VORHABEN DER ZUKUNFT

Die Menschen erwarten von der Politik, dass sie die Probleme der Gegenwart löst und gleichzeitig Visionen und Perspektiven für die Zukunft entwickelt. Mit Recht – das sehe auch ich als die Aufgabe der politisch Verantwortlichen, als meine Aufgabe. In diesem Sinne wollen wir – das Team der ÖVP Gleisdorf – die Zukunft unserer Stadt entscheidend, positiv und nachhaltig gestalten. Die im Folgenden angeführten laufenden Projekte sollen zur Steigerung der Lebensqualität in unserer Stadt beitragen.

Da Zukunft niemals endet, ist auch die Liste der zukünftigen Vorhaben natürlich noch nicht abgeschlossen.


   

Ein Projekt für die umfassende Kinderbetreuung in unserer Stadt

Haus des Kindes

11.10.2014:
Haus des Kindes - ein fulminantes Fest zum Projektabschluss

Mit einem fulminanten Fest wurde am Nachmittag das Finale des Projektes Haus des Kindes gefeiert und die offizielle Übergabe an die NutzerInnen vorgenommen. Es hätte schöner nicht sein können!! Traumwetter, aufgeregte und strahlende Kinder, ebenso strahlende Eltern und begeisterte Ehrengäste. Allein der Einzug der Kinder und dieses bunte Blumen Bild haben mich sehr bewegt - auch das eigens komponierte Abschlusslied „Im Herzen die Sonne“ setzte das Tüpfelchen auf das i. Danke allen Mitwirkenden, Gästen, Eltern, Ehrengästen und auch unserem Herrn Pfarrer, der geleitet von den sommerlichen Temperaturen meinte: Lieber Gott, segne flott!


06.09.2013 – Spatenstich

Es ist nicht irgendein Tag, es ist nicht irgendein Anlass, es ist nicht irgendein Spatenstich. Es ist für Gleisdorf DER Tag, es ist ein sehr wichtiger Anlass und es ist DER SPATENSTICH in unserer Stadt, zu dem ich am 06.09.2013 viele Festgäste begrüßen durfte, an der Spitze Justizministerin Dr. Beatrix Karl in Vertretung für LH-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer.

Der Startschuss für dieses Projekt ist am 29.03.2012 gefallen. Nach einem Vorprojekt und notwendigen inhaltlichen Diskussionen hat der Gemeinderat sich einstimmig dafür entschieden, die alte „Sonnenhauptschule“ zum „Haus des Kindes“ umzubauen. In einer weiteren Entscheidung im Oktober 2012 wurde eine Projekterweiterung beschlossen – bis dahin wurden bereits intensive Gespräche mit den NutzerInnen des „Haus des Kindes“ geführt, um vor allem sicherzustellen, dass es IHR Haus wird. Mit dem Spatenstich endet die politische Entscheidungsfindung. Wir stehen an diesem Meilenstein und können unsere kommunalpolitische Arbeit dafür im Wesentlichen als abgeschlossen betrachten.

Besonderer Dank gilt dem ganzen Gemeinderat und insbesondere Projektleiter Dr. Wolfgang Weber, der ein unüberschaubares Maß an Freizeit in dieses Projekt investiert hat. DANKE!

Wer kennt sie nicht, die sandspielenden Kinder, die mit einer Schaufel und ein wenig Wasser ihre Traumschlösser bauen, in denen Feen, Prinzessinnen und Prinzen leben. Phantasie ohne Grenzen. Nicht ganz so, aber ähnlich erging es den NutzerInnen des Hauses, die sich in der Projektsphase alles nur vorstellen mussten, um dann für die reale Umsetzung nichts zu vergessen.

Ich danke auch allen Kindergärtnerinnen, die bis zum heutigen Tag dieses Projekt inhaltlich sehr stark geformt haben. Sie haben ihr „Haus des Kindes“ im Kopf schon gebaut.

Gleicher Dank gilt Bauamtsleiter Ing. Adolf Brunner und JUKI-Geschäftsführer Harald Ritonja. Ohne den bedingungslosen Einsatz der beiden Herren und ihren Teams stünden wir nicht hier mit dem Spaten in der Hand!

Dieses Projekt war über weite Strecken aber auch von weniger positiven Faktoren begleitet, die ich an dieser Stelle nicht verschweigen will, weil sie Teil der Geschichte sind. Geeint hat sich der Gemeinderat dafür entschieden, Architekt DI Manfred Gruber als Bestbieter einer beschränkten Ausschreibung mit der architektonischen Begleitung zu beauftragen. Manfred Gruber investierte viel Energie in dieses Haus. Als wir uns aus formalrechtlichen Gründen und wegen einer vergaberechtlichen Klage im Jänner 2013 (im Guten) trennen mussten, offenbarte uns Architekt Gruber, dass seine Frau vor wenigen Tagen den Kampf gegen den Krebs verloren hat. Eine menschliche Tragödie, die im Nachhinein die eine oder andere „Performanceschwäche“ erklärt hat. Am 5. Juni 2013 ist Architekt Manfred Gruber selbst im 46. Lebensjahr verstorben. Auch wenn er dieses Projekt nicht zu Ende führen konnte, sein Name und sein Wirken bleiben damit verbunden.

Mit dem Stich in die Erde wünsche ich mir, dass wir die hemmenden Fesseln, die das Projekt über einen gewissen Zeitraum umfasst haben, durchtrennen können.

Mit der Vergabe an einen Totalunternehmer haben wir für uns hier in Gleisdorf neue Wege beschritten. Aus einem juristisch hoch professionell begleiteten mehrstufigen Verfahren ging am Ende die Bietergemeinschaft Raiffeisen-Leasing Immobilienmanagement GmbH, Wien und WRS energie-unternehmenslösungen gmbh, Linz als Sieger hervor. Die ersten erfolgten Vergaben durch die Bietergemeinschaft zeigen, dass die regionale Wirtschaft bei diesem Projekt die Hauptrolle spielen wird und so Wertschöpfung auch in der Region bleibt!

Bewegung – und vor allem bauliche Bewegungen gehen selten ganz ohne Lärm und Beeinträchtigungen ab. Ich bedanke mich im Vorfeld bei allen Nachbarn für Ihr Verständnis.

Bleibt das traditionelle Bild des Spatenstichs als sichtbarer Start – jetzt geht es los. Zu so einem Start lädt man gerne besondere Gäste.

Und so freut es mich, dass ich den Abgeordneten zum Landtag Steiermark – Erwin Gruber und unseren Herr Bezirkshauptmann Dr. Rüdiger Taus uns begrüßen durfte.

Eingeladen waren natürlich Landesrat Mag. Michael Schickhofer, aus dessen Ressort dieses Projekt gefördert wird, und der Erste Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer, der das Haus des Kindes aus den Bedarfszuweisungsmitteln mit € 400.000 fördert – eine große Hilfe für dieses kommunale Vorhaben. Beide Herren haben heute leider keine Zeit.

In Vertretung für Hermann Schützenhöfer – und das ist keine Selbstverständlichkeit und für uns alle eine große Ehre – konnte ich die Bundesministerin für Justiz, Dr. Beatrix Karl, herzlich begrüßen. Ein ministerieller Spatenstich ist durchaus bemerkenswert.

Und jetzt geht es los. In den kommenden Wochen entstehen an dieser Stelle fünf Kindergartengruppen, ein Zuhause für das Eltern-Kind-Zentrum und eine zweigruppige Kinderkrippe. Das Haus des Kindes ist für uns als Stadt mit einer Gesamtinvestition von rund 4,8 Mio. Euro ein großes Projekt! Es ist aber auch und vor allem ein großer Impuls für unsere Kleinsten. Ein Impuls im Herzen der Stadt, der das Thema Kinderbetreuung auf eine neue Stufe heben wird.

Allen am Bau beteiligten Firmen wünsche ich an dieser Stelle alles Gute! Glück auf!


30.03.2012 – Projektstart

Die Stadt hat in den kommenden Jahren einen wesentlichen Bedarf in der Kinderbetreuung. Die Betriebsgenehmigung des alten Pfarrkindergartens (JUKI) endet mit Sommer 2014. Dann wären große und teure Sanierungsmaßnahmen notwendig. Auch der Kindergarten Sonnenstrahl in der Neugasse braucht eine Erneuerung, da aus einer der bestehenden zwei Halbtagsgruppen eine weitere Ganztagsgruppe wird. Zusätzlich besteht der Wunsch vieler Eltern, dass ihre Kinder, die die Halbtagsgruppe besuchen, im Kindergarten auch essen sollten. Die dafür in Summe nötigen Raumressourcen gibt es derzeit nicht. Es besteht also Handlungsbedarf – auch die Nachfrage nach Kinderkrippenplätzen steigert sich von Jahr zu Jahr. Nun stellt sich hier die Frage: Umbau oder Neubau? Teillösungen oder alles unter einem Dach?

Ein Neubau wäre grundsätzlich auf dem gemeindeeigenen Grundstück in der Fritz-Huber-Gasse im Anschluss an den Sparkassenparkplatz möglich. Aber auch die Sonnenhauptschule mit dem umgebenden Areal bietet dafür reichlich Platz.

In einem eigenen Sonderausschuss wurden nun die beiden Kinderbetreuungsvarianten und die zugrunde liegenden Studien genau geprüft. Nach Abwägung aller Fakten, Kosten und Potenziale hat sich der Gemeinderat am 29.03.2012 auf meinen Antrag hin in einer Grundsatzentscheidung einstimmig für die Variante „Sanierung der Sonnenhauptschule zum Haus des Kindes“ ausgesprochen. Dieses € 3,5 Millionen-Projekt, das noch mit den Landesstellen akkordiert werden muss, umfasst im Wesentlichen folgende Inhalte:

  • Die Sonnenhauptschule wird in Abstimmung mit den Kindergartenpädagoginnen für den Bedarf unserer Kleinsten zum Barriere freien „Haus des Kindes“ umgebaut.
  • In das „Haus des Kindes“ ziehen alle Kindergartengruppen. Sowohl aus dem „Sonnenstrahl“ in der Neugasse wie auch aus dem JUKI-Kindergarten.
  • Im „Haus des Kindes“ werden zwei Kinderkrippengruppen installiert.
  • Die Schnellbauschule wird geschliffen. An ihre Stelle kommt ein halb unter der Erde liegendes Tiefgaragendeck, auf dessen Dach eine großzügige Grünfläche errichtet werden soll, die vom Erdgeschoss des „Haus des Kindes“ barrierefrei erreichbar sein soll. Die Tiefgarage dient zur wetterunabhängigen Kinderbringung und erweitert das in diesem Bereich viel zu kleine Parkplatzangebot.
  • Auch der alte Pfarrkindergarten(JUKI) soll geschliffen werden – hier entsteht ein großzügiger Vorplatz für das Haus der Musik und das forumKloster.
  • Das Jugendhaus ausZEIT übersiedelt in das Gebäude des Kindergartens „Sonnenstrahl“ in der Neugasse, das damit eine sinnvolle Nachnutzung erfährt. Eben dort könnte auch das Eltern-Kind-Zentrum untergebracht werden, sofern nicht eine Integrierung in das „Haus des Kindes“ gelingt.

Bevor es zu konkreten Umsetzungsschritten kommt, müssen im Vorfeld die inhaltliche Genehmigungs- und Förderfähigkeit des Projektes gesichert werden. Dazu bedarf es einiger Vorarbeiten, die in jedem Fall zu leisten sind. Gibt es das Placet aus Graz, kann das Projekt in all seinen Details in Richtung Realisierung weiterentwickelt werden.


02.10.2012 – Gemeinderat sagt JA zu erweitertem Projekt

Während des Sommers 2012 hat die Projektgruppe unter der Leitung von Dr. Wolfgang Weber (ÖVP) intensiv gearbeitet. Dabei wurden mit den NutzerInnen die Anforderungen an das Haus detailliert herausgearbeitet und diese mit dem beauftragten Architekten abgestimmt. Am 02.10.2012 wurde das erweiterte Projekt dem Gemeinderat präsentiert. Dies umfasst nun neben den ursprünglichen Eckdaten auch eine weitere Kindergartengruppe, die den prognostizierten Bevölkerungszuwachs in der Region aufnehmen soll, und auch das Eltern-Kind-Zentrum, das für Eltern in der gesamten Region wichtige Arbeit leistet.

Der Gemeinderat hat sich mit großer Mehrheit für dieses Projekt und die damit verbundenen höheren Kosten im Ausmaß von € 5 Millionen ausgesprochen.

Ende November sollen zwei wichtige Landesentscheidungen vorliegen: 1. Die Bau- und Betriebsbewilligung nach dem Kinderbetreuungsgesetz. Und 2. Eine verbindliche Aussage über die Förderfähigkeit dieses Projektes.

Zeitraum: 2012 - 2014
Kosten: ca. € 5 Millionen

 
 
 

Konzert im Advent

Zum traditionellen Adventkonzert lädt das Kammerorchester Gleisdorf unter der Leitung von Prof. Gunter Schabl und wartet heuer mit einer Besonderheit auf: Der weltweit gefragte österreichische Paradecellist Friedrich Kleinhapl spielt in Gleisdorf zwei außergewöhnliche Programmteile: Das Konzert für Violoncello und Blasorchester ist ein humorvoller Crossover zwischen Klassik-Pop-Rock und Volksmusik, noch dazu in der ungewöhnlichen Kombination von Cello und Bläserensemble. Deshalb: NICHT VERSÄUMEN!

Sonntag, 04.12.2016 um 17.00 Uhr, forumKloster Gleisdorf

Advent in Gleisdorf

Seit 2. Dezember 2016 ist es nun endlich soweit! Der diesjährige Adventmarkt am Hauptplatz wurde mit den Kindern des Kindergartens Sonnenstrahl, dem Jugendvokalensemble der Musikschule Gleisdorf, weihnachtlichen Stelzengehern und vielem mehr feierlich eröffnet!

Das ganze Adventprogramm finden Sie HIER!

musik(er)leben

Die Ausstellung im MiR-Museum im Rathaus dokumentiert das „Musikleben“ unserer Stadt über die Jahrhunderte, wodurch Musikschaffenden von damals wieder Leben eingehaucht wird. Eine musikalisch-geschichtliche Initiative des Kulturreferenten Alois Reisenhofer!

Ausstellungsdauer: 02.10. bis 23.12.2016

Öffnungszeiten: Fr. 13.00 bis 16.00 Uhr, Sa. und So. 10.00 bis 13.00 Uhr

Reparier-bar

Wenn ein technisches Gerät nicht mehr das tut, was man erwartet, kann man sich ein neues kaufen, oder die Reparier-bar in der Polytechnischen Schule besuchen.

Das nächste Treffen findet am 10. Dezember 2016 von 9 – 12 Uhr statt.

Heizkostenzuschuss

Auch heuer wieder unterstützt die Stadt einkommensschwache Haushalte mit einem einmaligen Heizkostenzuschuss – eine wichtige soziale Maßnahme. Bis 23.12.2016 können alle anspruchsberechtigten BürgerInnen den städtischen Heizkostenzuschuss in der Höhe von € 100,00 beantragen. Alle weiteren Infos dazu unter www.gleisdorf.at und im Servicecenter der Stadt, Rathausplatz 3, EG, Zimmer 3.

Die Themen 2015 - 2020

Hier finden Sie all jene Themen, für die mein Team und ich in den kommenden Jahren eintreten und konsequent daran arbeiten werden, diese für unsere Stadt umzusetzen. Dieses Programm ist ein Ergebnis hunderter Hausbesuche, persönlicher Gespräche, zweier Klausuren und vieler inhaltsstarker Diskussionen – ein guter Boden für eine erfolgreiche Zukunft von Gleisdorf!