Die Menschen erwarten von der Politik, dass sie die Probleme der Gegenwart löst und gleichzeitig Visionen und Perspektiven für die Zukunft entwickelt. Mit Recht – das sehe auch ich als die Aufgabe der politisch Verantwortlichen, als meine Aufgabe. In diesem Sinne wollen wir – das Team der ÖVP Gleisdorf – die Zukunft unserer Stadt entscheidend, positiv und nachhaltig gestalten. Die im Folgenden angeführten laufenden Projekte sollen zur Steigerung der Lebensqualität in unserer Stadt beitragen.
Da Zukunft niemals endet, ist auch die Liste der zukünftigen Vorhaben natürlich noch nicht abgeschlossen.
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30.03.2012 – Projektstart
Die Stadt hat in den kommenden Jahren einen wesentlichen Bedarf in der Kinderbetreuung. Die Betriebsgenehmigung des alten Pfarrkindergartens (JUKI) endet mit Sommer 2014. Dann wären große und teure Sanierungsmaßnahmen notwendig. Auch der Kindergarten Sonnenstrahl in der Neugasse braucht eine Erneuerung, da aus einer der bestehenden zwei Halbtagsgruppen eine weitere Ganztagsgruppe wird. Zusätzlich besteht der Wunsch vieler Eltern, dass ihre Kinder, die die Halbtagsgruppe besuchen, im Kindergarten auch essen sollten. Die dafür in Summe nötigen Raumressourcen gibt es derzeit nicht. Es besteht also Handlungsbedarf – auch die Nachfrage nach Kinderkrippenplätzen steigert sich von Jahr zu Jahr. Nun stellt sich hier die Frage: Umbau oder Neubau? Teillösungen oder alles unter einem Dach?
Ein Neubau wäre grundsätzlich auf dem gemeindeeigenen Grundstück in der Fritz-Huber-Gasse im Anschluss an den Sparkassenparkplatz möglich. Aber auch die Sonnenhauptschule mit dem umgebenden Areal bietet dafür reichlich Platz.
In einem eigenen Sonderausschuss wurden nun die beiden Kinderbetreuungsvarianten und die zugrunde liegenden Studien genau geprüft. Nach Abwägung aller Fakten, Kosten und Potenziale hat sich der Gemeinderat am 29.03.2012 auf meinen Antrag hin in einer Grundsatzentscheidung einstimmig für die Variante „Sanierung der Sonnenhauptschule zum Haus des Kindes“ ausgesprochen. Dieses € 3,5 Millionen-Projekt, das noch mit den Landesstellen akkordiert werden muss, umfasst im Wesentlichen folgende Inhalte:
Bevor es zu konkreten Umsetzungsschritten kommt, müssen im Vorfeld die inhaltliche Genehmigungs- und Förderfähigkeit des Projektes gesichert werden. Dazu bedarf es einiger Vorarbeiten, die in jedem Fall zu leisten sind. Gibt es das Placet aus Graz, kann das Projekt in all seinen Details in Richtung Realisierung weiterentwickelt werden.
02.10.2012 – Gemeinderat sagt JA zu erweitertem Projekt
Während des Sommers 2012 hat die Projektgruppe unter der Leitung von Dr. Wolfgang Weber (ÖVP) intensiv gearbeitet. Dabei wurden mit den NutzerInnen die Anforderungen an das Haus detailliert herausgearbeitet und diese mit dem beauftragten Architekten abgestimmt. Am 02.10.2012 wurde das erweiterte Projekt dem Gemeinderat präsentiert. Dies umfasst nun neben den ursprünglichen Eckdaten auch eine weitere Kindergartengruppe, die den prognostizierten Bevölkerungszuwachs in der Region aufnehmen soll, und auch das Eltern-Kind-Zentrum, das für Eltern in der gesamten Region wichtige Arbeit leistet.
Der Gemeinderat hat sich mit großer Mehrheit für dieses Projekt und die damit verbundenen höheren Kosten im Ausmaß von € 5 Millionen ausgesprochen.
Ende November sollen zwei wichtige Landesentscheidungen vorliegen: 1. Die Bau- und Betriebsbewilligung nach dem Kinderbetreuungsgesetz. Und 2. Eine verbindliche Aussage über die Förderfähigkeit dieses Projektes.
Zeitraum: 2012 - 2014
Kosten: ca. € 5 Millionen
Man kann die Pressekonferenz vom 18.01.2013 im Gleisdorfer Service Center mit Fug und Recht als historisches Ereignis bezeichnen. Hier wurde offiziell bestätigen, dass fünf Gemeinden in Zukunft einen gemeinsamen Weg gehen und zu einer neuen Gemeinde Gleisdorf mit mehr als 10.000 Einwohnern verschmelzen wollen.
In der Sitzung vom 29.03.2012 hat der Gemeinderat auf meinen Antrag hin die Grundsatzentscheidung für das Projekt „Haus des Kindes“ einstimmig getroffen. Infos zum Projekt finden Sie HIER.
Eine echte Innovation ist der Energieatlas, der die gesamte Energiesituation in Gleisdorf auf verschiedenen Katasterplänen, die als Energienutzungspläne verdeutlicht und erfahrbar macht. Ein DANKESCHÖN an den Motor Ing. Walter Schiefer!