer eine Freude, Sie über die einzelnen Ergebnisse umfassend und transparent informieren zu dürfen. Für weitergehende Fragen stehe ich Ihnen wie immer natürlich gerne persönlich zur Verfügung!

Eintrag vom 14.4.2018, 23 Uhr 51

1000 Jahre sind ein Tag

1000 Jahre sind ein Tag







Martin Gschweitl und Chiara Fuchs - Landjugend Weiz
Treffen bei der  Landjugend Weiz
Aktion sauberes Gleisdorf
Aktion sauberes Gleisdorf
 

Mit rund 150 TeilnehmerInnen gab es bei der diesjährigen Aktion der Landschaftsreinigung einen neuen Rekord. Alpenverein und Stadtwerke Gleisdorf sind die Organisatoren dieses alljährlichen Umweltprojektes, bei dem die Stadt von achtlos weggeworfenem Müll befreit wird – auch dem Auge tut das gut, wenngleich ich an dieser Stelle auch den MitarbeiterInnen des Wirtschaftshofes und der Gärtnerei meinen Dank sagen darf. Sie arbeiten Tag für Tag an einem sauberen und schönen Gleisdorf. Vielen Dank nun aber all den ehrenamtlichen HelferInnen, die sich heute für unser Gleisdorf ins Zeug gelegt haben!

Die Landjugend Weiz lud am frühen Abend zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Mit rund 1500 Mitgliedern ist sie eine der größten Jugendorganisationen unseres Bezirks. Die Rückschau auf das abgelaufene Jahr versetzte mich ins Staunen. Sagenhaft, was sich diese jungen Menschen alles selbst organisieren. Von vielen Aus- und Fortbildungen, über Sportveranstaltungen bis hin zum riesigen Teichalmfest. Einfach grandios!

Dass Blasmusik nicht "nur" im Marsch-Genre daheim ist, das haben Kapellmeister Siegfried Teller und die 68 MusikerInnen der Stadtkapelle Gleisdorf gestern Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das musikalisch unglaublich breit gefächerte Programm "1000 Jahre sind ein Tag" begeisterte das randvolle Haus. Und nach dem Trompeten-Solo von Günter Oswald bei "I remeber Clifford" von Benny Golson hat es mich echt vom Sessel gehoben!

Eintrag vom 13.4.2018, 18 Uhr 20

Geburtstagsfeier mit der "Zweitfrau"

Alles Gute und herzlichen Glückwunsch, liebe Rosa Wagner!
 

Schon im Dezember des Vorjahres war die Problematische Querung auf der B64, gleich nach dem sogenannten „Jet-Kreis“ in Richtung Weiz, Gegenstand einer Besprechung mit der Landesstraßenverwaltung. Vor einigen Tagen ist dort ein Mensch zu Tode gekommen, der bei Dunkelheit versucht hat, die B64 zu überqueren. Heute saßen wieder Behördenvertreter, Sachverständige, Polizei und andere an einem Tisch, um diese zweifellos schwierige Situation zu verbessern.

Später standen wieder Wirtschaftsfragen der Region im Mittelpunkt, am Nachmittag durfte die Gemeindekommission dann im Rahmen eines Personalhearings spannende Menschen kennenlernen, die sich für den Dienst in der Stadt beworben haben.

Meiner „Zweitfrau“ durfte ich am Nachmittag zu ihrem 85. Geburtstag gratulieren. Natürlich begleitet von den besten Wünschen der „Erstfrau“ – eine Story, über die wir jedes Mal ins Lachen kommen, wenn wir uns in der Stadt bei verschiedensten Anlässen sehen. Alles Gute und herzlichen Glückwunsch, liebe Rosa Wagner!

Hier geht es zur humorvollen Erinnerung.

Eintrag vom 12.4.2018, 20 Uhr 12

Intensive Budgetdiskussionen in Wien


Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck
 

Die Vorbereitung auf die nahende Ausschusssitzung fällt bei einem Espresso und dem herrlichen Wetter in Wien besonders angenehm aus. Heute durfte ich meine beiden Mitarbeiter Peter Paar und Michael Schellnegger auf einen kurzen Gastgartenausflug einladen.

Im Umfeld zu den heutigen Budgetausschusssitzungen im Parlament durfte ich auch einige regionale Interessen im Zusammenhang mit der Klima – und Energiestrategie platzieren. So z.B. die Förderung des Micro-ÖV, der nicht nur das Klima verbessern kann, sondern auch für viele andere positive Nebeneffekte sorgt. Beispielsweise kann das auch ältere Menschen länger zuhause leben lassen, ohne eine stationäre Pflege in Anspruch zu nehmen, wenn es eine kleinregionale öffentliche Mobilität gibt.

In den Ausschüssen rund um die Themen Verkehr, Forschung und Digitalisierung machte u.a. Bundesministerin Margarete Schramböck klar, dass ihr die Forcierung der Digitalisierung eines ihrer wesentlichen Anliegen ist. Vor allem sollen die kleinen und mittleren Unternehmen, die "digitale Fitness" für alle Altersgruppen und die Serviceleistungen der Behörden im Mittelpunkt entsprechender Projekte stehen.

Nächste Woche geht es dann in den Plenarsitzungen um den endgültigen Beschluss des Gesamtbudgets – heiße Diskussionen sind hier vorprogrammiert.

Eintrag vom 11.4.2018, 21 Uhr 50

Traurige und erfreuliche Anlässe, gefragte Kinderbetreuung und Besuch des slowakischen Botschafters

Gruppenbild mit Botschafter - 3.v.L.



 

Ein guter Mittwoch beginnt mit dem Jour Fixe und der sehr informativen Gesamtschau auf die Ereignisse der letzten Woche quer durch alle Abteilungen. Nach einigen Besprechungen im Haus stand dann ein trauriger Anlass an. Josef Wagner, langjähriger Mitarbeiter am Wirtschaftshof, ist vor einigen Tagen im 84. Lebensjahr sanft entschlafen. Ich kannte Josef Wagner zeitlebens immer nur als arbeitenden Menschen, stets mit dem Fahrrad in der Stadt unterwegs und am Gepäcksträger oft mit Schaufel ausgestattet. Und er folgte auch jedes Jahr der Einladung zur gemeinsamen Weihnachtsfeier – ich werde ihn in wertschätzender Erinnerung bewahren.

Im Rathaus ging es danach wieder um die wirtschaftliche und bauliche Entwicklung der Stadt, später dann um die Situation der Kinderbetreuung. Und da gilt: Viel Nachfrage und kein Angebot? Es ist so. Rund 30 Eltern bzw. Mütter sind derzeit im Raum Gleisdorf auf der Suche nach einer Tagesmutter - und finden keine, weil alle Betreuungsstellen ausgebucht sind. Wenn Sie also Interesse daran hätten Tagesmutter bzw. Tagesvater zu werden, Sie würden mit offenen Armen empfangen werden!

Den 96. Geburtstag durfte ich dann mit der Gratulantenrunde mit einer Mitbürgerin in Ungerdorf feiern. Was für eine Ehre! Und das verschmitzte Lächeln und der Humor der Jubilarin ist einfach herzerwärmend.

Hoher Besuch gastierte am späten Nachmittag in Gschmaier in der Gemeinde Gersdorf a.d.F. Auf Einladung von Prof. Friedrich Sperl besuchte der Botschafter der Slowakei, S.E. Peter Misik, die Steiermark und nach verschiedenen Treffen u.a. mit LH Hermann Schützenhöfer und einer Besichtigung von Magna Steyr genoss der Botschafter und eine illustre Runde die kulinarischen Freuden der Oststeiermark.

 

 
 

Gemeinderatssitzung

Über die wichtigsten Diskussionspunkte und die Beschlüsse der letzten Gemeinderatssitzung vom 27.03.2018 können Sie HIER mehr erfahren.

QUADRO NUEVO

Die Musik des mehrfach ECHO-gekrönten Ensembles erzeugt mit dem Programm „Flying Carpet“ einen Auftrieb, der das Publikum mit sich reißt: Der Teppich hebt ab und schwebt, getrieben zwischen östlichen und westlichen Winden, durch schillernde Klanglandschaften.

4. Mai 2018, 20:00 Uhr, forumKLOSTER

DINNER FÜR SPINNER - KELLERTHEATER GLEISDORF

Das Kellertheater Gleisdorf startet heuer mit seinem zweiten Projekt „Dinner für Spinner“ von Francis Veber und schließt damit unter der Regie von Peter Lotschak an den fulminanten Erfolg des Vorjahres an.

Aufführungen im Kulturkeller
Fr., 04.05.2018, 19.30 Uhr
Sa., 05.05.2018, 19.30 Uhr
So., 06.05.2018, 17.00 Uhr
Di., 08.05.2018, 19.30 Uhr
Mi., 09.05.2018, 19.30 Uhr

Karten gibt es unter https://kellertheater-gleisdorf.at/karten


LESEFESTIVAL: LESUNG MIT NIKI GLATTAUER

Schule war gestern, diesmal geht es um den Rest des Lebens. Bestsellerautor Niki Glattauer, nebenberuflich berühmtester Schuldirektor Österreichs, legt in seiner neuen Satire "Ende der Kreidezeit" den Kreidefinger auf die Wunden unserer digitalen Irrwitz-Gesellschaft: Navis mit bitterbösem Eigenleben, Do-it-Yourself-Kassen im Supermark ohne t, Callcenter in Kalkutta, ländliche Orte ohne Kerne, und – wohin man starrt – Handys, Handys, Handys.


27. April 2018, 19:00 Uhr, forumKLOSTER

LESEFESTIVAL: VORTRAG UND LESUNG VON JOHANNES HUBER

In seinem Buch "Baupläne der Schöpfung" vertritt der Mediziner und Theologe Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber die provokante These, dass es intellektuell redlich ist, wenn gläubige Menschen die Entstehung dieser Welt mit einer Gottesvorstellung in Zusammenhang bringen.

Univ.-Prof. DDr. Johannes C. Huber, geb. 1946. Dr. theol., Dr. med., Leiter der Klinischen Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin der Universität Wien.1973–1983 Erzbischöflicher Sekretär bei Kardinal Franz König. 1987 Visiting-Professor an der George Washington University, der John Hopkins-University und der Georgetown University, USA. 2001–Juni 2007 Vorsitzender der österreichischen Bioethik-Kommission.

26. April 2018, 19:00 Uhr, forumKLOSTER

WEINVERKOSTUNG MIT STARWINZER MARTIN NITTNAUS

Ein Tipp für Weinliebhaber:

Starwinzer Martin Nittnaus gastiert mit seinen edlen Tropfen im Genusshandwerk im forumKloster. Alle Infos dazu unter http://genusshandwerk.com/.

26. April 2018, ab 16.00 Uhr geöffnet, Genusshandwerk im Kloster




BUCHFINK - LESEFESTIVAL DER REGION GLEISDORF

Die Stadtgemeinde Gleisdorf wird von Sonntag, 22. April bis Freitag, 27. April 2018 zum 2. Mal ein Lesefestival veranstalten, welches in Kooperation mit der Stadtbücherei Gleisdorf, der Öffentlichen Bücherei Nitscha und der Buchhandlung Plautz konzipiert und durchgeführt wird. 2018 wird das Lesefestival auf die gesamte Kleinregion ausgedehnt. Auch die Schulen und Kindergärten von Gleisdorf, Albersdorf-Prebuch, Hofstätten und Ludersdorf-Wilfersdorf sowie weitere Einrichtungen der Kleinregion Gleisdorf bringen sich in die Programmgestaltung ein.

Nähere Infos unter www.gleisdorf.at/buchfink2018

GENUSSWOCHEN IM GENUSSHANDWERK

Zu den Genusswochen lädt das Genusshandwerk vom 17. April 2018 bis 28. April 2018 im forumKloster ein.

Vom 17.04. bis 21.04.2018 freuen wir uns auf Pretterhofer‘s Steirerwochen“, Kurt Pretterhofer kocht persönlich für Sie. Und vom 24.04. bis 28.04.2018 heißt es „Riegerbauer goes to Gleisdorf“.

Pflegestammtisch

Der Gleisdorfer Pflegstammtisch bietet bei freiem Eintritt Informationen und Hilfe für Angehörige, die pflegen, betreuen oder sich darauf vorbereiten. Dabei gibt es Tipps und Tricks in der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger von Betroffenen für Betroffene.

26.04.2018, 19 Uhr, Servicecenter, Sitzungssaal, Rathausplatz 3, 8200 Gleisdorf

Eine Initiative vom Ausschuss für Soziales & Wohnen: Stadträtin Philippine Hierzer und Karina Kropf-Lagler, BSc

Nationalratswahl 2017

Am Sonntag, den 15.10.017 fiel eine Richtungsentscheidung! SEBASTIAN KURZ und die NEUE ÖVP haben den Sieg errungen und wird einen neuen Weg und neuen Stil in der Politik bewirken!

Das Team für den 15. Oktober 2017

Gemeinsam mit Dr. Karin Ronijak, Ing. Susanne Brandtner und Sarah Schmidjell hatte ich die große Ehre für den Bezirk Weiz Kandidat für die Nationalratswahl am 15. Oktober zu sein. Der Bezirk Weiz hat sich einstimmig zu diesem Team bekannt und geht mit noch nie dagewesener Geschlossenheit in diese Wahlbewegung – für Sebastian Kurz, für einen neuen Weg der Politik!

Die Themen 2015 - 2020

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen. Dieses Programm ist ein Ergebnis hunderter Hausbesuche, persönlicher Gespräche, zweier Klausuren und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!