Mein Tagebuch

Herzlich willkommen! Ich freue mich über Ihr Interesse an meiner Website. Für Sie (und auch für mich selbst) habe ich auf den folgenden Seiten wichtige Tagesereignisse, Situationen und Gedanken, die mich beschäftigten und bewegten, beschrieben. Ich lade Sie ein, mein Tagebuch mit Ihren persönlichen Kommentaren und Meinungen zu bereichern.

 
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Die Sonderschulen werden abgeschafft - eine kritische Entwicklung

Eintrag vom 21.5.2017, 18 Uhr 03

Einer der vielen Arbeitskreise am Städtetag in Zell am See widmete sich auch Bildungsfragen. Bundesministerin Sonja Hammerschmid legte hier nicht nur eine Bilanz ihres bisherigen Wirkens vor, sondern bekräftigte abermals den Zug zur Inklusion und dass damit die Abschaffung der Sonderschulen verbunden ist.

Wie hier schon einige Male kundgetan, verstehe ich diesen Schritt, alles über einen Kamm zu scheren, einfach nicht. Mag sein, dass die Sonderschulen in anderen Ländern nach anderen Maßstäben unterrichten und dass es hier vielleicht qualitative Unterschiede gibt.

Wenn sich die Frau Bundesministerin aber einmal die Mühe machen und sich beispielsweise die Allgemeine Sonderschule in Gleisdorf ansehen würde, würde sie erkennen, was diese Schule leistet. Mehr noch: Die Eltern der hier betreuten Kinder haben sich alle Betreuungs- und Bildungsangebote der Region angesehen, geprüft und bewertet. Und sind am Ende zum Schluss und zur Überzeugung gekommen, dass die ASO Gleisdorf die beste Einrichtung für ihre Kinder ist und man hier auf die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder am allerbesten eingeht.

Also: Warum bitte will man hier perfekte Strukturen und pädagogische Angebote zerstören?

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Herzhaftes Frühstück

Eintrag vom 20.5.2017, 13 Uhr 59

Unsere Bäuerinnen boten heute Vormittag am Hauptplatz allerhand Köstlichkeiten an. Eierspeis, Schwammerlsuppe mit Sterz und viele Germmehlspeisen haben die Gäste erfreut. Einfach herrlich mitten im Treiben des Bauernmarktes zu sitzen, viele Menschen zu treffen und dabei auch noch regionale Köstlichkeiten zu genießen. Was will man mehr?

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Der Sinn von Resolutionen, der Blickwinkel des Kanzlers und Premiere für das Kellertheater

Eintrag vom 19.5.2017, 23 Uhr 38

Zum Schluss des Städtetages wurde über die Ergebnisse aus allen Arbeitskreisen berichtet und auch einige Formalbeschlüsse gefasst. Unter anderem eine Resolution – wie jedes Jahr. Und wie jedes Jahr wird auch diese Resolution den gleichen schicksalhaften Weg einnehmen, wie es schon die Resolutionen der letzten Jahre getan haben. Man wird darüber irgendwo berichten, unter Umständen befasst sich ein Unterausschuss im Parlament damit und dann erfolgt der unwiderstehliche Ruf des Rundordners … aber keine Resolution zu verabschieden, geht halt auch nicht.

Hauptakt der Abschlussveranstaltung war die Rede von Bundeskanzler Christian Kern. Seine Ausführungen über die Herausforderungen der Zukunft waren wohlformuliert, rhetorisch perfekt und auch inhaltlich sehr interessant. Dass am Zerwürfnis der Bundesregierung nur die ÖVP Schuld sei, hätte er sich aber sparen können. Bekanntlich gehören zum Streiten meisten zwei (oder mehr) und dass auch die SPÖ hier gute Beiträge geleistet hat, ist wohl unbestreitbar.

Ein paar Autostunden später kann ich im Rathaus einiges von dem erledigen, was in den letzten Tagen liegengeblieben ist.

Im Kulturkeller gab’s am Abend Premierenstimmung. „4 nach 40“, ein Stück von Fritz Schindlecker, wurde von der neuen Formation „Kellertheater Gleisdorf“ aufgenommen und auf die Bühnenbretter gebracht. Die vier begeisterten Schauspieler begeisterten auch ihr Publikum, was in einen frenetischen Applaus mündete. Gratulation zur mehr als gelungenen Premiere!

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Gipfeltreffen am Kitzsteinhorn

Eintrag vom 18.5.2017, 23 Uhr 36

Auch der zweite Tag stand heute ganz im Zeichen der Digitalisierung, die mit Riesenschritten auf uns zukommt. In den einzelnen Arbeitskreisen wurden dazu viele Fakten beleuchtet und diskutiert. Ich widmete mich vor allem dem Thema „Amazon versus Innenstadthandel“. Hier waren einige hochinteressante Keynotespeaker am Werk, die über Trends und auch Fakten berichteten. Und Fakt ist, dass das Gesicht einer Stadt die Innenstadt ist. Fakt ist auch, dass diese Innenstädte den Handel brauchen, um attraktiv zu sein. Umgekehrt weniger. Und Fakt ist leider auch, dass in den nächsten 5 – 10 Jahren aufgrund des Onlinehandels rund 20% des stationären Handels verschwinden werden. Das wiederum ist eine echte Problemstellung für die Innenstädte.

Im Rahmen des Städtetages traf sich auch das ÖVP-Städte-Netzwerk auf einer herrlichen Dachterrasse und das bei sommerlichen Temperaturen. Und auch hier: Man spürt den Aufbruch in der ÖVP, den Sebastian Kurz durch seinen Schritt an die Spitze angestoßen hat.

Am Abend kam es dann zum „Gipfeltreffen“ am Kitzsteinhorn. Die OrganisatorInnen verdienen hier einen römischen Einser! Denn rund 1000 TeilnehmerInnen in Bussen zur Seilbahn, mit dieser dann auf 2500 Meter zu schaffen, alle bestens zu verköstigen und dann auch wieder zurück in die Hotels zu bringen, das war eine logistische Meisterleistung.

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67. Städtetag in Zell am See

Eintrag vom 17.5.2017, 21 Uhr 51

Exakt eine Stunde dauerte das heute traditionelle Jour Fixe – eine gute Informationsquelle für den beruflichen Alltag. Am späteren Vormittag startete ich dann in Richtung Zell am See, wo der Österreichische Städtetag stattfand.

Dieses Treffen der BürgermeisterInnen und MandatarInnen der Österreichischen Städte stand diesmal ganz im Zeichen der globalen Digitalisierung aller Lebensbereiche. Üblicherweise wird der Städtetag vom Bundespräsidenten eröffnet, der sich diesmal aufgrund der politischen Gegebenheiten in Wien entschuldigen ließ. So lag es an Bürgermeister Dr. Michael Häupl, seines Zeichens Präsident des Städtebundes, diesen Kongress zu eröffnen.

Zum Start war ein ehemaliger Zeller angereist. Viktor Mayer-Schönberger wuchs in Zell auf und widmete sich dann der großen weiten Welt. Er unterrichtete in Havard und derzeit in Oxford und gilt als Spezialist in Sachen „Big Data“. Ein spannender und ausgesprochen gut gemachter Vortrag!

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Philharmonischen Klänge

Die „Philharmonischen Klänge“ sind auch heuer wieder zu Gast in Gleisdorf. Dieses Mal beehren uns „Viola, Flöte & Harfe“. Die drei Musikerinnen der Wiener Philharmoniker Daniela Ivanova (Viola), Karin Bonelli (Flöte) und Anneleen Lenaerts (Harfe) spielen Werke von: J.S. Bach, F. Schubert, C. Debussy, G.Fauré, B. Smetana, M.Ravel. Diese Matinee wird von Ö1-Moderatorin Renate Burtscher begleitet.

Sonntag, den 28. Mai 2017, um 11:00 Uhr im Haus der Musik

Weitere Infos und Kartenreservierung unter: www.kultur-land-leben.at

Ausstellung Michael Raimann

Als freischaffender Künstler produziert Michael Raimann zeitgenössische Collagen, Skulpturen, Installationen und arbeitet immer wieder mit innovativen Mischtechniken, die eine Synthese der unterschiedlichen Materialien wie Metall, Acryl oder Bitumen mit einbezieht.

Vernissage: Do. 04.05.2017, 19.00 Uhr, Museum im Rathaus
Ausstellungsdauer: Fr. 05.05.2017 bis Sa. 27.05.2017
Öffnungszeiten: Fr. 16.00 bis 18.00 Uhr, Sa. 10.00 bis 12.00 Uhr

Die Themen 2015 - 2020

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen. Dieses Programm ist ein Ergebnis hunderter Hausbesuche, persönlicher Gespräche, zweier Klausuren und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!