Foto Anna (C) Pailer

Mein Tagebuch

Herzlich willkommen! Ich freue mich über Ihr Interesse an meiner Website. Für Sie (und auch für mich selbst) habe ich auf den folgenden Seiten wichtige Tagesereignisse, Situationen und Gedanken, die mich beschäftigten und bewegten, beschrieben. Ich lade Sie ein, mein Tagebuch mit Ihren persönlichen Kommentaren und Meinungen zu bereichern.

 
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Herzgesteuert

Eintrag vom 30.7.2015, 21 Uhr 04

Zum Tagesstart standen Vereins- und Flüchtlingsthemen am Tapet. Vertreterinnen aus der Gemeinde Eisbach-Rein waren zu Gast, um sich ein Bild über die Gleisdorfer Flüchtlingsarbeit zu machen. Es ist schon interessant, dass auch in diesem Bereich wieder einmal an allen Ecken und Enden das Rad neu erfunden wird und man wenig auf nationale Erfahrungen und Mechanismen zurückgreifen kann.

Mein nächster Weg führte mich auf den Rathausplatz, wo zwei neue „Kollegen“ warteten. In einer tollen Kooperation mit den Gleisdorfer Unternehmen Autohaus Wiener und Peugeot Fritz wurden heute zwei neue Dienstwägen, die die beiden 2-er BMW ablösen, für die nächsten sechs Monate in den "Dienst gestellt". Engelbert Absenger als KFZ-Beauftragter und ich freuten uns, die beiden neuen Flitzer von Sigrid Wiener und Josef Fritz übernehmen zu dürfen. Die beiden Fahrzeuge sind auch bereits im neuen Gleisdorf-Design gebrandet und demnach „herzgesteuert“.

Einen sehr netten und inhaltsreichen Antrittsbesuch bekam ich danach vom evangelischen Diakon in Gleisdorf, Mag. Michael Kamauf. Spannende Diskussionen mit einigen tollen Perspektiven.

Auch der Nachmittag verging wie im Flug, an dessen Ende die Sitzung des Stadtrates stand. Alle einstimmigen Beschlüsse umfassten Themen wie Gastronomie, Förderungen, Wohnungsvergaben, Personalangelegenheiten, Schulbeiträge, Liegenschaftsteilungen, usw.

Erfolgreiche Jugend und ein Haus ohne Eisenanzug

Eintrag vom 29.7.2015, 22 Uhr 13

Mittwoch. Jour Fixe – nur so beginnt eine gute Wochenmitte. Danach werden die Pläne besprochen, mit denen die Akustik zwischen dem Flüchtlingsheim und der Nachbarschaft verbessert werden kann. Im Anschluss heißt es wieder einmal Abschied nehmen. In der Stadtpfarrkirche hat sich eine große Trauergemeinde versammelt, um Alois Wallner die letzte Ehre zu erweisen. Luis, ein echtes Gleisdorfer Original, ist kurz nach seinem 70. Geburtstag verstorben. Mit seiner Familie trauerten heute unter anderem auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, der er seit vielen Jahrzehnten angehörte. Lebe wohl, lieber Luis!

Vor Mittag besuchte ich mit Bauamtseiter Adolf Brunner noch die Baustelle eines großen Möbelhauses, um die Verantwortlichen davon zu überzeugen, dass der vor kurzem errichtete Parkplatz mit ein paar Bäumen wesentlich attraktiver wäre. Die Botschaft ist auf fruchtbaren Boden gefallen.

Am Nachmittag geht es unter anderem um Details zur Sanierung des Gleisbaches, um Werbemaßnahmen der Stadt, um Anliegen einer Wohnsiedlung, um Personelles , um eine heikle Rechtsfrage und um Projekte der Feuerwehr.

Auf dem Weg zu meinem nächsten Termin entdecke ich , dass heute im Laufe des Tages das alte Bezirkspflegeheim doch tatsächlich weite Teile seines „Eisen-Anzuges“ abgeworfen hat. Nun geht es mit diesem Wohnbau mitten in der Stadt ins Finale!

Das heurige Parkfest der Jungen ÖVP war ein großer Erfolg. Grund genug für JVP-Obmann Dominik Kutschera und sein Team, die gesamte Parkfest-Mannschaft zu einer Abschlussjause zum Buschenschank Schantl einzuladen. Ich durfte da als „Oldie“ dabei sein und war/bin mächtig stolz auf diese große Gruppe junger Menschen, die für die reibungslose und erfolgreiche Abwicklung des Parkfestes verantwortlich zeichnen. Ihr seid echt super!

Das Gericht entscheidet ... oder auch nicht.

Eintrag vom 28.7.2015, 18 Uhr 38

Das Landesverwaltungsgericht ist die oberste behördliche Instanz, die in den verschiedensten Rechtsgebieten des Verwaltungsrechtes in unserem Land das Urteil fällt. Heute war ich als Vertreter der „belangten Behörde“ geladen. Die Stadt hat – ganz im Sinne der landeseigenen Richtlinien – den Antrag einer Familie auf sprengelfremden Schulbesuch ihres Kindes in eine Neue Mittelschule außerhalb Gleisdorfs abgelehnt. Gegen diesen Bescheid berief die Familie und heute sollte darüber endgültig befunden werden. Alle waren gekommen, nur die Familie nicht. Um Zeit zu sparen startete der Richter die Verhandlung und vernahm alle beteiligten Parteien, um am Ende zu vertagen, weil er die Familie noch hören wollte. Ein kurzer Anruf bei der betroffenen Familie wendete das Blatt dann aber gehörig. Der Antrag sei vom Tisch, weil sich die Familie entschlossen hat, ihr Kind gleich ins Gymnasium zu geben. Die diesbezügliche Mitteilung hat den verhandelnden Richter leider nicht mehr erreicht. Viel Lärm um nichts in einer an sich sehr unbefriedigenden Situation, in der sich Schulen und Gemeinden sich gegenseitig die SchülerInnen abwerben. Die Stadt Gleisdorf bezahlt auf diesem Weg mehr als 70.000 Euro an diverse Gemeinden als sogenannte „Kopfquote“. Viel Geld dafür, dass die eigenen Schulgebäude trotzdem zu erhalten sind. Leider sprechen hier die Landesverwaltung, Landesschulrat und die befassten Gerichte allesamt eine andere Sprache. Und die Gemeinden sollen dann entscheiden – und blechen.

Nach einigen anderen Erledigungen des Tages ging es am Nachmittag in Weiz wieder um die nun begonnene Leaderperiode. Hier gibt es noch einiges abzustimmen, bevor über konkrete Projekte und deren Förderungen entschieden wird. Wir sind aber auf einem guten Weg!

Baustart des Solarkraftwerks und getrübte Feuerwehratmosphäre

Eintrag vom 27.7.2015, 20 Uhr 38

Eine Spur ruhiger ist es dieser Tage im Rathaus, zumindest in meinem Büro. Einen Stock tiefer laufen die Vorbereitungen für den TIP-Kirta beispielsweise auf Hochtouren.

An diesem Montag ging es um lokales, regionales, wirtschaftliches und politisches, bauliches, menschliches und tierisches – die ganze Bandbreite eben.

Begonnen haben heute die Bauarbeiten für das neue "Solarkraftwerk" in der Bürgergasse. Damit soll einerseits die neu entstandene Kreuzung mit der Franz-Perl-Straße gestaltet werden, andererseits soll das "Solarkraftwerk" auch wieder ein sichtbares Zeichen für das Bekenntnis der Stadt zur Solarenergie sein.

Am Nachmittag darf ich der Mutter eines meiner besten Freundes besuchen, die heute ihren 80. Geburtstag feiert. Kaum zu glauben, schon vor mehr als 30 Jahren bin ich in ihrem Haus ein- und ausgegangen.

Am Abend stehen Feuerwehragenden auf der Tagesordnung. Seit rund 80 Jahren versorgt die Feuerwehr Nitscha weite Teile des Ortsteiles Wolfgruben, der zur Gemeinde Ilztal gehört. Die Sache ist geschichtlich so gewachsen. Nun, nach der Gemeindefusion von Ilztal mit der Gemeinde Preßguts hat sich der neue Gemeinderat dafür ausgesprochen, dass die neuen Gemeindegrenzen auch mit den Feuerwehrgrenzen ident sein sollen. Infolgedessen will man die Vereinbarung mit der Feuerwehr Nitscha beenden.

Das zu tun ist das gute Recht jeder Gemeinde. Dem ist sachlich auch nichts entgegenzuhalten. Atmosphärisch gab es in diesem Zusammenhang allerdings verständliche Verstimmungen, zumal die Kameraden der FF Nitscha das aus der Zeitung erfahren haben, bevor es zu einem Gespräch gekommen ist.

Mit dem heutigen klärenden Gespräch sollte die Sache aber vom Tisch sein. Denn unumgänglich ist, dass die Feuerwehren grenzüberschreitend gut zusammenarbeiten, denn bei größeren Schadensereignissen fährt man ohnedies gemeinsam aus.

Unter der Haube

Eintrag vom 26.7.2015, 16 Uhr 31

Gestern Nachmittag kehrten Gerwald und Petra Hierzi in den Hafen der Ehe ein. Die beiden gaben sich in Anwesenheit ihrer drei Kinder, ihrer Familien und vieler Gäste im Standesamt und anschließend in der Stadtpfarrkirche das Ja-Wort! Und wie es sich für einen guten Start gehört, hat es zwischendurch ein wenig geregnet – das bringt großes Glück, zu dem ich euch an dieser Stelle herzlich gratuliere.


Bisherige Kommentare:

Kommentar vom 28.7.2015, 17 Uhr 58 von Petra & Gerwald

Danke!

Danke dir und Ulli! War schön euch dabei zu haben! Und auch danke für die ersten Fotos!

 
 
 
 

TIP-Kirta

Am 31. Juli und 1. August 2015 geht der traditionelle TIP-Kirta in der Gleisdorfer Innenstadt über die Bühne. Freuen Sie sich auf ein heißes Programm, tolle Angebote und beste Unterhaltung!

Music Friday

Zum Abschluss der heurigen Music-Friday-Serie gibt es am 7. August noch einmal Musik in der ganzen Stadt. In sieben Lokalen spielen sieben Bands. Da ist für alle was dabei!

Kammermusikfestival

Unter die Titel "Dunkler Südwind" verstärkt ein Streichtrio Flöte und Gitarre nimmt südlicher Themenkreise und Komponisten an. Ein Klassikabend mit Werken von Pianola bis Bach. 13. August 2015, 19:30 Uhr, forumKloster

RUND UMMADUM

Die ÖVP lädt ein zu RUND UMMADUM 2015! Gemütlich feiern und essen in Nitscha! Start ist um 10:00 Uhr mit einem Wortgottesdienst, danach Frühschoppen, Familienspielefest, usw.
Datum: 23. August 2015, Beginn: 10:00 Uhr, Ort: Weingut Maurer, Am Hohenberg 34

Direkte Hilfe für Nepal

Der in Gleisdorf lebende Nepalese Rakam singh Lama reist mit seiner Frau Sandra und seinen Schwiegereltern Franz und Erika Pieber nach Nepal, um sich am Wiederaufbau zu beteiligen. Hier kann man direkt helfen!

Die Themen 2015 - 2020

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen. Dieses Programm ist ein Ergebnis hunderter Hausbesuche, persönlicher Gespräche, zweier Klausuren und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!

Die KandidatInnen 2015

Beim ÖVP-Stadtparteitag am 16.01.2015 wurde die Liste der KandidatInnen für die Gemeinderatswahl am 22.03.2015 einstimmig beschlossen. Welche Menschen für die ÖVP ins Rennen gehen, sehen Sie HIER.

Danke!

Die Gemeinderatswahl 2015 ist geschlagen. Ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wählern, die durch ihre Stimme die Demokratie in unserer Stadt gestärkt haben. Mein besonderer Dank gilt natürlich jenen Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben! Hier geht es zum Wahlergebnis.