Mein Tagebuch

Herzlich willkommen! Ich freue mich über Ihr Interesse an meiner Website. Für Sie (und auch für mich selbst) habe ich auf den folgenden Seiten wichtige Tagesereignisse, Situationen und Gedanken, die mich beschäftigten und bewegten, beschrieben. Ich lade Sie ein, mein Tagebuch mit Ihren persönlichen Kommentaren und Meinungen zu bereichern.

 
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Stadtrat zeigt Einigkeit in allen Punkten

Eintrag vom 23.8.2016, 21 Uhr 17

Deutlich vor 6 Uhr schepperte heute der Wecker, weil meine liebe Frau einen Termin in Salzburg hat. Ich nehme die frühere Tagwache zum Anlass, meinem Körper etwas Bewegung zu gönnen. Es ist schon schön, wenn die Stadt beim Morgenlauf so friedlich langsam in die Gänge kommt. Beim Vorbeilaufen beim Wellenbad sehe ich , dass auch ein einzelner Morgenschwimmer diese Ruhe im Sportbecken genießt.

Am Vormittag wird die Türklinke nicht recht kalt. Organisationsfragen, die Vorbereitung des Empfangs der Special Olympics-TeilnehmerInnen im März 2017 und einige andere Besprechungen standen auf dem Programm.

Eine Terminlücke kurz vor Mittag lässt sich dann vortrefflich zum Blutspenden nutzen. Morgen zwischen 14 und 20 Uhr ist Ihre Spende im forumKloster noch sehr willkommen!

Am frühen Nachmittag starte ich nach Graz, zuerst um einige Fragen im Zusammenhang mit unserem Paradeunternehmen, den Feistritzwerken, zu erörtern, danach geht es in den Liebesau-Tower zur Präsidiumssitzung des Gemeindebundes. Da stehen viele Themen an, entsprechend lange dauert diese Sitzung.

Wieder in Gleisdorf tagt der Stadtrat und beschließt in kurzer und bündiger Sitzung alle Punkte auf der Tagesordnung einstimmig.

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Probleme schaffen - Entscheidungen treffen

Eintrag vom 22.8.2016, 22 Uhr 51

Neue Woche, neue Aufgaben, neue Begegnungen – das galt zumindest für diesen Montag und damit für diese neu beginnende Woche. Der Vormittag war mit Rathaus internen Erledigungen und einigen Gesprächen mit BürgerInnen gut gefüllt. Und immer wieder gilt: Wenn wir ein sicheres Dach über dem Kopf, am Tisch etwas zu essen, ein geregeltes Einkommen, eine friedvolle Umgebung ohne akute Bedrohungen, ein gutes Maß an Gesundheit … wenn wir all das haben, dann gibt es Menschen, die zum Glücklichsein andere Probleme brauchen, suchen und finden, oder vielleicht sogar schaffen. Vornehmlich ist das Betätigungsfeld dann die unmittelbare Nachbarschaft. Herrjeeee, was da vielerorts passiert, ist wirklich haarsträubend und eigentlich unbegreiflich. Dabei wäre das Leben oft gar nicht so kompliziert.

Gefallen ist heute auch die Entscheidung über die neue Fassadenfarbe der neuen Mittelschule. In diese Entscheidung waren die Schulleitung, die Mitglieder des Ausschusses für Stadtgestaltung, der Ortsbildsachverständige DI Klaus Walter, Vertreter des Bauamtes und meine Wenigkeit involviert – will heißen: Keine einfache Entscheidung auf breiten Beinen der demokratischen Zustimmung. In den kommenden Tagen wird die Schule dann den neuen Anstrich bekommen.

Um Wirtschaftsanliegen, Angelegenheiten der Feistritzwerke, Bürgerwünsche und einiges mehr ging es dann am Nachmittag, bevor ich am Abend an einer Sitzung der Feuerwehr Nitscha teilnahm.

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Triathlon, Rund ummadum mit viel Beherrschung und ein geschmackreicher Sonntagsausklang

Eintrag vom 21.8.2016, 20 Uhr 40

Wie vorhergesagt, haben sich heute Früh die Regenschleusen um 7 Uhr geöffnet. Eigentlich eine ideale Kombination: Sonntagmorgen und Regen – da wärs einfach gut im Bett zu bleiben. Heute stand aber anderes auf dem Programm.

Denn, sich durch einen Triathlon zu martern, da gehört schon an sich viel dazu. Diese Tour aber bei einem derartigen Sauwetter zu starten, das toppt die Sache noch um ein gutes Stück. Heute Früh durften wir meine ältere Tochter Cosima im Fürstenfelder Freibad anfeuern, die die Triathlon-Sprintdistanz mit Bravour in 1:34 Stunden schaffte. Respekt und Gratulation!

Von Fürstenfeld ging es ins Wolkenverhangene Nitscha. Dass dort die Gäste des ÖVP-Festes „Rund ummadum“ später noch im Freien bei Sonnenschein sitzen würden, das hätte in der Früh wohl niemand unterschrieben. Und so wurde das Traditionsfest beim Weingut Maurer am Hohenberg wieder zu einem schönen Ereignis – dank vieler helfender Hände und eben vieler Gäste!

Unser Aufenthalt dort war von echter Beherrschung geprägt, als rechts und links von mir herrlich duftende Grillhenderln verspeist wurden. Ulli und ich mussten da aber passen, denn um 14 Uhr standen wir mit Freunden vor der Haustür unserer heutigen Gastgeberin bei einer weiteren Ausgabe der „Wanderveranstaltung“ – „Die Kochprofis“. Und die Beherrschung hat sich sehr gelohnt!

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Neue Ampelregelung, Burka-Gedanken und das Treffen der Geo-Cacher

Eintrag vom 20.8.2016, 17 Uhr 13

Der Samstagvormittag ist wie immer eine gute und produktive Arbeitszeit. Heute war sie ein bisserl verkürzt. Denn zum Tagesstart habe ich meinen Schweinehund überwunden und mich mit den Laufschuhen in Gang gesetzt. Bis ich dann nicht mehr geschwitzt habe und einigermaßen kultiviert war, ist ein bisschen Zeit vergangen.

Dieser Tage wird in Deutschland und Österreich ja innig über diverse Burka-Regelungen diskutiert. Dort und da hört man auch, dass das unnötig sei, weil das Tragen einer Burka keine Auswirkung auf die öffentliche Sicherheit hat. Stimmt! Für mich ist die Burka kein Sicherheitsproblem, sondern es stellt sich in diesem Zusammenhang ausschließlich die gesellschaftliche Frage, wie wir leben wollen und wie das "Gesicht" unserer Gesellschaft aussehen soll. Ich für meinen Teil möchte das Gesicht und die Augen meines Gegenübers sehen. Dementsprechend halte ich es nicht für überzogen, über eine Regelung nachzudenken.

Nun aber zurück auf die lokale Ebene. Neues gibt es von der Verkehrssicherheit zu berichten: An der Kreuzung Franz-Perl-Straße / Ludwig-Binder-Gasse / Albersdorfer Straße gibt es nun eine kleine Veränderung. Bislang war es innerhalb einer Grünphase schwierig, aus der Franz-Perl-Straße nach links abzubiegen. Nun wurde diese Grünphase für diese Fahrtrichtung um einige Sekunden verlängert. So können die Linksabbieger ungehindert in die Ludwig-Binder-Gasse abbiegen, ohne vom Gegenverkehr aus Richtung Alberdorfer Straße eingeschränkt zu werden.

Am Nachmittag führte mich mein Weg für einen Abstecher zu Karlheinz Kohl’s Imbissstand in die Fürstenfelderstraße. Wenn Menschen mit Blick auf’s Handy durch die Lande gehen, müssen das nicht zwingend Pokemon-Jäger sein. Schon lange vor dem Pokemon-Hype gab es das Geo-Caching – ein interessantes Hobby, das die Regionen dieser Welt auf ganz eigene Art verbindet. Ein begeisterter Geo-Cacher ist der Gleisdorfer Christian Marterer, der heute wieder zum großregionalen Geo-Cacher-Treffen lud. Ich durfte mich bei dem Treffen mit einer spendierten Getränkerunde einstellen.

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Abschied von Anton Lechner

Eintrag vom 19.8.2016, 16 Uhr 13

Heute Nachmittag versammelten sich Angehörige, Freunde, Verwandte und eine große Heerschar an FeuerwehrkameradInnen, um Anton Lechner die letzte Ehre zu erweisen.

Anton (von allen „Anti“ gerufen) Lechner war Ehrenringträger der Stadt und langjähriger Feuerwehrkommandant. Und so gehörte es zu meiner Ehre, für ihn im Rahmen der feierlich gestalteten Messe ein letztes Mal zu sprechen:

Angesichts der bedrückenden Sprachlosigkeit, die der Tod eines geliebten und so geschätzten Menschen uns allen auferlegt, stellt sich natürlich immer die Frage, was man über einen Menschen nun zu aller Ende sagt? Im Besonderen, wenn er sich – wie der verstorbene Anton Lechner – über einen so langen Zeitraum dem Ehrenamt verschrieben hat. Wie begegnet man dem Andenken an solch einen Mann? 44 Jahre aktives und prägendes Mitglied der Feuerwehr, 16 Jahre Kommandant, Träger vieler Auszeichnungen, zeitlebens immer da, wenn man ihn brauchte!

Heute, hier an dieser Stelle, richte ich an Sie / euch liebe Familie Lechner zu aller erst mein aufrichtiges Beileid. Denn ungeachtet aller Umstände, die den letzten Lebensabschnitt von Anton Lechner begleiteten, ist es ein schmerzvoller Abschied, ist es eine Zäsur im Leben der betroffenen Kinder, Schwiegerkinder, Enkel – ja der gesamten Familie. Möge euch die Kraft gegeben sein, diese Tage gut zu bewältigen.

Heute, hier an dieser Stelle sage ich aber mit Blick auf den geschmückten Sarg ein ebenso aufrichtiges wie tief empfundenes Dankeschön – dir lieber Anti. Denn unsere Gesellschaft, unsere Stadt, die Gemeinschaft der Feuerwehr wäre ohne dein Leben, ohne deine Energie, ohne dein Dasein wohl um ein deutliches Stück ärmer gewesen.

Anton Lechner hat die Zeit, die ihm geschenkt war, in vielfältiger Weise genutzt – beruflich wie privat. Aber vor allem im Ehrenamt hat er wohl in der Meisterklasse gespielt, war ein Profi mit allen Erfahrungen, die man im Laufe von vielen Jahrzehnten sammeln kann.

Sein Wirken galt in aller erster Linie der Bevölkerung und den Menschen, denen zu helfen war. Das war oberstes Ziel. Danach kamen, nachgeordnet aber in ihrer Wichtigkeit nahezu gleichrangig, die Pflege der Kameradschaft innerhalb der Feuerwehr Gleisdorf – das Miteinander mit den Kameraden. Diese Pflege war ihm bis zuletzt ein großes Anliegen. Dementsprechend groß war auch sein Stellenwert innerhalb der Feuerwehr, vor Ort wie auch im Bezirk.

Dieses Wirken hat vielen Menschen geholfen. In Not, in Bedrängnis, in aktuer Bedrohung. Es hat aber auch der Stadt und der Gesellschaft geholfen – so wie die Gesellschaft das Ehrenamt und Menschen wie ihn eben braucht. Das hat ihm in all den Jahren viel Dank, Respekt und auch öffentliche Anerkennung einbebracht.

  • 1972 – erhielt er das Verdienstabzeichen der Stadtgemeinde Gleisdorf in Silber
  • 1992 – wurde ihm der Ehrenring der Stadtgemeinde Gleisdorf verliehen. Ohne politisches Mandat – das war eine ganz seltene Ausnahme.
  • 1993 – folgte das Verdienstabzeichen der Stadtgemeinde Gleisdorf in Gold
  • 1996 – zeichnete Landeshauptmann Waldtraud Klasnic Anton Lechner mit dem Verdienstkreuz in Gold des Landes Steiermark aus
  • 2000 – wurde der Reigen mit dem Verdienstabzeichen der Stadtgemeinde Gleisdorf in Diamant abgerundet.
  • Abseits des Feuerwehrgeschehens war er aber auch ein Freund und Gönner der Blasmusik, der Stadtkapelle Gleisdorf und der Weisbacher. Oftmals durften die MusikerInnen im Hause Lechner zu Gast sein, ob am Tag der Blasmusik oder zum Neujahrgeigen. Im „Gegenzug“ besuchte er auch die Konzerte und Aufführungen. Durch diese langjährige freundschaftliche Verbundenheit wurde ihm im Jahre 1993 die Ehrenmitgliedschaft der Stadtkapelle verliehen.

Ohne nun Rollen und Akteure gegeneinander abzuwiegen, so kann man doch mit Fug und Recht behaupten, dass Anton Lechner in der öffentlichen Wertschätzung durch Stadt und Land im Spitzenfeld liegt. Genau so, wie es der Intensität seines Engegements entsprach!

Liebe Trauergemeinschaft!

Heute von Anton Lechner Abschied zu nehmen, ist ein bedrückendes Ereignis, für die Familie eine Zeit tiefster Trauer, für Freunde, Bekannte und Kameraden ein schwerer Abschied.

Ich möchte aber gerade deswegen an dieser Stelle an eines erinnern: An das Lächeln unseres Verstorbenen, wenn er spazierend durch die Stadt gegangen ist und bekannte oder befreundete Menschen getroffen hat, innegehalten hat, auf ein paar Worte, auf ein „Tratscherl“. Es war eine Aura der Freundlichkeit, die Anton Lechner hier in der Regel umgeben hat.

Und mit diesem Lächeln vor Augen und seiner Lebensgeschichte und Weltoffenheit im Rücken, sollten wir doch diese schwere Stunde zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, wie wir mit dem Geschenk „Leben“ umgehen. Ob wir die Zeit, die uns geschenkt ist, gleich wertvoll und wertig nutzen, wie es Anton Lechner uns allen großartig und sein Leben lang vorgelebt hat.

Und so schließe ich dem bereits ausgesprochenen Dank für das Engagement rund um das Feuerwehrwesen ein weiteres Dankeschön an – dafür, wie uns Anton Lechner gezeigt hat, wozu man das Kostbarste auf Erden – unsere Zeit und unser Leben – verwenden kann und soll.

In diesem Sinne, lieber Anti, gehst du heute nicht von uns. Du bleibst in unser Erinnerung und unseren Herzen erhalten und hast einen ehrenvollen Platz mitten unter uns.

Ruhe in Frieden.

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Bisherige Kommentare:

Kommentar vom 20.8.2016, 22 Uhr 28 von Reinhard Anton Lechner

Herzlichen Dank für die Anteilnahme

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Stark,
lieber Christoph

im Namen unserer Familien Lechner und deren Nachkommen bedanke ich mich recht herzlich für die persönliche wie auch offizielle Anteilnahme am Tod unseres Vater Anton Lechner.

Deine Abschiedsworte bei der Verabschiedung in der Stadtpfarrkirche berührten uns sehr wie auch die Würdigung unseres Vater und seiner Leistungen durch die Stadt Gleisdorf. Dein Nachruf wird sicher in Zukunft mit unserer Erinnerung an unseren Vater verschmelzen und das Gedenken an ihn vertiefen.

Ein herzliches Vergelt's Gott!

Reinhard A. Lechner

 
 
 
 

Menschen am Wort

Wie nah ist die Politik am Menschen und wie sehr hört die Politik den Menschen bei ihren Alltagssorgen zu? Die ÖVP Gleisdorf will mit der Veranstaltungsreihe „Menschen am Wort“ interessierte BürgerInnen unserer Stadt einladen, zu konkreten Themenstellungen in einen regelmäßigen (jeden ersten Donnerstag im Monat) Diskussionsprozess einzusteigen.

Nächster Termin: 1. September 2016, um 19 Uhr im Kulturkeller mit dem Themenbereich SOZIALES & WOHNEN!

SING & DANCE

Im Rahmen eines fünftägigen Workshops erhalten junge Menschen die Möglichkeit das nötige "Werkzeug" und das Talent einen Schritt weiter zu entfalten.

Am 1. September um 19 Uhr geht dann tatsächlich der Vorhang auf - die große Abschlusspräsentation im forumKloster mit LIVE-Band!

Die Themen 2015 - 2020

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen. Dieses Programm ist ein Ergebnis hunderter Hausbesuche, persönlicher Gespräche, zweier Klausuren und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!